Krebs, Rheuma, Diabetes, Übergewicht, Immun- und anderen Krankheiten

Das Leben und die Gesundheit sind die wertvollsten Güter, die ein Mensch besitzt.
Der Verfasser

Hilfe durch Ernährung

Anläßlich seiner Krebserkrankung hat ein Verwandter vor über 30 Jahren die Heil- und Hausmittelchen angewendet, von denen die Großmütter schon immer erzählt haben und die alten Frakturschriftbücher mit ebensolchen Inhalten analysiert. Der Krebspatient ließ genau DAS zum Essen bereiten, was angeraten war.
Der Ansatz, dem Krebs durch ernährungstechnische Maßnahmen zu begegnen, ist also schon in den alten Schriften hinlänglich bekannt gewesen. Die heutige Forschung hat ihn bestätigt. So sagt eine aktuelle Untersuchung aus den USA, dass krebsbestimmende Faktoren bei Rauchern zu

12,5% aus u.a. Luft- und Wasserverschmutzung + Alkohol + Strahlung (natürliche und künstliche) + Medikamenten,

33,3% aus Tabakgenuß und

der Rest aus der Ernährung (54,2%)

herrühren.

Bei Nichtrauchern sind das entsprechend (weil der krebsbestimmende Faktor Rauchen entfällt) rund
19% aus u.a. Luft- und Wasserverschmutzung + Alkohol + Strahlung (natürliche und künstliche) + Medikamenten und
81% aus der Ernährung.
Das heißt im Klartext, dass bei krebsbestimmenden Faktoren rund 54% von der Ernährung herrühren. Wenn man nicht raucht, sind es 81%.
Deshalb müssen gezielte Ernährungsmaßnahmen zum Erfolg führen.
Ist eine Erkrankung erst einmal aufgetreten, ist es ungleich schwieriger, sie zu behandeln. Besser verfährt man, wenn man vor dem Entstehen einer Krankheit eine Prävention gegen Krankheit durchführen würde. Der Satz Vorbeugen ist besser als Heilen stammt von Hippokrates. Verringert man Risikofaktoren, beugt man Krankheiten vor. Die Prävention wird zur Krankheitsprävention. Sie wird ergänzt durch die Gesundheitsförderung. Diese prägt gezielt Schutzfaktoren zum Erhalt der Gesundheit aus.
Aus rechtlichen Gründen gibt dieses Buch keine Anleitung zur Heilung, keine Heilsversprechen und behandelt nur die Gesundheitsförderung. Wer an einer Krankheit leidet, muß sich von kompetenter Seite beraten lassen. Alle Äußerungen stellen die Wiedergabe einer Meinung des Verfassers oder von Patientenberichten dar. Das Buch darf nicht zur Selbstmedikamentation, -diagnose oder -therapie verwendet werden. Sollten Äußerungen in diesem Buch den Eindruck erwecken, dass Diagnosen oder Heilbehandlungen beschrieben sind oder dass eine Tätigkeit, die einem Mediziner vorbehalten ist, ausgeführt wurde, dann ist das falsch und nicht beabsichtigt. Mißverständliche Aussagen bitten wir, uns zu melden. Informationen und Berichte aus und über die Medizin, Medizintechnik, Medikamente, Anwendungen und Sonstige werden nur zur Information, ohne Bewertung und ohne irgendeine Empfehlung weitergegeben. Alle gemachten Aussagen verstehen sich nur als gemacht in der Bundesrepublik Deutschland und nach deutschem Recht.

GEEIGNETE ERNÄHRUNGSMASSNAHMEN HABEN DEN KREBSKRANKEN GEHEILT: NACH EINEM HALBEN JAHR WURDE OFFIZIELL FESTGESTELLT, DASS DER KREBS NICHT MEHR DA WAR.
Eine Erklärung konnte jedoch damals nicht gefunden werden.
Im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte haben wir alle erlangten Erfahrungen immerfort ergänzt und verbreitert. Hinzu kamen Erfahrungen anderer Patienten und Erfahrungen über weitere Krebs-, Autoimmun- und Wohlstandserkrankungen (zur Vereinfachung im Buch immer nur kurz als Krebs und Rheuma bezeichnet). Das Resultat liegt hier nun vor und wird laufend mit (Praxis-)Berichten ergänzt. Zusammengefaßt kann man vorausschicken, dass keine Medikamente der konventionellen Medizin eingesetzt wurden, sondern vielmehr Hausmittel, und dass die Ernährung umgestellt wurde.

Das Wesen von Krebs- und Autoimmunerkrankungen

Diese Erkrankungen sind nicht so dramatisch, wie vom Laien gedacht. Das klingt erst mal völlig unglaubwürdig, ist jedoch dennoch richtig: Das liegt daran, daß sie erfolgreich behandelbar sind. Man muß sich verdeutlichen, daß es Krankheiten gibt, die nicht so leicht behandelt werden können. Diese sind etwa genetische Schäden (z.B. aus Permanent-Emission wie https://www.youtube.com/watch?v=PiZBgWNBL0k), die Folgen von Schlaganfällen, Herzinsuffizienzen, ein Nierenschaden, Morbus Fabry und dergleichen. Es kann garnicht genug betont werden, daß Krebs- und Autoimmunerkrankungen heilbar sind.

Heilung ist nicht mit immensen Kosten verbunden

Aus diesem Grund erscheint dieses Buch kostenlos im Netz und nicht im Verlag als Buch.
Es liegt dem Verfasser sehr am Herzen, dass der Interessierte sich erst garnicht der Krankheit aussetzt.
Das vorliegende Buch muß als Ganzes gelesen und verstanden werden; es hält ein Bild gesammelten Wissens aus Patientensicht fest; einzelne Aussagen oder Passagen können nicht eigenständig betrachtet werden. Das Buch ist umfangreich; wem es zu viel Arbeit bedeutet, alles zu lesen, sollte gleich jetzt diese Seite schließen. Auch dürfen die gegebenen Informationen nicht wild miteinander kombiniert werden. Es ist im Einzelfall im Vorfeld von kompetenter Seite abzuwägen und zu entscheiden, wie gehandelt wird: Der Patient muß jede Maßnahme individuell für sich festlegen lassen. Was dem oben genannten Krebspatienten widerfahren ist, muß nicht zwingend bei anderen Personen in gleicher Weise gelingen. Viele, auch wesentliche Aussagen sind nicht auffällig breit behandelt. Dies würde andernfalls den Umfang einer jeden Internet-Publikation sprengen und dieses Buch ist ohnehin schon umfangreich. Die Eindringtiefe ist also in diesem Buch KEIN Indiz für die Wichtigkeit der Aussage: Typisch können auch kurze Anmerkungen und Sätze äußerst brisante Themen anschneiden. Eine Klärung muß immer von kompetenter Seite erfolgen. Der Haftungsausschluß befindet sich am Ende des Buches. Gewichts- und Mengenangaben sind durch einen geeigneten Berater vorzunehmen.
Wesentlich war bei den erlangten Erfahrungen beispielsweise, dass auch rheumatische Erkrankungen bei Patienten stark gelindert wurden bis sogar verschwanden, wenn dieselbe Ernährungsumstellung vorgenommen wurde wie bei Krebserkrankungen. Später folgten deren Feststellungen,
dass Übergewicht, Gicht und Neurodermitis sowie Multiple Sklerose MS, Colitis ulcerosa sofort reduziert werden und die Voraussetzung hierfür der Verzicht auf Schweinefleischgenuß (und Zucker) ist. So verschwand sogar krankhaftes Übergewicht. Auch Lipödem („dicke Beine“) wird wesentlich von Schweinefleisch ausgelöst und gefördert. Deshalb werden Schlankdiäten bei Lipödem nicht wirken, sondern nur der Verzicht auf Schweinefleisch
dass Diabetes sich verbessert bis hin zur Heilung. Auch hier zeigte sich der Verzicht von Schweinefleischgenuß als erforderlich. Das gleiche gilt für Bluthochdruck
dass Bewegung zum Einleiten und Beibehalten eines Heilungsprozesses erforderlich ist,
dass Übersäuerung, Dehydrierung, Verstopfung, Kohlendioxyd-, Histamin- und Phosphat-Exposition vermieden werden muß und eine erhöhte Darmgesundheit, einhergehend mit Vermeidung von Infektionen, anzustreben ist
dass Herzinfarkte und Thrombosen stark reduziert wurden, wenn Zucker gemieden wurde
so dass wir festhalten können, mindestens folgende Krankheiten sprechen auf eine Ernährungsumstellung an:
Krebsarten/Kinderkrebs Autoimmunkrankheiten (Rheuma-Arten, incl. Multiple Sklerose MS) Colitis ulcerosa Kollagenosen (Lupus erythematodes, systemische Sklerodermie, Dermatomyositis und Sjögren-Syndrom) Diabetes Bluthochdruck Osteoporose Arthritis Arthrose Infarkte/Herzinfarkt Asthma Gicht Übergewicht Neurodermitis Collagenosen Aderplaques Allergien Chronisches Fatigue Syndrom CFS Lipödem Sodbrennen Thrombosen Pilzerkrankungen/Candida/Soor Zöliakie Poliomyelitissowie viele „chronische“ Krankheiten
Ein Patient berichtet von einer Heilung von Morbus Crohn.
Es stellen sich durch das beschriebene Verhalten bei der Ernährung auch weitere willkommene Erscheinungen ein, wie z.B. eine Nachtblindheit vollständig verschwinden kann. Im Zuge dieser Erfolge kann der Betroffene oftmals dauerhaft auf jede Sonnenbrille tagsüber verzichten, wenn er zudem noch lichtempfindlich geworden war.
Alle diese Maßnahmen zielen darauf, den Körper „freizustellen“ – freizustellen von unerwünschten Einflüssen durch Umwelt („12,5%“, siehe oben im Buch), Rauchen („33,3%“, ebd.) und Ernährung („54,2%“, ebd.) und daneben ferner von Schweinefleischgenuß, Bewegungsmangel, Übersäuerung, Dehydrierung, Verstopfung, Schadstoff-, Kohlendioxyd-, Histamin- und Phosphat-Exposition usw. und die dem Körper eigene, innewohnende Kapazität der Selbstheilung zu aktivieren ist, die im Vorfeld der Krankheitsentstehung gestört, d.h. behindert bis unterbrochen ist.

Das Wissen des Internets

Im Netz finden sich Unmengen von Informationen, Erfahrungen und Ratschlägen. Eine genauere Untersuchung wird jedoch bei den oben genannten Themen verlässlich ergeben, dass das Netz keine vertrauenswürdigen Angaben macht. Die Angaben sind widersprüchlich und beruhen zu großen Teilen auf „Hörensagen“. Genauere Untersuchungen werden immer ergeben, dass irgendwelche Rechthaber und vermeintlich „Wissenden“ irgendwelche als richtig und alle Probleme als lösend erachtete, irgendwo herausgelesene oder aufgeschnappte Angaben als alleinglückselig machend ansehen und glauben, den (geglaubt unwissenden) Rest der Welt mit diesem „wertvollen“ Wissen beglücken zu müssen.
Auf unser Thema hier bezogen heißt das, man kann sich nur auf das verlassen, was als real praktiziert berichtet wurde und was an Erfahrungen gewonnen wurde. Die Internetschwätzer sind Laien und können hierbei mit rein garnichts aufwarten. Wir haben bei vielen berichteten „Heilerfolgen“ die Berichterstatter kontaktiert und NICHT EINEN einzigen Beleg erhalten. Die Mehrzahl antwortet nichteinmal. Die Patienten jedoch, von denen wir hier berichten, konnten ihre Berichte belegen.
Durch eine einfache Befragung läßt sich auch der Kenntnisstand eines Mediziners oder Ernährungsberaters, eines Heilpraktikers oder Gesundheitsberaters bezüglich Krebs- und Autoimmunerkrankungen schnell feststellen: Wenn dieser Personenkreis beispielsweise befürwortet, dem Kranken zu essen zu geben, was immer er will, denn „die Krankheit ist ja ach so schlimm“ und „er solle sich durchaus eine Freude machen und essen, was ihm Freude macht“, dann ist das im Grunde genommen schon ein Freibrief für eine falsche Ernährung. Solch eine verantwortungslose Haltung erschwert bis verunmöglicht jede Heilung. Und wenn dieser Personenkreis dann noch zu „gesundem Obst“, „frischen“ Tomaten, jedem Getreide, jedem Brot, Soja, Mineralwasser rät, Zuckerstoffe, Nachtschattengewächse, tierische Eiweiße, Kuhmilch, Fleisch und besonders Schweinefleisch nicht verbietet und von der Verwendung von geeigneten Gemüsen und Milchsäure zur Entsäuerung des Körpers nichts weiß, dann sollte der Patient diese Umgebung sofort verlassen. Solche „Spezialisten“ mangeln des Sachverstandes und können nur nachplappern, was die Schulmedizin mit ihrer Chemotherapie und der signifikanten Operationslust vorgibt. Und was die Schulmedizin kann, das erschöpft sich in einer Verlangsamung der Krankheitsprogression durch aggressive Tabletten und dem Herausschneiden etwa eines Tumors. Das ist aber nur ein zaghaftes Hantieren am Sympton der Erkrankung und hat nichts zu tun mit der Beseitigung der Ursache. Auf diese Weise kann ein Tumor immer wieder kommen (ein Rezidiv) oder sich verbreiten (Metastasen) und eine Autoimmunkrankheit bald erneut aufflammen. Und die Ausnahmen von dieser Regel werden dann als der Beweis für die Richtigkeit dieses (falschen) Handelns herangezogen.
Ein Tumor manifestiert sich regelhaft über Jahrzehnte. Er ist das Symptom vielgestaltiger Einflußfaktoren; ein Tumor ist also eine multifaktorielle Erkrankung. Eine Heilung wird somit nicht gelingen, wenn nur ein (1) Faktor entfernt wird: Sie wird nicht gelingen, wenn nur das Symptom, etwa die Krebswucherung, beseitigt wird. Vielmehr muß individuell für jeden Patienten die Gesamtheit dessen körperlicher, geistiger, seelischer, ernährungsphysiologischer und umweltbiologischer Situation erfaßt werden.
Im folgenden gibt der Verfasser einen Überblick über die Maßnahmen der konventionellen Medizin und der alternativen Behandlungsmethoden.

Alternative und konservativ-medizinische Krebsbehandlung

Konservativ-medizinische Krebsbehandlung

Konventionelle Methoden sind:
–     Operationen
–     Strahlentherapien
–     Chemotherapien
–     Krebsimmuntherapien
–     Antihormontherapien
–     Kombinationstherapien
–     Zielgerichtete Therapien aufgrund diagnostischer Tests
–     Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (sehr zielgerichtet und nicht so vage wie etwa die Chemo, die nur hofft, irgendwo und irgendwie irgendwelche Krebszellen durch das Gießkannenprinzip vielleicht zu vernichten und nicht auch noch die nicht erkrankten, gesunden Zellen zu zerstören)
–     Tumorimpfstoffe, die aus den Tumorzellen von Patienten gewonnen werden.
Konventionelle Methoden, darüber muß sich jeder im Klaren sein, zielen nur auf die Wirkung der Krankheit, den Krebs, nicht aber auf dessen Ursache. Die Ursache wird NICHT behandelt. Die Ursache ist, wie oben dargestellt, 19% Luft- und Wasserverschmutzung + Alkohol + Strahlung (natürliche und künstliche) + Medikamente und 81% Ernährung (das Rauchen ausgeklammert).
In dem Zusammenhang ist es bedeutend, dass es für eine Zahl von Tumorerkrankungen konventionell-medizinische Präventivmaßnahmen gibt. Doch das ist garnicht breit bekannt.
Hier, welche Tumorerkrankungen darunter fallen:

Krankheitsbild Anteil an der Bevölkerung (BRD) in %/Jahr x 106 (gerundet) Präventivmaßnahmen. Bekannte Risikofaktoren
Brustkrebs 89000 Mammografie. Hormontherapie, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, fettreiche Speisen
Darmkrebs 81000 Darmspiegelung, Darmpolypen (Adenome) sichten. (Vergangene) Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich (auch bei Verwandten), Fleisch(-produkte), Alkohol, viel Salz (Natrium­spiegel), Nitritpökelsalz, Geräuchertes, Gegrilltes, Schimmeliges, Rauchen, Kautabak, Übergewicht, Bewegungsmangel
Prostatakrebs 79000 PSA-Screening. Rauchen, u.U. Passivrauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Testosteronpegel
Lungenkrebs 61000 Nicht Rauchen. Rauchen, Passivrauchen(!), Übergewicht, Bewegungsmangel, Einatmen von Asbesten/Giften/Schwer­metallen/Erdöl­produkten/Lösungs­mitteln/Rußen/Diesel/Heizöl/Benzin/sonstigen Schadstoffen, Tätigkeit in einem Beruf mit anerkannter Berufskrankheit (in der chem. Industrie durch Halogenverbindungen; im Weinbau durch arsenhaltige Pestizide)
Hautkrebs/Malignes Melanom der Haut (Schwarzer Hautkrebs) 21000 Hautarztbesuch; Leberflecken beobachten. Sonnenexposition, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Hautkontakte/Schadstoffaufnahme über die Haut, UV-Expositionen im Sonnenstudio, Höhenstrahlung, Vitamin-D-Mangel
Magenkrebs 20000 Helicobakter-Pylori-Behandlung. (Vergangene) Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich (auch bei Verwandten), Fleisch(-produkte), Alkohol, viel Salz (Natrium­spiegel), Nitritpökelsalz, Geräuchertes, Gegrilltes, Schimmeliges, Rauchen, u.U. Passivrauchen, Kautabak, Übergewicht, Bewegungsmangel
Leberzell-Krebs/Leberkrebs 10000 Impfung Hepatitis B. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Leberzirrhose, Fettleber, Hepatitis B, Hepatitis C, Schimmel, Anabolika, Reinigungsmittel
Gebärmutterhals-Krebs 5500 Impfung Papillomvirus HPV. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, u.U. Vitaminmangel
Anal- und Peniskrebs 5000 Impfung Papillomvirus HPV. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel. häufig wechselnde Partner bei sexuellen Kontakten
Vulva- und Vaginalkrebs 5000 Impfung Papillomvirus HPV. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel. häufig wechselnde Partner bei sexuellen Kontakten
Oropharynx-Karzinom/Rachenkrebs 2000 Impfung Papillomvirus HPV. Rauchen, Kautabak, Übergewicht, Bewegungsmangel. Alkohol

Rauchen, Alkohol, Weißmehle, Schweinefleisch und besonders Raffinadezucker erhöhen generell das Krebsrisiko. Auch andere Einflüsse spielen ein: So ist etwa Prostatakrebs bei Männern afrikanischen Ursprungs häufiger als bei Weißen oder Asiaten – in Europa und Nordamerika ist die Erkrankung relativ häufig, in Ostasien (China und Japan) dagegen eher selten. Einiges spricht dafür, dass diese Unterschiede auf Ernährung, Umgebung und Lebensführung zurückgeführt werden können, jedoch sind auch genetische Unterschiede Faktum.
Was den Einfluss von Fettleibigkeit und das berufsbezogene Risiko anbelangt, gibt es bislang keine übereinstimmenden Ansichten seitens der Experten. Die vorliegenden Daten aus wissenschaftlichen Untersuchungen sind so komplex und auch widersprüchlich, dass daraus keine Folgerungen hinsichtlich des Risikos für – in diesem Beispiel – Prostatakrebs gezogen werden können. Im Gegensatz dazu ist nachgewiesen, dass körperliche Inaktivität das allgemeine Krebsrisiko erhöht.

Früherkennung von Krebs in der konservativen Medizin

Die konservativ-medizinische Erkennung oder Früherkennung von Krebs, Rheuma usw. dient uns hier nur zur Feststellung der Tatsache, nicht dazu, ein Anlaß für eine konventionelle Therapie zu sein. Es ist mittlerweile genügend belegt, dass bei einer vorgeblichen, positiv erfolgten Früherkennung viel zu oft zu früh und unnötig konventionell behandelt wird (bestrahlt, medikamentiert, operiert).

Alternative Krebsprävention

Der alternativ-medizinische Ansatz

Es gilt generell, dass sämtliche alternativen Methoden, die in diesem Buch zur Prävention vorgestellt werden und die wir darüber hinaus kennen, nicht alleinstehend angewendet wurden. Die Alternative Medizin ist kein monotherapeutischer Ansatz, der versucht, mit nur einem Mittel oder einer Behandlungsform eine Heilung herbeizuführen. Das macht nur die konservative Medizin und das hätte jeder Patient ja auch gerne: Er nimmt eine Tablette – und die Krankheit ist weg. Das hätte auch die pharmazeutische Industrie gerne – wenn sie DIE Tablette hätte, die die Probleme löst, die der Patient hat und dafür den Preis bestimmen kann. So ein schönes Märchen gibt es aber nicht. Faktisch wird aber die alternative Medizin immer ein breites Spektrum an Mitteln oder Behandlungsweisen einsetzen und diese alternierend, konsekutiv oder parallel applizieren (multi­therapeutischer Ansatz). Alternative Medizin ist eben keine Medizin der Holzhammermethode, die so einfach mal ein Medikament geben würde und damit ist die Krankheit weg. Vielmehr sind sämtliche alternativen Verfahren sanft und langsam. Das ist, abgesehen von der längeren Behandlungsdauer, nicht von Nachteil, denn alternative Medizin führte bei den betrachteten Erkrankungen sicherer, langfristiger und oftmals gerade da zur Heilung, wo es die Schulmedizin nicht kann. Und das ist der Fall bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen.
Autoimmunerkrankungen benötigen jedoch beträchtlich länger, um zu einer Heilung zu gelangen als Krebserkrankungen. Das ist für den Laien nicht unmittelbar ersichtlich, hat seinen Grund jedoch darin, dass bei der Krebserkrankung die Immunantwort durch pathogene Manifestationen gestört (irregeführt) ist, bei der Autoimmunerkrankung aber das Immunsystem selbst pathogen ist. Die Heilung eines gesamten Immunsystems benötigt plausiblerweise länger und ist aufwändiger, als die Korrektur der pathogenen Ursachen für den Krebs, da zuerst die Ursache für die Störung beseitigt und dann das Immunsystem geheilt werden muß. Ist bei Krebs die Ursache beseitigt, wirkt das Immunsystem meist schnell wieder regelrecht. Der Selbstheilungsmechanismus des Körpers kommt in Gang. Die Selbstheilung des Körpers ist nichts neues; offiziell heißt das Verfahren aus konventionell-medizinischer Sicht Biologische Krebsmedizin. Weiteres zu dieser Selbstheilung im Buch. Vieles aus der Krankheitsheilung ist bei der Prävention nützlich.

Die Schulmedizin aus Sicht der Alternativmedizin

Ursache erkennen und behandeln – Selbstheilungskräfte – Jetzt werden die Schulmediziner gleich wieder heulen und alle Sätze werden mit „Ja, aber…“ beginnen, aber dann verlangen wir Langzeitstatistiken von angeblichen Heilerfolgen der Schulmedizin bei Krebserkrankungen und das Gespräch erstirbt augenblicklich. Langzeitstatistiken belegen nämlich in der Schulmedizin immer deren Mißerfolg. Natürlich gibt es auch hier vereinzelte Langzeitheilungen, aber die sind so selten wie der Sechser im Lotto. Der Grund ist einfach der falsche therapeutische Ansatz, die Wirkung, den Krebs(-tumor), zu beseitigen und nicht bei der Ursache für die Krebsentwicklung zu beginnen. Die Ursache von Krebs ist der schul­medizinischen Behandlung völlig egal. Was wäre denn mit der ganzen Medizinerfraktion in der Krebstherapie, wenn man die Ursache(n) finden würde und man Krebs heilen könnte? Sie wäre bald arbeitslos und ein Milliardengeschäft wäre vorbei. Und welcher betroffene Mediziner und Pharmakonzern würde das wollen? Also wird der falsche Weg beibehalten und es werden fiktive Heilerfolge dadurch erreicht – besser gesagt, vorgegaukelt – dass zwei-Jahres-Statistiken (die sog. Zwei-Jahres-Überlebensrate) kommuniziert werden. Das findet seinen Grund darin, dass sich langfristig gezeigt hat, dass die konventionelle, schulmedizinische Behandlung von Krebs aller Arten zu einer Verzögerung des Ablebens der Betroffenen(!) um recht genau zwei Jahre führt (die „Zweijahres-Überlebensrate„). Was danach ist, interessiert per Definition keine Statistik mehr. DAS ist aber sehr ernüchternd: Unter der Hand kann man die über die zwei Jahre hinausgehende Überlebensrate bei der konventionellen Medizin einsehen: Sie ist über die Zeit – OHNE konventionelle Behandlung – eine steil nach unten fallende Kurve (je mehr Zeit, desto weniger Patienten überleben). MIT konventioneller Behandlung bildet die Kurve ein Plateau von Beginn der Behandlung bis Ende Jahr zwei aus; dann fällt sie genau so wie ohne konventionelle Behandlung wieder steil ab. Der Kunstgriff ist nun der, dass man die Kurve mit dem Ende des zweiten Jahres offiziell beendet. Was übrig bleibt, ist die Kurve als Plateau, welches wiederum einer Ablebensrate von etwa Null entspricht. Die Aussage der abfallenden Kurve in der Zeit nach dem zweiten Jahr ist somit ausgeblendet und erscheint nicht mehr. Das heißt im Klartext, dass konventionelle Behandlung nur zu einer Verzögerung des Ablebens bei den Betroffenen um bis zwei Jahre führt. Von einer Heilung kann man da nicht sprechen. DAS nennt sich dann „Erfolge der Schulmedizin“. Ein Armutszeugnis. Der Patient hat nun halt mal KREB$.

Methoden der Alternativmedizin

Nicht-Konventionelle Methoden sind (in Auswahl):
–  alternative Behandlungen (Naturheilverfahren, Biologische Medizin, Ayurveda, Jamu, Homöopathie, Kombinationstherapien, Kräuter- und Pflanzentherapien wie Bach’sche Blütentherapie (die Bezeichnung als „Bachblüten“-Therapie ist falsch), Wasser- und Ölheilverfahren, Urtinkturen, Schüssler-Salze, Diäten, Hautreiz- und Ausleitungsverfahren, Entschlackungen, Moor-, Fango- und Heublumenbäder, verschiedene Schulen, hunderte selbstlose, engagierte Forscher und Mediziner und viele andere mehr)
–  Provozierte Selbstheilung
–  Hyperthermie (körpereigenes Fieber, i.e. endogene Hyperthermie; im Ggs.: sehr heiße Bäder, Sauna, i.e. exogene Hyperthermie, vgl. Dr. Issels)
–  Hypothermie (meist kurzzeitige Unterkühlung bes. bei entzündlichen rheum. Erkrankungen; experimentell auch bei Krebs verwendet; kurzzeitige und extrem intensive Unterkühlung durch Eisbäder)
–  Spezifische Mittel lassen offensichtlich die Immunfunktion beim Krebspatienten verbessern und eine erste japanische Studie konnte einen signifikanten Überlebensvorteil beim Krebspatienten nachweisen. Eine interessante Substanz mit therapeutischem Potential scheint die Dichloressigsäure zu sein, die möglicherweise den gestörten Energiestoffwechsel der Mitochondrien in den Krebszellen wieder reaktivieren kann.
Aus unserer Erfahrung zählen – entweder alleinig oder anderes ergänzend – folgende Methoden ferner zu der Liste:
– Fastentherapien
– Gaben von Gemmo-Mazzeraten, Kräuter- und Pflanzen-Extrakten (nicht nur die o.g. Blüten nach Bach)
– Wohnort- und Standortänderungen
– Art der Speisenbereitung, Kochmethode
sowie der Ausschluß von mitverursachenden Faktoren und blockierenden Therapiehindernissen:
– Erdmagnetfeld-Inhomogenität,
– Masse- und Gravitationsirregularitäten und -anomalien (Gravimetrie, Geoidproblematik),
– elektrischen Feldern,
– Adrenalinmangel (!) und
– Neutronenverlangsamung/-abbremsung
– Übersäuerung
– Vergiftungen, auch langfristige und langsame Vergiftungen
– Triggerung von Krankheiten durch Schweinefleisch, Kuhmilch, Mineralwasser, unverständig gegebene NEM
. . . uvm.
NEM = Nahrungsergänzungsmittel
Wer will, kann beim Arzt ein Blutbild auf Tumormarker machen lassen. Verschiedene Labore bieten da meist sogenannte Pakete an mit den jeweiligen Untersuchungen. Wunder darf man hier aber nicht erwarten, denn Tumormarker eignen sich weniger für die Feststellung des Zustandes als vielmehr für die Verlaufskontrolle bei schon festgestellter Krankheit. Es gibt gut zwei Dutzend Tumormarker von denen jeder sehr spezifisch ist, also nur bestimmte Krebsformen „meldet“. Bezeichnungen sind z.B.: TNF, PSA, CAnn(n). Dr. Coy hat vor Jahren den TKTL1-Faktor gefunden, der neue Möglichkeiten eröffnet.

Neueste Forschungen der konventionellen Medizin

Es ist weithin völlig unbekannt, dass die konventionelle(!) Medizin und Forschung aktuell eine bemerkenswerte Anzahl von Nicht-Konventionellen Methoden untersucht und bewertet hat. Es wurde untersucht, welche Methoden breit wirken, also ein breites Anwendungsspektrum haben und welche spezifisch wirken, also beispielsweise nur bei der Krankheitsprävention, nur bei dem Ersatz (alternativmedizinisch) oder der Ergänzung (komplementärmedizinisch) der konventionellen Medizin, nur bei der Palliation (Sterbebegleitung) und bei Kombinationen hiervon. Im folgenden stellen wir die Ergebnisse mit breiter und die mit präventiver Wirkung dar:

Breit wirkende Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel

Deren Wirkung ist präventiv, konventionell-medizinisch und palliativ-medizinisch/die letzten zwei (k-m und p-m) jeweils komplementär und alternativ. Komplementär bedeutet ergänzend zur konventionellen Behandlung; alternativ bedeutet, die konventionelle Behandlung ersetzend.
Diese sind unter anderen:
BCG – Aktive Immunotherapie    
Dehydroepiandrosteron (DHEA)    
Dendritische Zellen
Cannabinoide
Resveratrol
Taurolidin
Besonders interessant sind hier Cannabinoide und Resveratrol. Die Cannabinoide zeigen im Labor die stärkste Breiten-Wirkung (Gesamt-Effizienz: 24 Punkte – weit vor allen anderen Maßnahmen), kränkeln aber in ihrer Effizienz bei der Krebsprävention. Sie eignen sich theoretisch somit besonders zur Behandlung der (schon ausgebrochenen) Krankheit. Praktische Erfahrungen zu Cannabinoiden enttäuschen jedoch; siehe im Buch. Hinzu kommt die vielfach von Alternativmedizin-Träumern unterschätzte bis vernachlässigte Gesundheitsgefährdung durch Cannabinoide: Diese sind nicht nebenwirkungsfrei und können auch Krankheiten auslösen. Wir kennen einen Patienten, der eine endogene Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis entwickelt hat. Er nimmt Psychopharmaka wie Rohypnol, Haldol, Leponex und kommt seit Jahrzehnten nicht aus dem klinischen Umfeld heraus. Er ist völlig arbeitsunfähig und mittlerweile verrentet.
Das Resveratrol wirkt zwar im Labor ebenfalls breit, in Gegensatz zu Cannabinoiden sogar breiter, da es auch präventiv wirkt, ist aber in der Summe aller Disziplinen nur 2/3 so effizient wie Cannabinoide (Gesamt-Effizienz: 16 Punkte). Dendritische Zellen liegen gleichauf; knapp dahinter folgt Taurolidin (Taurolin®).
Alle weiteren Therapien und Mittel haben engere spezifische Wirkungen und werden im individuellen Fall individuell ausgewählt. Hervorzuheben sind unter anderen:
Aktiv-Spezifische Immunisierung – ASI
AVEMAR®
Eleutherokokk®
Enzymkombination (WOBE-MUGOS®) nach Wolf und Ransberger
bis
Equizym®MCA und
Transfer-Faktor
Die in der alternativen Szene lange Zeit hochbejubelten, früher als Geheimtip gehandelten Vitamine A, B, C, E, die Alge Spirulina, Coenzym Q10 sind weit abgeschlagen und existieren nur unter ferner liefen. Das vordem ebenfalls favorisierte Betakarotin, das Raucher nehmen sollten, hat sich bei der Anwendung als offensichtlich krebserregend erwiesen, so dass eine Studie hierzu während der Erforschung abgebrochen werden mußte. Ähnliches bei Vitamin E und Selen. Vit. E und Selen werden aber ohnehin nicht zusammen genommen. Das hätte man schon bei Beginn einer Studie beachten müssen.

Präventiv wirkende Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel

Diese sind unter anderen:
Aktiv-Spezifische Immunisierung – ASI
bis
Eleutherokokk®
Squalen
Alle weiteren Therapien und Mittel haben schwächere Wirkungen und deren Einsatz muß individuell entschieden werden. Hervorzuheben sind unter anderen:
LeukoNorm
Melatonin
bis
Aloe vera
Grüner Tee
Lycopen / Lycopin
Die in der alternativen Szene hochbejubelten, früher als Geheimtip gehandelten Vitamine A, B, C, E, das Ukrain, der Ginseng, das Coenzym Q10 und die Mistel sind weit abgeschlagen und existieren nur unter ferner liefen. Gleiches auch für die aktuellen Cannabinoide, das aber nur bei der Prävention. Die Mistel wird dennoch gerne aktuell verwendet, um die unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie anzuschwächen.

Die verschwiegenen und unterschlagenen Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel sowie: Gefahren und ungeeignete Mittel

Es ist aber sehr interessant, dass gerade natürliche, altbekannte und spektakuläre Maßnahmen bei den neuesten Forschungen der konventionellen Medizin nicht erfaßt sind ODER nur schlecht abschneiden, wenn sie überhaupt erfaßt werden. Letzteres wundert den Insider natürlich nicht, denn die angewendeten Tricks sind zu offensichtlich: In einer sehr umfangreichen Publikation (für vornehmlich die Ärzteschaft) werden an alle erwähnten Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel dieselben Anforderungen gestellt. Das ist im ersten Augenblick sehr zufriedenstellend. Doch die wesentlichste Anforderung ist nicht, dass viele dauerhafte Heilungen berichtet werden, sondern, dass das Meß- und Prüfverfahren akzeptiert werden kann. Und akzeptiert werden kann ein solches nur, wenn es den Meß- und Prüfverfahren der Pharmaindustrie entspricht. Diese sind sehr zeit- und kostenintensiv. Kein Alternativmediziner oder -forscher kann das stemmen, also fehlen „wissenschaftliche“ Belege – und aus ist’s mit der Anerkennung. Schon allein eine klinische Prüfung könnte nicht erfolgen, da der Prüfling kein Pharmaprodukt ist und somit kein Pharmakonzern dahintersteht, also der Prüfling nicht zur Prüfung zugelassen werden kann. Eine klinische Prüfung etwa von Erdöl-Derivaten würde niemals erfolgen; die prüfwillige Ärzteschaft müßte gesamt um ihre Zulassungen fürchten. Ein Pfarrer Kneipp mit seinen Wassergüssen würde heute keine Zulassung oder Anerkenntnis seiner Verfahren mehr bekommen. Seine Anwendungen würden in den Graubereich zur Kriminalität verdammt. Übrigens war es auch schon zu seinen Zeiten so, dass auch er von der damaligen Ärzteschaft angegriffen worden war. Wir wissen genau, was heute in der obigen Publikation zu den Kneipp-Verfahren stünde:
„Die Evidenz zu dieser Methode ist nicht überzeugend, zumal die gewählten Parameter ebenfalls mit Hilfe anderer, erprobter, jedoch teurerer und komplizierterer Maßnahmen der konventionellen Medizin beeinflußt werden könnten. Eine klinische Erprobung ist zum heutigen Zeitpunkt nicht empfehlenswert. Auch zur Prävention sollten vor einer klinischen Anwendung weitere Studien vorgelegt werden. Randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudien zu den verschiedenen Entitäten erscheinen angeraten. Der immunmodulatorischen Wirkung als möglichem Nutzen ist das hohe Risiko möglicher unerwünschter Nebenwirkungen entgegenzusetzen. Ein Auftreten von Erkältungskrankheiten wird besonders in der Anfangsphase der Anwendung für möglich gehalten.
Der Anmelder ist Pfarrer(!) und gibt vor, er selbst sei von einer schweren Krankheit durch eine Anwendung seiner Methode geheilt worden. Es sollen später tausende „Heilungen“ der verschiedensten Erkrankungen durchgeführt worden sein und es lägen ebensoviele Dankschreiben vor. Angeblich erstellte Aufzeichnungen liegen uns nicht vor bzw. konnten bis zum Schluß der redaktionellen Arbeit nicht bereitgestellt werden.“
Wir kennen in der Gruppe der betreffenden Maßnahmen allein über 1400 Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel, von denen hier ein Teil angeführt ist:

3E-Programm Lothar Hirneise Behandlung nach Heys S. D. (Studie)
6-Minuten-Heilmethode, Healing Code Behandlung nach Hirneise
Afrikanischer Weihrauch Behandlung nach Houtsmuller
AHCC Behandlung nach Höveler V.
Aktiver Sauerstoff Behandlung nach Hoxsey
Aktiv-Spezifische Immunisierung, ASI Behandlung nach Hug (Studie)
Akupressur, Akupressurgriffe Behandlung nach Huneke
Akupunktmassage nach Penzel (APM) Behandlung nach Hussain S. O. (Studie)
Akupunktur, Moxibustion, Ohr-Akupunktur, Auriculo-Medizin, Koreanische Handakupunktur Behandlung nach Iaffaioli R. V. (Studie)
Albumin Behandlung nach Institut für Tumorimmunologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
Algen Face-Eye Lift & Spirulina-Algen & aktiven Bio-Omega-3-6-9-Ölen Behandlung nach Issels J. M.
Algen, Spirulina-, Algenpackung, entgiftend Behandlung nach Jacobsen
Alkylglyzerol Behandlung nach Jallut O. (Studie)
Allergien erfassen Behandlung nach Janssen-Cilag GmbH
Aloe Vera, Aloe Vera Perlen Behandlung nach Jaros P. P. (Studie)
Alpha-, Beta-, Gammastrahlung ausschließen Behandlung nach Kapadia G. J. (Studie)
Alpha-Liponsäure Behandlung nach Kast A. (Studie)
Aluminium(-sulfat oder -chlorid) ausschließen Behandlung nach Keller
Aluminiumhydroxyd ausschließen Behandlung nach Kelly G. S. (Studie)
Aluminiumsilikat ausschließen Behandlung nach Keplinger/Luis, Don
Alzoon Behandlung nach Kief
Amalgam beseitigen Behandlung nach Kienle und Kiene (Studie)
Ameisensäure Behandlung nach Klehr N.
Ampullenkur Behandlung nach Klinghardt
Amrit Kalash Behandlung nach Kluthe R. (Studie)
Analyse des Mineralwassers Behandlung nach Kneipp
Anthroposophische Medizin (WALA, Psiram, weleda, cf.: SIAM/CH, cf.: DAMID) Behandlung nach Koch W. F.
Antineoplastone Behandlung nach Kolath
Apitherapie – Heilung mit Bienenprodukten Behandlung nach Konz Franz.
APM, Akupunktmassage nach Penzel (APM) Behandlung nach Kousmine C. Diät-Konzept
Apotheke Gottes nach Maria Treben Behandlung nach Krebs E.
Applied Kinesiology Behandlung nach Krebs E. T.
Aqua-Balancing, -Fitness, -Joggen Behandlung nach Krebs H. (Studie)
Arabischer Weihrauch Behandlung nach Kremer
Armlängentest, Armpendelmethode, Armtest Behandlung nach Krotkiewski M. (Studie)
Armpits Behandlung nach Kuhl J.
Aromaöl-Massage, beid- und 4-händig Behandlung nach Kuhlmey W.
Aromatherapie, Ätherische Öle Behandlung nach Kushi M.
Arteriosklerose durch Proteinaufnahme Behandlung nach Lane A.
Arterolan, Trioxolane, Molozonide, Trioxidane, Ozonide Behandlung nach Lane W. (Studie)
Arthro-Beratung Behandlung nach Langbein S. (Studie)
Arthrokehlan Behandlung nach Lechner J. F. (Studie)
ASI, Aktiv-Spezifische Immunisierung Behandlung nach Lelas T.
Assawan-Whirlpool Behandlung nach Lepedewa     VN
Ästhetische Dermatologie Behandlung nach LeShan
Atemschule, Atemtherapie Behandlung nach Leupold E.
Ätherische Öle, Öltherapie (ätherisch), Ätherische Essenzen Behandlung nach Liebscher und Bracht
athmosphärische Strahlungen Behandlung nach Lifecare Association
Atlastherapie nach Arlen Behandlung nach Loprinzi C. L.
Aufguss, Aufguss + Sauna Behandlung nach Lubec B. (Studie)
Augendiagnostik Behandlung nach Ma (Studie)
Aura Behandlung nach Maar-Varro
Auraclearing Behandlung nach Madaus, Kunze und Koch (Studie)
Aura-Healing Behandlung nach Markert
Auralesen Behandlung nach Marnitz
Auramassage Behandlung nach Mathew B. (Studie)
Aurareading Behandlung nach Matone (Studie)
Auriculo-Medizin, Ohr-Akupunktur Behandlung nach Medikor
Ausgleichsbehandlung, Inner-Wise-Ausgleichsbehandlung Behandlung nach Metchnikoff
Ausleitung, alle Verfahren zur Entgiftung Entschlackung Ausleitung, auch Saunieren mit eingeschlossener Ausleitung Behandlung nach Mishima T. (Studie)
Ausleitungsverfahren, allgemein und spezifische Behandlung nach Moerman
Autologe Tumortherapie nach Klehr Behandlung nach Montignac
Autonomietraining Behandlung nach Newport Pharmaceuticals Ltd.
Auto-Sanguis-Stufentherapie nach reckeweg Behandlung nach Nielsen C. H. (Studie)
AVEMAR Behandlung nach Nielsen E.
Ayurveda, mit allen Varianten und Behandlungen Unani = arab. Medizin Behandlung nach Nieper Gen-reparative Krebstherapie
Bach’sche Blütentherapie Behandlung nach Nogier
Behandlung nach Menkiw Behandlung nach Novaes M. R. (Studie)
Balneotherapie, Balneo-physikalische Behandlungen, Balneophototherapie Behandlung nach Ochocka M. (Studie)
Banja Behandlung nach Ohlenschläger G.
Baunscheidt-Verfahren zu Hautableitung, Behandlung nach Ohlenschläger, Kremer
BCG – Aktive Immunotherapie Behandlung nach Ohsawa G. Makrobiotische Kost
Behandlung nach Morton D. L. (Studie) Behandlung nach Ost B. (Studie)
Behandlung nach Herr H. (Studie) Behandlung nach Otto C. (Studie)
Behandlung nach Morales (Studie) Behandlung nach Panzer A. (Studie)
Behandlung nach Kassouf W. (Studie) Behandlung nach Park K. G. M. (Studie)
Behandlung nach O’Donnell M. A. (Studie) Behandlung nach Pavelic K. (Studie)
Behandlung nach Satoh A. (Studie) Behandlung nach Payr
Behandlung nach Sylvester R. J. (Studie) Behandlung nach Pedrono F. (Studie)
Behandlung nach DiStasi S. M. (Studie) Behandlung nach Penzel
Behandlung nach Han R. F. und Pan J. G. (Studie) Behandlung nach Perger
Behandlung nach Mathe G. Behandlung nach Pfeifer B. L. (Studie)
Behandlung nach Anemueller und Ries Behandlung nach Pischinger
Behandlung nach anthropsophischem und phytotherapeuthischem Ansatz mit Misteln Behandlung nach Pompidou A. (Studie)
Behandlung nach Ardenne, von M. Behandlung nach Prof. Fleischhacker
Behandlung nach Ardenne, von M. (Studie) Behandlung nach Prof. Heine
Behandlung nach Arlen Behandlung nach Prof. Hopper
Behandlung nach Avicenna (nicht bei Krebs) Behandlung nach Prof. Kellner
Behandlung nach Bae D. G. (Studie) Behandlung nach Prudden J. F.
Behandlung nach Baunscheidt Behandlung nach Pryme I. F. (Studie)
Behandlung nach Bendel R. (Studie) Behandlung nach Rasic J. L. (Studie)
Behandlung nach Berg und Stein (Studie) Behandlung nach Reckeweg
Behandlung nach Bingen, Hildegard von Behandlung nach Reynolds (Studie)
Behandlung nach Biosyn GmbH Behandlung nach Ricker
Behandlung nach Bircher-Brenner Behandlung nach Rife
Behandlung nach Blaszczak Behandlung nach Roger
Behandlung nach Brandt Behandlung nach Roskin G. und Klyueva Trypanosoma
Behandlung nach Breuss Behandlung nach Salzer G. (Studie)
Behandlung nach Brittenden J. (Studie) Behandlung nach Sandberg
Behandlung nach Brohult Behandlung nach Schaper & Bruemmer GmbH & Co. KG
Behandlung nach Brügger und Bobath Behandlung nach Schiele
Behandlung nach Buchinger Behandlung nach Schlenz
Behandlung nach Budwig Behandlung nach Schmidt S.
Behandlung nach Bujis N. (Studie) Behandlung nach Scholz H.
Behandlung nach Burger Behandlung nach Schulz S. (Studie)
Behandlung nach Burton Behandlung nach Schulze E. und Steiger E. (Studie)
Behandlung nach Burzynski Behandlung nach Schüssler W. H.
Behandlung nach Büssing (Studie) Behandlung nach Schwamm
Behandlung nach Cascinu S. (Studie) Behandlung nach Seeger P. G.
Behandlung nach Caso G. (Studie) Behandlung nach Sheng Y. (Studie)
Behandlung nach Cheminade C. (Studie) Behandlung nach Simpson B. R.
Behandlung nach Cho-Chung Y. S. (Studie) Behandlung nach Smith A. Y. (Studie)
Behandlung nach Clark, Hulda Behandlung nach Smyth J. F. (Studie)
Behandlung nach Clemente C. (Studie) Behandlung nach Solomides
Behandlung nach Contreras Behandlung nach Speranski
Behandlung nach Costa L. A. Behandlung nach Srinivas (Studie)
Behandlung nach Coudert J. und Juttin Behandlung nach Stangaciu S.
Behandlung nach Coy J. Behandlung nach Steinbart
Behandlung nach Dannert Behandlung nach Stumpf C. (Studie)
Behandlung nach Deniau L. A. (Studie) Behandlung nach Subhashini J. (Studie)
Behandlung nach Di-Bella Behandlung nach Sugie (Studie)
Behandlung nach Dorn Behandlung nach Szent-Györgyi A.
Behandlung nach Dozent Bergsmann Behandlung nach Tran M. T. (Studie)
Behandlung nach Dr. Loges & Co GmbH Behandlung nach Treben
Behandlung nach Dreifuss A. A. (Studie) Behandlung nach Treurniet-Donker A. D. (Studie)
Behandlung nach Dziembowski und Havlicek Behandlung nach Treusch G.
Behandlung nach Edwards P. D. (Studie) Behandlung nach Tsang K. Y. (Studie)
Behandlung nach Ehrenfeld U. Behandlung nach Tsuzimoto
Behandlung nach Enderlein G. Behandlung nach Turowski A. (Studie)
Behandlung nach Eremin O.(Studie) Behandlung nach Ulibarri J. A. (Studie)
Behandlung nach Fa. Supplementa (Studie) Behandlung nach Van Dam F. S. (Studie)
Behandlung nach Ferenczi Behandlung nach Vel’sher L. Z. (Studie)
Behandlung nach Franke Behandlung nach Vermorken J. B. (Studie)
Behandlung nach Fujii T. (Studie) Behandlung nach Vincent
Behandlung nach Fryda Behandlung nach vitOrgan GmbH
Behandlung nach Grossarth-Maticek /Fryda Behandlung nach Voll
Behandlung nach Prof. Milin Zagreb /Fryda Behandlung nach von Ardenne M.
Behandlung nach Prof. Salzer /Fryda Behandlung nach von Guarnieri (Studie)
Behandlung nach Dr. Szilvay /Fryda Behandlung nach Warburg O. (Studie)
Behandlung nach Dr. Cannon /Fryda Behandlung nach Weber W. (Studie)
Behandlung nach Helen Coley-Nauts /Fryda Behandlung nach Wegmann I.
Behandlung nach Labhard Behandlung nach Wehbe T. W. (Studie)
Behandlung nach Dr.Heinz-Jürgen Bach Solingen Behandlung nach Wehrli F.
Behandlung nach Garcia D. P. Behandlung nach Werkmeister
Behandlung nach Gaschler Behandlung nach Werner (Studie)
Behandlung nach Gérard, Nieper, Taussig Behandlung nach Windstosser K. (Studie)
Behandlung nach Gerson Behandlung nach Windstosser K.
Behandlung nach Gold J. Behandlung nach Wittig R. (und Coy, Studie)
Behandlung nach Gonzalez Behandlung nach Wolf E. (Studie)
Behandlung nach Grafstrom und Elfstrom Behandlung nach Wolf und Ransberger
Behandlung nach Grossenbacher B. (Studie) Behandlung nach Wolff A.
Behandlung nach Grueninger Behandlung nach Wurster J. (Studie)
Behandlung nach Haferkamp H. Behandlung nach Xu _ (Studie)
Behandlung nach Hahnemann Behandlung nach Xu X. (Studie)
Behandlung nach Hammerness P. (Studie) Behandlung nach Yamamoto N. (Studie)
Behandlung nach Hänsler Behandlung nach Yeh C. L. (Studie)
Behandlung nach Härtinger H. Behandlung nach Zabel W.
Behandlung nach Hartmann Behandlung nach Zelikoff J. T. (Studie)
Behandlung nach Hauschka Behandlung nach Ostermann
Behandlung nach Hauser S. P. (Studie) Beres Tropfen N-Plus
Behandlung nach Havlicek (Studie) . . .

Gefahren und ungeeignete Mittel, Tätigkeiten, Behandlungen, Verfahren, Therapien und Nahrungsmittel

Oben haben wir die Tätigkeiten, Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel angeführt, die bei Krebs und Rheuma in großem und kleinem Maßstab angewendet werden. Jedoch wissen wir auch um solche, die NICHT eingesetzt werden dürfen, also sich negativ auf diese Patientengruppe auswirken. Diese sowie ungünstige Ernährung sind erwiesenermaßen nutzlos bis krankmachend und verhindern jegliche Maßnahme bei Prävention und/oder Heilung. Hierzu gehören auch die im Anhang 3 aufgeführten Maßnahmen.

Die Wirkungen von TTIP auf das Gesundheits­system und die Arbeit von Medizinern, Heilpraktikern und Ernährungsberatern

Wegen der Brisanz obiger Aussagen, die schnell dazu führen können, dass sie wieder vom Netz genommen werden müssen, empfehlen wir dem Leser, sich alsbald eine Sicherungskopie dieses Textes downzuladen/zu kopieren. Denn, wenn TTIP realisiert ist, dann gelten eben solche Aussagen als schädlich für die Nahrungsmittel erzeugende Wirtschaft der Erzeugerländer (z. B. USA) und wer sich so äußert, kann von deren Rechtsvertretern VERKLAGT werden! Und das erfolgt dann nach amerikanischem bzw. TTIP-Vertrags-Recht mit einem Streitwert, der in die Milliarden geht. Die Kosten für Rechtsanwälte würden dann amerikanisches Niveau haben und können von niemandem mehr bezahlt werden. DAS ist TTIP!
Wenn TTIP in Kraft tritt, wird dieses Buch voraussichtlich im Netz gelöscht.
Wir beziehen uns nun bei allen unseren Aussagen ausschließlich auf deutsche, nicht gen-behandelte Waren, Produkte, Stoffe und Nahrungsmittel und schließen Waren, Produkte, Stoffe und Nahrungsmittel der TTIP-Vertragspartner ausdrücklich von allen Überlegungen aus. Wer diese verwenden will, kann das natürlich machen.

Die neue Ernährungsweise aus Sicht des Patienten

Der erwähnte Krebspatient hat bestimmte Nahrungsmittel zu sich genommen und andere gemieden. Außerdem hat er weiterführende Maßnahmen ergriffen.
Professionelle Ernährungsberatung kennt bei der
Prävention von Krebs-, Autoimmun- und Wohlstandskrankheiten
vieles hiervon und stellt mittlerweile noch mehr an wichtigen Informationen für den an Vorbeugung Interessierten:

Gemüse und Eiweiße

Grüne Gemüse roh, weniger die gekochten, sind ein Grundpfeiler der Patienten-Ernährung. Es handelt sich hierbei um die aromatischen grünen, also nicht: Salat. Salat taugt nämlich zu garnichts – auch wenn er grün ist; auch Endiviensalat, Gurken und grüne Bohnen sind unbrauchbar für den Zweck der Krebs- (und Rheuma-) Heilung; geeignet sind (neben anderem) jedoch etwa Paprika grün und gerade orange – die rühmliche Ausnahme.
Anmerkung zu „roh“: Rohe Gemüse können püriert werden, damit verschiedene Gemüse geschmacklich harmoniert werden können. Rohe Gemüse sind für den Zweck besser geeignet als gekochte. Mit (appetitanregendem beliebig-farbigem) Pfeffer und anderen geeigneten Gewürzen, Brühwürfeln (fleischfrei UND salzarm UND „bio“) etc. ließ sich der genannte Patient den faden bis langweiligen Geschmackseindruck etwas verfeinern. Aber nur sanft würzen – und nicht mit sogenannter „Würze“, die leider Geschmacksverstärker enthält (so unterscheidet sie sich von Gewürzen). Das klassische Negativ-Beispiel hierbei ist das Produkt „Maggi“, das Glutamat und Iosinat enthält. Überhaupt tötet scharfes Würzen JEDE Heilwirkung. Jalopenos fördern sogar die Krebserkrankung. Gemüseextrakte und -säfte sind nahezu wertlos. Der Körper will VERDAUEN. Fehlen beispielsweise Ballaststoffe, reduziert sich die therapeutische Wirkung auf gegen Null. Natürlich wissen wir jedoch, dass IM LABOR in der Petrischale sehr wohl eine – gemüseart-abhängige – Wirkung von Gemüseextrakten und -säften auf Krebszellen festgestellt wurde. Wer aber hat DAS schon einmal gelesen? Das wird nämlich unterdrückt und nicht publiziert. Und im Netz findet man schon garnichts. Man nahm also roh und ungepreßt.

Reinigung der Gemüse

Alle Gemüse werden vor der Verwendung sorgfältigst gewaschen oder gleich kurz blanchiert. Stiele, Strunke und Ansätze werden entfernt. Bei allem Hantieren trägt man geeignete Handschuhe wegen etwaiger Spritzmittel, Wachse, Schutze usw. Das gilt auch für Bioware. Wir verwenden zum Abtrocknen eigene Geschirrtücher, die wir täglich wechseln, um zu verhindern, dass die Reinigungswirkung nachläßt und unerwünschte Stoffe übertragen werden, wenn die Gemüse trockengerieben werden.

Eiweißzufuhr (tierisches und GEKOCHTES pflanzliches)

NUR vormittags, keinesfalls nach 12:00 Uhr, Eier siehe unten. Aber am besten keine tierischen Eiweiße und pflanzliche nur roh.

Eiweißmast, Proteinmast

Eiweiße und Proteine werden allgemein – und zu schnell – als ideale Nahrungsbestandteile angesehen und somit unkritisch in möglichst hoher Menge aufgenommen.
Zu viel Eiweiß kann zu Fäulnisprodukten im Darm (Dickdarm) führen, die langfristig die Darmwand perforieren vermögen und bei geschwächter Niere Folgeprobleme auslösen. Statt Eiweiß sollten ballaststoffreiche Produkte gegessen werden.

Fleisch liefert unsere Proteine und die Erde ist ne Scheibe

Proteine (Fleisch!) gelten seit den Nachkriegsjahren aufgrund verstärkter Werbeanstrengungen der produzierenden Industrie weltweit als gesund und vorteilhaft für die Ernährung. Das ist nicht korrekt. Fleisch ist nicht geeignet als permanentes, d.h. tägliches Nahrungsmittel. Weiter unten mehr. Das zu Eiweiß und Fleisch Gesagte ist besonders bei der Nahrungsmittelversorgung von Kindern und Heranwachsenden zu beachten, denn gerade in deren Entwicklungsjahren werden ansonsten schon die Weichen falsch gestellt und Folgekrankheiten getriggert, die im späteren Leben erst auftreten. Dann jedoch lassen sich die Ursachen nicht mehr finden – und alle rätseln, „wie denn das passieren konnte“.
„Fleisch liefert unsere Proteine“ ist Werbung; und wer ihr glaubt, glaubt auch „Die Erde ist ne Scheibe“
Im Buch Weiteres zu Eiweiß, Protein, Fleisch.

Tomaten und ihre besondere Gefahr

Rote rohe Tomaten dürfen keinesfalls gegessen werden – nur mindestens vier Stunden eingekochte (wie es die Italiener ursprünglich immer machen) sind erlaubt; die Kernchen sind zu entfernen (ausstreichen).
AbN.: Für den gesamten Text hier gilt: Selbst so nebensächlich erscheinende Anmerkungen wie diese hier zu dem Ausstreichen von Tomatenkernchen, sind bedeutend. Der Leser muß jedes Detail hier im Text verinnerlichen.
UNGEKOCHTE TOMATEN FÖRDERN JEDE KREBSART; die Steigerung der Krebszellen-Anzahl durch rohe rote Tomaten beträgt bis zu 156%. Jedoch ist uns die hinlänglich belegte, seichte Wirkung der rohen roten Tomate auf Prostatakrebs bekannt. Leider berichtet nur EINE Untersuchung, dass hierbei ausschließlich nicht-süße Tomaten verwendet werden müssen, womit wir beim Thema Zucker angelangt sind (siehe unten). Und auch, wenn nicht-süße Tomaten verwendet werden könnten beim Prostatakrebs, dann fördert das dennoch jeden Sekundärkrebs (Metastasen):
Es ist wesentlich, dass die Ausbildung von parallel auftretenden Sekundärtumoren neben dem Primärtumor „Prostatakrebs“ hierbei unterschlagen wird: Das heißt, eine seichte positive Wirkung auf den Primärkrebs mag zwar auftreten, aber eine negative Wirkung und Begünstigung von beliebigen Sekundärtumoren ist immanent, also immer vorhanden. Da braucht sich niemand wundern, wenn überraschend Sekundärtumore vorliegen und dann noch „unerfindlicherweise“ wachsen. Es ergibt sich somit keinerlei Anwendung von rohen roten ungekochten Tomaten bei der Krebsprävention.
Die Förderung bzw. Unterdrückung von Krebszellen durch Gemüse ist auch DER Grund dafür, den vielen verschiedenen Krebsarten auf ähnliche Weise zu begegnen. Unterschiede manifestieren sich in der Anwendung bestimmter Gemüse bei bestimmten Krebsarten. Diese kennen wir mittlerweile. Da dieses Buch hier nicht auf jede Krebsart eingehen kann, beschreibt es nur das Grundsätzliche und das, was wir durch aktuelle Erfahrungen genannt bekommen haben.
Die Tomate ist ein Nachtschattengewächs. Es sind ebenfalls alle anderen Nachtschattengewächse zu vermeiden. Die Tomate jedoch ist roh STRENGSTENS VERBOTEN.

Nachtschattengewächse

Alraune, Gemeine
Artischocke
Ashwagandha
Auberginen
Baumtomaten, auch Tamarillo
Belladonna, homöopathisch verwendet
Bilsenkraut, ws und sw
Bocksdorne, Goji
Cayennepfeffer
Chili/Chillischoten
Engelstrompete
Garten-Blaubeeren
Garten-Heidelbeeren
Garten-Petunie
Giftbeere
Hybrid-Spaltblume
Kartoffeln, nicht Süßkartoffeln oder Yamswurzel
Lampionblume
Lampionpflanze, Blasenkirsche (Physalis)
Melone
Nachtschatten
Okra
Paprika (alle Sorten, Chili, Cayenne usw.)
Pepino-Melone
Petunie
Sauerampfer
Spaltblumen
Stachelbeeren
Stechapfel
Tabak
Tamarillo
Tollkirschen
Tollkraut
Tomate
Trompetenblume

Gemieden werden als Nahrungmittel besonders (kopieren und immer mitnehmen!):
Artischocke
Auberginen
Baumtomaten, Tamarillo
Bocksdorne, Wolfsbeere, Wolfberry, Goji-Beere
Cayennepfeffer
Chili/Chillischoten
Garten-Blaubeeren
Garten-Heidelbeeren
Kartoffeln, nicht jedoch Süßkartoffeln oder Yamswurzel
Melonen
Okra
Paprika
Physalis
Sauerampfer
Stachelbeeren
Stechapfel
(Tabak)
Tomate

Cadmiumgehalt in Gemüsen

Wegen dem nicht deklarierten(!) Cadmium- und Zuckergehalt sind Möhren/Karotten nicht als Nahrungsmittel geeignet. Raucher dürfen diese Gemüse KEINESFALLS öfter als selten essen – siehe Anmerkung unter „Breit wirkende Behandlungen, Verfahren, Therapien und Mittel“.
Cadmium ist ebenfalls oft vorhanden bei Salaten, Spinaten, Sellerie, Schwarzwurzel, Weizen (essen wir ohnehin nicht), allen Zuckerrübenteilen, Mangold, Broccoli und Kohlarten wie Grünkohl (leider, aber nur in geringer Menge), Hafer, Rote Beete. AUCH WENN EINIGE DIESER GEMÜSE FÜR UNSERE ZWECKE GEEIGNET SIND, MUSS DEREN CADMIUMGEHALT VORHER GEKLÄRT WERDEN! Hinweis: Wenn Gemüse aus einem der zahlreichen Überschwemmungsgebiete Deutschlands und wo auch immer herkommt, ist erhöhte Vorsicht angeraten: Cadmium kann über die Felder geschwemmt worden sein. Ebenfalls kann ein Cadmium-Eintrag durch Dünger hervorgerufen werden, denn je nach Gewinnungsort der Düngerphosphate kommen Schwermetalle wie Cadmium da gleich mit. Man glaubt es ja nicht! Es gibt aber auch Gemüse, die nur gering Cadmium aufnehmen: Erbsen, verschiedene Kohlarten, Gerste und Roggen (essen wir aber beides nicht), Kartoffeln (siehe Buch), Kürbis (essen wir aber nicht), Paprika, Radieschen, Rettich, Wirsing, Zwiebel, Zucchini.

Zucker, Alkohol, Diabetes, Übergewicht

Alle raffinierten Zucker und alle Zuckerprodukte, sogar Traubenzucker, dürfen nicht verwendet werden. Gerade auch nicht weißer und brauner Zucker. Auch keine Zuckerspuren, auch nicht in Obstsäften (Fruchtzucker Fruktose), deswegen KEINE Säfte!!! Das gilt ebenfalls für die Produkte, die wie Zucker verstoffwechselt werden, Getreide, Reis und Stärke(!).

Warum sind Zuckerstoffe so gefährlich?

Zucker ernährt die Krebszelle. Wer das nicht glauben will: Bei einer PET-Untersuchung wird ein radioaktives Kontrastmittel eingesetzt. Dieses hat als Basis eine Traubenzuckerlösung. Diese nimmt die Radioaktivität mit in den Körper – und zwar genau zu den Stellen, die viel Zucker aufnehmen. Resultat ist, dass viel Radioaktivität da ist, wo viel Zucker ist, nämlich genau an den Stellen, die nun den Zucker aufgenommen haben. Und das sind Krebszellen.
Zucker ernährt Pilze. Weithin bekannt ist, daß Zucker das Wachstum von – unerwünschten – Pilzen im Körper fördert. Im Zusammenhang mit allen Maßnahmen gegen Pilze werden Zuckerstoff-Gaben vermieden.
Raffinierter Zucker wird dadurch, dass sämtliche wertvollen Inhaltsstoffe des Ausgangsproduktes ENTFERNT wurden, ein GIFT, das dem Körper nicht zugeführt werden darf (gleiches bei Weißmehl)! Das gilt sowohl für den Krebspatienten, der seinen Krebs mit Zucker, der besten Krebsnahrung der Welt, nur füttern würde, als auch für den Rheumatiker, der durch Zucker seine Erkrankung begünstigt bis hin zum Entstehen von unnötigen Muskel- und Knochenschmerzen. Man beachte hier, dass auch die Multiple Sklerose MS, Colitis ulcerosa sich vergleichbar den rheumatischen Krankheiten zeigen. Eine MS ist eine Entzündung der Nerven, die von Krämpfen, Beweglichkeitsproblemen der Gliedmaßen und allerlei mehr Erscheinungen begleitet wird. Patienten berichteten, durch ihre Diabetikerdiät und die anderen hier beschriebenen Maßnahmen Linderung verschafft bekommen zu haben (die Diabetikerdiät muß natürlich durch die hier beschriebenen Maßnahmen ergänzt sein). Dringend ist hier Bewegung(!), Schweinefleisch- und Zuckerabstinenz, sowie ein Fasten der Kategorie 1 oder 2 (s.u.) angeraten. Wir werden hier berichten.
Die Zucker-Verstoffwechslung ist sogar so dermaßen gefährlich und folgenschwer, daß sie mehr Krebsfälle generiert, als das Rauchen(!). Im Klartext heißt das, daß das Rauchen ungefährlicher ist als der Zuckergenuß, aber auch, daß Raucher erst recht keinen Zucker aufnehmen dürfen, um ihre Krebsrisiken nicht noch zu multiplizieren. Dies rührt natürlich auch daher, daß Krebs primär die Lunge angreift und dafür meist sehr lange braucht (ab 20 Jahre bei 40 Zigaretten/d), Zucker jedoch unmittelbar jede der immerfort und randomisiert im Körper entstehenden Krebszellen NÄHRT. So begünstigt Zucker entstandene Krebszellen und die Situation wird schnell prekär, wenn – aus welchen Gründen auch immer – das körpereigene Immunsystem Krebszellen nicht zerstören kann – vielleicht anläßlich einer nur vorübergehenden Schwächung des Immunsystems, vielleicht durch zu viele entstehende Krebszellen, Streß etc. (mehr noch im Buch).
Wer das jetzt partout nicht glauben will mit der Zucker-Verstoffwechslung durch Krebszellen, kann sich im Netz eine Untersuchung der Charitee Berlin suchen, die das 2013 wieder mal belegt hat.
Die einzig brauchbaren Inhaltsstoffe von Zuckerrüben und -rohr befinden sich nach der Raffination in der Melasse. Wer also Süßes unbedingt aufnehmen will, der sollte nur Melasse nehmen – am besten die zuckerarme amerikanische Melasse, die nochmals um 25% Zucker befreit wurde (zugunsten der Zuckerausbeute). Melasse, und da besonders die zuckerarme amerikanische, ist nicht mehr als Zucker, sondern als hervorragendes Nahrungsmittel anzusehen. Es eignet sich für unsere Zwecke jedoch nur die blackstrap-Qualität aus Zuckerrohr (nicht die aus Zuckerrüben).
Rührt der Kortisonmangel bei rheumatischen Erkrankungen von einer Nebennierenrindenschwäche, ist oft erforderlich, Glukose zuzuführen. Dies erfolgt in unserem Fall jedoch nicht durch Zuckerstoffe, schon garnicht durch verarbeitete, sondern genau durch Melasse.
Und: Alles, was wie Zucker verstoffwechselt wird, fliegt in den Müll!!! Alles. Damit ist dann der ganze Alkohol auch weg. Gerade Liköre sind der Tod wegen der Kombination von Zucker und Alkohol. Auch reduziert Alkohol das wichtige Zink im Körper (gleiches durch Quecksilber aus dem Amalgam von Zahnfüllungen) und dadurch die Vitamin-B6-Aufnahme. Das beim Alkoholabbau entstehende Acetaldehyd beeinflußt die Wirkung von Vitamin B1 negativ.
UND: Kein Bier, K E I N SOFTDRINK . KEIN!
Ein besonderes Problem ist Glukose-Fruktose-Sirup, der mittlerweile überall enthalten ist. Er wird sehr billig in den USA, dem Hauptlieferanten, aus genetisch modifiziertem Mais hergestellt. Glukose-Fruktose-Sirup ist überhaupt kein Zucker und soll in unbestimmten Maß verunreinigt sein. Das alles müßte als Ausschlußgrund genügen. Hierzu den Artikel über Maissirup in wikipedia beachten.
In dem Zusammenhang haben wir einen amerikanischen Maisproduzenten auf unsere europäischen Bedenken bezüglich Gen-Mais angesprochen. Er lachte kurz auf und sagte dann, wir in Europa bekämen seinen Gen-Mais schon seit Jahren über die Tierfutter-Lieferungen(!). Zu genetisch modifizierten Lebensmitteln siehe das entsprechende Kapitel hier im Buch.
Metformin: Anläßlich der Behandlung von Typ-2-Diabetes hat man eine krebshemmende Wirkung von Metformin beobachtet. Dieses sollte den Zucker im Körper reduzieren und hatte diesen Nebeneffekt. Der Beipackzettel wird vom Patienten beachtet.
Auch Süßmolkenpulver ist zuckerhaltig (Milchzucker). Es wird als verborgene Süsse den verschiedensten Nahrungsmitteln zugesetzt. Obwohl es überhaupt nicht nachteilig auf den Körper wirkt, scheidet es als Nahrungsmittel für Krebs- und Rheumapatienten aus, denn einerseits ist es ein zu vermeidendes Kuhmilch-Produkt (Molke) und andererseits ist es ein Zucker, also doppelt unbrauchbar für die Prävention der o.g. Personengruppe.
Jedes Obst zu essen, alle Gemüse zu essen, Kuhmilch und Mineralwasser zu trinken, Proteine über Fleisch zu sich zu nehmen, dem Körper etwas Gutes zu tun, wenn man Vitamintabletten und Mineralstoffe zu sich nimmt, das alles gehört zu den unausrottbaren Aberglauben, die in den westlichen Industrienationen existieren.
Wer das tut, beeinflußt nicht nur aktiv seinem Körper, was zur Krankheit führen kann, er schadet ihm auch. Selbiges gilt auch für Heilpflanzen: Der Betroffene sucht schnell im Netz und bestellt sich, was er denkt, das sich eignet – aber gesund wird er nicht. Warum? Es gibt sie einfach nicht, DIE Heilpflanze für/bei/gegen Krebs oder Rheuma. Und schon garnicht ist es nur EINE Pflanze, EINE Medikamentation oder EINE Maßnahme, die anzuwenden ist. Das ist auch der Grund, warum ALLE Aussagen in Netz, wo es sinngemäß heißt, man müsse nur das und jenes nehmen, das heile Krebs, von vornherein FALSCH sind.
Obste dürfen generell zur Prävention – NICHT zum Frühstück gegessen werden. Das hängt mit dem Insulin zusammen und dem Zuckerspiegel. Man nimmt Obste allenfalls NACH dem Mittagessen zu sich. Zur Prävention ißt man vielmehr überhaupt kein Obst wegen der Zuckeranteile und eventuell enthaltender Alkaloide.
Bei Gemüse und bei Mineralwasser ist nochmals strikt zu differenzieren, denn

  1. Nicht jedes Gemüse wirkt gleich und
  2. Nicht jedes Mineralwasser ist abzulehnen.

Im Buch dazu Genaueres.
Alkohol – und wenn es nur ein Sherry ist – hat sich als mögliches Hindernis speziell bei der Heilung des Rheumatikers erwiesen. Und er ist ohnehin schädlich: Inkontinente Patienten berichten, dass sie Alkohol zu sich genommen haben – schon in der Jugend oder später ist dabei egal. Nur eine einzige Bewohnerin in einem Altenheim hat nie Alkohol getrunken und ist auch die einzige, bei der es mit mittlerweile 90 Jahren noch nicht tröpfelt oder läuft.
Wer Alkohol zu sich nimmt, wird keine Prävention vor Krebs, Rheuma, Diabetes, Übergewicht und all den genannten anderen Krankheiten erfahren! Ebenso nicht der, der Körperpflege und Sauberkeit falsch macht und sich ungenügend bewegt. Siehe im Buch.

Zuckerersatzstoffe

Zuckerersatz wird nicht verwendet – auch wenn man hierdurch den Zuckerkonsum reduzieren kann (Stevia gab’s damals bei dem erwähnten Patienten noch nicht hier). Alle Fertignahrung, also ALLES, was verzehrfertig und in Vorstufen dazu angeboten wird, ist UNGEEIGNET, da jeweils Zucker in verschiedenen Formen vorhanden ist. Der Verzicht auf Zucker, Alkohol, Obst und die Verwendung von Gemüse reduziert die Gefahr von Diabetes und Übergewicht bis zur Normalität. Vielleicht ist Xylit eine Hilfe, doch dieses ist noch nicht genügend untersucht.

Brote, Mehle, Übersäuerung

Keine Kohlenhydrate, kein Brot (Keines!), Und schon recht nicht die modernen Fitness-, Wellness- und Vitalbrote, Guarkernmehl-haltigen Brote und auch sonst nichts, das dieses Verdickungs- und Feuchthaltemíttel enthält.
Diese Brote, die man vor allem in den aus dem Boden sprießenden Backstationen findet, enthalten einen großen Anteil an Zusatzstoffen, die man beim Bäcker um die Ecke (hoffentlich) nie finden wird. Ihre Wirkungen sind unbekannt bis unklar und alle basieren auf Weißmehlen, die stark säuern bei der Verdauung. Nur Dinkelbrot säuert nicht stark; besonders aber eiweißhaltige Mehle säuern spürbar (Soja und Hafer). Soja siehe andernorts im Buch. Auch der Diabetiker hält sich an diese Fakten. Der erwähnte Krebspatient hat damals lange gesucht. Es gibt mittlerweile Dinkelbrezeln und die schmecken den Patienten sogar. Es dürfen jedoch auch von Dinkel keine Auszugsmehle (Weißmehle) sein. Die Dinkelprodukte werden oft in Verbindung mit Zugaben wie anderen Mehlen angeboten. Dinkelprodukte müssen jedoch zu 100% rein vorliegen. Das wird nicht oft eingehalten, da andere Mehle billiger sind und den Gewinn bei Dinkelprodukten erhöhen. Dinkel hat einen unschätzbaren Vorteil gegenüber allen anderen Mehlsorten: Er kann nicht künstlich gedüngt werden und verträgt keine Spritzmittel (Unkrautvernichter u.a.).
Die Nahrung für unsere Zwecke ist kohlenhydratfrei. Man lasse sich nicht irritieren vom Netz. Da steht nichts Brauchbares drin. Wer vorbeugen will, macht kohlenhydratfrei.

Nudeln, Reis, Kuhmilch, Übersäuerung, Sport und Bewegung

Keine Nudeln/Reis. Reis hat im Gegensatz zu vielen Äußerungen und zu Gerüchten über vietnamesische Soldaten, die Wochen mit einigen Handvoll eingespeicheltem Reis ausgekommen seien, keinen echten Nährwert und das, obwohl und gerade weil er wie Zucker verstoffwechselt wird. Zur Vorbeugung keine Kuhmilch.
Wer ganz sicher gehen will, sollte sowieso überhaupt keine Kuhmilch zu sich nehmen, denn sie ist eigentlich garnicht für den menschlichen Verzehr geeignet: Der Körper hat ursprünglich garnicht die Mittel, sie zu verarbeiten. Er behilft sich, indem er sich anpaßt und durch unentwegte Produktion von Magensäure den für ihn ungeeigneten Stoff spaltet (gilt auch für Nicht-Intolerante). Und mit dem Spalten führt das über die erforderliche Produktion von Magensäure zu einer mittelbaren Übersäuerung des Körpers, was wiederum das Wachstum der anaerob existierenden Krebszellen (!) fördert (mit Gastritis und saurem Magen ist man sowieso ein Krebs- und Rheumakandidat! Und mit Omniprazol u.a. braucht man es garnicht probieren, die Säure zu eliminieren – man behandelt damit nicht die Ursache, sondern nur die Wirkung). Wenn dann noch MilchZUCKER hinzukommt, sind die Weichen schon gestellt! Im übrigen sind diese Protonenpumpen-Hemmer dafür berüchtigt, den Vitamin B12-Haushalt zu stören.
Ein Patient berichtet, er habe täglich bis über 3 Liter Kuhmilch getrunken. Nach etlichen Jahren hat ihn seine Magensäure gleichsam aufgefressen; seine Verdauung war unangenehm sauer; er sagte, es habe alles „irgendwie gebrannt“. Er trank fortan keine Kuhmilch mehr, sondern Wasser und es dauerte rund 10 Jahre bis zu einer Normalisierung der Verdauung. Im 14. Jahr hatte er dann schweres Rheuma. DIESE Säuerung (des Urins) ist im übrigen KEINE Entsäuerung des Körpers! Man kann garnicht genug vor der Übersäuerung des Körpers warnen. Das schließt auch Kuhmilch-Produkte ein, wie Joghurt, Käse usw. Es gilt folgende Reihe für Kuhmilch-Produkte: Fest – teilfest/cremig/teilverarbeitet – flüssig. Fest ist Gelbkäse; teilfest/cremig ist Joghurt, Frischkäse, teilverarbeitet Kefir, Buttermilch usw.; flüssig ist die Milch. Von fest bis flüssig ist zunehmend vom Genuß abzuraten. Einfach gesprochen rührt das daher, dass sich der Stoff von flüssig bis fest immer mehr deaktiviert; präziser ausgedrückt führt das Kuh-Eiweiß von flüssig bis fest zu einer geringeren metabolischen Azidose (Übersäuerung des Körpers). Diese Feststellung ist von wesentlicher Bedeutung, denn sie erlaubt uns, Joghurt – besonders, wenn er milchsauer vergoren ist – sehr wohl zu verwenden. Milchsaurer Joghurt ist hierbei natürlich nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern eine Hilfe bei der Prävention. Ein Patient berichtete, er habe vor längerer Zeit eine krebshemmende Wirkung durch Joghurt zufällig festgestellt, als er sich nach Joghurtverzehr jedesmal 24 Stunden lang unwohl gefühlt hat. Auf den ersten Blick erschien das klar, denn dieses Kuhmilchprodukt stand schon früher unter Generalverdacht. Anders war jedoch nunmehr des Patienten Erfahrung: Sein metastasierender Krebs entwickelte sich zu aller Überraschung nicht weiter. Süßmolkenpulver siehe weiter unten im Buch. Weiter unten mehr noch zu Kuhmilch.
Käse aller Art MUSS für unsere Zwecke immer fettarm sein. 40% ist nicht fettarm!
Unser am Anfang genannter Krebspatient hat wegen einer vermutetem Übersäuerung Backpulver eingenommen (KEIN Witz!). Dieses enthält das für die Vorbeugung gut dienliche Natron. Bei Natron bitte die Anmerkung zu Backpulver beachten. Im Übrigen führt der anaerobe Zellstoffwechsel bei Krebs auch zu der Forderung, sich viel an der frischen Luft zu BEWEGEN und sogar LEICHTE Tätigkeiten incl. LEICHTEN SPORT zu betreiben – aber immer im aeroben Bereich! Das bedeutet: Jede ausgedehntere, aber leichte Betätigung ist gut, denn sie versorgt den Körper mit genügend Sauerstoff, während jede sauerstoffraubende Anstrengung (die zu kräftigem bis starkem Atmen führt) zu meiden ist. Jede körperliche Anstrengung fördert Oxidationsprozesse. HIER bewahrheitet sich das erste Mal der Spruch „Sport ist Mord“. Jedes zuviel ist schädlich. Erfahrungsgemäß ist mäßig schnelles Radfahren von einer halben Stunde am Stück täglich sehr wirkungsvoll. Das ist zwar manchmal eine Tortur, jedoch ist dann der behandelnde Arzt gefordert, den Patienten schmerzfrei zu stellen. ES IST WICHTIG, sich zu bewegen; damit ist klar, dass man auch keinen Aufzug mehr benutzt und stattdessen zu Fuß geht! Dabei ist es jedoch nicht so, dass die Bewegung den Körper stärkt und deshalb der Körper widerstandsfähig werden würde – vielleicht sogar gegen Krebs und Rheuma; es ist vielmehr so, dass die Bewegung als solche wichtig ist – die leistungssteigernde Wirkung der Bewegung (die „Kräftigung“) ist Garnichts.
Wir erklären uns das mit der erforderlichen Bewegung erstens damit, dass der Mensch ein Drittel des Tages schläft („bewegungsfrei“) und im Kontrast hierzu tagsüber Bewegung braucht, um die Funktionen des Körpers „durchzuspielen“ und anzuwerfen, wie etwa das Abatmen von überschüssiger Kohlensäure in Form von Kohlenstoffdioxyd bei der VOM KÖRPER SELBST (!) vorgenommenen Entsäuerung des Blutes. In der Anmerkung zur Kohlensäure ist das Thema etwas präziser beschrieben.
Vielleicht beeinflußt zweitens die Bewegung auch das Immunsystem anders als man bislang denkt.
Wir vermuten in dieser Richtung weiterhin, dass drittens die mit der Bewegung einhergehende Sauerstoff­anreiche­rung des Blutes ein Schlüssel zur Gesundheit ist, denn (viele) Krebszellen können nicht im sauerstoffreichen Milieu gedeihen. Wem die halbe Stunde zu anstrengend ist, der fängt kleiner an. Wer nicht radfahren kann oder will, der wird ersatzweise eine Stunde spazierengehen – aber immer so, dass man nicht „schnauft“, was den Eintritt in den unerwünschten anaeroben Bereich markiert! Hierbei ist auch zu bedenken, dass der mit Anstrengung einhergehende Muskelkater in unserem Fall unerwünscht ist.
Und viertens oxidiert Sauerstoff Schadstoffe und Parasiten. Mehr dazu im Kapitel zu Rizol.
Fünftens mobilisiert Bewegung Proteine, deren Mangel zu Ausfallerscheinungen führt.
Bewegung baut sechstens Zucker ab. Jeder, der mit leerem Magen Sport betreibt kennt das. Das ist die Unterzuckerung; man wird schwach und zittrig. Bewegung baut Zucker ab. Zucker ist DIE Nahrung für Krebszellen. Kein Zucker – kein Krebs (von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Und siebtens trägt Bewegung Sauerstoff in das Gewebe ein. Aber nur bei gemäßigter Bewegung. Bei (anstrengendem) Sport ist das NICHT der Fall. So einfach. Das ist Prävention.
Durch die Übersäuerung riecht der Krebspatient. Dies nimmt zu gegen Ende der Krebserkrankung bis zum finalen Ende, dem Tod. Der Grund findet sich in der Übersäuerung von zu vielen Zellen, die das Krebsstadium erreicht haben. Diese „faulen“ gewissermaßen und ihre Stoffwechselprodukte rufen den wirklich unangenehmen Geruch hervor, den solche Krebspatienten aussenden. Abhilfe kann nur durch fundamentale Maßnahmen getroffen werden, die die Übersäuerung verringern bis beenden.

Milchkonsum, Die Milchlüge

Es besteht kein Zusammenhang zwischen reduziertem bzw. sogar eingestelltem (Kuh-)Milch-/Milchproduktekonsum und Osteoporose. Ein für Osteoporose verantwortlich gemachter Calciummangel ist mittlerweile widerlegt. In der durchschnittlichen Nahrungsaufnahme wird der Calciumbedarf des Körpers erfüllt. Eine in diesem Zusammenhang vehement wichtige Feststellung ist, dass ein ZU VIEL AN KUHMILCH EINE OSTEOPOROSE FÖRDERT. Das ist mittlerweile bekannt und wird auch publiziert, ist jedoch noch nicht zu allen Bevölkerungsschichten durchgedrungen. Die Erklärung dazu ist, dass Kuhmilch, wie im Buch schon beschrieben, die Magensäureproduktion fördert. Und hierüber übersäuert nicht nur der Körper, sondern die überschüssige Säure wird vom Körper ausreguliert. Und das kann er nur, indem er Calcium aus den Knochen bezieht. Das bischen Calcium aus der Kuhmilch genügt hierfür NICHT; ein Calciummangel entsteht.
Nochmal: Durch Kuhmilchtrinken entsteht Calciummangel.
KUHMILCH IST NICHT FÜR DEN MENSCHLICHEN VERZEHR GEEIGNET!!!
KUHMILCH darf auch Kleinstkindern nicht gegeben werden; Kinderrheuma wird darauf zurückgeführt, und bei der Kälberzucht wird die Kuhmilch mit Wasser verdünnt(!), da sie sonst nicht für die Kälber geeignet ist (Information vom Züchter). Die glücklichen Kälber, die an den Zitzen der Mutterkuh saugen, sind was für die Touristik aber nichts für die Kälberzucht!
Mittlerweile vermutet man einen Zusammenhang von (vermutlich Kuhmilch-)Eiweißen und Demenzerkrankungen wie Alzheimer. Das ist für den Humanbiologen nicht sehr verwunderlich bei der oben geschilderten Lokalisierung und Spezialisierung des Rindes. Sogenannte beta-Amyloide setzen sich im Gewebe (in diesem Fall dem Gehirn) fest und unterbrechen vermutlich die Reizleitung an den Synapsen. Das „Denken“ wird unterbrochen. Beta-Amyloide sind Fremdkörper, die Proteincharakter haben und sich durch den Prozeß der Amyloidose als Plaques unerwünscht einbringen. Wir empfehlen die mittlerweile sehr guten Artikel in wikipedia zu Amyloidose und Alzheimer.
Deswegen nennen wir das Ganze die Milchlüge.
Ein Anhaltwert für eine NICHT wünschenswerte Calciumgabe läßt sich mit folgenden Angaben festlegen:
500mg Calcium (@Milch) > Osteoporosewahrscheinlichkeit = 100%
1000mg Calcium (@Milch) > Osteoporosewahrscheinlichkeit = 200%
1500mg Calcium (@Milch) > Osteoporosewahrscheinlichkeit = 400%
Das heißt, ab 1000mg Calciumzufuhr pro Tag aus Kuhmilch nimmt die Osteoporose fast quadratisch zu. Dies gilt weltweit und hat in zusätzlich stark fleischverzehrenden Ländern noch höhere Werte. Der Kortisonpatient trinkt deswegen keine Kuhmilch (um gesamt im Calcium nicht über 800mg/Tag kommen). Das begründet sich auch durch unerwünschte Calciumeinlagerungen im Körper. Näheres andernorts im Buch.
Bei anderer als Kuhmilch verhält es sich anders: Beispielsweise eignet sich Ziegenmilch hervorragend als Kuhmilchersatz. Hier ist aber darauf zu achten, dass keine Produkte von hochgezüchteten Ziegen verwendet werden, denn sonst geht der Vorsprung der Ziegenmilch der Kuhmilch gegenüber verloren. Geeignete Ziegenmilch ist auch nicht so fettreich. Die Unterscheidung nach Eignung ist einfach: Wenn die Ziegen das ganze Jahr über Milch geben, ist schon was gedreht, denn Ziegen geben im natürlichen Umfeld nur 1x im Jahr Milch.

Warum sind Kuhmilch und Kuhmilchprodukte so gefährlich?

Mediziner und Forscher haben hierüber gerätselt. Mittlerweile zeichnet sich die Antwort ab: Die Entschlüsselung des Genoms von Rindern ergab folgendes: Die gesamte Rinder-Population einschließlich aller derzeitigen und bisherigen Varianten stammt aus einer Kleinst-Population von nur knapp 100 Rindern, die es in der weiteren Gegend um das Zweistromland (Babylon, Ur, Türkei, Irak) gegeben hat (eine Mikropopulation). Woraus sich diese wie entwickelt hat oder wo sie überhaupt herkam und warum nur eng lokalisiert, ist völlig verborgen. In Insiderkreisen verlautet, dass diese Rinder-Population ein Resultat von Experimenten und Züchtungen der babylonischen Priesterschaft sein könnte, welche zu Kreuzungen und Gen-Manipulationen geführt haben kann. Das ist nicht abwegig, denn schon die Azteken haben den Truthahn auf diese Weise herangezüchtet. So werden auch heute Putenhybride durch Inzucht (!) zu Hybriden mit gewünschten Eigenschaften (gleiches ist vielerorts mit Hunderassen gemacht worden – Bruder mit Schwester!). Babylon war damals kulturell sehr hoch entwickelt und durchaus auch dazu fähig, sogar Operationen an Menschen durchzuführen. Vor diesem Hintergrund sind diese Kreuzungen resp. Züchtungen mit Gen-Manipulationen vorstellbar. Die punktuelle und nicht breite Entwicklung ist garnicht anders zu verstehen und erklärt teilweise aber durch die nichtvariante Spezialisierung ebendort die mangelnde Eignung für die Humanernährung: Jeder Genetiker wird bestätigen, dass eine so kleine Varianz von nur so einer kleinen Anzahl an Lebewesen immer die (degenerative) Inzestproblematik aufrufen wird: Das Genmaterial ist nicht mehr stabil; Krankheiten manifestieren sich. Im Fall der Kuh hat sich durch den Flaschenhals der kleinen Population eine Bombe in den Lebensraum des Menschen eingeschlichen.
Zur Genetik sind die Artikel in wikipedia hilfreich. Auch der Inzucht-Artikel ist informativ.
Erstaunlich ist hierbei, daß es sich bei Weizen ähnlich verhält: Auch dieser wurde – global gesehen – „punktuell“ kultiviert und zwar genau wieder an der selben Lokalität wie das Rind, in dem weiteren Bereich um Mesopotamien. Und genau die heute vorliegenden Weizenzüchtungen sind es, die stark säuern und durch das nur zum Backen nützliche Gluten Allergien auslösen können. Gluten kann bei dem Allergiker Darmentzündungen hervorrufen, die die Darmbakterien stören bis zerstören (d.h. in der Folge ausleiten). Näheres im Buch unter „Drei Typen an Darmbakterien„.

Eier

Vorsicht vor dem Frühstücksei: In einer uns bekannten dt. Klinik gibt es unter der Ärzteschaft den Spruch „Iß jeden Morgen zwei Eier, dann bist Du in zwei Jahren bei uns“. Manch Rheumapatient bekam von Eiern Problem. Bei Krebs weiß man nichts Gesichertes über das Ei. Man achte ferner nicht auf das Cholesteringeschwätz. Wir kennen Personen mit Cholesterinwerten von jenseits 400, die bis ins Alter keine damit zusammenhängende Krankheit hatten. Man wird vielmehr krank, wenn man das Cholesterin medikamentös senkt. Cholesterin ist beständig wichtig für den Körper. An anderer Stelle im Buch schreiben wir noch etwas mehr zu Cholesterin.

Honig

Maximal ein Teelöffelchen täglich (Honig ist kein Nahrungsmittel; er ist als präventiv eingesetzte Medizin zu verstehen. Das darf jeder glauben. Es ist nun mal so). Man nehme aber einen teuren – keinen Schleuder-Honig. Kastanie ist sehr geeignet; Manuka kann man meist erfolgreich probieren; das Superlativ wäre Tasmanischer Leatherwood-Honig von der Blüte der gleichnamigen Pflanze. Dieser wird bei der Herstellung nicht erhitzt und auch nicht gefiltert. Man lagert ihn bei unter 20°C und kann ihn zur Anwendung im Wasserbad erhitzen, dann wird er glasig und flüssig, oder auch kühlen). Unser verwendeter Kastanien-Honig war damals schon fast wie Gummi und tief-dunkelbraun weil uralt – und wahnsinnig aromatisch! Und wir wollten ihn nur mal aufbrauchen. Honig hat eine antibakterielle Wirkung, deshalb hält er ungekühlt so gut und äußerst lange. Hierzu eine Information – natürlich wie vorgeschrieben ohne jedes Heilsversprechen: Einmal hat sich ein Bekannter eine Lungenentzündung beim Kontakt mit (derart erkrankten) Personen zugezogen. Vielleicht hatte er auch schon eine Erkältung gehabt, die sich dann verschlimmert hat. Resultat war, dass ein Arzt-Besuch erforderlich gewesen wäre und dieser mit einer geeigneten Antibiotikagabe die Erkrankung niedergedroschen hätte (und die Darmflora auch). Er ließ dergleichen natürlich nicht zu, nahm im Akutzustand Honig und löste vormittags und abends dunklen Honig im heißen (!) Badewasser auf, bevor er ein Bad nahm und davor Vitamin C. Es wurde ihm besser und als er mit einem Bekannten, der sich offenbar bei ihm angesteckt hatte, zum Arzt mitging, stellte der nur mehr eine leichte Lungenentzündung bei ihm fest. Der nicht vorerkrankte Körper heilt sich nämlich selbst, wenn man ihn recht fiebern läßt. Dazu macht er das ja! Das Badewasser hatte weit über 40 Grad und er empfand selbst das nichteinmal als warm. Das hatte seinen Grund darin, dass seine Körpertemperatur durch das Fieber anfänglich sehr hoch war. Bei Fieber oder Verdacht auf Lungenentzündung ist immer ein Arzt zu konsultieren. Es ist jedoch ein Unterschied, ob ein vom Körper erzeugtes Fieber vorliegt (endogene Hyperthermie), oder man bloß in die Sauna geht bzw. ein sehr heißes Bad nimmt (exogene Hyperthermie). Im Netz findet man unter aktive Fiebertherapie AND Ganzkörperhyperthermie weitere Informationen. Hierzu zählt auch die Hyperthermie nach Maria Schlenz. Anwender berichten, sie wirke konventionell-medizinisch befriedigend gut als Unterstützung der Krebstherapie.
Zu Gelee Royal und Propolis siehe unten.

Energieriegel, Vollkornbrote

Alles, was wie Zucker verstoffwechselt wird, auch der ach so energieliefernde Nahrungsriegel ist VERBOTEN. Wie gesagt, keine Nudeln, kein Reis, keine Weißmehlprodukte wie Weißbrot, Toast, Gebäck.
Und – besonders wichtig – bei Vollkornbroten, den dunklen, schaut man genau auf die Inhaltsstoffe: Bei den Diskountern ist so gut wie immer Invertzucker-, Glukose- oder Karamelsirup etc. drin. Solches Brot darf vom Krebspatienten nicht gegessen werden! Man nimmt richtiges Körnerbrot (wenn man unbedingt Brot haben will; besser ist es jedoch, darauf zu verzichten. Siehe oben). Es muß garnicht schwarz sein; schwarz wird es durch die Zusatzstoffe(!). „Vollkornbrot“ mit Melasse ist ein Problem. Die Melasse ist ein Zusatzstoff, aber selbst überhaupt nicht schädlich, wenn es Zuckerrohrmelasse ist. Doch wer kann das feststellen? Und es tritt ein zweites Problem auf: Enthält ein Brot Melasse, dann weiß niemand, wie die Melasse auf die Back-Temperatur reagiert hat, das heißt, hat sie sich verändert, haben sich Reaktionen ergeben und neue, etwa schädliche Verbindungen gebildet?
Keine Nougat-Cremes und andere „feinen“ Fette, auch keine in Schokoladen und Füllungen (das müßte nach dem oben gesagten klar sein, oder? Oder wo meint der EG-Bürger eigentlich, ist der EWG-Butterberg der ’70er Jahre geblieben?). Das Problem ist hier NICHT die Butter, sondern die industrielle Weiterverarbeitung. Butter darf man in vernünftigen Mengen gelegentlich (!) essen. Keine Angst. Nur gute Lobby-Arbeit hat die Butter degradiert zugunsten der Margarine und Produkten, die die Industrie da in den letzten Jahren sonst noch so in die Verbrauchermärkte geworfen hat. Das gilt auch für die seit einigen Jahren auf dem Markt befindlichen margarine-ähnlichen Produkte mit lauthals proklamiertem gesundheitlichen Zusatznutzen.

Soja, Omega-3- und -6-Säuren

Über Soja wird allerhand Unsinn verbreitet; das Netz ist voll davon. Ein Beispiel: Soja soll die Omega-3-Menge in Fisch um 1/3 reduzieren und das sei ach so schlecht.
Die Wahrheit ist, nicht die MENGE des Omega-3 ist entscheidend, es ist vielmehr das VERHÄLTNIS von Omega-3 zu Omega-6. Dieses muß ZUERST beachtet werden, dann die ABSOLUTE MENGE (von Omega-3). Neuere Erkenntnisse hatten im übrigen die Erkenntnis zur Folge, dass ein Verhältnis von bis zu 1:10 unter Umständen anzustreben ist. 1:4, 1:5 usw. ergibt aber oft eine zu niedrige Omega-3-Aufnahme. Hier ist der Ernährungsberater gefordert.
Die absolute Menge von Omega-6, kann ebenfalls unterschritten werden (z.B. bei Haarausfall). Nur dann nimmt man Distelöl. Dieses enthält genügend Linolsäure. Linolsäure ist auch in unserer Liste und diese in der Praxis erhältlich.
Es ist jedoch wahr, dass Soja multiallergen ist, multihormonell wirkt, Enzyme reduziert, mit Molybdän überversorgt und produktionsbedingt durch die Weiterverarbeitung Aluminium anreichert. Soja ist heute zumeist genetisch modifiziert und eignet sich besonders aufgrund der allergenen und hormonellen Wirkung (letzte lokalisiert sich in den einem weiblichen Sexualhormon ähnlichen Isoflavonen) nicht zur Ernährung. Auch fermentiertes Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso und Tempeh eignen sich nicht. Hierzu folgende wichtige Information:

Genetisch modifizierte Lebensmittel

Zu genetisch modifizierten Lebensmitteln werden wir uns im Netz nicht äußern, da mit der (zukünftigen) Einführung von TTIP dieses Buch aus dem Netz entfernt werden müßte. Wir werden es nicht riskieren, uns mit der genetisch modifizierte Lebensmittel erzeugenden Industrie anzulegen.

Fleisch

Kein rotes Fleisch (NIE! Und erst recht nicht englisch/blau/rare, medium), auch nicht räuchern oder grillen und wenn, dann wenigstens nicht über der offenen Flamme (Vertikalgrill, Strahlungsgrill (Grillkohle seitlich)).
Das Grillgut darf nicht über der Flamme liegen (!), was den meisten Grillgeräten Probleme bereitet; und: auch nicht deutlich Braun werden lassen. Doch rät man, wie gesagt, dringend vom Fleischkonsum ab! Wer auf eine leichte Bräunung nicht verzichten will, der brät mit Pfanne und setzt dann zeitweilig einen Deckel auf die Pfanne, bis das Kondensat wieder in die Pfanne tropft. Das reduziert die Grilltemperatur genügend. Weiter unten mehr über Fleisch und Fisch.
Nie: Schwein (NIE!). Auch nicht nei Gesunden. Genaues weiter unten.
Die Fleischersatzprodukte der Vegetarier und Veganer entfallen ebenfalls, da sie wie Fast-Food einzuordnen sind, industriell gefertigt werden und vor allem gesättigte Fettsäuren, Geschmacksverstärker und ungenannte Zusatzstoffe enthalten können. Auf die Packung schauen wegen der Inhaltsstoffe! Erstaunlich ist in dem Zusammenhang, dass der Körper von Vegetariern und Veganers einen sehr ausgeglichenen Säurehaushalt hat. Zur Übersäuerung im Buch Näheres.
Wer sich mit der natürlichen Ernährung bei der Prävention von Krebs und Rheuma auskennt, wird spätestens jetzt etwas Interessantes festgestellt haben: Die zur Vorbeugung vor beiden Krankheiten erforderliche natürliche Ernährung ist frappierend ähnlich. Wir haben festgestellt, dass man sie nahezu gleich ausführt. Daraus resultiert in der Folge, dass der Patient etwas, das bei der einen Erkrankungsprävention nützlich ist, meist auch bei der anderen anwendet. Weiteres unten. Die Änderung der Ernährungsgewohnheiten wird ebenfalls bei der Prävention von Diabetes und Übergewicht (die simple Kalorienreduktion!) zum Erfolg führen.

Sonstiges

Wenig: Spargel, Spinat, Rhabarber, Schokolade, Kakao, Schwarztee, alle Nüsse (jeweils wegen der Oxalsäure; aber wir lassen speziell Schokolade wegen der Zuckerstoffe ohnehin weg. Bitte im Netz weitere Oxalsäureträger selbst ausfindig machen, denn heute weiß man mehr als zu den damaligen Zeiten.).
Keinen roten und nur wenige gelbe Paprika (grüne und orange ja), Zucchini, Sellerie, geschwärzte Oliven.
Ein Kortisonpatient nimmt KEINEN Spargel zu sich. Schokolade hat unerwünschte Effekte, die besonders im Zusammenhang mit Kortison und bei Osteoporose zu beachten sind: Häufiger (z.B. täglicher) Genuß reduziert die Knochendichte.
Patienten nehmen wenig (!) zusätzliches Salz; wenig ist mehr (und wenn, dann NUR solches ohne Zusätze wie Rieselhilfen E535/E536 Natrium- und Kaliumferrocyanid – Bad Reichenhaller Marken-Salz wird, so die Packung, mit einem „Speziellen Verfahren“ streu- und rieselfähig gemacht und enthält: Natriumferrocyanid – Aluminiumhydroxyd, Aluminiumsilikat und auch ohne Jod, Fluor). Gibt der Lieferant E551 Siliziumdioxyd als Rieselhilfe hinzu, ist das problemlos, denn das ist nur Kieselsäure. Diese entsäuert. Auch kein Ayran im Döner-Laden. Ayran ist stark salzhaltig und wird bald im Blutbild als Natrium-Überschuß ersichtlich sein. Eine Taubheit an den Extremitäten ist da bald nicht mehr verwunderlich. Über die Gefahren von Aluminium (z.B. in Packungsdeckeln, cf. Ayran, Joghurt) weiter unten.
Bei Spargel ergab sich bislang der Verdacht, dass er Ingredenzien der Heilmittel ausschwemmt, also schwächt. Beim Rheumatiker heißt das, wenn er Kortison nimmt, erhält er zu wenig. Bei Spinat kennen wir einen Betroffenen, der immer rheumatische Schmerzen in der Hand bekommt, wenn er Spinat ißt. Ergo entfallen Spargel und Spinat bei der Prävention.
Kein Radicchio, grüne Bohnen (wie gesagt trotz „grün“), Kartoffeln.
Kartoffeln dürfen nicht gegessen werden, weil sie oft – unsichtbare – Austriebe haben. Diese hemmen die Gesundheit. Nur, wer ganz sicher über die Qualität seiner Kartoffel ist, der darf (aber die Kartoffel ist dann immer noch ein Nachtschatten­gewächs, welches man vermeidet). Dummerweise lassen sich Triebe nichteinmal durch üppiges Ausbohren entfernen: Wir haben schon gesehen, dass ausgebohrte Kartoffel kurzfristig an genau den behandelten Stellen wieder Triebe hervorbrachten; Kartoffeln liefern auch viel Kalium, das bei der Nebennierenrinden-Unterfunktion stört (wie bei Bananen und trockenen Feigen).
Keine Fenchelknollen, Blütenpollen (aber: Gelee Royal und Propolis sind ERLAUBT – letzteres sogar, wenn in Alkohol aufgelöst). Gelee Royal und Propolistropfen sind äußerst hilfreich bei unseren Anwendungen. Hier muß aber ganz besonders auf die Qualität geachtet werden; keine Importware nehmen.
Bei der Prävention ebenfalls nie verwenden: Aubergine, Pak Choi, Endivie, Gurke, Rettich (die genannten Gemüse HEMMEN keine einzige Krebsart und stören bei präventiven Maßnahmen; vielmehr begünstigen sie z.B. Magen- bzw. Lungen-Krebs – etwa die Gurke um > +8% (MK) bzw. > +16% (LK). Hemmen meint hier eine signifikante Reduktion der Krebszellen (auf <10%); darum gilt: KEINES dieser Gemüse!). Ein Rätsel ist Rukkola: Wir kennen einen Patienten, der jeden Tag viel Rukkola zusätzlich zum Gemüse gegessen hat – dazu etwas (mageres) Fleisch, bevorzugt Fisch. Neun Monate, nachdem er damit begonnen hatte, bekam er schweres Rheuma (PMR). Therapiebeginn durch die konventionelle Medizin mit 20mg Kortison. Natürlich ist nicht klar, was der schlußendliche Auslöser nun war. Ein anderer Patient bekommt bei (sogar geringem) Rukkola-Genuß immer rheumatische Beschwerden an einer Hand. Der Patient hat von Haus aus erhöhte Entzündungswerte. Er läßt Rukkola nun ganz weg.

Purine, Harnsäure und Oxalsäure

Ganz kurz zu Purinen, Harnsäure und Oxalsäure:
Nach unseren Feststellungen müssen sowohl Krebs- als auch Rheumapatienten die Harnsäure-, Purine- und Oxalsäure-Aufnahme reduzieren. Hier ein Auszug aus unserer Liste an Nahrungsmitteln, die zu vermeiden sind. Große Liste auf Anfrage.
Viel Purine, Harnsäure befinden sich in:

Milchschokolade Vollmilch-Nuss Margarine Linolsäure <30% Schwein Steak (ma) tiefgefroren
Sardelle roh Rind Innereien gekocht (zubereitet mit Fett und Salz) Hirschfleischgerichte
Anderes Schalenobst Topfenstrudel Blumenkohl roh
Mandel süß Vollmilchschokolade gefüllt mit Nuss-Nougat Romanesco (Minarettkohl) roh
Meerrettich Paste Pralinen gefüllt mit Nuss-Trüffel-Alkohol Lebertran
Mandel bitter roh Kapern Konserve abgetropft gekocht Tierische Öle
Qualitätsschaumwein Dickmilch (Sauermilch) 3,5% Fett Schwein Haxe (Eisbein) (mf) gepökelt geräuchert
Sekt Schwein Kochfleisch Konserve Ragout fin aus Kalbsfleisch Konserve
Weißsekt Schaf Vorderhaxe (ma) gegart Sauerkrautsalat mit Äpfeln und Speck
Hackbraten mit Gemüsesoße Schwein Vorderhaxe (Eisbein) gepökelt geräuchert Meerrettich roh
Champagner süß Dickmilch (Sauermilch) Tomaten gegart
Eiskonfekt Dickmilch 3,5% Fett Paprikaschoten geschmort   (zubereitet ohne Fett)
Milchmischerzeugnisse pur probiotisch gesüßt Kefir 3,5% Fett Schaf Brust (mf) roh
Chicken a la King mit Soße Knäckebrot-Weizenbrot mit Ölsamenzutaten Schaf Brust (mf) tiefgefroren
Joghurt 1,5% Fett laktosefrei gesüßt Birne Konserve abgetropft Vollkornbrot mit Kräuterquark 40% (Standardrezeptur)
Champagner Rote Grütze aus Obstsaft Zwiebeln gesäuert abgetropft
Schaumwein Grießnocken Suppengrün roh
Schwein Bauch (ma) roh Knäckebrot-Weizenbrot mit Milch Pastinake gesäuert abgetropft
Eingemachtes Kalbfleisch mit Fleischklößchen Kaffeesahne 30% Fett Scholle Konserve abgetropft
Margarine fettreduziert 65% Fett Butterschmalz Wirsingkohl tiefgefroren gekocht
Margarine aus Sonnenblumenöl fettreduziert Müsli-Riegel Flunder gegart Fischzuschnitt
Süßrahmbutter Sahnebitterschokolade Hummer gegart mit Küchenabfall
Meerrettich Emmentaler mind. 45% Fett i. Tr. Austernpilz gegart
Salatmayonnaise Wrap gefüllt mit Salat und Hähnchenfleisch Karotte (Mohrrübe, Möhre) gesäuert abgetropft
Buchweizen Vollkornmehl Vollmilchschokolade gefüllt mit Nougat-Trüffel Dessertpulver für Quarkspeisen
Vollkornbrot mit Weizenkeimen Eis gemischt (Schokolade und Frucht) Dessertpulver für Quarkspeisen mit Vanillegeschmack
Schwein Bauch tiefgefroren Barsch Konserve, nicht abgetropft Joghurt-Sahne Torte
Weißbrot-Weizentoastbrot geröstet Schwein Hackfleisch tiefgefroren gebraten (zubereitet ohne Fett) Maultaschen schwäbisch mit gerösteten Zwiebeln

Oxalsäure:
Tee schwarz, Rhabarber, Spinat, Kakaopulver
Wir arbeiten an einer vollständigen Liste.

Ungeeignete Gerichte bei der Prävention

Kein Fast-Food, keine Fertiggerichte, keine Currywurst, Pommes, Rostbratwürste, keine verarbeiteten Gerichte, also nichts in Dosen geliefertes oder in Folie eingeschweißtes, wegen unabschätzbarer Inhaltsstoffe und dem allerorts enthaltenen Zucker (auch bei Weightwatchers waren in einem Fertiggericht vier (!) Zuckersorten drin; aktuell in einer Dose gefunden: drei. Man geht am besten in den Supermarkt und schaut nach. Und wenn man schon mal da ist, geht man zum Vollkornbrot und staunt über die bis zu drei Zuckerstoffe darin!).

Gesundheit, Umwelt und die Prävention

Sportgetränke

Es braucht kaum erwähnt werden, dass Sport- und Modegetränke allesamt wegfallen, auch und sogar speziell kalorienreduzierte, zuckerfreie und Cola, Pepsi und was es da sonst noch gibt. Auch Apfelschorle, Gespritzte, Red Bull und dessen zahlreiche Nachahmungen und so fort. Ein Patient berichtete, er habe in den Monaten vor seiner Rheumaerkrankung viel eines Red-Bull-Nachahmers getrunken. Bestimmt war das nicht der einzige Auslöser, aber man läßt alle Risikofaktoren weg. Ein Risikofaktor, der oberflächlich betrachtet nichts mit dem genannten Ansinnen zu tun hat, ist die Phosphorsäure in Colagetränken (in vielen) und manchen anderen Getränken: Sie greift nachweislich die Zähne an. Altbekannt, aber immer wieder vernachlässigt. Wer sich auskennt, der weiß, dass Phosphorsäure und Kohlensäure sehr wohl aber eine Übersäuerung des Körpers bewirken können, siehe die Anmerkung über Kohlensäure. Diabetiker, Koronar-, Nieren- und Arterienpatienten dürfen die beschriebenen Getränke ohnehin nicht einnehmen wegen des hohen Phosphorgehaltes. Das Problem liegt darin, dass deren Phosphor nicht gebunden vorliegt und deshalb sofort vom Körper aufgenommen wird, was sich zu abrupt, wie ein Schock, auf den Organismus auswirkt. Da wird der Angriff auf die Zähne geradezu vernachlässigbar.

Übersäuerung

Umgekehrt gilt es aber auch, dass alkalisch wirkende Substanzen die Säureproduktion des Körpers hochtreiben können. Wenn der Laie dann glaubt, er kann mit einfachen ph-Streifen den Säuregehalt seines Urins messen, irrt er. Es ist weit komplizierter. Denn der Säurespiegel schwankt auch noch über den Tag. Wird er auf diese Weise als sauer diagnostiziert, bricht gleich die Welt zusammen, aber in Wirklichkeit hat der Körper Säuren AUSGESCHIEDEN – der Haushalt ist alkalischer und das ist gut.
Es gibt nur einen für den Laien geeigneten Test auf Übersäuerung. Dieser führt meist zu geeigneten Resultaten: Man nahm 4 Teelöffel Natron mit etwas Wasser ein und prüfte die nächsten Stunden mit Säureteststreifen, ob der Urin alkalisch wurde. Wenn nicht, hatte sich wahrscheinlich eine deutliche Übersäuerung etabliert.
Die Übersäuerung des Gewebes stört die Durchblutung und resultiert in einem Sauerstoffmangel. Zugleich kommt es zu einer erhöhten Mitose-Rate (Steigerung der Anzahl an Zellteilungen pro Zeiteinheit). Beim Gärungsstoffwechsel von Tumoren entsteht viel unerwünschte Milchsäure, die neuerlich die Zellteilung steigert, hierdurch weiteres Tumorwachstum fördert und letztlich zu einer weiteren Übersäuerung führt. Ein Teufelskreis.
Dieser wird unterbrochen durch
– basenüberschüssige Ernährung,
– anfängliches Eiweißfasten und
– geeignete Milchsäure (siehe im Buch).
Zitronensäure zur Säuerung von Getränken: Zitronensäure alkalisiert (!), das klingt gut und natürlich, jedoch wird Zitronensäure technisch aus Schwarzschimmel hergestellt. Man verpaßt dem Aspergillus niger (d.i. Schwarzschimmel) ein Verdauungsproblem und schon produziert er fleißig Zitronensäure. Die Lobby wird natürlich jetzt gleich wieder schreien und auf Angstmache zielen. Doch das wissen wir nun mal schon seit Jahren genauer, denn wer eine Allergie auf Schwarzschimmel hat, kann sie auch auf technische Zitronensäure bekommen. Und es glaube jetzt bloß niemand, in (verarbeiteten) Nahrungsmitteln wäre „echte“ Zitronensäure drin. Die gab’s nur in Spüli.
Das Gleiche passiert bei Aspartam: E.coli-Kulturen werden gen-behandelt (!) und sogleich exkrementieren sie die Proteine, die zu Aspartam verwendet werden.

Backpulver, Übersäuerung, Calcium, Vitamin D3

Der erwähnte Patient hatte nichts anderes damals, um eine etwaige Magenübersäuerung aufzulösen, als Backpulver. Heute würde er einfaches Natron verwenden – genaugenommen Natriumhydrogencarbonat. Das entspricht Natron = NaHCO3 = doppeltkohlensaures Natron = Natriumbicarbonat. Dieses darf nicht mit Natriumcarbonat (Soda Na2CO3) oder Dinatriumtetraborat (Borax Na2[B4O5(OH)4]) verwechselt werden. Wir bezeichnen es hier einfacherweise mit NHC. NHC ist „rein“, d.h. es enthält nicht den für Backpulver notwendigen sauren Komplex, das Phosphat. Es ist reines NHC. NHC hat auch noch einen weiteren Vorteil gegenüber Backpulver: Es enthält zweifelsfrei keine Aluminiumverbindungen. Das ist bei Backpulver nicht gesichert. Aber auch bei NHC ist zu beachten, dass es nicht etwa zu einer Selbsttherapie dauerhaft und nicht über lange Zeit in großen Mengen, also teelöffelweise, genommen wird. Geeignet sind auch magensaftresistente Mittel wie BicaNorm, die sich erst im Darm entfalten. Auch sie werden nicht sehr lange genommen, da sie sonst Mg- oder Ca-Steine begünstigen können. Ihre Funktion erst im Darmtrakt zu entfalten ist weit günstiger, als im Magen unspezifisch die Magensäure auszubremsen. Sie reichern jedoch aufgrund ihrer Wirkweise das Natrium im Körper an (das gleichen Anwender mit Kalium aus, z.B. mit Obstessig, am besten mit Apfelessig. Derweil wird nicht geraucht, da sonst Kalium verbraucht wird). Wer probierte, der nahm Apfelsäure – auch zusätzlich zu Apfelessig – um den Säureanteil zu erhöhen (statt dem Essiganteil). Auch wird Apfelpektin eingesetzt. Es gibt gute Erfahrungen damit. Patienten verzichten bei dieser Anwendung auf jede zusätzliche Natriumzufuhr durch Kochsalz. Niedrige Natriumzufuhr ist die Voraussetzung für die erwünschte niedrige Calciumausscheidung (besonders, da z.B. Kortisonpatienten bekanntlich zusätzliches Calcium zuführen MÜSSEN – unter gleichzeitiger Gabe von Vitamin D3. Bei D3 scheinen 20.000 I.E./Woche angebracht; manche Patienten nehmen mehr. Calcium-CITRAT wird verwendet, da es leicht verwertbar ist und verträglicher). Diabetiker probierten ebenfalls über eine Zeit von einigen Monaten zur Unterstützung NHC, jedoch besteht derzeit kein gesicherter Zusammenhang von Diabetes und Magensäure/Übersäuerung. Warum wir hier die Diabetes erwähnen, das ist, weil Diabetes-Patienten durch ihren Stoffwechsel ein stark erhöhtes Krebsrisiko haben.
Das Problem mit der Calciumzufuhr ist neben der Übersäuerung durch Kuhmilch, dass sie zu der Calzifizierung des Körpers oder Teilen davon führen kann; die Folgen sind Muskelschmerzen (z.B. am Oberarm oberhalb vom Bizeps), plötzlicher Herztod, bes. bei Grauer-Star-Patienten , Steine, etc. ………….
Besonders gilt das, wenn Kieselerde, Basika, Calcium(-citrat) und sog. Knochenaufbaupulver zur Entsäuerung gleichzeitig genommen werden. Hier wird sehr sorgfältig dosiert. Wer aber als Langzeitpatient mit Kortison von grauem Star bedroht ist, der verwendet das Walnuß-ProtokollDas Problem sind die Proteinablagerungen, die oft durch Fleischgenuß entstehen oder zumindest begünstigt werden; grauer Star rührt nicht von Calciumablagerungen im Auge her. Patienten berichten, sie haben hier bei gleichzeitiger Gabe von Vitamin C Erfolge erzielt. Vitamin C senkt auch den Augendruck. Ist der Graue Star zurückgegangen, dessen Zunahme unterbrochen oder er ist zumindest gelindert, dann ißt der Patient keinesfalls wieder Fleisch. Wir waren mehr als überrascht, als ein Patient feststellen mußte, dass der Genuß von bestimmten fleischhaltigen Produkten, nämlich Hamburgern einer der bekannten Fast-Food-Ketten, einen unmittelbaren negativen Einfluß auf das Erscheinen von Grauem Star haben soll. Ein Patient mit leichtem Grauen Star berichtete, dass er nach mehreren Fast-Food-Hamburgern reproduzierbar innerhalb von Stunden Sehstörungen durch Nebelsehen hatte. Jegliche der obigen Maßnahmen war abrupt zum Scheitern verurteilt, wenn er diese „Nahrung“ zu sich nahm. Bei dem Nebel handelt es sich natürlich noch nicht um dauerhafte Einlagerungen im Auge; es ist die Tränenflüssigkeit getrübt. Vorstellbar ist jedoch, dass sich längerfristig Proteine im Auge manifestieren. Amerikanische Patienten benutzen statt Carnosin Brite Eyes oder Oclumed. Sichere Erfolge sind jedoch nicht bekannt.
Die Entscheidung, ob der Körper mit den o.g. Pulvern oder mit Apfelessig und ähnlichem neutralisiert wird, ist sorgfältig abzuwägen und ist mit sachkundigen(!) Beratern abzusprechen.

Übersäuerung, NEM und deren Ersatz, Öle, Fettsäuren

Das Problem mit der Entsäuerung des Körpers, d.h. der Zellen, ist nicht so leicht zu lösen, wie der Laie es sich so vorstellt. Es ist nicht damit getan, etwas alkalisches einzunehmen. Sonst könnte man einfach viel Spinat essen und alles wäre gut. Das Problem ist, dass der Magen bei Zufuhr von alkalischem mit erhöhter Säureproduktion reagiert. Magensaftresistente Mittel vermeiden das (aus der Apotheke); sie wirken erst im Darm. Es ist auch nahezu wertlos, den Säuregehalt des Urins zu messen, um die Übersäuerung des Körpers in Erfahrung zu bringen: Wenn der Körper Säure ausscheidet, was gut ist, ist die im Urin; der Körper kann da jedoch alkalisch sein (und v.v). Ein ALKALISCHER Urin ist – außer bei Vegetariern und Veganern – KEIN gutes Zeichen! Damit die Ausscheidung gut funktioniert, braucht der Körper Zink. Vom Arzt prüfen lassen! Wichtig ist einzig und allein der Säurewert der Zelle. Und das ist das Entscheidene für die Krebsproblematik. Wichtig ist hierbei das Kalium. Vom Arzt prüfen lassen! Der Arzt kann was rausschreiben, wenn die Werte Mangelwerte sind. Das gilt natürlich nicht nur für die erwähnten Zink und Kalium, sondern auch für das weiter oben im Buch genannte Mangan. Kalium erhält man nur in der Apotheke , nicht beim Drogeriemarkt. Kalium ist in genügender Menge in Bananen, Kartoffeln (leider), trockenen Feigen enthalten, jedoch stört den Krebspatienten hier der hohe Zuckeranteil der Banane und Kalium, evtl. Magnesium darf nicht bei Vorliegen einer Hyperaktivität gegeben werden (und auch nicht bei Nebennierenrinden-Unterfunktion). Patienten verwenden ein Kombinations-Präparat, das derartige Mangelwerte beseitigt und auch die genannten drei Bestandteile enthält. Es enthält alle Inhaltsstoffe in überhöhter Menge. Leider. Es wird deswegen nicht in vorgeschlagener Menge von 3 Kapseln pro Tag (!) genommen, sondern jede Kapsel wird auf zwei Tage verteilt. Es heißt PURE encapsulations Nutrient 950E Reinsubstanzen; 180St. Euro 45-50.-. Das 950E ist auch ohne Cu/Fe/Jod erhältlich (DAS wird bevorzugt) sowie auf dem US-Markt mit Vitamin K).
Zu Vitamin K.: Vor Jahrzehnten hatte ein Spitzensportler das Problem, dass er nicht die letzte Leistung aus sich herausholen konnte. Es war damals schon alles versucht worden und die Ärzteschaft war ratlos. Am Schluß wurde an das damals noch reichlich unbekannte Vitamin K gedacht. Es war einfach die letzte Möglichkeit, die man hatte; und DAS war es dann auch. Der Sportler fand zu seiner finalen Höchstform und alle waren stolz. Vitamin K unterteilt sich in zwei Untergruppen. Vitamin K1, Phylloquinon, wirkt positiv auf die Knochen-Qualität und reduziert die Gefahr von Knochenbrüchen; Vitamin K2, u.a. Menaquinon, Menatretenon, reduziert ebenfalls die Gefahr von Knochenbrüchen. Die Vitamine K sind somit nicht primär bei Krebs- und Rheumavorbeugung eingesetzt. Bei Vitamin-K-Gabe achtet der Patient ferner besonders auf den Magnesium- und Kaliumhaushalt.
Es geht jedoch auch natürlich (statt Kapseln): Patienten nehmen Weizenkeime, diese enthalten genügend Kalium, Zink und Mangan (+ viel von Stoffen, den man sowieso braucht + sind natürlichen Ursprungs) und kosten wenig. Wer Weizenkeime verwendet, nimmt kein externes Mangan, Zink und Kalium mehr zu sich. Weizenkeime werden mit viel Wasser eingenommen. Man darf sie nicht mit Weizenkleie verwechseln; diese ist wenig geeignet: Bestimmte Inhaltsstoffe in Weizenkleie wirken auch negativ auf das Zink im Körper und wiederum damit auf die Wirkung von Folsäure, Vitamin B6 und A. Wenn ein Patient noch was Gutes draufsetzen will, dann nimmt er Honig ein(wie im Buch beschrieben. Manchmal setzen Behandler – täglich abwechselnd – neben Pure 950E auch ProDialvit ein. Dieses enthält statt Cyanocobalamin stattdessen Methylcobalamin, und auch Naturstoffe und ist eine Alternative zu künstlich hergestellten Vitaminpräparaten. Das heißt jetzt jedoch nicht, dass diese schlecht sind. Wir kennen eine Person, die Haarausfall hatte und diesen in Griff bekam mit einem Multivitaminpräparat vom Discounter und der angeratenen Kochsalzreduktion. Vielleicht hat sie aber auch bloß einen Kaliummangel gehabt und den mit der reduzierten Natriumaufnahme ausgeglichen (Ka und Na sind Gegenspieler, Antagonisten; Na wirkt außerhalb der Zelle, Ka innerhalb; beide beeinflussen sich gegenseitig). Generell gilt jedoch: Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wird nicht angeraten noch ist sie immer notwendig. Sie werden nur bei etwa den beschriebenen Mangelerscheinungen eingesetzt. DIESE können auftreten, wenn die Kost des Patienten streng nach Empfehlungen eingehalten wird und unterstützen DANN die ausreichende Versorgung. Besser sind verständlicherweise originäre Nahrungsmittel. Der professionelle Ernährungsberater hat in der Prävention hierfür (hoffentlich!) Unterlagen, mit denen er zur geeigneten Vitamin- und Mineralstoff-Versorgung durch zielorientierte Auswahl der Nahrungsmittel berät. Wer sich unbedingt etwas zuführen will zur Ergänzung, der nimmt eine Auswahl an kaltgepreßten Ölen: Jeden Tag ein Teelöffelchen an nicht gekochtem Leinöl, dann mal Hanföl, dann Rapsöl (Olivenöl nur zum Braten verwenden) usw. Immer im Verhältnis Omega-6-Öl:Omega-3-Öl<1:4 (mehr wird an Omega-6 nicht gegeben). Der Wert 4:1 ist ein alter empirisch gewonnener Wert. Neuere Studien haben ihn entkräftigt bis widerlegt. Dazu nehmen Patienten Leinsamen (in der Art wie die Weizenkeime oben). Zu Leinsamen können zusätzlich Weizenkeime (NICHT Weizenkleie, sonst geht der Schuss nach hinten los) in gleicher Menge genommen werden, da sonst nicht jedes Vitamin aktiviert werden kann. Ersatzweise eignet sich auch Pure365. Auf einen Gemüsesalat (den guten grünen natürlich) kommt immer Öl im obigen Verhältnis.
Anmerkung zu Leinöl: Dieses darf nicht gekocht sein, denn bei diesem Verfahren wird es in ALUMINIUM-Behältnissen gekocht (zu Aluminium siehe das Buch).

Version05 Dr. Grandel Vollgran Weizenkeime3/2014
PZN-03684482
08464C4A0A
3/2015
Erdschwalbe Reisprotein 1kg-Beutel – 87% Proteingehalt PURE encapsulations Nutrient 950E Reinsubstanzen
Aus Netz: Nutrient 950® with Vitamin K; Order Code: MVCK1
Now with Metafolin® L-5-MTHF *Multivitamin/mineral formula with vitamin K and 1,000 i.u. vitamin DPZN 2284935
ohne Cu/Fe/Jod: PZN 2382916
Pro Dialvit 44

PZN

(AbN.: Sortierung geändert) pro 100 g % der Refe­­­renz­menge 100 g 100g??? Inhalt pro Tagesportion (3 Kapseln) (AbN.: Sortierung geändert) Menge %ETD* Inhaltsstoffe (AbN.: Sortierung geändert) pro Tagesdosis ( nn Kapseln) % RDA
Energie Energie 1518 kJ (362 kcal) 1661kJ/392kcal
Fett Fett 10 g 2,89g
davon
– gesättigte Fettsäuren 1,7 g 1,1g
– einfach ungesättigte Fettsäuren 1,3 g
– mehrfach ungesättigte Fettsäuren 6,9 g
– Lecithin (aus Herstellerverlautbarung im Netz) 2 g Lecithin aus Soja 18,00 mg
Kohlenhydrate Kohlenhydrate 32 g 0,1g
davon
– Zucker** 19 g 0,1g
Liponsäure α-Liponsäure 9,00 mg
Mandelpilz Agaricus blazei Murill (Mandelpilz) 450,00 mg
Bromelain Bromelain 9,00 mg
Carotinoide Gemischte natürl. Carotinoide 7500 I.E., enthält:
Beta-Carotin     4284µg
Alpha-Carotin     135µg
Cryptoxanthin       33µg
Zeaxanthin           27µg
Lutein                   21µg
60 mg Lutein 900,00 μg
Ballaststoffe Ballaststoffe 16 g 4,7g
Biotin Biotin 399 µg 798% Biotin 135,00 μg 270,00
Coenzym Q10 Coenzym Q10 2,70 mg
Curcuma Curcuma-Pulver 599,40 mg
Eiweiß Eiweiß 28 g 87g
Folsäure Folsäure 500 µg 250 % Folsäure (als Calcium-L-Methylfolat, Metafolin®) 399 µg 201% Folsäure 900,00 μg 450,00
Granatapfel Granatapfel-Extrakt (40 % Ellagsäure) 36,00 mg
Ling Zhi Ling Zhi (Glänzender Lackporling) 13,50 mg
Shiitake Shiitake (Pasaniapilz) 450,00 mg
Traubenkern-Extrakt Traubenkern-Extrakt (95 % OPC) 427,50 mg
Yamswurzel Yamswurzel 450,00 mg
B1 Vitamin B1 1,8 mg 164 % Thiamin HCl (Vit. B1) 50,1 mg 4554% Vitamin B1 (Thiaminhydrochlorid) 2,57 mg 233,14
B2 Vitamin B2 0,7 mg 50 % Riboflavin (Vit. B2) 24,9 mg 1779% Vitamin B2 (Riboflavin) 3,15 mg 225,00
Riboflavin 5’ Phosphat (aktiviertes Vit. B2) 12,6 mg 900%
B3 Niacin (AbN.: Nicotinsäureamid, Nicotinamid, Vitamin B3) 4,5 mg 28 % Niacinamid (Vit. B3) 60 mg 375% Vitamin B3 (Niacin) 27,00 mg 168,75
Inositol Hexaniacinat (flushfreies Niacin) (AbN.: Niacin=Vitamin B3) 50,1 mg 312%
B5 Pantothensäure (AbN.: Vitamin B5) 1,0 mg 17 % Pantothensäure (Calciumpantothenat) (Vit. B5) 200,1 mg 3335% Vitamin B5 (Calcium-D-Pantothenat) 12,42 mg 207,00
B6 Vitamin B6 3,3 mg 236 % Pyridoxal 5’ Phosphat (aktiviertes Vit. B6) 12,6 mg 900% Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid) 2,99 mg 213,79
Pyridoxin HCl (Vit. B6) 12,6 mg 900%
B12 Vitamin B12 0,4 µg 16 % Methylcobalamin (Vit. B12) 510 µg 20400% Vitamin B12 (Cyanocobalamin) 6,75 μg 270,00
C Ascorbinsäure (Vit. C) 501 mg 627% Vitamin C (L-Ascorbinsäure) 225,00 mg 281,25
D3 Vitamin D3 (201 I.E.) 5,1 µg 201% Vitamin D3 (Cholecalciferol) 11,00 μg 225,00
E Vitamin E 28 mg 233 % D-alpha Tocopherolsuccinat (enthält: 201 I.E. Vitamin E) 165 mg 1124% natürliches Vitamin E (D-α-Tocopherolacetat) 39,31 mg 327,60
Carnitin L-Carnitin 30,60 mg
Glutathion L-Glutathion 135,00 mg
Taurin L-Taurin 60,00 mg
Orotsäure Orotsäure 22,50 mg
Pangamsäure Pangamsäure 22,50 mg
Reiskleie Reiskleie 450,00 mg
Aminosäuren (private Erhebung der Werte durch uns) Aminosäuren Reisprotein, enthält: 1350,00 mg
– Alanin ne 5,88 mg??? L-Alanin 57,38 mg
– Arginin se 1,93 g 8,31 mg L-Arginin 88,52 mg
– Asparagin ne
– Asparaginsäure ne 8,47 mg L-Asparaginsäure 96,73 mg
– Cystein se (Erdschwalbe: ne) 0,30 g 1,75 mg L-Cystein 18,66 mg
– Glutamin se /teils
– Glutaminsäure ne 18,45 mg L-Glutaminsäure 190,48 mg
– Glycin se (Erdschwalbe: ne) 4,14 mg L-Glycin 45,43 mg
– Histidin se 0,73 g 2,31 mg L-Histidin 25,28 mg
– Isoleucin 1,24 g 4,11 mg L-Isoleucin 45,97 mg
– Leucin e 1,80 g 8,73 mg L-Leucin 90,55 mg
– Lysin e 1,62 g 3,67 mg L-Lysin 38,39 mg
– Methionin e 0,43 g 2,74 mg L-Methionin 39,46 mg
– Ornithin se
– Phenylalanin e 0,96 g 5,50 mg L-Phenylalanin 58,34 mg
– Prolin se (Erdschwalbe: ne) 4,87 mg L-Prolin 47,14 mg
– Serin ne 5,09 mg L-Serin 52,47 mg
– Threonin e 1,42 g 3.71 mg L-Threonin 39,46 mg
– Tryptophan e 0,28 g 1,10 mg L-Tryptophan 9,81 mg
– Tyrosin ne 0,93 g 5,63 mg L-Tyrosin 35,73 mg
– Valin e 1,44 g 5,52 mg L-Valin 65,48 mg
– Taurin Aminosäuren ähnlich; e /teils
e existenziell ne nicht existenziell
se semi-existenziell
Salz Salz*** (nur auf Packung genannt) 0,013 g <0,1g
Natrium Natrium (nur auf Packung genannt) 0,005 g
Calcium 750 mg 18%
Chrom Chrom 70 µg 175 % 825 µg 249% Chrom 60,00 μg 150,00
Eisen Eisen 9 mg 64 % 22,8 mg 36%
Jod Calcium – Citrat (enthält: 150 mg Calcium) 3300 µg 66%
Kalium Kalium 900 mg 45 % Chrom – Picolinat (enthält: 99 µg Chrom) 414 mg 7,5%
Kupfer Kupfer 1,0 mg 100 % Eisen – Glycinat (enthält: 5,1 mg Eisen) 5,4 mg 99%
Magnesium Magnesium 250 mg 67 % Kalium – Jodid (enthält: 99 µg Jod) 720 mg 27%
Mangan Mangan 15 mg 750 % Kalium – Citrat (enthält: 150 mg Kalium) 20,1 mg 255% Mangan 3,15 mg 157,70
Molybdän Molybdän 100 µg 200 % Kupfer – Glycinat (enthält: 999 µg Kupfer) 135 µg 102%
Phosphor Phosphor 1100 mg 157 % Magnesium – Citrat (enthält: 99 mg Magnesium)
Selen Selen 100 µg 182 % Mangan – Aspartat (enthält: 5,1 mg Mangan) 19,8 mg 180% Selen 30,00 μg 54,55
Zink Zink 14 mg 140 % Natrium – Molybdat (enthält: 51 µg Molybdän) 62,7 mg 126% Zink 12,86 mg 128,61
* Referenzmenge für die tägliche Zufuhr gemäß EU-Lebens-mittelinformationsverordnung
** Ohne Zuckerzusatz, enthält von Natur aus Zucker Selen – Methionin (enthält: 99 µg Selen) Hilfsstoffe
*** Der Salzgehalt resultiert ausschließlich aus natürlich vorkommendem Natrium. Weizenkeime gehören zu den natriumarmen (0,005 g Natrium/100 g) und kaliumreichen Lebensmitteln. Zink – Picolinat (enthält: 12,6 mg Zink) Verzehrempfehlung
Die Werte unterliegen den normalen Schwankungen für Naturprodukte. Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland
Hilfsstoffe: Hydroxypropyl­methylcellulose (Kapsel), Ascorbylpalmitat (Antioxidans)
Verzehrempfehlung 3×1 Kapsel pro Tag zu den Mahlzeiten

AbN.: mcg ersetzt durch µg

Rauchern wird eine Dosierung von weniger als 20 mg Beta Carotin pro Tag empfohlen, Schwangere und Stillende sollten eine tägliche Zufuhr von 9 mg nicht überschreiten.

Anm. zu Vitamin E: Dieser Name ist nur ein Sammelbegriff über mehrere Stoffe. Am bekanntesten von diesen ist Tocopherol.

Glykämischer Index

Weitere wegen ihrer zuckergleichen Verstoffwechselung definitiv besonders ungeeignete Nahrungsmittel sind (ungünst. glyk. Index):
Datteln, Brötchen/Semmeln, Weizen-Toast, Limonade, Paniermehl, Kartoffelchips, Speisestärke, Reis, Weizenmehl, Cornflakes, Reis-/Mais-Waffeln, Cornflakes mit Schoko und Kuhmilch, Hirse, Milchreis Früchten, Vollkorn-Reis, Rosinen, Müsli, Feigen, Haferflocken, Hafer, Hartweizen-Spaghetti, Eiernudeln, Grapefruit.
Wir verwenden in der Ernährungsberatung hierfür Unterlagen, mit denen wir den glykämischen Index betrachten und die Nahrungsmittelversorgung zielorientiert einstellen.
Nur gelegentlich erlaubt sind Rote Beete, Papaya. PS.: Wir kennen dennoch die Rote-Beete-Diät (aber diese erzielt keine Erfolge).

Milchsäure und Adrenalin

Milchsäure wird tropfenweise in Wasser verdünnt, nie pur!!! von Patienten eingenommen. Für das, was sie kann, ist sie spottbillig. Und wir würden gerne das Gesicht des Arztes sehen, wenn sein Patient Milchsäure verlangt! Wenn er es nicht verschreiben will (wahrscheinlich hat er nicht die geringste Ahnung, was es mit Milchsäure auf sich hat), dann wechselt der Patient den Arzt und geht zum Heilpraktiker oder zum Homöopathen. Er sucht dann vielleicht lange nach einem guten Arzt. Das geht aber jedem so. Milchsäure wird fern (2-3 Stunden Abstand) von den im Buch genannten Kieselerde, Basika, Calcium(-citrat), sog. Knochenaufbaupulver und ganz besonders zu Natriumbicarbonat eingenommen. Im übrigen sind Aussagen diverser Heilpraktiker und Alternativmediziner nicht korrekt, wenn sie behaupten, Milchsäure dürfe nur vormittags ein Mal, eingenommen werden. Es wird beschrieben, die Milchsäure wirkte nur so gut, wenn sie über den Tag genommen wird und das nicht VERTEILT, etwa in drei Fraktionen, sondern dreimal in der Volldosis. Richtig ist somit die Anwendung drei Mal am Tag. Auch drei Mal eine erhöhte Dosis wird von Behandlern gegeben. Die berichtete Verabreichungsdauer ist: Bis zum Ansprechen des Körpers 6 Wochen; danach wird weitergemacht, womöglich lang mit einer Erhaltungsdosis. Präventiv nehmen Patienten Milchsäure ohnehin lange.
Milchsäure wirkt mehrfach:
Sie säuert das Blut an (Senkung des Blut-pH) und erhöht hierdurch den Gewebe-pH. Der Mechanismus nennt sich Gegenläufigkeit von Blut-pH und Gewebe-pH und war lange Zeit umstritten. Durch die Säuerung des Blutes alkalisiert das Gewebe, was das Ziel ist. Milchsäure regt die Nebenniere zur Produktion von Adrenalin an. Besonders letzteres wirkt einer weiteren Steigerung der tumorinduzierten erhöhten Zellteilung entgegen und soll deshalb nicht in mangelhafter Menge vorliegen. Bei Krebspatienten wird berichtet, sie hätten einen signifikanten Mangel an Adrenalin. Dieser rührt einerseits daher, dass die produzierende Nebenniere durch chronischen Streß erschöpft ist, andererseits daher, dass Adrenalin nur bei neutralem Blut-pH wirkt. Jede Übersäuerung des Gewebes ist schädlich. Der Stress ist natürlich nicht nur der Stress wie er im Beruf, der Beziehung usw. vorkommt, sondern auch der von Krankheiten induzierte Stress, der durch Umweltbedingungen (Lärm, Vergiftungen, Lebensmittel-Zusatzstoffen, Fehlernährung), der durch Existenzängste und der durch thermische Belastungen und Sauerstoffreduktion im Körper (zu intensiver, lang ausgeführter Sport, Anstrengungen). Es führen auch chronische Infekte durch Viren, Bakterien, Parasiten und Protozoen zu einer Erschöpfung der Nebenniere (siehe Abschnitt Streß und Konflikte).
Adrenalin ist notwendig für das körpereigene Abwehrsystem. Ohne Adrenalin kann der Körper
– nicht mehr auf gesundheitliche Angriffe reagieren mit Fieber, Schwitzen, erhöhter Ausschüttung von Leukozyten (weiße Blutkörperchen, z.B. für Eiter), Aktivierung von Freßzellen (Makrophagen) und ebenfalls erhöhter Ausschüttung von Leukozyten-Interferon
– den Stoffwechsel nicht mehr bei Bedarfss wird vom balkon runtergeschrien, dass MEIN Rauchgeruch dazu führt, dass sie immer wieder lüften muß.situationen steigern
– die bedarfsweise Kanalisation in Leber, Niere und Haut nicht verbessern
– keinen Zucker und Zuckerstoffe aus den Zellen in die Blutbahnen zurückverlagern.
Letzteres führe dazu, dass im Gewebe ein zu hoher Zuckeranteil verbleibt, der die Basis für die Tumorversorgung bildet und zugleich die beste Krebsnahrung für die zucker-verstoffwechselnden Krebszellen bildet. Es gilt die Regel: „zu wenig Adrenalin – viele Krebszellen“. Das Problem gehen Behandler mit Milchsäure-Gaben und mit Konfliktlösung an (siehe Abschnitt Streß und Konflikte).
Milchsäure bekämpft anaerobe Bakterien und somit auch den anaeroben Zellstoffwechsel der Krebszelle.
Sie stellt die Verdauung und, vereinfacht gesprochen, den gesamten Körper richtig.
Es sind aussichtlose, das heißt austherapierte Fälle bekannt, die in ihrer Verzweiflung Einreibungen mit Milchsäure vorgenommen haben. Ein Patient hat sich Milchsäure mit destilliertem Wasser verdünnt und intravenös verabreicht. Dies sind Selbstmedikamentationen, die wir nicht gutheißen können.
Wie Milchsäure wirke, zeigt sich in zwei Phasen: Innerhalb 6 bis 7 Tagen kann der Stuhl brennen. Das ist die ausgeleitete Säure. Eine Reinigung im Bidet mit warmem Wasser lindert die Unannehmlichkeit schnell. Während der folgenden 4 bis 5 Wochen erreicht die Wirksamkeit ihren Zenith. Bald darauf kann man zum Check gehen. Danach wird weitergemacht, womöglich lang mit einer Erhaltungsdosis.
Bei Krebsformen in den Atemwegen und der Lunge ist vorgeschlagen worden, Milchsäure-Dämpfe zu inhalieren. Hierzu wurde ein erhitztes Wasserbad verwendet, dessen Dämpfe einatmet wurden. Anwendung wie ehedem bei Erkältungen (Handtuch über dem Kopf; Wasserbad in einem Topf nahe am Gesicht; 15 Minuten pro Anwendung). Auch dies sind Selbstmedikamentationen, die wir nicht gutheißen können.
Bei rheumatisch bedingten Gelenkschwellungen setzte der Patient bei Bedarf einen Wickel oder Umschlag ein, der mit Milchsäure getränkt ist. Bei dünner Haut, z.B. an den Fingerrücken, kann viel Milchsäure, lange verabreicht, zur Ablösung der Haut führen. Das ist nicht schmerzhaft, aber lästig. Empfindliche Körperpartien, die Augen, Schleimhäute, Geschlechtsteile dürfen nicht mit Milchsäure in Verbindung kommen. Milchsäure-Spritzer sind sofort zu entfernen. Etwa mit Natron nachwaschen.
Weitere geeignete Säureträger sind:
Sauerkraut und Sauerkrautsaft, wenn milchsauer vergoren
Rote-Beete-Saft, wenn milchsauer vergoren
Sog. Rechtsregulat aus dem Reformhaus oder Apotheke
Rechtsregulat ist die Schöpfung eines bayrischen Apothekers. Der Name ist als Marke von diesem rechtlich geschützt worden. Einfach gesagt, ist Rechtsregulat ein Gemisch einer großen Menge von Datteln, Feigen, Walnüssen, Kokosnüssen, Zitronen, Zwiebeln, frischen Keimsprossen, frischem Sellerie, frischen Artischokken, Hirse, Erbsen und Sojabohnen, die zerkleinert werden und mit 10 Gewichtsprozent Milchzucker sowie etwa 4 Gewichtsprozent Dickmilch und Joghurt ergänzt werden. Das Ganze wird mit etwa 650 Liter Wasser aufgefüllt, temperiert, fermentiert und gefiltert. Ein Drittel des Ergebnisses wird dann erhitzt und mit Bacillus rhamnosus (in handelsüblicher Form) versetzt, nochmals fermentiert, und dem vormaligen großen Ansatz zugesetzt. Dann werden Glycerin, Milchsäure, etwas Safran und Kräutertinktur zugegeben. Nun wird es sauer eingestellt (auf pH 4) und heiß abgefüllt. Das Produkt ist sehr teuer (1 Liter über 110.-). Positive Patientenberichte liegen uns bislang nicht vor.
Die vorgenommene Zugabe von Datteln, Feigen, Kokosnüssen, Sellerie, Erbsen, Sojabohnen, Milchzucker (und Kuhmilchprodukten) sowie Glycerin(!) erweckt bei uns arge Zweifel an der Richtigkeit dieser Zusammenstellung. Hochglykämische Produkte dürfen ja nicht verwendet werden bei unserer Zielgruppe. So ist die obige Zusammenstellung wohl nur etwas für den Gesunden, der noch gesünder werden will.

Arachidonsäure

Zu Arachidonsäure muß nicht mehr viel gesagt werden. Heute müßte jeder schon wissen, dass Arachidonsäure entzündungsfördernd wirkt – obwohl der Körper sie auch selbst produziert. Eine zusätzliche Zufuhr muß unterbunden werden. Kortison, Omega-3 und Vitamin E bedämpfen aktiv Arachidonsäure.
Maßnahmen zur Arachidonsäure-Reduktion sind immer der erste und eleganteste Weg in der Prävention.
Arachidonsäure wird im Körper zu geringen Anteilen aus der Linolsäure (Omega-6) von Pflanzen synthetisiert, aber hauptsächlich aus Tier DIREKT (!) aufgenommen (keine umständliche Synthese). In zu hoher Menge aus Tier aufgenommen, triggert Arachidonsäure Autoimmunkrankheiten, hohen Blutdruck und Thrombosen. Viel Arachidonsäure ist in fettem Tier und fetten Tierprodukten.
Bei der Verstoffwechslung von Arachidonsäure erfolgen diese Prozesse:
Phospholipasen setzen Arachidonsäure aus Phospholipiden**** frei, die durch Cyclooxygenasen zu Prostaglandinen* und Thromboxanen** werden (s.u.): Gegen Phospholipide wirken Kortisone
5-Lipoxygenasen katalysieren Leucotriene aus Fettsäure: Gegen Leukotriene*** wirken nicht zu geringe Mengen Bosweliasäuren aus Weihrauch (sonst erfolgt eine VERSTÄRKUNG)
Cyclooxygenasen COX1 COX2 synthetisieren Serie-2-Prostaglandine und Thromboxane : Gegen Prostaglandine und Thromboxane wirkt Acetyl-Salicyl-Säure
Cytochrom läßt Hydroxyeicosatetraensäure***** entstehen
Als eine der Omega-6-Fettsäuren stört Arachidonsäure bei einem nicht korrekten Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren.

*Prostaglandine der Serien 1 und 3 sind entzündungshemmend und werden durch Acetyl-Salicyl-Säure-(ASS)-Gabe gehemmt wie auch die der Serie 2 (entzündungsförderlich), was bei JENEN unerwünscht ist. Eine Gabe von ASS hemmt also unglücklicherweise alle DREI Zweige. Ein Problem!

**Thromboxane können Thrombosen fördern.

***Leucotriene sind potentiell entzündungsförderlich.

****Phospholipide sind Ziel von eventuellen Phospholipid-Antikörpern, die zu Autoimmunkrankheiten führen können und können mittelbar für Entzündungen verantwortlich sein.

*****Hydroxyeicosatetraensäure gilt als entzündungsförderlich.
Folgende Produkte (und alles, was aus diesen gefertigt wird) enthalten die höchsten Mengen an Arachidonsäure und dürfen UNTER KEINEN UMSTÄNDEN jemals aufgenommen werden:

  1. Blätterteig, Schwein und Schweinefett, Tierfette und -öle, Margarine, Hai und -öl (die 5 Killer)
  2. Suppenhuhn, Lebertran, Dorschleber, Pute, Putendöner, Ragout Fin/Huhn, Kalb, Schaf, Kaviar, Entenei, Brathähnchen, Rotbarsch auch paniert.

Alle anderen Aussagen aus dem Netz hierzu sind Schrott und nach persönlichen Bedürfnissen der Interessenbildner gelenkt und manipuliert.
Nicht ganz so extreme Werte haben – und sollten jedoch dringendst ebenfalls gemieden werden:

  1. Damwild, Thunfisch wenn nicht mehr ROH, Weißer Thun, Leberwurst und -pastete auch mit Trüffeln, Hühner- und Geflügelbrühe, Lachsrogen, Hühnerei, Eigelb/Huhn, Languste, Göttinger, Makrele, Entenleber, Innereien von Tier, Aal, Rind, Hammel, Wels, Pferd, Karpfen, Frühstücksfleisch, Renke, Matjes, Bratkartoffel, Steinbutt

Selten genommen werden dürfen:

  1. Gelbflossenthun, Butter, Sardine, Graubrot, Gänse-Ei, Hauskaninchen, Ragout Fin/Fisch, Hauskaninchen, Sprotte, Forelle, Schnecken, Spiegelei, Scholle, Plattfische, Schaschlik, Knäckebrot mit Butter, Poularde, Scholle, Münchner Weißwurst, Omelett mit Käse

Bis zweimal pro Monat sind erlaubt:

  1. Falafel, Baumkuchen, Rotkohl gedünstet mit Äpfeln, Wildschwein, Ziege, Rührei, Olivenpastete, Lachs (kein Rogen), Waffeln, Gorgonzola, Tiroler Knödel, Rentier-Fleisch – keine Innereien,

Erlaubt sind (wenn nicht durch andere Überlegungen ohnehin ausgeschlossen):
6. Weinblätter, Polenta, Palatschinken, Honig, Pfannkuchen, Grünkernbratling, Kichererbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Buschbohnen, Butter mit Honig, Camembert, Hirse, Champignon, Kresse, Lauch, Leinsamen, Gemüse, Chinabohnen, Dinkelbrot, Kartoffel, Durianfrucht in jeder Form, Edelkastanien, Kokos, Erbsen, Knoblauch, Kohlrabi, Feldsalat, Haselnuß, Frischkäse (auch Kuh), Kidney-Bohnen in jeder Form, Gans, Karotte, Quark, Radieschen etc.
Je nach Zubereitungsart gelangen die oben genannten Nahrungsmittel in andere der Gruppen 1-6 (aufwärts und abwärts). Es ist aber immer zu beachten, daß es bei diesen Betrachtungen NUR um Arachidonsäure geht, viele der Genannten aber durch andere, im Buch erwähnte Einschrankungen wieder auszuschließen sind!

Die Mineralwasserlüge, Kaffee, Tee

Und es gibt noch viel mehr zu beachten:

Wasser und Mineralwasser

Kein Leitungswasser, keine beliebigen Mineralwasser (NIE!!!!).
Wir kennen einen Rheumatiker, der nur dann schmerzfrei bleibt, wenn er kein Leitungswasser trinkt. Das blieb sogar so, als er umgezogen war und dann sozusagen anderes Wasser erhielt. Keinesfalls darf man mineralstoffreiche Mineralwasser zu sich nehmen. Der Körper braucht KEINE zusätzlich zugeführten Mengen von Mineralien; man tut sich schlichtweg nichts Gutes durch die Mineralwässer! Wenn etwas getrunken wird, dann muß das aus der Flasche kommen, denn was nach dem Übergabepunkt in Deinem Haus mit Deinem Leitungswasser passiert, kannst Du nicht abschätzen*10. Das war auch der Grund für die Leitungswasser-Problematik oben, denn beide Häuser (vor und nach dem Umzug) waren gleich alt und sogar vom selben Bauherrn. Und, noch wichtiger, die Verabreichung der im Mineralwasser irgend beliebig enthaltenen Mineralien, Mineralienmengen und -kombinationen hat eine unbekannte Wirkung. Nicht umsonst dürfen die meisten Mineralwasser NICHT in ein öffentliches Wassernetz eingespeist werden. Sie gelten NICHT als Trinkwasser! Und als Babynahrung wären sie oft gefährlich. Dass sie überhaupt verwendet werden dürfen, liegt daran, dass die Vorschriften der deutschen Mineralwasserverordnung weiter gefaßt sind als die der Trinkwasserverordnung. Offensichtlich ist das schon am Umfang der beiden Dokumente: Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung hat 17 Seiten, die Trinkwasserverordnung hat 34 Seiten. Zu finden im Netz bei Gesetzestexten.
Vergleiche hierzu auch den Teil „Mindestanforderungen an Heilwasseranalysen“ in:
„Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen“ im Netz.
Auch wenn die Mineralwasser-Industrie und alle Ärzte etwas anderes suggerieren und mit der „genügenden Menge“, die zu trinken wäre, begründen: Patienten nahmen ein mineralstoffarmes wie Volvic (auch wenn dieses aus der Vulkaneifel kommt und eine sehr geringe Menge Arsen, angeblich 16-20ug/L, enthalten soll). Wer deshalb Volvic nicht will, nimmt Black Forrest (BF). Letzteres ist in Reformhäusern erhältlich und in manchen Fristo-Märkten. Beide bitte ohne Kohlensäure, Volvic ohne Geschmack. Wer beide Genannten nicht beschaffen konnte, der nahm die im Buch Gelisteten.
Eine üppige Wasserzufuhr zu verringern, hat noch einen weiteren Vorteil: Hierdurch kann erkannt werden, wenn zu viel raffinierter Zucker, Weißmehl und Reis verwendet wird. Dann nämlich wird eine erhöhte Menge Wasser vom Körper zur Verdauung angefordert und in der Folge dem Körper UND der Nahrung entzogen. Ein Verlangen nach Getränken entsteht und es ist so leicht möglich, den unglücklichen Gebrauch der o.g. Nahrung zu erkennen. Wird jedoch, wie fälschlich gefordert, von Hause aus VIEL Wasser getrunken, scheidet diese Möglichkeit aus.
Übrigens ist es nicht gut, Mineralwasser mit viel Natriumhydrogenkarbonat zu trinken, wenn man zu einem Tinitus tendiert oder einmal einen hatte. Wir kennen einen Patienten, dessen Tinitus dann zurückkehrt.
Noch etwas: Es darf KEIN destilliertes Wasser getrunken werden. Dieses ist nicht für den Genuß geeignet. Wasser allgemein: Auch die zugeführte Wassermenge darf nicht zu hoch sein. Eine Menge von 6 L., schnell getrunken, kann tödlich sein. Heilwasser: Es wird von Kurorten berichtet, dass die Patienten täglich bis 10 L. Heilwasser getrunken haben sollen. Wir halten das für unwahr resp. gefährlich. Das Entscheidende ist, dass solche Flüssigkeitsmengen Medikamente, Mineralien usw. ausschwemmen, auch Kortison.

Liste der Mineralwasser mit geringem Gehalt an Mineralien

Abenstaler, Adelholzener, Alasia (früher Alaska Perle), Albertus Quelle, Allgäuer Alpenwasser, Altmühltaler, Ambassador, Bad Brambacher, Bad Brückenauer, Bad Liebenwerda, Basinus Sinusquelle, Berg Quelle, Black Forrest, Breisgauer, Brunnthaler, Celtic, Diamant Quelle, Dietenbronner, Evian, Finkenbach Quelle (=Odenwald Quelle), Fonte Guizza, Förstina, Frische Brise (Nestle), Hochwald Sprudel, Hornberger Lebensquell, Ileburger Sachsenquelle, Kneipp (Bad Kissingen), König Otto Sprudel, Krumbach Naturell, Laurentius, Lichtenauer, Mozartquelle (Augsburg), Oppacher, Aqua Purania Quellwasser, Remus Quelle Ruhland, Rennsteig Mineralwasser (Thüringer Waldquell Mineralwasser), Rhön Sprudel, Sailaufer (Sailauf), Schwarzwaldperle Black Forrest Pearl?, Schwarzwaldquelle, Siebers Quelle, Silberquelle, Silenca, Sodenthaler Andreasquelle, Spreequell, Steinau, Stolzenbacher Gebirgswasser, Vio, Vitaperle, Vittel (Nestle), Volvic, Waldquelle, Weisensteiner, Weismeiner, Winfriedquelle Wolftal.
Das ist eine Vorabinformation, wir arbeiten für die Praxis an einer vollständigen Liste. Es sind dabei 830 Mineralwässer zu prüfen. Das wird dauern.

Zur „genügenden Wassermenge“

Es wird allerorts fast schon rigide, auch von Ärzten, angeraten, „genügend“ Wasser über den Tag zu trinken. Das klingt plausibel, die Droh-Keule heißt Gallenstein/Nierenstein und Entgiftung/unzureichende Reinigung des Körpers und resultiert in der Forderung nach einer hohen Menge von Wasser/Mineralwasser, das man trinken solle. Am Besten sei Mineralwasser. Das spüle durch und würde Gallensteine/Nierensteine verhindern. Bewertung: Klingt plausibel. Ist aber falsch. Und ist beste Lobbyarbeit.

  1. Die geforderte hohe Menge Wasser ist zusammen mit der damit einhergehenden Menge an Mineralstoff-Aufnahme bedenklich. Patienten nehmen deshalb nur noch die genannten Volvic und Black Forrest und trinken soviel von diesen, dass der Urin noch gelb oder deutlich gelb ist. Zu viel soll es auch deswegen nicht sein, weil andernfalls im Körper vorhandene Stoffe, darunter eben auch andere Mineralien, einfach ausgeschwemmt werden. Ein angehender Mediziner berichtete, dass in einer Uni-Vorlesung darauf hingewiesen wurde, dass Teetrinker genau aus diesem Grund Vitamintabletten und NEM nehmen sollten.

Eine vorbildliche Analyse eines Mineralwassers findet man übrigens auf der Seite von Vöslauer im Netz. Man hat hier über 60 Analysen vorgenommen. Andere Quellen liefern nur zu oft unzureichende Informationen. So leichtfertig wird mit diesen wertvollen Informationen umgegangen – nur der Profit zählt (denn viele Mineralwasser haben sehr unbrauchbare Analysewerte; so werden nur die „schönsten“ dargestellt).

  1. Niere, Leber, Herz und Kreislauf werden von jedem zuviel an Wasseraufnahme BELASTET. Durchgespült wird da garnichts. Und schon garnicht kann man mit Vieltrinken etwa Nierensteine verhindern. Ganz im Gegenteil (wegen der typisch unkontrollierten Mineralstoffaufnahme durch Mineralwasser-Genuß).

Zum Thema Kohlensäure

Völlig unbekannt und ignoriert scheint bei Ärzten und Patienten die Tatsache zu sein, dass sich Kohlensäure negativ auf die Volksgesundheit auswirkt. Kohlensäuregas ist ein HCO-Gas, wie es in Getränken als Sprudel vorkommt. Da dieses auch im Körper natürlicherweise vorliegt, führt jegliche externe Zufuhr zu Irritationen. Der Mechanismus nennt sich Kohlensäure-Bicarbonat-System KBS und ist bequem im Netz nachzulesen. Das KBS reguliert den Säurehaushalt des Blutes. Bei der Regulation sind Kohlensäuregas und Hydrogencarbonat beteiligt. Einfach gesprochen bindet das Bicarbonat bei saurem Blut die Säure, die dann als CO2-Gas ausgeatmet werden muß. Hierzu ist eine erhöhte Atemfrequenz erforderlich. Das ist die Begründung dafür, dass eine leichte körperliche Tätigkeit NÖTIG ist, wenn man den Körper nicht übersäuern will. Die Übersäuerung des Blutes heißt Azidose (Ggs.: Alkalose). Eine (leichte) Azidose tritt immer bei schwerer körperlicher Arbeit und Anstrengungen auf. Das ist also zu vermeiden.
Das Gegenteil, eine Alkalose, tritt in Höhen auf, z.B. beim Bergwandern mit Höhengewinn. Solange dieses nicht in Anstrengung ausartet, wird das Blut alkalischer. Dieser Effekt tritt leider nur bis zum Ende der Eingewöhnungszeit auf, sonst könnte jeder Patient gleich zu Beginn einer Behandlung „auf den Berg gehen“ und er käme dann „gesund“ wieder herunter. Doch so ein Wunder wird nicht passieren, genauso wenig, wie es das EINE Wundermittel geben wird, das man einnimmt und dann ist man Krebs und Rheuma los. Das Internet ist voll mit diesen „wertvollen“, zumeist von Laien gegebenen Informationen, die im Endeffekt aber nur vorgaukeln, man müsse etwas bestimmtes einnehmen und dann setze die alsbaldige Heilung ein. Solches naives Geschwätz bereitet aber den Boden für alle angeblichen Wunderheilungen: Hier wird z.B. die Preiselbeere verwendet. Andernorts haben wir jedoch schon geschrieben, dass die direkte Einnahme der Preiselbeere offenbar keinerlei Wunder bewirkt.

Die besondere Gefahr von Wasserrohren

*10 Hat man beispielsweise (tolerierte, d.h. normgerechte) Nitratwerte in seinem Wasser und verwendet neue verzinkte Wasserrohre, dann werden diese Nitrat zu Nitrit reduzieren (Nitrat NO3 à Nitrit NO2- +1/2 O2) und plötzlich hat man nicht tolerierbare Nitritwerte. Und damit ein Problem. Ein Installateur mit KÖNNEN wird da wissen, welches Rohr er stattdessen nehmen muß. Und wer glaubt, dass er genau den hat? Zudem dürfen verzinkte Wasserrohre und solche aus Kupfer nicht bei pH-Werten <7 verwendet werden. Und es weiß jeder, wie es bei ihm ist? Man befrage die Wasserwerke nach der sog. Kalksättigung des abgegebenen Wassers und, ob sie mit Aluminium(-sulfat oder -chlorid) das Nitrat entfernen und, ob Sie eine Streckenchlorierung vornehmen. Zu Aluminium siehe andernorts im Buch.

Kaffee und Tees

Patienten wollen jede Quelle einer Übersäuerung des Körpers vermeiden. Deshalb nehmen sie auch keinen Kaffee und auch keinen (koffeinhaltigen!) Schwarz-Tee. Kaffee ist im Gegensatz zu vielen geistreichen Mitteilungen im Netz nicht krebserregend; er ist jedoch übersäuernd. Wir vermuten auch, dass besonders Kaffee Kortison (und Kalium) wieder ausschwemmt, weil Rheumatiker von erhöhtem Wohlbefinden berichten, wenn sie Kaffee weggelassen haben. Und sie können dann mehr Natrium im Blut haben, da Natrium und Kalium Antagonisten sind. Auch sehen wir einen Zusammenhang von einer erfolgreichen Kaffee-Reduktion und einer erfolgreichen Kortisonabsenkung. Medikamente einschließlich homöopathischer Mittel werden im übrigen ohnehin tee- und kaffee-fern eingenommen; zwei Stunden Abstand genügten (hier: alle Tees, nicht nur Schwarztee). Unser erwähnter Krebspatient hat ohnehin wenig Kaffee getrunken, Tee garnicht. Über entkoffeinierten Kaffee weiter unten. Bei Tees wissen wir mittlerweile, dass sie jeder unterschiedlich bei den Anwendern wirken. D.h., was bei dem einem zu gesteigertem Wohlbefinden führt, bringt dem anderen nichts. Das muß jeder selbst probieren. Wundertees gibt es aber nicht; Tees heilen weder Krebs noch Rheuma. Wir kennen: Grüntee, Pu-Erh, Guan go lan, Mate, Rotbusch, Lapacho und Kombucha. Die letzten beiden sind aber eigentlich keine herkömmlichen Tees, denn sie werden nicht aus Teeblättern gemacht. Dazu kommen noch Ayurvedische Tees aus Kräutern und die sog. Yogi-Tees aus den festen Bestandteilen der Pflanzen.
Ein Sonderfall sind die Mond-Tees, die ihre Kraft aus den bestimmten Verarbeitungszeitpunkten gewinnen sollen und aus den verschiedensten Inhaltsstoffen bestehen. Alle GESPRITZEN Tees (das sind sowieso die meisten) müssen ohnehin vor dem Aufbrühen gewaschen, d.h. vor dem Aufbrühen mit kaltem Wasser gespült werden (kaltes Wasser ins Tee-Ei laufen lassen genügt). Das Tee-Ei darf KEIN Plastik-Tee-Ei sein, wenn man schon glaubt, man müsse unbedingt Tee trinken. Bestimmte Inhaltsstoffe in schwarzem Tee wirken auch negativ auf Vitamin B1, andere beeinflussen das Zink im Körper und wiederum damit die Wirkung von Folsäure, Vitamin B6 und A. Manche Anwender sagen, es ist besser angezeigt, eine Zeit lang morgens Natronwasser zu trinken: Ein flacher Teelöffel Natron auf ein Glas Wasser (mit geringem Gehalt an Mineralien) genügt; es muß so viel Wasser sein, ca. 0,35L, dass sich das Natron VOLLSTÄNDIG löst. Man trinkt es direkt nach dem Aufstehen eine halbe Stunde vor dem Frühstück. Es sollte nur nicht zu kalt und auch nicht heiß sein. Bei Natron die Anmerkung zu Backpulver beachten.
Schwarztee und Grüner Tee sowie die o.g. hippen Gesundheits-Tees sind nicht zu verwechseln mit den Tees und Brühungen, die die Großmutter gemacht hat: Für Rheuma haben sie damals verwendet:
Angelika
Arnika
Bockshornklee
Heublumenauflage
Kamille
Kampfer
Klette
Lavendel
Melisse
Odermennig
Preiselbeere (auch Gemmo-Mazerat)
Quecke
Rainfarn
Schafgarbe
Schlüsselblume
Thymian
Wacholder
Ysop
Bei chronischem Rheuma: Heuhechel

Weiteres zu Tee

Untersuchungen zu den Tee-Rezepten (aus den genannten Frakturschrift-Büchern) haben wir noch nicht realisiert. Ein vor der Zubereitung gut und kalt gewaschener Tee der obigen Gruppe ist jedoch immer der Begleiter der Krebs- und Rheuma-Patienten. Und bei Rheuma gibt es so viele Formen; diese müßten nebeneinanderstellend erfaßt werden. Wir haben nicht die Mittel, das zu stemmen. Es ist sogar wie verhext: Eine Dame, die wir in einem Krankenhaus kennenlernten, sie hatte Morbus Bechterew, verwendete ein geschütteltes Mittel (Bericht darüber im Buch) mit/für Goldzugabe (quasi homöopatisch), hat es angewendet – und ist sang- und klanglos abgehauen. Nachher erfuhren wir, dass sie MTA ist und das Mittel selbst analysieren und vermarkten wolle. Uns wäre es lieber gewesen, sie hätte berichtet, wie es ihr auf Dauer geht und ob die Heilung noch andauert.
Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Anwendung von Tees, grünen Süppchen, NEM (Nahrungsergänzungsmitteln), der Nicht-Nahrung unterlegen ist. Das heißt, dass Tees, grüne Süppchen, NEM schwächer wirken als etwa Petroleum, Kerosin 1(-8), Leichtbenzin, Terpentine und MMS. Einreibungen und Auftragungen liegen dazwischen. Aber über dem Ganzen steht die Radikalkur: Die Nulldiät (Fasten 2, siehe unten) unter ärztlicher Aufsicht mit: Nur-Wasser (keinesfalls aber Mineralwasser!). Die Radikalkur wurde angewendet, wenn dem Patienten nach ärztlicher Aussage nur noch Tage oder Wochen bleiben. Uns wurde schriftlich berichtet, dass Erfolge dadurch auftraten, dass man Orangensaft (!!!), also ein bestimmtes OBST (ungespritzt natürlich!), ausgepreßt hat und dem Krebskranken erfolgreich als einziges Nahrungsmittel nach einer Woche gegeben hat. Das ist erstaunlich und nicht zu erklären außer durch die typische Entsäuerung, nach der durch Fasten1/2 angestoßenen Selbstheilung. Die unerwünschte Zuckergabe hierbei ist von offenbar keiner Relevanz in DIESER SITUATION, denn die Zuckerstoffe können in dieser Mangelsituation garnicht zur Nahrung für Krebszellen dienen, da sie sofort zur Versorgung des Körpers aufgebraucht werden.
Aber Tee, Petroleum und Torfmilch werden wir künftig weiter untersuchen.

Calcium als Beispiel der unerwünschten Mineralisierung

Das unerwünschte Einbringen von Mineralien durch Mineralwässer am Beispiel des Calcium, wie es etwa der Kortisonpatient einnehmen soll: Es ist schädlich, große Mengen Calcium einzunehmen (zur Calciummenge weiteres an anderer Stelle im Buch). Man spricht hier von einer Calzfizierung von weichem Gewebe, wie es z.B. Herz und Gehirn ist und von Leberproblemen. Die Leber kann sich aber regenerieren (eine Niere nie). Auch die WHO und Labor Fresenius geben hierzu nunmehr gute Informationen. Früher hat die WHO das Gegenteil behauptet. Wir kennen das Thema schon seit Omas Zeiten. Zur täglichen Höchstmenge von Calcium: Auch wenn die Welt bisweilen von Dosen in der Größenordnung bis um die 2000 mg spricht, ist das zu viel; ratsam sind Langzeitdosen von bis zu (MAXIMAL!) 800 mg, besser weniger. Diese werden aber nur bei Rheumapatienten mit Kortisongabe gegeben (zur Calciumgabe weiteres an anderer Stelle im Buch). Manche überdosieren Mineralstoffe und Vitamine ohne Hirn und Verstand, als ob das ohne Wirkung bliebe. Langfristig ist das erfahrungsgemäß sehr riskant. Wer lange Calcium nimmt, z.B. der Kortisonpatient, kann Calcium nicht nur wie oben beschrieben, sondern auch an Gelenken und im Muskel anlagern, was zu Schmerzen und Bewegungsproblemen führt*20. Wir kennen einem Patienten mit 800-1000mg Calcium (über 6 Jahre, was nicht zu viel war bei ihm mit 15-7,5mg Kortison/Tag; Vit. D3 20.000 I.E./Woche), der einen Arm nicht mehr kraftvoll und schmerzfrei im Bereich von 60 bis 130° heben konnte. Nach Einnahme von täglich 3 Teelöffeln (Apfel-)Obstessig über Wochen hat sich die Schmerz- und Bewegungsproblematik bei ihm auf erträgliche Werte verbessert. Er berichtete: Im Bluttest bestimmt der Arzt den Calciumwert; dieser sollte BEI CALCIUMGABE (z.B. wegen Kortison) nicht weit vom Calcium-Mangel entfernt sein (und andererseits auch nicht zu gering sein, also darunter), um die genannten Risiken zu meiden. Das ist aber noch keine Garantie; da spielen zu viele Faktoren ein, die ein Behandler berücksichtigen muß. Im Zusammenhang mit Calciumgaben muß immer der Magnesiumspiegel vom Mediziner beobachtet werden.
*20 Bei Gelenkproblemen (und Knochenproblemen) bitte das Kapitel über Borax beachten.
Informationen über die Vitamine B7/H (Biotin), B9/11/M (Folsäure), B3/PP-Faktor (für Raucher!), P (Rutin) werden wir bei Gelegenheit hier veröffentlichen.

Tierprodukte

Meiden: Tierische Fette, FETTES Fleisch und FETTE großer Menge sowieso, Margarine (ein Kunstprodukt!).
Margarine ist ein raffiniertes Fett. Dieses und andere lassen Patienten weg. Patienten berichteten niemals von einer Verbesserung ihrer Situation, wenn sie Margarine statt Butter verwendet haben. Eine Verbesserung trete nur bei Absenz von Margarine ein. Tierprodukte ALLER ART waren bis mindestens zur Heilung tabu, Schweinefleisch auch darüber hinaus; kein Eigelb/Schmalz/Leber, auch wegen der Arachidonsäure, alle Innereien sind genauso kritisch, kein Huhn bis über die Heilung hinaus (dieses wäre auch immer vollständig durchzugaren!). Huhn ist ein ganz besonderes Problem: Huhn hat verläßlich Keime an sich; auch das unter Folie verpackte. Es muß sorgfältigst vor der Verarbeitung in der Küche abgewaschen werden. HIERBEI MÜSSEN GEEIGNETE HANDSCHUHE DEN DIREKTEN HAUTKONTAKT MIT DEM HÜHNERFLEISCH VERHINDERN. Die Gefahr, die von Huhn ausgeht, wird nicht annähernd richtig eingeschätzt; ein Durchfall ist noch das geringste Problem. Wir nehmen Latexhandschuhe und tupfen das durch die Reinigung nasse Fleisch mit Küchenpapier ab. Das Küchenpapier muß dann sofort entsorgt werden. Der Krebs- und Rheumapatient selbst sollte aber wie berichtet kaum Huhn essen. Was seine gesunden Familienangehörigen machen, können wir nicht beeinflussen und wollen das auch nicht. Wir Ernährungsberater dürfen keine Heilsversprechen und dergleichen geben.

Weitere Details

Handschuhe anziehen auch fürs Abwaschen von Obst&Gemüse (der Patient aber ißt kein Obst!). Die oftmalige Reinigung der Hände ist obligatorisch. Zur Körperpflege und Zahnpflege s.u.

Allergien und Triggerwirkung

Der Allergiepatient hat ein besonderes Problem: Sein Immunsystem ist es gewohnt, mit seiner Allergie zu kämpfen. Da braucht sich niemand mehr wundern, wenn das Immunsystem nach Jahren irgendwann einmal „falsch“ reagiert und selbst zum Problem wird und etwa der Heuschnupfen-Allergiker zum Rheumatiker wird oder einen Tennis-Ellenbogen bekommt, wo sich die Knochenhaut entzündet (den nahen Zusammenhang beider erkennt man daran, dass beide Schmerzvarianten, Knochenhaut­entzündung und Rheuma, sich in ihrem lokalen Schmerzbild nicht deutlich unterscheiden). Es ist beim Allergiker zuerst die Allergie zu beseitigen, dann kann die davon getriggerte (Folge-)Krankheit behandelt werden. Es gibt genügend gute Allergologen, die da wahre Wunder verbringen – und immer wieder ihre bislang ahnungslosen Patienten überraschen.
Ein Patient war von Kindheit an schwerer Heuschnupfen-Allergiker. Eine Hyposensibilisierung war erfolglos geblieben (AbN.: es ist nutzlos, sie zu wiederholen). Man hat in der Folge durch Versuchsreihen herausgefunden, daß er eine Allergie auf Pappel hat (das ist die Watte, die fliegt) und zudem noch eine leichte Nachtblindheit bei paralleler starker Blendungsempfindlichkeit und tränenden Augen tagsüber. Die letzten drei Defizite ließen sich klassisch durch erhöhte Aufnahme grüner Gemüse beseitigen. Der Patient benötigt nun keine Sonnenbrille mehr im Sommer (und er hatte eine mit 95% Tönung, was einer Gletscherbrille schon nahe kommt). Der Pappelallergie wurde dadurch begegnet, daß ein 17 Meter hoher Pappelbaum im Patientenumfeld stark gestutzt wurde und der Patient fortan die Nähe aller Pappeln vermied (er wußte bis dahin garnicht von seiner Pappelallergie). Die andere Maßnahme war, daß der Patient zur Zeit der Pappelblüte in die USA in die Great Plains fuhr. Hier exponierte er sich mutwillig jedem Watteflug und bekam natürlich einen heftigen Heuschnupfenanfall. Im Folgejahr trat in der Heimat nur noch leichter Heuschnupfen auf, dem er mit häufigen warmen Waschungen der Hände und des Gesichtes, gekoppelt mit täglichem Wechsel der Ober- und Unterbekleidung begegnete. Als Bartträger hat er das Problem, daß sich kleinste Fasern der Pappel-Watte im Bart verfingen. Der Bart kam runter und auch dieses Problem war gelöst.
Bei Allergikern ist auch ein Zusammenhang mit Krebs gegeben. Dieser entsteht durch die Histaminproblematik.

Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure, EPA und DHA

Diese Lebensmittelinhaltsstoffe haben innere Abhängigkeiten. Einfach gesprochen: Wir benötigen EPA und DHA, aber beide sind nicht da drin, wo die ebenso wichtige Linolensäure drin ist. Ebenso wichtig ist die Linolsäure; doch diese ist auch ein Gegenspieler zur Linolensäure. Erstere verhindert entzündliche Prozesse, letztere fördert sie. Sie wegzulassen geht nicht, da man sie dennoch braucht. Und die Arachidonsäure braucht überhaupt niemand, sie macht krank, aber sie ist überall (fast) drin.
So ist es nötig, Kompromisse einzugehen und zu entscheiden, auf was Wert zu legen ist und auf was man verzichtet (und vielleicht anderweitig zuführt).
Im folgenden sind die genannten Lebensmittelinhaltsstoffe in ihrem Zusammenspiel bei verschiedenen Lebensmitteln gelistet – und zwar, welche Lebensmittel ungünstige Werte aufweisen:

– Bezüglich Linol/Linolen/Arachidon/ EPA/DHA besonders schlecht sind:
Karausche
Rotbarsch
Russische Soße
Thunfisch
– Bezüglich Linol/Linolen/EPA/DHA sehr schlecht sind:
Aal
Garnele
Hühnerfett
Karpfen
Makrele
Matjes Konserve in Öl
Renke Konserve in Öl
Sprotte Konserve in Öl
Steinbutt Konserve in Öl
– Bezüglich Linol/Linolen/EPA/DHA schlecht sind:
Schalenobst
Apfelkeks aus Vollkornteig
Aprikosenkern
Artischocken Konserve in Öl
Aubergine Konserve in Öl
Auster Konserve in Öl
Backmischung für Kuchen
Backwarenerzeugnisse
Barsch Konserve in Öl
Biskuit eiweißarm glutenfrei natriumarm
Blätterteig tiefgefroren
Brosme Konserve in Öl
Brot- und Fettaufstriche
Champignon Konserve in Öl abgetropft gebraten (ohne Fett)
Cocktail-Dressing
Diabetikergebäck
Safloröl
Dressing für Kartoffelsalat Fertigprodukt
Eierpfannkuchen
Eiswaffeln für Diabetiker
Energieriegel mit Haselnusscreme
Erdnuss
Essig-Kräuter-Soße
Essigmarinade
Essig-Öl-Dressing
Fleischsalat mit Salatmayonnaise
Flunder Konserve in Öl
Flusskrebs Konserve in Öl
Forelle Konserve in Öl
Frankfurter grüne Kräutersoße
French Dressing
Gemüsepaprika gelb Konserve in Öl
Goldlachs Konserve in Öl
Haferkeks für Diabetiker
Haselnussgebäck glutenfrei
Haselnuss-Nougat-Creme für Diabetiker
Haselnussöl
Hefebrühe Extrakt mit Gemüse Paste
Heilbutt Konserve in Öl
Hering Konserve in Öl
Hummer Konserve in Öl
Joghurtriegel glutenfrei
Kabeljau Konserve in Öl
Katfisch Konserve in Öl
Klaffmuschel Konserve in Öl
Knoblauch Konserve in Öl
Krabbe klein Konserve in Öl
Krebstiererzeugnisse
Kuchen eiweißarm glutenfrei natriumarm
Kürbiskern
Leng Konserve in Öl
Mandel bitter
Mayonnaise
Mayonnaise leicht
Mayonnaisensoße
Miesmuschel Konserve in Öl
Mohn
Nuss- und Ölsamenzubereitungen
Nüsse mit Schokoladenüberzug
Ölsamen gesalzen
Ölsamenmus
Ölsamenmus gesalzen
Ölsoßen, Mayonnaisen
Paranuss
Pfefferschoten Konserve in Öl
Pfirsichkern
Pflanzencreme (zum Kochen)
Pflanzliche Öle (30-60%) gehärtet
Pflanzliche Öle Linolsäure 30% – 60%
Pilgermuschel Konserve in Öl
Quarkdressing
Remouladen
Remouladensoße
Roquefort-Dressing
Rotweinmarinade, Salatsoße
Rotzunge Konserve in Öl
Saflorsaat (Distel)
Salatmarinade mit Zitrone (Standardrezeptur)
Salatmayonnaise
Salatsoße
Sardine Konserve in Öl
Schellfisch Konserve in Öl
Scholle Konserve in Öl
Seehecht Konserve in Öl
Seelachs (Köhler) Konserve in Öl
Seezunge Konserve in Öl
Senfsoße Salatsoße
Sonnenblumenfett
Sonnenblumenkern
Sonnenblumenöl
Spanische Soße
Spitzbuben aus Mürbeteig
Streichfähiger Fleischsalat
Tahini aus rohem Sesam
Tatarensoße
Thousand-Island-Salatdressing Fertigprodukt
Tintenfisch Konserve in Öl
Tomaten Konserve in Öl
Traubenkernöl
Vollkornbackwaren
Vollkornkeks gesalzen
Vollkornkeks gesüßt
Waffeln glutenfrei
Weißkohl Konserve in Öl
Zander Konserve in Öl
Zitronenkeks glutenfrei
– Bezüglich Linol/EPA/DHA besonders schlecht sind:
Baumwollsaatöl
Buchecker
Entenfett
Hickorynuss
Maiskeimöl
Nüsse
Nüsse roh
Pecannuss geröstet
Pinienkern
Sesam
– Bezüglich Linol/EPA/DHA schlecht sind:
Akee getrocknet
Bratfett (tierisches Fett)
Butter gesalzen
Frittierfett (überwiegend pflanzliches Fett)
Röstgemüse
Kartoffelchips
Kartoffelsticks
Laktovegetabiles Konzentrat
Leinöl für Linolensäure
Margarine
Rüböl (Rapsöl)
Sanddornbeere Konzentrat
Sojabohne geröstet
Sojabohnen reif Mehl
Sojabohnenmehl
Sojabrot
Sojadrink Pulver
Sojaerzeugnisse
Sojalecithin
Sojamehl
Sojamehl vollfett
Sojaöl
Sojaschrot
Vegetarische Lebensmittel
Vegetarisches Schmalzimitat
Walnüsse
Walnussöl
Weizenkeimöl
Yuba


Die „Guten“ werden vom Behandler/Ernährungsberater für den Patienten individuell festgelegt. Pauschalempfehlungen zu geben berücksichtigt den Patienten nicht. Besonders wichtig ist die jeweilige Zubereitungsart, die direkt Einfluß auf die wertvollen Inhaltsstoffe (und die unerwünschten auch!) nimmt.

Licht, UV, Vitamin D3, Bewegung

Da eine Zahl Krebs- und Rheuma-Patienten in gleicher Weise berichten, dass es ihnen im Sommer besser geht (gefühlt), als im Winter, schließt man daraus, dass Licht ein unterstützender Faktor ist. Eine Patientin setzt sogar ihre Brille ab, wenn sie spazieren geht, denn Brillengläser aus Glas hemmen die UV-Anteile im Licht stark; die meisten Kunststoffgläser mittlerweile auch. Diese Patientin fühlt sich in ihrer Krankheit nun besser (zumindest im Sommer; das kann aber auch an der Art des vorliegenden Rheumas gelegen haben). Spaziergang und Bewegung somit immer tagsüber im LICHT. Dann kann der Körper selbst genug Vitamin D3 produzieren. Hierdurch erweist sich ein Training im Fitness-Studio als ungeeignet, da man sich in geschlossenen Räumen bewegt und das auch noch hinter Glas (Glasfenster absorbieren ebenfalls viel vom UV-Anteil im Licht).
Unser erwähnter Krebspatient ist jedenfalls alle zwei Stunden zur ungeraden Stunde (9, 11, 13 . . . ) um den Block gegangen. Heute hat man herausgefunden, dass eine halbe Stunde am Stück am Besten wirkt. In der Summe täglich eine Stunde.
Wir kennen einen Patienten, der sein Rheuma im Griff hat, wenn er Sport betreibt: Macht er mal nichts, kommt das Rheuma zurück. Wer so garnicht (schmerzfrei) gehen kann oder auch nicht mehr will, der sollte einen Crosstrainer erwerben. Hier werden die Füße gut geführt und die Armmuskulatur ebenfalls geeignet bewegt. Je nach Möglichkeit kann die Bewegung der Arme von den Füßen unterstützt werden und umgekehrt. Tut speziell dem Rheumatiker anfangs alles weh und er kann etwa nichteinmal die Handgriffe beschwerdefrei umfassen, dann stellt man die Last am Gerät völlig aus und macht nur einige Bewegungen. Am besten im Sonnenlicht und nicht bei geschlossenem Fenster. Wenn es durch die beschriebenen Maßnahmen besser geht, dann wird die Last geringfügig erhöht. Am besten eignen sich Crosstrainer, die eine Magnetbremse haben; die mit einem Reibband haben, auch wenn sie sehr hochwertig sind, oftmals einen unrunden Lauf, der einem alle Arbeit an ihnen verleidet. Bei Null-Last laufen die Schwungscheiben guter Geräte lange frei weiter. Anstelle des Crosstrainers ist Nordic-Walking ebenfalls geeignet zur Arm- und Beinbewegung.

Basika

Unser Krebspatient hat Basika in der Drogerie gekauft. Gleiches gilt für Kieselerde (Kieselsäure; bei dm im Karton erhältlich; nicht zu verwechseln mit Kieselgur). Zu Kieselgur (der für unsere Zwecke ohnehin nur mindergeeignet ist): Dieses wird gerne bei der Tierhaltung zum Beseitigen von Milben, Zecken usw. verwendet. Für den Menschen kennen wir keine Anwendung (auch wenn gerne mal der eine einen kennt, der einen kennt, der weiß, dass da schon mal einer einen Soundso-Erfolg gehabt haben will). Es gibt verschiedene Qualitäten; es darf NUR Kieselgur ohne kristalline Kieselsäure verwendet werden (niedrigtemperatur-gebrannt). Im Handel befinden sich auch ungeeignete Qualitäten, bes. im Netz vertriebene. Hier ist sorgfältigst (!) darauf zu achten, dass das Kieselgur von der genannten Qualität ist (z.B. Fa. Ströh). Bestandteile < 5µm der kristallinen Kieselsäure sind lungengängig und stehen im begründeten Verdacht, Krebs auszulösen. Ebenso steht Kieselgur im Verdacht Nierensteine zu bilden; Kieselgur ist nur sehr bedingt geeignet, Magensäure zu reduzieren. Es sollte aus genannten Gründen überhaupt nicht verwendet werden.
Wer hier belegfähige Tatsachen zu nennen vermag, der kann uns aber kontaktieren.

Weihrauch

Aus aktuellen Erfahrungen heraus verwenden Patienten zusätzlich noch Weihrauch. Dieser sei vorzüglich bei Rheuma einsetzbar und, da die natürliche Heilmethode von Krebs und Rheuma sich breit überschneidet, auch bei Krebspatienten. Die Anwendung war folgendermaßen: Wir wissen das von einem Physiotherapeuten, der seine Krankheit mit Weihrauch innerhalb von einem halben Jahr verloren hat: Er nahm INDISCHEN Weihrauch. Der arabische und der afrikanische eignen sich aus Erfahrung weniger gut (Patienten haben das probiert!). Auch nicht der in dt. Apotheken erhältliche (das ist meist ein Gemisch aus verschiedenen und unbestimmten Quellen, die man gerade zur Verfügung hat).
Boswellia-Arten und Verbreitung

Artenname Synonym Geographische Verbreitung
Boswellia carteri Boswellia sacra
Boswellia thurifera
Birdwood Flueckiger
sensu Carter
Arabien Somalia, Nubien, Südarabien
Boswellia frereana Birdwood Arabien Somalia
Boswellia papyrifera Hochstetter Afrika Äthiopien, Sudan, Ostafrika
Boswellia serrata Roxburgh Indien
Boswellia serrata Roxburgh ex Colebrooke Indien
Boswellia thurifera Colebrooke Indien
Boswellia thurifera Roxburgh Indien
Boswellia thurifera (Colebrooke) Roxburgh Indien
Boswellia thurifera Roxburgh ex Fleming Indien
Boswellia glabra Roxburgh Indien
Canarium balsamiferum Willdenow Indien

Der Physiotherapeut hatte für Tests nur noch eine Hand voll Tabletten a 600mg direkt aus Indien und wir gingen auf die Suche mit Google Earth, damit wir die Orte mit den Leuten finden konnten, bei denen er damals direkt in Indien gekauft hat. Wir sind sogar kleinste Wege durchgegangen um – unterstützt von Erinnerungen und Vermutungen des Physiotherapeuten – den Herstellungsort zu finden. Es war jedoch einfach uferlos. Keiner von uns war je in Indien und der Physiotherapeut wußte zwar, wo er etwa gewesen war, aber nicht mehr, welche der ellenlangen kryptischen Orts- und Städtenamen es waren. Mit Google Earth waren wir dann weiter auf der Suche und fanden durch Abgleich mit Adressen eben DIE Gegend. Sogleich tat sich das nächste Problem auf: Die Leute da unten produzieren nur für ihren eigenen Bedarf und nicht für mehr als das, was über die weitere Umgegend hinausgeht – und sie sprechen kein Englisch. Trotzdem haben wir ihn nun, den ersehnten Weihrauch. Es ist Weißer Weihrauch und die ihn ernten, nehmen nur den sogenannten zweiten Tropfen vom Baum (brauner bis schwarzer Weihrauch gilt nicht als die erste Qualität; dieser wird von unlauteren Geschäftemachern sogar mit weiß-hellen Trägerstoffen verpreßt, um die höhere weiße Qualität zu suggerieren). Weißer Weihrauch hatte genau die erwünschte, manchmal abrupt einsetzende Wirkung. Und sogar die Pulver hatten die helle Farbe wie die der Tabletten, die der Physiotherapeut vorliegen hatte. Der Patient nimmt von diesem in Pulverform erhältlichen Weihrauch (man verwendet vor Ort keine Pressmaschinen für Tabletten, da man keinen Export beabsichtigt) immer einen gestrichenen Kaviarlöffel, also einen sehr kleinen Teelöffel. Der indische Weihrauch ist biowirksamer als der afrikanische oder gar der arabische für unsere Anwendung. Presse- und Importeursmitteilungen*30, die anderes besagen, sind offenbar: FALSCH. Das zeigt sich auch mit neutralen wissenschaftlichen und medizinischen Untersuchungen, die derzeit über Weihrauch gefahren werden. Die im Netz erhältliche Doktorarbeit von Philip Krüger, Kiel, ist eindeutig (S.5). Und nicht zuletzt sind Versuche mit Weihrauchen anderer Herkunft (siehe oben) sämtlich nicht so dermaßen erfolgreich gewesen. Zu *30: Und ganz zufällig dichtet genau die o.g. Gruppe dem indischen Weihrauch auch noch Schwermetallbelastungen an.
Weihrauch zeigt eine Eigentümlichkeit: Seine Minimaldosis ist gleich der Standarddosis. Das heißt, er hat keine Erhaltungsdosis. Man gibt somit immer die normale Menge und reduziert sie nicht, wenn etwa die positive Wirkung sich entfaltet hat. Die normale Menge ist 800-800-800mg (bei den oben beschriebenen Qualitäten). Die Maximaldosis ist 1200-1200-1200mg. Bei Unterdosierung werden Leukotriene (Stichwort Arachidonsäure) nicht unterdrückt. Es gibt eine Untersuchung, die sogar von einer Leukotrien-Verstärkung bei Unterdosierung spricht.

Lugolsche Lösung

Lugolsche Lösung enthält Jod. In unseren Breiten ist zusätzliches Jod unnötig, denn vom Viehfutter bis zum Salz ist alles jodlastig gemacht. Das hat den Grund darin, dass zu viel Jod zu seichten Komplikationen führt, die man mit Thyroxin von der Pharmalobby ausgleichen kann. Heftige Komplikationen haben Hashimoto- und Ord-Patienten. Und das schwemmt den Pharmakonzernen gehörig Geld in die Kassen. Da die nötigen Mindest- und Höchstmengen umstritten sind, rät niemand zu Lugolscher Lösung in der Prävention.

Borax, Di-Natrium-Tetra-Borat, Borsäure

Viel wird im Netz über Borax gesagt und gemunkelt. Vor allem gegen Krankheiten der Knochen und Gelenke (Osteo-, Arthro-) soll es wirken. Das kann sein. Wir machen hierüber, weil wir ein anderes Thema behandeln – nämlich die Prävention von Krebs, Rheuma, Übergewicht, Diabetes etc. – keine Aussagen. Die Erfahrung ist bei Krebs und Rheuma die: Borax und Borsäure unterstützen den Heilungsprozess bei den genannten Krankheiten. Besonders der Rheumapatient berichtet bei den Rheumaarten, die Schmerzen an Knochen, Knochenhaut und Gelenken hervorrufen, eine Verbesserung des Leidens bis sogar zur Schmerzfreiheit (z.B. Rheumatoide Arthritis). Das gilt erstaunlicherweise ebenfalls für PMR (Polymyalgia rheumatika) und die Fibromyalgie, Weichteilrheuma. Boraxpulver wirkt besser als Borsäure.
Unser Krebspatient hat seinerzeit das alte Hausmittel Kaiser-Borax genommen. Das gab es damals noch frei im Handel für jedermann. Jetzt ist die Abgabe von Borax an Private verboten. Die Anfangsgabe war eine flache Messerspitze voll Boraxpulver; später nahm unser Krebspatient einen flachen Kaviarlöffel mit genügend geeignetem Wasser ein. Patienten nehmen bis zu einem halben, leicht gehäuften Teelöffel ein und zwar NACH dem Frühstück, denn auf den nüchternen Magen kann es Übelkeit auslösen. Der Patient beginnt zwingend aber mit der obligaten Messerspitze voll Borax. Denn dieses ist extrem stark. Man kann es auch zusammen mit Vitamin C in Wasser auflösen; dann wird es besser angenommen.
Vitamin C senkt auch einen zu hohen Augendruck. Patienten unserer Thematik verwenden es oft; siehe auch das Knoblauch-Zitrone-Getränk im Buch.

Sehr wichtig zu Borax

Borax wird in der alternativen Szene und im Netz gedankenlos und unkritisch aus den obskuresten Quellen bezogen, da die Abgabe an Privatpersonen seit 2010 verboten ist. Der Grund dafür ist eine vermutete reprotoxische und teratogene, also fortpflanzungs- und embrioschädigende Wirkung. Die genannten Quellen liefern technisches Borax, das keinerlei Reinheitsansprüchen genügt und weisen nicht darauf hin. Technisches Borax enthält beträchtliche Mengen von Schwermetallen und anderen Elementen, Arsen(!), seltenen Erden und wirklich vielem anderen, was keiner der Anwender jemals freiwillig zu sich nehmen würde. Wenn es aber Borax heißt, scheint das egal zu sein. Der Reinheitsgrad beträgt max. 99%; das heißt aber, dass 1% Verunreinigungen vorliegen – die oben genannten. Und ein Prozent, das ist viel.
Ein klassischer Schmied berichtete, er habe dutzende Anfragen wegen Borax, das er versenden soll. Man glaubt es ja nicht. Borax darf NUR in der Lieferform BESONDERS REIN (!) verwendet werden, bei der betreffende Schadstoffe nochmals um den Faktor 100(!) verringert wurden. Es ist dann gleich auch besonders teuer, weil die Herstellung erheblich mühsam und aufwändig ist. Aber man kann sich dann darauf verlassen, dass die Gefahr durch Verunreinigungen wie durch solche Stoffe wie Arsen, und davon ist im durchschnittlichen Borax jede Menge drin (bis 5ppm), entfallen. Auch das nachweislich teratogene Ytterbium ist dann draußen. Es ist schon hinreißend blöde, wenn unreines Borax bei einer Osteo- und Arthro-Problematik verwendet wird, um Knochen- und Gelenkkrankheiten zu begegnen und zugleich knochenbau-schädigendes Ytterbium mit Borax wieder zugeführt wird. Und hochgiftiges Thallium. Steht sowas im Netz? Nein. Und in der EU und im Netz gibt es das erwähnte besonders reine Borax ohnehin nicht.
Oftmals wird Borax anstelle oder parallel zu dem im Buch erwähnten (Apfel-)Essig eingenommen (aber im Abstand von 2 Stunden!). Zusätzlich bei Bedarf: Apfelsäure(-pulver). Für die Forschung zu klären kann noch sein, ob Borax etc. auch bei Problemen mit den Faszien wirkt. Man vermutet das aufgrund verschiedener Feststellungen.
Für den Zweifler: Borax ist im übrigen fast so „giftig“ wie Kochsalz: LD50 Borax (und Borsäure) 2,6g/kg Mensch oral, Kochsalz 3g/kg Mensch oral.

Balaststoffe

Das Thema Balaststoffe ist im Netz gut beschrieben. Wir müssen nichts hinzufügen. Siehe auch im Buch unter Sauerkraut.

Über Vitamintabletten

Es herrscht ein unausrottbarer Volksglaube darin, dass man durch Zuführen von käuflichen Vitaminen (und Mineralstoffen) dem Körper etwas Gutes tut und vielleicht sogar noch (s)eine Krankheit(en) positiv beeinflussen kann. Uns ist kein einziger Fall bekannt, wo durch ausschließliche Vitamingaben eine belegbare Heilung erfolgt wäre. Auch der eine Fall mit dem Haarausfall (im Buch) gehört hier nicht dazu. Der Grund für das Scheitern dieses Unterfangens ist ein ganz simpler: Wer nach dem Lesen dieses Buches eine Heilung mittels Vitaminen erreichen will, der versucht, eine Phytotherapie durch die Pharmazie (!) zu ersetzen. Das kann nicht gelingen, da die im wahrsten Sinne des Wortes zarte Pflanze der Phytotherapie nicht durch die Holzhammermethode der Pharmazie mit ihren Medikamenten ersetzt werden kann. Basta. Und die Gabe von künstlichen Vitaminen ist eben Pharmazie, auch wenn man diese Mittel frei kaufen kann, denn die Mittel sind meist künstlich hergestellt.

Die Öl-Anwendung

Erdöl, -derivate, -dämpfe, Pflanzen- und Tieröle, Rizole/Ozonide, Fleischkonsum, Darmbakterien,

Vor kurzem haben wir im Netz Aussagen zu Petroleum als Anti-Krebsmittel gefunden; auch soll es Rheuma (angeblich unkritisch alle Arten) heilen. Wir ergänzen jetzt unsortiert, was uns beim Lesen der Beiträge aufgefallen ist.

1. Kerosin

Das im Netz erwähnte „Kerosin“ von „Gennady Malakhov Petrovich mit Siedepunkt: 100-140°“ kann es garnicht geben und es ist mit großer Sicherheit nicht Kerosin sondern „Leichtbenzin 100/140“ (also mit Siedebereich 100 – 140°C; Kerosin hat nicht diesen Siedebereich). Wir erwähnen das, weil man für medizinische Zwecke kaum feststellen kann, welches Kerosin man braucht, wenn es genau das sein soll. Es gibt Kerosin als sog. Jet-Fuel 1 bis 8 (d.i. Kerosin 1 – 8). Diese verschiedenen Qualitäten haben verschiedene Siedebereiche und damit Wirkungen und Anwendungen(!). KEINES der besagten Kerosine hat den erwähnten Siedebereich. Es kann also kein Kerosin gemeint sein. Die gemachte Aussage ist irreführend. Und überhaupt ist schon die Bezeichnung „Siedepunkt“ in diesem Zusammenhang falsch, denn man hat hierbei immer einen Siedebereich. SOWEIT ZUR FACHLICHEN KOMPETENZ SOLCHER AUSSAGEN IM NETZ.
Die Siedebereiche von Kerosin 1 bzw. 4 sind z.B. ca.: 185-207°C bzw. 130-180°C (je bei 10-90Vol.%). Kerosin darf verständlicherweise nur in gereinigter Qualität verwendet werden. Es ist nicht gleich Petroleum und schon garnicht gereinigt (wie bei Petr. rect.; s.u.)! Wir kennen derzeit keinen Lieferanten für gereinigtes Kerosin (egal, welches von 1 bis 8). Petroleum hat ca. 182-245°C. Es ist also so, dass man NICHT einfach zwischen Petroleum, Leichtbenzin und den versch. Kerosinen wählen kann. Und Terpentine sind nochmal was anderes. Diese Mineralölprodukte werden als krebserregend bezeichnet.
Man dichtet Fr. Dr. Hulda Clark (siehe Kapitel Zapper) immer an, sie hätte vor Erdölprodukten, Benzin im besonderen, gewarnt und diese als einen Hauptauslöser für Krebs bezeichnet. Das ist FALSCH. Es handelt sich um einen Verständnisfehler beim Übersetzen: Sie warnt vor „benzene“, was deutsch Benzol ist. Erdölderivate, wie etwa Petroleum, Leichtbenzin, Kerosin hat sie nie verwendet. Verwendet hat sie Ozonide.
Der Verfasser hat Frau Dr. Clark in den 90ern in den USA und einmal in Mexiko, nahe der US-amerikanischen Grenze (sie fürchtete, bei der Einreise in die USA verhaftet zu werden), getroffen. Auch hat er ihr von dem am Buchanfang erwähnten Patienten mit Prostatakrebs berichtet, der wie ebendort beschrieben, einige Jahre vor besagten Treffen geheilt worden war. Dieser Weg erschien ihr ganz unglaublich: Sie sah das „Zappen“ als DIE Möglichkeit an. Bis dahin.
Einschub: Irreführend ist auch, wenn der Umgang mit diesen Erdöl-Destillaten pauschal und unkritisch als DIE Lösung bei Krebs und Rheuma behauptet wird. Der Umgang mit Erdöl-Destillaten, in unserem Fall der Einnahme von diesen, ist sehr kritisch, da er auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann: Wenn man im Netz liest, was Petroleum, Leichtbenzin, Kerosin und andere können und auch vollbracht haben sollen, dann hat man schnell den Eindruck, man brauche nur drei Wochen lang täglich ein Teelöffelchen voll davon einzunehmen und ist Krebs und Rheuma dauerhaft und wie durch ein Wunder los (gleiches Schauspiel wie bei MMS, Vitamin B17, Furfural*45/alpha FM/Dr. Proewig/Dr. Drobil, Aprikosenkernen und anderen in den letzten Jahrzehnten auftauchenden Allheilmitteln). Dass Erdöl-Destillate gefährlich sein können, zeigte sich vor einigen Jahren, als in Spanien Mineralöl statt Speiseöl in Nahrungsmittel gepanscht wurde. Es gab Todesfälle und gesundheitliche Schäden bei den Opfern. Auch sind (eingeatmete) Dämpfe von Erdöl-Destillaten schädlich. DÄMPFE VON ERDÖL-DESTILLATEN DÜRFEN N I C H T   EINGEATMET WERDEN!!! Wo aber ist dann der Übergang zur angeblich gesundheits-fördernden EINNAHME derselben? Siehe hier im Buch auch: Heizöl- und Dieselöldämpfe in Wohnungen und Dieselfahrzeugen.
*45 nur als „Klinghardt spezial Rezeptur nach Dr. Steidl“ mit Furfural EuPha97 bei Dr. Klinghardt erhältlich (aber Furfural ist in Deutschland nicht zugelassen)
NUR Petr. rect. ist gereinigt. Das ist bedeutend wichtig. Nicht gereinigtes Petroleum darf NICHT verwendet werden. Man findet im Netz allerhand Berichte, dass da jemand Lampenöl, Öl aus dem Baumarkt oder anderes technisches Petroleum eingenommen haben will. DAS IST GEFÄHRLICH, denn es können in den technischen Qualitäten u.a. ANTHRACEN, DIBENZOFURANE, BENZO(A)PYREN, BENZOL sowie beträchtliche Mengen PYREN und FLUOREN vorkommen. Je nach Siedebereich und Reinheit des Trägerstoffes sind diese Inhaltsstoffe variabel in ihrer Menge. Aber sie alle sind GEFÄHRLICH! Wer ein Erdölderivat einnehmen und möglichst wenig einatmen will, sagen Patienten, macht das so, dass er dieses mit einem Feststoff aufsaugt und den dann einnimmt. Zum Aufsaugen wird Zucker, praktischerweise Würfelzucker, vorgeschlagen. Wir empfinden es als sehr störend, dass auf diese Weise wieder raffinierter Zucker in den Körper gelangt. Patienten nehmen manchmal Kieselerde, provisorisch Mehl. Man kann nicht sagen, was besser ist. Mehl ist ja auch schon wieder ungeeignet, siehe Buch.
Alle Erdölderivate wurden von Patienten folgendermaßen eingenommen: Einen Teelöffel, mit oder ohne Trägersubstanz, morgens und nüchtern einnehmen, zwei Stunden warten, dann kann normal gefrühstückt werden. Der Grund liegt darin, dass das Produkt ungehindert in den Darm gelangen soll.
Anmerkung: Das vielfach erwähnte „g179“ ist die Bestellbezeichnung für Petroleum von der Fa. Caelo. Caelo hat derzeit (3/2014) Petroleum g179 lieferbar (nur 1,0 L). g179 ist nicht der Siedepunkt und schon garnicht ein Siedebereich.
Petroleum senkt nicht einen etwaigen Cortisonbedarf (z.B. bei Rheumapatienten); ganz im Gegenteil ist der Cortisonbedarf bei Petroleum-Anwendung angestiegen.

2. Erdöl-Einnahme und der Fleischkonsum

Zu: “ . . . ein Rheumakranker durch die Erdöl-Einnahme sich nicht heilen kann, wenn er nicht gleichzeitig den Fleischkonsum aufgibt“ folgendes:

2a. Erdöl-Einnahme

In seiner Naturform als Konglomerat von Kohlenwasserstoffen darf Erdöl NICHT eingenommen werden, denn es hat keine spezifische Wirkung, erzeugt (u.U. langen) Durchfall, ist beliebig verunreinigt und in einer unbestimmten Dosis schädlich; es dürfen nur dessen Fraktionen (d.h. die Destillate) verwendet werden. Die im Netz befindlichen Aussagen, irgendwelche Heilungen seien durch Einnahme von Erdöl hervorgerufen worden, sind also falsch; offenbar ist jeweils ein Erdöldestillat gemeint (Petroleum, Kerosin, Leichtbenzin etc.). Ansonsten ist es einfach FALSCH!
Es gibt sogar mutwillige, bösartige Falschmeldungen. Ein Unbekannter berichtet von einer ganzen Liternei an Krankheiten, von denen er durch Erdölprodukte geheilt worden sein will. Er will auch an Polymyalgia Rheumatika UND Fibromyalgie gelitten haben. Was er offenbar nicht weiß, das ist, dass sich diese beiden Krankheiten ausschließen; er kann sie nicht zeitgleich und nicht konsekutiv, also aufeinander folgend, gehabt haben. ES IST SCHON RECHT DUMM, WENN MAN SICH OHNE FACHWISSEN WICHTIG MACHEN WILL. Tragisch nur, wenn solchen Schwätzern im Netz geglaubt wird.
Was noch zu untersuchen wäre, das ist die homöopathische Aufbereitung der Erdöldestillate. Man würde mit der Verdünnung D3 anfangen. Leider haben wir nicht die Mittel und auch nicht Zeit für geeignete Untersuchungen.

2b. Fleischkonsum

Zum Fleischkonsum des Rheuma- und Krebspatienten: Die Aussage oben muß noch erweitert werden: Es darf speziell KEIN Schweinefleisch gegessen werden, auch keine Schweinefleischprodukte – und die sind zahlreich; auch in Kalbsleberwurst/Kalbsfleischleberwurst ist Schwein, in Soßen und sonst überall, wo man es nicht denkt: Selbst in Brötchen kann Schwein sein, und zwar in Form von Cystein. Das wurde bis vor 10 Jahren aus chinesischem Frauenhaar gewonnen (wir haben solch ein Haar einmal in einem Brötchen gefunden und nachgefragt. Heraus kam, dass das Haar ein Fehler war, aber uns wurde gesagt, dass Haare tatsächlich verwendet werden. Heute sind es eben Schweineborsten – mit allen Risiken des Schweinefleischgenusses).
Bei manchen KALBSLEBER-Würsten findet man über 70% Schwein und nur 17% Kalb – und da nichteinmal Kalbsleber sondern nur -fleisch: Mit Kalbsleber ist da garnichts. Man schaue mal so ein „Du darfst“-Produkt an namens
„FEINE KALBSFLEISCHLEBERWURST“ mit Schweinefleisch (37%), Schweineleber (33%), Kalbfleisch (17%), Speck u.a.; oder
„Pikante GeflügelLeberwurst“ mit Putenfleisch (39%), Schweineleber (32%), Speck u.a., oder
„Meisterland Geflügel-Leberpastete“: Schweinefleisch 45%, Putenfleisch 20%, Geflügeleber (sic) 30%, Nitritpökelsalz E250 … Geschmacksverstärker E621, Emulgator E472c, Antioxidationsmittel …),
Selbst das Pepsin in Pepsinwein ist ein Schweineprodukt*50. Wo Gelantine drin ist, da ist auch Schwein drin – gilt so z.B. für Gummibärchen. Leider. Und für tausend andere Leckereien. Es dürfen nichteinmal geringste Dosen von Produkten aus Schweinefleisch eingenommen werden. Als Seiteneffekt zeigt sich nach einem halben Jahr des Verzichts ein Ekel vor Schweinefleisch bei vielen Abstinenzlern. Und das ist gut so. Es ist auch ALLE Wurst IMMER tabu! JEDE Wurst! Der Grund für das strikte Schweinefleischverbot ist einfach der, dass Schweinefleisch andere Krankheiten triggert. Das heißt, dass Krankheiten, die der Körper natürlicherweise unterdrücken kann, dann begünstigt werden aufzutreten. Konkret ist bei Schweinefleisch bekannt, daß es Erkältungkrankheiten triggert, in diesem Fall begünstigt. Ein uns bekannter Mediziner riet schon vor Jahrzehnten seinen (erkälteten) Patienten, bei einer Erkältung das Schweinefleisch wegzulassen. Interessant ist, dass unsere Recherche nach „triggern“ und „Schweinefleisch“ im Internet noch im Jahr 2010 ohne Treffer blieb. 2013 jedoch gab es gleich hunderte Treffer. Insofern völlig unverständlich ist jedoch, dass alle die Treffer sich auf Artikel bezogen, die schon viele Jahre im Netz vorlagen. Das heißt, die Artikel wurden von der Suchmaschine 2010 nur nicht angezeigt. Wir fragen uns, welche Lobby da bis aufs Blut gekämpft haben muß (und später dann doch unterlag).
Wird fahrlässig nach langer Abstinenz doch wieder Schwein gegessen, dann haben wir Erkältungs- und Influenza-ähnliche Symptome beim Patienten festgestellt.
*50 Nachtrag: Auch Wein ist nicht vegan(!). Der nicht-vegetarische Anteil wird durch Gelantine und Hühnereiweiß bei der Filterung eingetragen.
Für anderes rotes Fleisch gilt: Auch dieses weglassen! NIE blau/englisch, rare oder Medium gebraten. Von „roh“ brauchen wir nichts sagen, das ist eh klar – aber das gilt dann sogar für alle Rohwürste, Salami, Cabanossi, Chorizo, Landjäger, Sucuk, Zervelat, Bündter Fleisch, Parmaschinken, rohen Schinken, Roastbeef, Tartar, (und Mett-, Tee- und Leberwurst etc. sowieso), Carpaccio und gilt auch für ALLE Sushi, Räucherfische etc., rohe (marinierte) Jakobsmuscheln, ungebratene Gänse- und Entenleber, d.h. für ROH-Fleische und -Fische generell! Auch vor rohen Eiern und Produkten daraus, ist abzusehen (z.B. manche Tiramisu und italienische Eise). Einige der uns bekannten Mediziner raten in dem Zusammenhang von Rohmilch (verständlicherweise) und von Rohmilchprodukten ab (erstaunlicherweise auch). Wie jedoch schon erwähnt, ist Kuhmilch vollständig abzulehnen. Und das stärkste Stück war, daß man uns in einem Tagungshotel in Deutschland zartrosa (!) gebratenes Schweinefleisch kredenzt hat. Zartrosa (=3/4-roh) !
Wir haben hinsichtlich des Themas Fleisch weiterhin etwas Interessantes entdeckt: Manche anderen Fleische werfen schon von sich aus, d.h. von ihrer Art her, artspezifische Probleme auf. Das gilt für Nahrungsmittel aus und mit Hase, Vögeln und Fischen ohne Schuppen (Aal, Karpfen, Wal, auch Hai – bei uns als Königsaal, Kalbsfisch, Speckfisch, Schillerlocke, manchmal Steinlachs und Seestör, gelegentlich Hai in Surimi, Squalen, ein Öl aus Hai), Raubfische (am Ende der Nahrungskette mit folglich maximal viel Schadstoffen wie Quecksilber) wie Karbonadenfisch, Schwertfisch, Thunfisch, Königsmakrele, die Schildkröte, Delfin, Robbe, Tintenfisch und deren Produkte wie Öle. Hier ist wesentlich, dass keine Produkte von Walen (der Wal ist kein Fisch. Und Schuppen hat er sowieso nicht) verwendet werden dürfen, z.B. Wal-Öl. Hai-Öl hat den höchsten Arachidonsäuregehalt überhaupt, mehrfach so viel wie das schon extrem ungünstige Schweineschmalz.
Wir haben das aktuell dezidiert untersucht (2016). Hinweise haben wir unter Arachidonsäure abgelegt.
Viele der oben Genannten essen wir aber ohnehin nicht gerade täglich. Bestimmte Inhaltsstoffe in manchen ROHEN Fischarten wirken auch negativ auf Vitamin B1. Kochen beseitigt diese Stoffe, nicht jedoch Schadstoff- und Schwermetalleinträge.
Ein Rheumapatient hat uns von einem beträchtlichen Rheumaschub berichtet, als er Tartar gegessen hatte. Hier kommt noch hinzu, dass Parasiten des rohen Fleisches eine Immunreaktion hervorrufen können – und DAS ist alles andere als selten. Man hat erst in den letzten Jahren verstärkt erkannt, dass auch heute Parasiten und Egel in der Nahrung sein können (!) und ebenfalls durch Tierkontakte übertragen werden können (sollte man nun nicht gleich alle Tier-/Haustier-Kontakte meiden?). Hierzu zählen auch Mäuse und andere Nager.
Auch für uns interessant ist, was uns eine Gynäkologin berichtete: Genau dieselben Warnungen vor bestimmten Lebensmitteln werden Schwangeren gegeben. Während der Schwangerschaft sollen die oben genannten Nahrungsmittel bzw. Tiere nicht gegessen werden.

2c. Schweinefleisch-Abstinenz

Der Grund für die ZWINGENDE Schweinefleisch-Abstinenz ist ein dreifacher:

2c1. Schweinefleisch

ist genetisch so nahe dem menschlichen Fleisch angesiedelt, dass es im Immunsystem eines Menschen langfristig zu Irritationen führt: Unser Immunsystem lernt, auch Schweinefleisch verwerten zu lassen und greift wegen der (genetischen) Ähnlichkeit ggf. den eigenen Körper an – und genau das kann Rheuma sein.

2c2. Schweinefleisch im Darm

Schweinefleisch führt wie andere Fleische auch, zu Reaktionen des Darmes*60. Fallweise – und bei jedem Menschen unterschiedlich – sind diese Reaktionen pathologisch. Und hier zeigt sich das alte Problem: Bei manchen führt es zur Krankheit, bei anderen nicht. Ein Punkt ist die Übersäuerung des Körpers, der andere der Darmtypus. Beides im Buch.

2c3. Schweinefleisch-Fett

Schweinefleisch-Fett wird in menschliche Zellen eingelagert. Interessant in diesem Zusammenhang: Betrachtet man die Haut von alten Menschen in unserem Kulturkreis Europa, dann findet man viele schwarze Flecken an Armen, Schenkeln usw. Das heißt immer nur „Altersflecken“. Ein Döner-Macher hat mich mal total erstaunt gefragt, warum das BEI UNS so ist. Warum jedoch haben Türken (in der Türkei) das nicht??? Es ist tatsächlich so und wir führen das auf das Fehlen von Schweinefleisch in deren Nahrung zurück (der Islam verbietet Schweinefleischaus schon aus religiösen Gründen, selbes in Israel). Die Zellen mit dem also eingelagerten Schweinefett haben einen anderen Zellstoffwechsel und ihre Stoffwechselprodukte sind giftig für den menschlichen Organismus.

Weiteres zu Erdölprodukten

Leichtbenzin 100/140 wirkt bekanntlich nicht bei Rheuma. Zu Petroleum, gereinigt: Patienten verwenden es in der höchsten medizinischen Qualität (derzeit 250ml 13.-). Wie es genau wirkt, ist ein Rätsel: Es kommt offensichtlich genau so aus dem Körper wie es reinkam, nämlich ölig. Das kann eigentlich nur heißen, es wirkt auf die Darmwände*60. Ob da also überhaupt was absorbiert wird, ist fraglich, aber genauso liest man es im Netz. Resultat kann aber jeweils sein, dass man Durchfall bekommt. Dieser ist jedoch überraschend kurz und strengt den Patienten nicht an. Es ist, als ob der Darm sich seiner Schlacken entledigt (was eigentlich eine unsinnige Aussage ist). Leider wird im Netz so etwas ohne Beweise gleich fest behauptet. Fakt ist jedoch, dass man nicht nach jeder Anwendung von Petroleum Durchfall bekommt. Ob das dann heißt, dass der Durchfall deswegen nicht auftritt, weil der Darm beim ersten Durchfall schon gereinigt/richtiggestellt wurde, kann man nur mutmaßen. Dem widerspricht, dass der Durchfall während einer Petroleumkur sich unregelmäßig wiederholen kann – aber was soll das sein? Der Darm gilt doch schon durch den ersten Durchfall als gereinigt . . .
Ein Patient mit Zahnschmerzen hat Petroleum auf den betroffenen Zahnbereich gepinselt. Der Effekt war: Die Zahnschmerzen nahmen katastrophale Zustände an. Er mußte zum zahnärztlichen Notdienst. Dieser ergriff eiligst Notfallmaßnahmen und sagte uns später, der Patient sei nur um ein Haar an einer Noteinweisung ins Krankenhaus vorbeigekommen. So viel zu Gefahren neuer Anwendungen. Es müßte doch schon lange bekannt sein, dass das Netz auch von Laien benutzt wird, die sich mit ihren absurden Wahnvorstellungen beweihräuchern wollen.
Andererseits berichtet ein Patient, von jahrzehntelangem Morbus Crohn geheilt worden zu sein. Er hat ein Erdölderivat teelöffelweise eingenommen und nach einigen Wochen (genaueres ist nicht bekannt) linderte sich seine Krankheit, bis zu Schmerzfreiheit und im Laufe der Zeit hat er sie vergessen können.
Wer in der Nähe zu einem Verkehrsflughafen wohnt, weiß, dass Jets gelegentlich Kerosin ablassen. Wir haben das vor Jahren im Flughafenhotel selbst erlebt, alles hat auf den Feldern und Wiesen gestunken, die Luft war voll von Kerosin. Und das war nicht etwa bei einer Notlandung passiert – es war normaler Flugbetrieb. An der Hotelrezeption wurde uns gesagt, dass das immer wieder auftritt und sie sich nicht dagegen wehren können. Wer die in Flughafennähe angebauten Gemüse oder gar „Bioprodukte“ kauft, dem kann man nicht mehr helfen. Es besteht ebenfalls begründeter Verdacht, dass in Flugkerosin eingebrachte Aluminiumverbindungen (siehe Netz) die umstrittenen Chemtrails erzeugen. Für uns heißt das, dass ein weiterer Schadfaktor uns erreicht. Also gucken, wo das Gemüse herkommt. Das ähnliche Petroleum hat jedoch eine erstaunliche Wirkung, siehe im Buch. Seine Dämpfe sind dennoch GIFTIG, auch wenn das Internet es besser wissen will.

Einschub: Wirkung/Effizienz von Erdölprodukten; Darmbakterien

Wie wirken Erdölprodukte?

Erdölprodukte wirken ausschließlich AUF den Darm, genaugenommen auf die Darmflora, die Darmbakterien. Eine Absorption ist gering. Das heißt, die Darmflora wird richtiggestellt, unerwünschte Bakterien werden eliminiert und abgeführt; die „typische“ Darmflora bleibt erhalten. Es haben sich generell durch Untersuchungen drei verschiedene Typen von Darmbakterien-Systemen dargestellt. Diese sind typusspezifisch in ihrer Zusammensetzung und Kombination. Hierdurch ergibt sich, wie der Mensch, der den spezifischen Typus Darmflora trägt, auf Einflüsse, Krankheiten, Erreger, Speisen und Angriffe auf die Gesundheit reagiert. So erklärt sich, dass der eine das und das verträgt, was beim anderen schon zu Labilitäten und Krankheit führt.
Am deutlichsten erkennt man die geringe Absorption bei Petroleum: Dieses kommt genau so aus dem Körper, wie es reingekommen ist, nämlich ölig. Es ist gleichsam so, als ob es garnichts macht, außer den Darm zu durchwandern. Dennoch wirkt es, wie oben beschrieben.

Wieso können Erdöl-Derivate so effizient wirken?

Hierüber rätseln Mediziner schon lange und kontrovers. Die zugrundeliegende Fragestellung ist vereinfacht die, wieso das Erdölprodukt bestimmte Darmbakterien vernichtet und nur die typusspezifischen Darmbakterien zurückläßt (selektive Wirkung). Es ist auch wirklich nicht einzusehen, wie ein Produkt, das offenbar nicht den geringsten Zusammenhang mit der Physis des Menschen hat, sich so gut eignet nach Patientenangaben. Die Antwort erahnen wir mittlerweile dennoch: Erdöl besteht aus ehemaligen Lebewesen – und das ist die fehlende Verbindung zur Physis des Menschen. Wir vermuten, dass eben bestimmte Erdöl-Fraktionen hierdurch dem Menschen nahestehen. Wir gehen von einem der Spin-Wirkung bei homöopathischen Präparaten vergleichbaren Wirkmechanismus aus. Das heißt, die Summe aller Spins ist die typische Information, die im Erdölprodukt weitergegeben wird. Ein krankmachender, etwaig im menschlichen Darm vorhandener Bakterienstamm paßt nicht ins System und kollidiert eben mit der Spin-Information des Erdölprodukts, was zur Auslöschung der spezifischen Bakterienstämme – und nur von diesen – führt. Hierbei ist auch folgende Mitteilung interessant:

Drei Typen an Darmbakterien-Populationen

Vor einigen Jahren erreichte eine Studie die Medizinwelt, in der davon berichtet wird, daß man drei Enterotypen an Darmbakterien-Populationen ausgemacht hat. Wie immer hat sich die Sensationspresse begierig und ohne Hirn und Verstand darauf gestürzt und alles mögliche mit dieser gewiß epochalen Feststellung begründet. Das wäre aber wieder mal zu schön, um wahr zu sein, denn die Wahrheit hinter der Meldung ist leider ernüchternd:

  1. Die Studie ist nicht repräsentativ. Es wurden Untersuchungen nur an 39 Probanden aus wenigen verschiedenen Staaten vorgenommen. Hierdurch ist eine Allgemeingültigkeit der Aussage für die Weltbevölkerung (!) nicht gegeben. Würde man noch mehr Probanden einbeziehen, ist zu vermuten, daß die eine oder andere Untergruppe, wahrscheinlicher aber eine andere, höhere Anzahl an Enterotypen gefunden wird. Da man nicht im Geringsten weiß, was den Enterotypus sich ausbilden läßt, konnte die Studie keine der mutmaßlich notwendigen Parameter (Herkunft, Standort, Alter, BMI, Vorerkrankungen, Antibiotika-Gaben, Ernährung, Umwelteinflüsse bis hin zu Vergiftungen allgemein, Vergiftungen mit Zuckerstoffen und Süßstoffen etc.) betrachten.
  2. Die Darmbakterien-Populationen wurden nicht im Darm untersucht. Nochmal: Die Untersuchungsergebnisse betreffen „Drei Typen an Darmbakterien-Populationen“, wurden jedoch nur am Stuhl vorgenommen(!). In unseren Augen ein schwerer methodischer Fehler, denn hierdurch ist NUR feststellbar, welche Darmbakterien in den Stuhl gelangen – und nicht, welche im Darm SIND.

Wir erwarten bei einer glaubwürdigen Studie zu Darmbakterien-Populationen, daß diese den Darm untersucht und nicht den Stuhl. Und wenn sie den Darm untersucht, dann muß erfaßt werden, wo im Darm die Probenahme erfolgt, denn dieser ist von Zentimeter zu Zentimeter anders und dann mit immer anderen Darmbakterien besetzt.

  1. Die Studie phantasiert. Das Ganze oben wird dann noch zusätzlich lächerlich, weil der Leiter der Studie vorschnell etwa resümiert, daß sich in der Partnerschaft immer Menschen finden, die sich in ihrer Darmflora ähneln. Zu dieser frei erfundenen Mutmaßung hat er keinen Grund und schon gar kein Wissen. Er soll doch erstmal die Darmflora untersuchen und nicht den „partnerverbindenden“ Stuhl. So was passiert ja nicht einmal einem Erstsemester Medizin.

Für die Zukunft der Medizin kann jedoch die Feststellung der Enterotypen heißen, daß diese genauso wichtig werden, wie seinerzeit die Feststellung der Blutgruppen. In der Folge heißt das für die Aufnahme etwa von Erdölprodukten (siehe oben), es kann jeder Enterotyp anders als der andere reagieren – es tut sich ein weites Feld für die Forschung auf.
Die Enterotypen bilden sich beim Heranwachsen des Menschen aus. Es wird von angesehenen Wissenschaftlern und Medizinern immer wieder behauptet, das der Darm von Neugeborenen bar aller Bakterien sei (quasi eine Tabula rasa). Das ist jedoch erwiesen falsch und beruht auf der falschen Annahme, daß Bakterien die Plazenta-Schranke nicht überwinden könnten (die Plazenta-Schranke der Mutter). Die Wahrheit jedoch ist in diesem Fall, daß selbst Neugeborene schon Bakterienansiedelungen im Darm haben und folglich, daß die Mutter die erste ist, die das Kind mit Bakterien besiedelt – und das schon pränatal. Zu den Parametern, die oben genannt sind, hat die seriöse Forschung also noch die Mutter hinzuzufügen.
Der Blinddarm: Dieser ist nicht etwa ein Überbleibsel aus der Evolution, wie oft aufgrund mangelnden Basiswissens behauptet, sondern enthält einen Notvorrat an Darmbakterien. Aktiviert wird er, nachdem Krankheiten überwunden wurden, die die Bakterienbesiedelung im Darm zerstören; er dient vermutlich auch als stabilisierende Reserve bei einem Einsatz von Antibiotika. Wegen seiner existenziellen(!) Funktion darf der Blinddarm nicht rein präventiv und vorsorglich entfernt werden.
Als Ernährungsberater rät der Verfasser aufgrund der oben genannten Fakten dringend von probiotischen Lebensmitteln wie probiotischem Joghurt, Käse, Quark ab. Deren Auswirkungen sind nicht spezifiziert und man kennt nicht die individuellen Wirkungen auf die vermuteten Enterotypen. Das Gleiche gilt bei Lebensmitteln mit „Zusatznutzen“, sog. Functional Food und für den ganzen Detox-Kram und für Antibiotika, Nitritpökelsalz etc.
Die Darmbakterien-Population wird von Antibiotika (=anti bios, gegen Leben), Nitritpökelsalz, Zuckerstoffen und Süßstoffen empfindlich gestört. So erklärt sich das strikte Verbot derselben.

3. Torfmilch, Kerzen, Paraffine, Dämpfe

Torfmilch

Wir hörten gerade von einem Versuch eines Rheumakranken, der sich mit Torfmilch („junges Öl“) von 15 mg auf 5 mg Kortison runtergebracht hat. Jetzt schließt er mit Petroleum rect. und Tees aus Omas Heilpflanzenbuch ab. Der Kranke berichtete schon nach den ersten Anwendungen mit Petroleum von einer Erleichterung, zügig einsetzendem Wohlbefinden und einer abrupten Leistungssteigerung bei Bewegungsaktivitäten wie Radfahren. Er ist aber jetzt zu Beginn noch weit von einer weiteren Senkung des Kortison weg.
zu: „Torfmilch‘ und den Tee-Rezepten der Oma“:
Die Torfmilch ist uns bei einer Reise in die Hände gefallen. In einem Torfgebiet wurde eine Pfütze/Ansammlung an Torfmilch gefunden und diese später, nach einer weiteren Zubereitung, von einem Rheumatiker mit PMR verwendet. Der hat sie auf die Haut aufgetragen und konnte seine Kortisondosis späterhin um eine zweistellige Prozentzahl senken.

Kerzen, Weihnachtskerzen, Paraffine

Die Dämpfe/Rauchgase beim Abbrennen von Paraffinen haben nachgewiesen eine teils toxische Wirkung über die umgebende Raumluft. Man muß auf Kerzen aller Art verzichten. Bei Duftkerzen, mit ihren gelegentlich penetrant intensiven Düften, die schon den gesamten Verkaufsraum des Vertreibers einnehmen, kommt die Applikation unbekannter und gelegentlich wegen ihrer Krebsgefahr schon bemängelter Stoffe hinzu.
Auf Kerzen aller Art ist zu verzichten. Das ist auch gut für die (begeisterte) Kinderschar. Duftbäumchen fürs Auto sind übrigens krebserregend.

Benzin-, Heizöl- und Dieselöldämpfe

Es besteht ein Zusammenhang von Rheuma – und nach den o.g. Feststellungen vermutlich auch von Krebs – mit Benzin-, Heizöl- und Dieselöldämpfen: Der Patient (und auch der Gesunde!) darf nicht mit Dämpfen dieser Flüssigkeiten in Kontakt geraten; dies ist bei schlecht gewarteten Zimmeröfen und manch Dieselfahrzeugen der Fall. Hier ist dezidiert zu prüfen, ob alle Schläuche und Rohranschlüsse völlig dicht sind. Einfach geht das nach einer ersten Sichtkontrolle, indem man (fremde) Personen in die betreffenden Räume einlädt bzw. diese mit dem Dieselauto herumfährt (Heizung einschalten und Gebläse!). Liegt ein Problem vor, erkennen diese den Geruch schnell. Dem Betroffenen gelingt das jedoch wegen der vielleicht schon erfolgten Gewöhnung nicht. Selbiges gilt für Benzin. Hier ist jedoch die Quelle der Dämpfe anders: Führt man einen Benzinkanister aus Plastik mit, diffundieren Benzindämpfe über Monate und Jahre aus dem Kanister heraus, was man oft garnicht einmal riechen kann. Nach Jahren ist der Kanister nur noch halb voll. Wir haben das genau getestet; nach 7 Jahren waren 40% des Benzines WEG! Das heißt, bei einem 5-Liter-Kanister ist nach dreieinhalb Jahren fast ein Liter Benzin im Kofferraum gelandet – und wenn da, dann auch ein Teil im Innenraum.
Anders ist der Umgang mit Kerosinen, Petroleum (z.B. G179 von Caelo), Leichtbenzin oder Weißöl. Die ersten darf man zwar ebenfalls nicht einatmen, aber es werden Erfolge bei der teelöffelweisen Einnahme berichtet. Das Ballistol sei hierbei zwar völlig unschädlich, habe aber keinen belegbaren Nutzen beim Einatmen oder Inhalieren, wenngleich das schon vorgeschlagen wurde. Mit der entsprechenden Vorsicht nachzulesen im Netz. Es müßten jedoch gereinigte Qualitäten sein (nur bei G179 und Ballistol verfügbar). Ein uns bekannter Rheumapatient beschrieb eine Verbesserung seiner Problematik. Hierzu weiter unten näheres. Im übrigen ist es dummer Aberglaube, dass heutiges Benzin für Autos nicht mehr schädlich ist, weil das Blei als Klopfbremse und Ventilschutz entfernt ist. Man hat nur das Neurotoxin Blei gegen ein Karzinogen eingetauscht. Das Karzinogen entlastet die Rentenkassen effizienter.
Bei Krebsformen in den Atemwegen und der Lunge ist vorgeschlagen worden, Ballistol-Dämpfe zu inhalieren. Hierzu wurde ein erhitztes Wasserbad verwendet, dessen Dämpfe man einatmet. Anwendung wie ehedem bei Erkältungen (Handtuch über dem Kopf; Wasserbad in einem Topf nahe am Gesicht; 10 Minuten pro Anwendung). Welche Gefahren der experimentierfreudige Patient hier eingegangen sein kann, können wir nicht ermessen. Es ist hier wie anderswo die aufgenommene Menge an (Schad- und Gift-) Stoffen zu beachten; siehe Erlaubte Tägliche Dosis ETD im Buch.

4. Pflanzen- und Tieröle

  1. Wir betrachten hier folgende Öle:

Baumwollsaatöl, Erdnussöl, Haifischöl, Haselnussöl, Heringsöl, Kürbiskernöl, Leinöl , Maiskeimöl, Mandelöl, Mohnöl, Olivenöl, Palmfett, Palmöl, Palmkernfett, Palmöl, Pfefferminzöl, Rapsöl, Sesamöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Walnussöl, Walöl, Weizenkeimöl

  1. Für alle Öle gilt,
  • sie sind extrem arm an Eiweiß, Kohlenhydraten, Zuckerstoffen, Stärken, Mineralstoffen/Mineralien, Ballaststoffen
  • mittelreich an den Aminosäuren Alanin, Histidin, Leucin, Phenylalanin, Prolin und Serin,
  • sehr reich an Fett;
  • sie haben sehr wenig essentielle und nichtessentielle, meist aber viele langkettige Aminosäuren,
  • wenig kurz- und mittelkettige Fettsäuren,
  • wenig bis mittelmäßig Omega-6- und -3-Fettsäuren(!), DHA,
  • nur niedrige Linolsäurewerte;
  • sie sind bis auf Pfefferminzöl energie- und fettreich, wasserarm, haben mittlere bis gute Tryptophan- und Tyrosinwerte, keinerlei organische Säuren:
  • sie haben bis auf Palmfett niedrige bis mittelmäßige Linolensäurewerte,
  • bis auf Palmöl niedrige Stearinsäurewerte,
  • bis auf Pfefferminzöl und Palmfett hohe Purin- und Harnsäure- und Glutaminsäurewerte, mittelmäßige bis gute Cysteinwerte.
  1. Folgende Besonderheiten treten auf:
  • Haifischöl hat viel EPA+DHA, aber auch sehr viel Arachidonsäure;
  • Kürbiskernöl, Leinöl, Maiskeimöl und Sesamöl haben ein gutes Verhältnis von Omega-3 zu -6.
  1. Befund

Diese Werte zeigen deutlich, daß Pflanzen- und Tieröle keinerlei ausgeglichene Analysewerte haben. Das heißt einerseits, sie müssen spezifisch ausgewählt werden (für jede Anwendung) und: Sie müssen meist in geeigneten Kombinationen eingesetzt werden; manche sind für Ernährung und Nahrungsergänzung abzuraten. Die Beratung zum Einsatz dieser Öle ist das Paradebeispiel der Arbeit eines Ernährungsberaters.

5. Rizole/Ozonide

Rizole sind ozonisierte RIZinus-/OLivenöl-Kombinationen. Ozonisieren bedeutet, Pflanzenöle werden mit Ozon angereichert. Ozon ist dem Sauerstoff ähnlich, hat aber mengenmäßig zu jeder Sauerstoff-Doppelbindung O=O ein weiteres Sauerstoffatom. Dieses ist nicht stabil angebunden, kann somit leicht an das Öl abgegeben/abgespalten werden. Diese Erscheinung macht man sich zunutze, um Medien mit Sauerstoff anzureichern. Das wird bei der Rizinus-/Olivenöl-Kombination gemacht. Diese wirkt in ihrer Reinform (nur ozonisiertes Rizinusöl+Olivenöl, sog. Basiskomplex), aber auch durch Ergänzungen mit meist mehreren geeigneten Pflanzenölen (Wirköle). Nur Rizol Jota und Omega sind ohne Basiskomplex. Rizol Omega ist vielmehr überhaupt kein Rizol. Rizol 10 will sehr breitbandig sein und verwendet alle bekannten Öle.
Rizole unterscheiden ihre spezifische Zusammenstellung und die Mengenanteile durch griechische Buchstaben, die ausgeschrieben werden. Jeder Buchstabe benennt ein Rizolpräparat.
Rizole werden somit spezifisch/aufgabenorientiert eingesetzt. Folgende Rizole werden heute verwendet:

Rizol

Bestandteile

Alpha Beta Gamma Epsilon Jota Kappa Lambda My Zeta Para-Spezial-N (PSN) +0,6% Vit.B6 Delta Omega 25% Na-Chlorit
75% dest. Wasser
Klinghardt spezial Rezeptur nach Dr. Steidl +Furfural EuPha97 Rizol 10
Beifußöl 13 3 x x
Bittermandelöl 13 x x
Geraniumöl 11 x x
Knoblauchöl 1 1 x x x
Majoranöl 0,9 13 3 0,9 1 0,9 0,9 x x
Minzöl Pfefferminz 23 x x
Nelkenöl 10 10 15 10 10 10 10 10 x x x
Olivenöl 1
Origanumöl 6,5 x
Rizinusöl 1
Rosmarinöl 6,5 x
Schwarzkümmelöl 5 5 5 5 x x
Senföl 1 x
Teebaumöl 1 x
Tego SMO 80 V 6 6
Thymianöl 13 1 3 x x
Walnußöl 10 3,8 10 1,8 1,8 8,8 x x x
Weihrauchöl 13 x x
Wermutöl 10 10 10 10 1 10 10 x x
Zimtöl 1 x
Zwiebelöl 1 x
Basiskomplex 98 66 70 69,3 61 69,3 79 69,3 68,7 x x x
Preis 2016 45 29,12 – 45 28,40 48 48 36,40 ca. 45 36,40 – 45 45 45 31,20
Anwendung äußerlich bei Pilzen für die Mundschleimhaut bei Gingivitis (Pararizol) für Darmsanierung, Darmparasiten, als Wurmkur für zwei Wochen als Alternative zum Rizol-Delta bei Karzinomen (erhältlich nur in den Niederlanden, nicht in Deutschland) Karzinome

Manche Rizole schließen die gleichzeitige Gabe von Zucker und Zuckerhaltigem aus (besonders R. alpha, das gegen Pilze eingesetzt wird), manche sogar während der gesamten Anwendungsdauer.
Über Anwendungen berät der Behandler. Anwendungen sind vornehmlich bei Kleinstlebewesen wie Parasiten, die durch ungewaschene oder nicht ausreichend erhitzte Lebensmittel Zugang zum Körper gefunden haben und sich dort vermehren und durch ihre Freßgewohnheiten und Ausscheidungen (was lebt, hat Stoffwechsel – so ist die Definition von „Leben“) Krankheiten, Vergiftungen und Irritationen hervorrufen. Solche heißen (im Auszug) etwa Chlamydien, Clostridien, Trichomonaden, Borrelien etc. Die nicht-parasitären, also keine Lebenssignale aufweisenden Viren und Prionen werden von Rizol ebenfalls erreicht.
Es ist nicht klar, woher der Schädlingseintrag kommt. Als Quellen vermutet man im Wesentlichen: Rohwürste, Salami, Cabanossi, Chorizo, Landjäger, Sucuk, Zervelat, Bündter Fleisch, Parmaschinken, rohen Schinken, Roastbeef, Tartar, (und Mett-, Tee- und Leberwurst etc. sowieso), Carpaccio, ALLE Sushi, Räucherfische etc., rohe (marinierte) Jakobsmuscheln, ungebratene Gänse- und Entenleber, d.h. ROH-Fleische und -Fische generell! Auch rohe Eier und Produkte daraus, manche Tiramisu und italienischen Eise. Einige der uns bekannten Mediziner raten in dem Zusammenhang von Rohmilch (verständlicherweise) und von Rohmilchprodukten ab. Zu den Nahrungsmitteln gesellen sich noch die Einträge aus der Umwelt, siehe die Kapitel Natürliche Gewässer und Körperpflege, sowie überall her stammende Viren, Bakterien, Sporen, Schimmelpilze und Prionen.
Rizole wirken nur, wenn sie „frisch“ sind. Das heißt, die Ozonisierung muß aktuell sein, um zu verhindern, daß der zugeführte Sauerstoff sich löst, in beliebigen Oxidationen verschwindet oder – am folgenschwersten – die entstehenden Trioxolane reduziert und die Wirköle oxidiert werden. Das findet sehr schnell statt, wenn das Rizol ungekühlt ist, altert oder Sonnenlicht ausgesetzt wird. Gleiches gilt, wenn die Wirköle in den ozonisierten Basiskomplex eingebracht werden. Verantwortungsbewußte Apotheker liefern Rizol deswegen in 2 getrennten Flaschen (Basisöl – Wirköl(e)).
Und altern tut jedes Rizol ab dem Moment der Ozonisierung. Deshalb werden ozonisierter Basiskomplex und Wirköl(e) erst direkt vor der ersten Benutzung zusammengegeben. Rizol stellen wir für den Eigenverbrauch selbst her, füllen es in kleiner Menge selbst ab und ozonisieren just-in-time vor Zugabe der Wirköle. Die verwendeten Öle müssen in Bio-Qualität verwendet werden. Die Pharmaindustrie dreht einem sonst sog. Industrie- und Prozeß-Öle an.
Der verantwortungsbewußte Apotheker verwendet auch Profigeräte zur Ozonisierung. Die kleinen Plastikeier im Netz sind allenfalls was für den Kindergeburtstag. Auch die billigen Ozonisatoren für Aquarien sind nicht geeignet. Wenn ein Behandler in seiner Praxis eine Gasflasche stehen hat mit der Aufschrift „Ozon“, sollte man die Praxis schnell wieder verlassen: Abgesehen davon, daß Ozon in einer Flasche dann flüssig vorläge, was eine extreme Explosionsgefahr beeinhalten würde, GIBT ES KEIN OZON IN FLASCHEN!!! Wer seine Patienten so täuscht, ist schlichtweg ein Quacksalber. Er kann KEIN Ozon in einer Flasche haben – wahrscheinlich ist stinknormaler Sauerstoff drin. Das ist aber dann arglistige Täuschung. Und wir haben sie schon gesehen, die grauen Flaschen mit „Ozon“, bei den selbsternannten Heilern (die zum Teil sogar einen „Dr.“ an der Türe hatten.
Die Einnahme nehmen Patienten folgendermaßen vor: Erst ein Vortest mit nur einem Tropfen – Verträglichkeit prüfen. Am ersten Tag 1-1-1 (also je ein Tropfen), am zweiten Tag 2-2-2, dann 3-3-3, dann 4-4-4 etc. und am zehnten Tag 10-10-10. Ab da weiter bis zum Ende der Flasche (50ml) täglich 10-10-10.
Die Parasitenleichen, und was sonst noch so vernichtet wird, werden durch Gabe von Alge Chlorella aufgenommen und abtransportiert. Alge Chlorella wird erst 3-3-3 (je 3 Tabletten), dann 4-4-4, dann 5-5-5 gegeben und als 5-5-5 beibehalten, bis der Stuhl etwas grünlich ist. Anwendung bis zum Ende der Rizol-Einnahme und noch eine Woche darüber hinaus. Die Alge Chlorella muß verläßlich Bio-Qualität haben.
Vorsicht vor Zeolith in diesem Zusammenhang: Dieses enthält Aluminium. Mehr muß man nicht sagen.
Warum wirkt der Sauerstoffeintrag durch ozonisierte Öle? Die Überlegung ist folgende: Der im Körper frei werdende Sauerstoff oxidiert die oben genannten Schadstoffe und macht sie unschädlich. Der Abtransport erfolgt wie bei der Entschlackung. Alge Chlorella wirkt dabei nützlich.

MMS siehe eigene Datei hier in wordpress

Wasserstoffperoxid H2O2

Hier gelten erstmal dieselben Vorgänge wie bei MMS – nur, daß Sauerstoff O2 und abgespaltenes O milder(!) oxidieren als Chlordioxid. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was Jim Humble und die GESAMTE MMS-Literatur behaupten. Und das ist, daß Chlordioxid genau deswegen so – in ihren Augen – gefahrlos angewendet werden kann, weil es schwächer oxidiert als der ach so böse und verrufene Sauerstoff. Das wird von diesen Dummschwätzern ohne jeglichen Sachverstand dann auch noch mit einer irgendwo abgemalten Redox-Reihe begründet und oft findet man noch den sehr intelligenten (weil falschen) Satz, daß Ozon der stärkste Oxidator sei und mit einem Potential von 2 Volt auch ein ganz und gar bös‘ Ding sei. Natürlich sei jedoch Chlordioxid mit seinen 0,95 Volt da der überzeugende Gewinner, dem man vertrauen könne.
Der Fehler liegt im Bezugspunkt bei der Bestimmung des Redox-Potentials und bei der versäumten Berücksichtigung des umgebenden pH-Wertes. Es ist nicht zu glauben, welchen Blödsinn Laien behaupten, wenn sie irgendwo den Begriff Redox-Potential aufschnappen. Alle machen denselben Fehler; sie glauben, der Wert des Redox-Potentials ist ein absoluter Wert, der überall uniform gilt. Wie weiter oben geschildert, hat der aber verschiedene Einflußgrößen, die geschilderten Parameter.
Die zweite Tatsache kann man dann schon verschmerzen: Nämlich, daß Sauerstoff (der böse) nicht selektiv wirkt. Natürlich tut er das nicht – aber das Chlordioxid auch nicht. Und das können die MMS-Freunde behaupten, wie sie wollen. Dieser vermeintliche Vorteil von Chlordioxid ist schon weiter oben widerlegt und ist somit kein Argument mehr für Chlordioxid. Resultat ist, wer Chlordioxid einsetzt, der kann auch Sauerstoff und Wasserstoff nehmen. Beide sind genauso wenig selektiv wie Chlordioxid, aber sie sind entgegen allen Behauptungen milder in ihrer Wirkung, weil beide ein GERINGERES Redox-Potential haben als Chlordioxid.

Frequenzgeneratoren, Rife, Clark, Beck, Zapper, Frequenzen

Parasiten können auch mit Frequenzgeneratoren/Funktionsgeneratoren zerstört werden. Diese Behandlungsart wurde von Mr. Rife entdeckt und von Dr. Hulda Clark in großem Umfang betrieben (sie nannte ihr Gerät „Zapper“). Wesentlich ist, daß solch ein Gerät Rechteck-Frequenzen liefert (Sinus- Frequenzen wären zu „weich“) und die erforderlichen Frequenzen durch einen Scan selbst findet, denn sonst müßte der Anwender für den Patienten die Art des Parasiten/der Parasiten durch umständliche, teure und extrem aufwändige Versuche zuvor erst finden. Und dann müßte für jede einzelne Frequenz jedes Mal ein Behandlungsgang durchgeführt werden. Das ist grausam umständlich. Ferner muß er noch die gefundenen und nunmehr eingestellten Frequenzen für größere Effizienz auf und ab variieren können (wobbeln). Ferner muß ein Frequenzgenerator einen Offset aufweisen, der positiv ist. D.h., selbst der niedrigste Wert der (pulsenden) Amplitude muß POSITIV sein – negative Werte dürfen nicht entstehen. Frau Clarks Zapper hatte anfänglich nur eine Fest-Frequenz und konnte weder wobbeln, noch scannen. Verborgene Parasiten (ja, das gibt es) könnten da aber auch nicht gefunden werden. Wahrscheinlich hat er nur deswegen gewirkt, weil die Frequenzen sog. Oberwellen hatten und damit einem breiteren Frequenzbereich (mehr oder weniger gut) überstrichen oder weil das Gerät ein beliebiges Frequenzgemisch aussendete. Leider sind Scanner-Geräte mit Rechteck-Frequenzen sehr teuer (€4500.-) und selten. Wir kennen nur wenige Mediziner, die sie einsetzen. Auch hatten wir so ein Gerät (f-scan) im Einsatz, können aber unsere Untersuchungen hierzu aus Zeitmangel nicht mehr durchführen. Wir haben Frequenzen von 0 Hz (Gleichstrom!) bis 583 kHz untersucht. Schon einige Hertz wirkten.
Viele Scharlatane sind beim Verkauf der Frequenzgeneratoren tätig. Selbst vertrauenswürdige Personen verkaufen unbrauchbare Geräte; sie sind uninformiert, uninteressiert und naiv. Die Preise von ein und demselben Gerät schwanken von 159.- bis 501,40.-. Man suche im Netz z.B. mal nach Zapper K100, ZAPGen.
Der Zapper von Dr. Robert (Bob) Beck ist etwas gänzlich anderes. Während der Zapper von Dr. Clark ein mittelenergetischer mittelfrequenter Rechteck-Resonanzgenerator ist, muß der Zapper von Dr. Beck als niedrigenergetischer niedrigfrequenter Feldgenerator bezeichnet werden. Er verwendet beträchtlich niedrigere Ströme (das Feld wirkt!) als der von Dr. Clark und kennt nur eine (1) Frequenz, die zudem noch extrem niedrig ist. Er kommt also nicht in Resonanz mit dem Objekt (den Bakterien, etc.) und kann nur durch das Feld wirken, das er erzeugt. Wenn aber nicht in Resonanz, dann ist die verwendete Frequenz nachrangig.

Der Bienenstich

Ein Patient, Rheumatiker, berichtete von einem Gesundungsschub bei seiner Erkrankung, als er von Bienen gestochen worden war. Seitdem therapiert er sich selbst, indem er sich regelmäßig am Unterarm stechen läßt (Finger und Hand eignen sich nicht; der Stich ist eine Verletzung und die behindert stärker an den äußeren Extremitäten). Dazu drückt er beim Abflug der Biene nach dem Stich den verbleibenden Stachel mit der Giftblase unter die Haut aus.
Der Erfolg des Bienenstiches hängt davon ab, wo gestochen wird. Eine hohe Erfolgsrate stellt sich ein, wenn Akupunkturpunkte anvisiert werden. Auch muß nicht die volle Giftmenge des Stiches in nur einen Ort eingebracht werden – Teilstiche sind effizienter.AbN.: Wespengift ist ein anderes Gift und wirkt auch völlig anders; nämlich garnicht (für diese Anwendung). Wir haben für Wespengift noch überhaupt von keiner glaubwürdigen Anwendung gehört.
Ein Bienenstich kann Alleregien bis hin zu schwersten und lebensgefährlichen Komplikationen hervorrufen. Dieses Verfahren eignet sich nicht zu Eigendiagnose, Eigenmedikation oder -therapie.

Die Essigkur

Ein Patient, Rheumatiker, berichtete von einem Gesundungsschub bei seiner Erkrankung, als er sich mehrfach mit Essigessenz(!) eingerieben hat. Das ist natürlich eine Holzhammermethode. Essigessenz ist sehr scharf und laugt die Haut aus. Dem schwer erkrankten Patienten war das aber nach langer Krankheit mittlerweile egal. Nur wirken sollten seine Bemühungen. Er verdünnte die Essigessenz und trug eine geeignete Fettsalbe auf den behandelten Stellen auf.

Probleme mit der Muskulatur

Wer öfter Muskelkater hat, soll seinen Manganspiegel testen lassen. Kostet leider was beim Arzt, weil kein normales kleines Blutbild. Mangan hilft zwar nicht gegen Muskelkater und beugt diesem auch nicht vor, doch ist Muskelkater ein Indiz für zu wenig Mangan. Es ist im übrigen falsch, wenn der Volksmund behauptet, Muskelkater käme nur von Milchsäureproduktion nach Anstrengungen. Er kommt auch von Rissen, Mikroläsuren, im Muskelgewebe und den Faszien, die kleine Entzündungsherde hervorrufen, welche bei ihrem darauffolgenden Abbau in das umgebende Gewebe eingetragen werden. Mit den Entzündungen schlägt sich der Bogen zu Krebserkrankungen und Rheumatismus – nicht aber zur Übersäuerung nach Milchsäureproduktion. Es sollen sich aber nicht nur Krebs- und Rheumapatienten, sondern auch Diabetiker und Multiple-Sklerose-Patienten BEWEGEN.
Zum Thema „Probleme mit der Muskulatur“ siehe auch das Borax-Kapitel.
Zu dem Spruch „Sport ist Mord“: Nach dem Gesagten muß es klar sein, dass jedes zuviel an Betätigung, also jeder anstrengende Sport SCHÄDLICH ist. Jetzt werden zwar gleich die ganzen Sportler sowie die Sport- und Bekleidungsindustrie auf die Barrikaden gehen, aber wir kennen Fälle, wo lebenslang durchtrainierte Sportler von einem Jahr auf das andere zu Pflegefällen geworden sind – und die waren nicht Hochleistungssportler oder anderweitig engagiert, etwa mit einem Jugendlichkeitswahn. Einer (70 Jahre) war vor einigen wenigen Jahren mit dem Rad von Bayern über die Alpen gefahren. Im nächsten Jahr kam der Zusammenbruch. Jetzt fährt er Rollstuhl. Ein anderer radelte bei Zermatt in den Alpen rauf und runter, viele Höhenmeter – jetzt hält er seinen Entzündungswert (CRP) nur noch mit Kortison unten. Auch fit sein nutzt nicht viel: Ein Pilot, der aus dem Stand auf einen Tisch springen konnte, verstarb ohne dass jemand das erwartet hätte. Also: Man übertreibt nicht beim Sport. Das gilt AUCH für den Gesunden.

Bewegung bei langjährigen Erkrankungen

Wenn der Patient durch die hier beschriebenen Maßnahmen schmerzfrei geworden ist, können durch Bewegungsmangel (und Faulheit) beim Sitzen, Fernsehen, Surfen im Netz unangenehme, sogar störende neue Schmerzen, Ziehen, Drücken in den Arm- und vor allem Beinmuskulaturen auftreten. Das kann am Abbau der Muskeln liegen. Langjährige Patienten haben durch Minderbewegung gelegentlich eine schwindende Muskelmasse und unelastische Faszien. Das ist aber nicht gleich ein krankhafter Muskelschwund. Auch eine Histaminintoleranz mit Schlaflosigkeit, Restless-Legs-Syndrom kann auftreten (siehe im Buch zu Dao, Glutamat, Histaminin).
Abhilfe schafft auch hier der Crosstrainer, der Arme UND Beine bewegt. Schon eine Minute gleichzeitiger Bein- und Armarbeit auf oberer Stufe schafft Linderung. Dabei darf aber nicht die erforderliche tägliche Bewegung vergessen werden. Und, wie gesagt, nicht in den anaeroben Bereich kommen. Auch Nordic-Walking eignet sich. Niemals aber dürfen zu sportlichen Exerzizien zusätzliche GEWICHTE in die Hand genommen werden.
Wir praktizieren eine Variante von Nordic-Walking. Hierbei läuft der Stock nicht nach, sondern er wird mit der Spitze weit vor den Körper geführt, als ob man ein Blatt aufspießen wollte, dort positioniert, um dann beim Gehen am Körper vorbei nach hinten zu gelangen. Das wirkt sehr mechanisch, bewegt aber im erwünschten hohen Maß die Arme und Hände, besonders wenn man noch einen zusätzlichen Anschub liefert. Die vielen selbsternannten Nordic-Walking-Lehrer werden sich mit Grausen abwenden, haben sie doch nicht irgendeine Erfahrung mit echten Patienten unserer Zielgruppe.

Massagen, Physiotherapie, Sport, körperliche Anstrengung, Mammographie

Es gibt nicht nur heilungsaktive Faktoren, sondern auch krankmachende Faktoren. Diese sind manchmal sehr überraschend, wie man an folgendem Beispiel sehen kann: Es ist weithin völlig unbekannt, daß etwa Metastasen sich durch Massagen in den Körper streuen können. Die Ursache liegt rein physikalisch darin, daß eine mechanische Gewebe-/Zellen-Verlagerung durch die manuelle Tätigkeit des Therapeuten erfolgt. Massagen bei Krebspatienten scheinen nicht günstig zu sein. Gleiches gilt für die ach so notwendige Mammographie: Hier ist der Arzt (hoffentlich) angehalten, sehr vorsichtig vorzugehen, damit keine Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen werden während der Untersuchung. Und Insider gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie nehmen diese Erfahrung auch als weiteren Grund, von starker bis kräftiger Bewegung etwa bei sportlichen Aktivitäten abzuraten. Die Bewegung ebenda ist bei den entsprechenden Sportarten einfach zu intensiv. Wie andernorts geschildert, ist einfaches Radfahren oder Gehen immer noch am geeignetsten für den Krebspatienten (und entsprechend auch für den Rheumatiker, den Diabetiker und den Übergewichtigen). So also gelte für den Krebspatienten: Keine Massagen, Physiotherapie, zu harten Sport und andere körperliche Anstrengung; absolute Vorsicht bei der Mammographie.

Gelenkprobleme bei Rheuma

Rheuma gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Die körpereigenen Abwehrkräfte greifen Muskeln und Gelenke an und verursachen schmerzhafte, chronische Gelenksentzündungen, weil Symptome wie Schmerzen der Gelenkserkrankung zugeschrieben werden. Zu Gelenken*70: Man hat gute Erfahrungen mit Glukosamin gemacht. Es scheint sich an Knorpelgewebe anzulagern. Man bemerkte, dass sich die Gelenke als gleitfähiger erweisen. Eine von der Werbung proklamierte Reparatur von Gelenk-(Knorpel-)Defekten halten wir jedoch für ausgeschlossen. Mancher Patient, der bei langsamen Bewegungen im Gelenk eine Art Knarzen oder Wiederlösen verspürt, berichtet von einer Verbesserung. Beim Radfahren ist das oft im Hüftgelenk spürbar. Glukosamin bewirke in Früh- und Anfangsstadien von Rheumatoider Arthritis manchmal wahre Wunder an den Gelenken. Nebenhergehend hat hierbei jedoch verständlicherweise eine Entsäuerung des Körpers stattzufinden. Den Entzündungswerten der Rheumatoiden Arthritis wird wie bei Rheuma entgegengetreten (Schweinefleisch-Verzicht, Zucker eliminieren, alles wie im Buch ohnehin berichtet). Jedoch ist uns auch eine neue Untersuchung von 2014 bekannt, die beschreibt, dass Glukosamin überhaupt keine Effekte in einem Kniegelenk haben soll. Wir haben aber von anderen Kenntnissen gehört.
*70 Bei Gelenkproblemen (und Knochenproblemen) bitte das Kapitel über Borax beachten.

Abhärtung

Falsch ist im allgemeinen, also auch für den Gesunden,
– am Boden mit einer Matte schlafen
– hart gepolstert schlafen
– Schlafzimmer nicht beheizen und auskühlen lassen (17°C darf es schon haben – wegen der Atemwege)
– Fenster in der kalten Jahreszeit offen lassen beim Schlafen (DAS WIRKT SEHR NEGATIV AUF DIE ATEMWEGE)
– eine dünne Decke verwenden
– Duschen mit kaltem Wasser (der Rheumatiker darf das keinesfalls weglassen!); zu Kneipp siehe im Buch.
– viel barfuß gehen (wir kennen einen Patienten, der nach nur drei Kilometern auf dem Feldweg einen Senkfuß bekam)
– Abhärten im Allgemeinen
– in kaltem Wasser schwimmen zur Abhärtung
Pfarrer Kneipp ist anders und vor allem nicht so naiv! Wer fest glaubt, sich abhärten zu müssen und damit glücklich wird, der soll das machen. Die Patienten machen das in jedem Fall nicht mehr und es zeigt sich, dass kein Schaden entsteht. Ganz im Gegenteil erleichtert man es dem Körper zu gesunden. Man darf den Körper zusätzlich zur etablierten Erkrankung einfach nicht mehr ZUSÄTZLICH belasten. Das muß doch einleuchten. Man entfernt deshalb ja auch alle Pflanzen aus der Nähe des Schlafzimmers; sie brauchen Sauerstoff auf.
Die Kaltwasser-Anwendungen von J.S. Hahn und später von Kneipp sind KEINE Abhärtungen, sondern gesundheitstechnisch aktive Maßnahmen zur Gesundung.

Faszien

Faszien sind die kollagene, gleitfähige Haut, die jedes Organ und jeden Muskel, nicht jedoch die Gelenke, umgibt. Auch Hirnhaut, Herzbeutel, Brustfell und Bauchfell sind Faszien. Sie können verhärten und damit Schmerzen auslösen. Sie haben Schmerzrezeptoren und melden somit selbst einen Schmerz. Konventionell wird etwa die manuelle Therapie angewendet. Der Patient kann auch durch Bewegung und Bewegungsübungen eine Linderung von Schmerzen erfahren. Das ist wieder derselbe Mechanismus wie bei der Krebs- und Rheumatherapie: Ohne Bewegung tritt keine Heilwirkung ein.
Faszien können mechanisch beschädigt werden (Unfall, zu viel Sport, Stürze, Überdehnungen) und generieren oftmals entzündliche Prozesse. Der Laie hält dies gerne für einen Muskelkater (siehe hierzu „Probleme mit der Muskulatur „).
AbN.: Auch Faszien können übersäuert werden. Die Therapie erfolgt mit Milchsäure (siehe im Buch).

Aberglauben über die Heilkraft von Beeren

Wie gesagt, ist noch niemand durch Johannis- und Preiselbeeren von Krebs oder Rheuma geheilt worden. Es ist vielmehr so, dass Blaubeeren und Heidelbeeren sogar vmtl. entzündungsauslösende Stoffe, Alkaloide, enthalten. Was das für unsere Patienten bedeutet, braucht man wohl nicht mehr sagen. Jedoch ist das Netz voll von derlei Gescheitheiten.

Cholesterin-Mangel

Zum erwähnten Cholesterin in der Nahrung: Der Körper erzeugt selbst Cholesterin, weil es lebensnotwendig ist. Wenn man durch die Nahrung Cholesterin zuführt, reduziert der Körper einfach seine Produktion. Die schädlichen Ablagerungen von Cholesterin mit Arteriosklerose und Herzinfarkt als Resultat entstehen durch verarbeitete Nahrungsmittel, Denaturierung und Zufuhr von (viel) tierischem Eiweiß, Fleisch und Ei, sowie durch BEWEGUNGSMANGEL. Es gibt also keinen Grund für die landläufige Cholesterinpanik. Ein Patient hat uns gezeigt, dass er einen für die schulmedizinische Betrachtung viel zu hohen Cholesterinwert hat. Dummerweise ist er ein Fast-Vegetarier und macht sich, wie er sie nennt, immer grüne Süppchen. Als er die Zusammenhänge selbständig erkannte, aß er gelegentlich mal sogar ein Ei – und fühlte sich fortan pudelwohl. Wir führen das darauf zurück, dass der körpereigene Regelmechanismus des Cholesterin hierbei angespornt wurde und die Regeltätigkeit nun verbessert ist. Er nahm ab da keinen Cholesterinsenker mehr; und dessen Nebenwirkungen waren damit weg. Sein hohes Cholesterin liegt wohl in der Familie. Ein Ei zu essen macht, wenn es gelegentlich geschieht, keine Probleme; nur das Maß macht es, wobei jedes Übermaß zu viel ist. Alte Weisheit. Fast schon peinlich, das überhaupt noch erwähnen zu müssen. Dennoch beachten wir, daß Hühnerei einen hohen Arachidonsäure-Anteil mitbringt. Siehe unter Arachidonsäure.

Anmerkung zur Nebennierenrindenschwäche

Es ist nicht möglich, eine Nebennierenrindenschwäche durch simple Stimulation der Nebennierenrinde NNR zu beseitigen. Das heißt, hier gibt es keine „einfachen“ Hausmittel! Für einen Behandler steht immer Stimulation gegen Entlastung; d.h. eine Stimulation resultiert oft zu schnell in einer sich zu bisherigen Störungen ADDIERENDEN(!) Ermüdung der NNR; eine Entlastung dauert zu lange. Gaben von Nebennierenextrakten, Süßholzwurzel, Maca, Ginseng, Ashwagandha, Withania somnifera (beide ayurved.) und Ingwer erschöpfen die NNR. Die langfristige Lösung ist dennoch die Entlastung: Man reduziert präventiv Stress (siehe im Buch andernorts), man benutzt keinen Bildschirm nach 18:00 Uhr (kein TV, Videospiel, Computer), schläft ab Müdigkeitsbeginn, man schläft AUS, im völlig abgedunkelten Raum (Melatonin-Mechanismus) und man schläft LANGE (8-10 Stunden; zumindest bleiben die Augen zu). Manche Behandler bestehen darauf, dass der Patient möglichst viele Stunden vor Mitternacht schlafen geht. Das morgendliche Duschen wird mit 30-60 Sekunden eiskaltem Wasser abgeschlossen (langsam herantasten, sonst ist es zu unangenehm): Vielen Patienten konnte man schon Mut machen, indem auf Pfarrer Kneipp hingewiesen wurde, der seine seinerzeitige schwere Erkrankung mit Ganzkörper-Eintauchen in einen winterlichen See beseitigt hat (was lt. seinem Bericht den Beginn seiner Untersuchungen der Wasserwirkungen markierte; aber die Kneipp’sche „Wasserkur“ stammt garnicht von Kneipp – sie wird von J. S. Hahn schon 1754 proklamiert in „Unterricht von Krafft und Würckung des frischen Wassers„, z.B. S.241, Casus XIII unten, mit Erwähnung eines Schenkelbades. Bei diesem Fall schildert J.S. Hahn sogar den Abgang von „ein Stücke schwartzer cariöser Knochen“, was offenbar eine Krebs-/Tumorheilung beschreibt). Dieses Vorgehen mit (zumeist sehr) kalten Bädern, Eis, Waschungen, und Schnee-Einreibungen (der „klassische Kneipp“, aber von Hahn zuerst publiziert) ist die einzige natürliche Stimulation der NNR. Und sie kostet nichts. Ältere und geschwächte Personen bedürfen bei sehr kalten und Eis-Anwendungen einer Begleitperson – zur Sicherheit und zum schnellen Abtrocknen und Wiedererwärmen mittels Helfern. Der o.g. Stress ist im Gegensatz zu dem guten, dem Eustress, nicht erwünscht. Eustress entsteht beispielsweise bei Fastenkuren; das ist auch ein Grund, warum diese so positiv wirken können.
Der Author diese Buches nahm einmal an einer deutschen Rheumaklinik als Beobachter an einem Experiment teil: Schwer rheuma-leidende Patienten wurden psychisch belastet (durch zu erfüllende Aufgaben). Dann wurden sie urplötzlich vom Leiter des Experiments – für sie völlig überraschend – gefragt, wie es jetzt mit ihrem Schmerzstatus ist. Jeder Patient mußte sofort in den Raum hinein berichten. Es wurde festgestellt, daß JEDER von Schmerzfreiheit berichtete. DAS ist die Wirkung von Adrenalin bei Adrenalin-Unterversorgten.
Zur Vermeidung von NNR-Schwäche ist es vorteilhaft, 3-5 Mal pro Tag zu essen, genug zu salzen und den Kaliumspiegel NICHT hoch werden zu lassen (Kochsalz und Kalium sind hierbei Antagonisten, Gegenspieler). Vor der Bettruhe werden noch etwas geeignete Eiweiße (möglichst keine tierischen Eiweiße, besonders keine von Rind und Kuh) und Fette, keine Kohlehydrate, gegessen. Eine Vitamin-B5-Problematik klärt der Behandler. Vitamin E ebenfalls. Eiweiße sind, wenn überhaupt tierisch, bevorzugt kuhfremde Eiweiße, also etwa Ziegenmilch und deren Produkte wie Ziegenkäse, nicht jedoch Ziegen-Buttermilch und -molke, die wirkungsschwach sind. Fette meint Öle (wie im Buch erwähnt). Unter Tags ist auf genug Bewegung zu achten. Wir kennen einen Behandler, der allein der Bewegung mehr Heilungswirkung zuschreibt als der Verabreichung alternativer Methoden und Mittel.

Gifte, negative Einflüsse

Gifte in Dosen, Verpackungen

Vorsicht vor Bisphenol A (BPA) in Kunststoff-Flaschen. Verläßlich ist BPA in Lexanflaschen und -behältern enthalten. Diese werden bevorzugt im Outdoor-Bereich verwendet. Also nur Glasbehälter nehmen; das ist natürlich dann ein Problem mit Volvic und BF (s.o.), die nur in Plastikflaschen (nicht Lexan) kommen; wir nehmen dieses Wasser vom Supermarkt, da ist es gerade mal ein paar Tage abgefüllt ins Plastik. Anmerkung: Man gieße Schnittblumen oder Blumentöpfe mit beliebigem Wasser aus schon lange verwendeten Plastikflaschen. ÜBERRASCHUNG!!! Denn dann kriegen sie weit mehr Schädlinge und verschlechtern ihr Aussehen; manche gehen gleich ein. Wir führen das darauf zurück, dass eventuell vorhandene Giftstoffe bei älteren Plastikflaschen austreten.
Übrigens weiß KEIN Abfüller, welches Plastik mit welchen Inhaltsstoffen genau er für seine Flaschenherstellung geliefert bekommt, denn der Hersteller dessen muß das nicht veröffentlichen (Aussage eines Lebensmittel-Chemikers). Wir haben in der Freizeit nur Flaschen dabei, die garantiert BPA-frei sind. Ein Problem sind auch Fertiggerichte in Dosen: Diese sind innen mit Epoxydlacken lackiert, die BPA abgeben können; ferner genügen leichte Beschädigungen in Form von Dellen, dass Bestandteile des Dosenblechs in das Nahrungsmittel übergehen können. Ein Patient hat eine beschädigte Dose dennoch geöffnet und davon gegessen; im Folgejahr hatte er Rheuma. Vielleicht hat das etwas miteinander zu tun. Aber wir lassen Fertiggerichte ohnehin weg. Eingedoste Nahrungsmittel (auch Obste!) sind WERTLOS. Für die Insider: Wir werden in Zukunft hier weitere Informationen veröffentlichen. Wir empfehlen den Artikel über BPA in wikipedia.

Nitrosamine

Eine wesentliche negative Beeinflussung des Körpers, die kaum mehr beachtet wird, entsteht durch Natriumnitrit E250 (in Nitritpökelsalz). Dieses wird vornehmlich bei abgepackten Waren (Diskounter) und bei Fleischen und Wurst zur Haltbarmachung eingesetzt. Die karzinogene Wirkung ist belegt.
Wir haben in der Schule noch folgende Reaktionskette gelernt: Nitrat à Nitrit à Nitrosamin à Krebs. Heute redet niemand mehr über diese einfache Formel. Ein grandioser Erfolg der Industrie. Wir durchsuchen jede Produktbeschreibung nach Natriumnitrit E250; etwas das dieses Mittel enthält, wird nicht gekauft. Manche Produkte enthalten Natriumnitrat E251; auch E249 und E252 tauchen auf (E-Nummern nachlesen im Netz, z.B. bei das-ist-drin). Selbe Kette, selbe Probleme. Eine erhebliche Gefahr bildet Natriumnitrit im Darm: Es beeinträchtigt und beeinflußt die Darmflora.
Betroffene haben uns schon öfter bestätigt, dass auch sie diesen Zusammenhang mit ihren Gewohnheiten, nitritpökelsalzhaltige Nahrungsmittel zu essen, erkennen. Der Gang zum Diskounter mit seinen überwiegend verpackten Produkten (die allesamt haltbar gemacht sind) hat sich hiermit erledigt und sollte auch nach der Gesundung nicht wieder aufgenommen werden. Schön wäre es, könnte man Nitite so einfach mal zu Nitraten isomerisieren, aber das wird wohl noch lange ein Traum bleiben. Die eleganteste Lösung wäre, darauf zu verzichten und simple frische Nahrungsmittel tagesaktuell zu kaufen. Die Diskounter wären leer, da keiner mehr die künstlich haltbar gemachten Produkte kauft und die Volksgesundheit würde sich verbessern. Weiteres im Exkurs NO-Entstehung und die besonderen Gefahren.

Geschmacksverstärker

Hierüber haben wir von keinen direkten negativen Wirkungen bei Krebs- oder Rheumapatienten feststellen können. Es handelt sich jedoch um Natriumverbindungen (auch Seitan!), die wir wie Kochsalz, Natriumchlorid, reduzieren. Es sind uns Überempfindlichkeiten bei Akne-Patienten, auch jungen, bekannt, die den Schluß erlauben, dass Glutamin (Glutaminsäure ist der Geschmacksverstärker) entzündliche Prozesse begünstigt oder auslöst. Man vermutet auch einen Zusammenhang mit Schlaflosigkeit und dem Restless-Legs-Syndrom RLS.
Hohe Mengen an Glutamin sind in:

Lachsfische gegart Wildreismischung gekocht (zubereitet mit Fett und Salz) Wirsingkohl tiefgefroren gekocht
Bachsaibling gebraten (zubereitet ohne Fett) Vollkornbrötchen mit Gewürzen Ananas-Saftschorle
Knäckebrot-Weizenmischbrot mit Kümmel Passionsfrucht Konzentrat Kardone (Gemüseartischocke) roh
Polenta (gebackener Maisbrei) Paprikaschoten getrocknet Gemüsepaprika grün tiefgefroren gebacken
Brathähnchen Fleisch ohne Haut geräuchert gekocht Wildkaninchen Fleisch (ma) roh Paprikaschoten tiefgefroren gebacken
Apfelsinensteifspeise Kalb Brust (Spannrippe) (mf) gepökelt geräuchert Qualitätsschaumwein
Pute Schenkel tiefgefroren Kalb Brust (Spannrippe) gepökelt geräuchert Sekt
Geflügelbratwurst Wachsbohnen tiefgefroren Weißsekt
Brathähnchen Brustfilet tiefgefroren gebraten (zubereitet ohne Fett) Mischbrot mit Butter und Mettwurst Champagner
Brathähnchen Brustfilet gebraten (zubereitet ohne Fett) Mehrkornflocken geröstet und gesüßt Champagner süß
Kaviar Konserve Mehrkornflocken mit Zucker/Honig geröstet Schaumwein
Seelachs (Köhler) tiefgefroren gegart Geselchte Artischocken gekocht
Kasseler gebacken Vanilleeis umhüllt mit Schokolade Joghurt 1,5% Fett laktosefrei gesüßt
Mischbrot mit Butter und Salami Limabohnen reif Konserve abgetropft Champagner trocken
Schokoladentorte mit Sahnegusscreme aus Biskuitmasse Bratkartoffeln Shiitakepilz Konserve, nicht abgetropft
Frischkäse mit anderen Lebensmitteln mind. 70% Fett i. Tr. Erbsen reif Konserve abgetropft Orangensaftschorle
Frischkäse mit Kräutern 70%F.i.Tr Schwein Milz gegart Sekt alkoholfrei
Schokoladen-Kirsch-Torte aus Rührmasse Lachs tiefgefroren gedünstet (zubereitet ohne Fett) Ananas tiefgefroren gebacken
Rettich Konserve abgetropft gegart Jambuse Miesmuschel gegart mit Küchenabfall
Schwein Brust (Brustspitze) (mf) geräuchert Lebertran Klöße von gekochten Kartoffeln mit Knödelpulver
Schwein Brust (Brustspitze) geräuchert Tierische Öle Lauchsuppe passiert ägyptische Art
Bohnen weiß reif Tomatensalat mit Olivenöl Klaffmuschel Konserve in Öl, abgetropft
Brötchen-Weizenbrötchen mit Ölsamenzutaten Kondensmilch 4 % Fett Joghurt 3,5% Fett mit Buttermilch und Süßstoff
Rotbarsch Konserve in Öl, nicht abgetropft Rind Filetsteak roh Fischsamtsoße
Rind Steak (ma) gepökelt ungeräuchert Schwein Kochfleisch (fe) gebacken Maulbeere Fruchtnektar
Blutwürste Apfel Konserve ungesüßt abgetropft Froschschenkel Fleisch gegart
Znaimer Gulasch Schellfisch gegrillt Fischzuschnitt Porree tiefgefroren
Hirsch Fleisch (ma) roh Kabeljau tiefgefroren gebacken Zwiebeln gekocht
Rind Steak mager (ma) roh Vanillecreme mit Äpfeln Melde (Gartenmelde) gegart
Rind Rücken (Roastbeef) roh Kalbslunge (Beuschel) mit Soße Erdbeere Konserve abgetropft gekocht
Schaf Rücken (Kotelett) (mf) tiefgefroren gebraten (zubereitet ohne Fett) Paprikaschoten gefüllt mit Hackfleisch und Reis Karotten im Ausbackteig
Vollmilchschokolade Crisp Schwein Schulter (Bug) (fe) geräuchert Schaf Vorderhaxe (ma) gegart
Gemüsecremesuppe (mit Milch 1,5% Fett zubereitet) Schwein Gulasch fett (fe) roh Zwiebeln roh mit Küchenabfall
Rind Steak (ma) tiefgefroren Krabben roh gekocht Schwein Vorderhaxe (Eisbein) gepökelt geräuchert
Roggenbrötchen mit Butter und Honig (Standardrezeptur) Pute Brust Aufschnitt gepökelt gegart Rind Bratenfleisch (ma) geräuchert
Weizenmischbrot mit Butter und Salami (Standardrezeptur) Ziegenmilchfrischkäse mind. 20% Fett i. Tr. Vollmilchschokolade gefüllt mit Nuss-Nougat
Schaf grob entsehntes Fleisch roh Schrot Type 1700 Kapern Konserve abgetropft gekocht
Miesmuschel Präserve, nicht abgetropft Ananas Konserve ungesüßt, nicht abgetropft Presswurst
Forelle paniert, gebraten Curryreis Schwein Haxe (Eisbein) (fe) gepökelt ungeräuchert
Weintraube kandiert Wachsbohnen Konserve abgetropft gegart Schwein Vorderhaxe (Eisbein) (fe) gepökelt ungeräuchert
Mandel süß Mus gekocht Baumstachelbeere (Sternfrucht) roh Birnen mit Schokoladensoße
Karausche tiefgefroren Sternfrucht roh Kaffee-Ersatz mit Alkohol
Quarkblätterteig gebacken Wirsingkohl gebraten (zubereitet ohne Fett) Zwiebeln Konserve, nicht abgetropft
Himbeersoße Konserve Karamellcreme Eierauflauf mit Schokolade
Schaf Kochfleisch (fe) gegart Perlzwiebel Trunk Granatapfel roh mit Küchenabfall
Joghurt 1,5% Fett mit Früchten und Müsli Rosenkohl gedünstet, mit Rahmsoße Rind Fleischschnitte roh
Risi Pisi/Risi Bisi (Erbsenreis) Fleischbrühe Konserve Rind Filet (Lende) (ma) roh
Hammelkoteletts Champvallon Süßwasser-Stint gegart Fischzuschnitt Schwein Haxe (Eisbein) (mf) gepökelt geräuchert
Rehbraten mit Soße

Aluminiumprodukte

Vehement wichtig: Keine Alufolie, kein Alugeschirr, keine unbeschichteten (Outdoor-)Aluminiumflaschen; man lecke oder kratze niemals den Aludeckel von einer Packung ab! Ein Rheumapatient hat uns von einem schlimmen Rheumaschub am nächsten Tag berichtet, als er beim Dürüm-Essen ein Fetzelchen Alufolie mitgeschluckt hat. Dieselbe Gefahr birgt der Döner-to-go, wenn er mit seinem Kraut und den Zwiebeln in Alufolie eingepackt wird. Auch der Chinese-to-go hat Gerichte in Aluminiumbehältnissen. Diese sind zwar oft beschichtet, jedoch gehen wir keine Kompromisse ein.
Keine Spritzen vom Arzt, die Aluminiumhydroxyd enthalten. Zu Aluminiumhydroxyd: Dieses wird bei vorbeugenden Impfungen (z.B. Grippe) eingesetzt, um eine leichte Entzündungsreaktion des Körpers hervorzurufen (es ist toxisch, also ein GIFT!) und somit das Immunsystem zu aktivieren. Es wird aufgrund vieler Vorfälle vermutet, dass Immunsystem-Fehlreaktionen wie Rheuma, Krebs in Zusammenhang damit stehen können. Auch Demenz und Alz werden diskutiert. Gerne ist Aluminiumhydroxyd ferner in Deos, Zahnpasten, Sonnenschutz und den erwähnten Grippeschutzimpfstoffen enthalten, manchmal in Salz. Klingelt es?
Laugengebäck (Brezen, Stangen), Wurstwaren, Konserven von Gemüsen und Obsten, Tees (!), Säfte und eine unbestimmbare Anzahl von (zumeist sauren) Getränken bekommen oftmals intensiven Kontakt mit Aluminium bei der Herstellung, dem Anbau und der Lagerung. Lebensmittelfarbstoff kann Aluminium enthalten. Das gilt auch für andere Lebensmittel-Zusatzstoffe der E1_ und der E5_-Reihe, für Kosmetíka und Arzneimittel.
Kolloides Aluminium: In Anlehnung an kolloides Silber, das spektakuläre desinfizierende Eigenschaften aufweist, finden sich besonders im Netz allerhand Kolloide. Darunter kolloides Aluminium. Dieses ist jedoch das perverseste Mittel überhaupt, denn es vergiftet den Körper unmittelbar, zeigt seine Wirkung jedoch erst nach mehreren bis vielen Jahrzehnen: Und die sind Blockaden der Nervenfunktionen mit resultierenden Krankheiten wie etwa Alzheimer. Schadenersatzforderungen oder gar Beweise der vermuteten Krankheitsursache sind nach diesen langen Zeiträumen unmöglich.
Kolloides Silber: Dieses eignet sich nicht für unsere Vorhaben. Man kann hiermit vielleicht Wassertanks desinfizieren, nicht jedoch Krebs oder gar Rheuma erreichen.

Wie errechnet sich eine Erlaubte Tägliche Summen-Dosis?

Es gibt den Begriff der Erlaubten Täglichen Dosis ETD (engl. ADI Accepted Daily Intake; bei unerwünschten Rückständen TDI Tolerable Daily Intake) bei Zusatzstoffen in Lebensmitteln sowie bei Rückständen wie Pestiziden etc. Das heißt, man könne die genannte Dosis an (Schad-)Stoffen täglich und ein Leben lang einnehmen, ohne einen Schaden davonzutragen.
Wenn man mehrere dieser Stoffe täglich zusammen einnimmt (= kumuliert), muß sich die erlaubte einzelne ETD reduzieren und die Summe der ETD veranschlagt werden. Dies wird bei der konventionellen Berechnung der ETD nicht berücksichtigt. Die Summe der Stoffe erfordert die Betrachtung der SUMME aller aufgenommenen Stoffe, die wir im Begriff „Erlaubte Tägliche Summen-Dosis“, ETSD, ausdrücken. Dieser Begriff dient uns intern zur Bezeichnung – im Netz ist er nicht zu finden; das ist klar, kein Wissenschaftler schert sich darum; niemand hat hier Untersuchungen angestellt. Auch die ETD-verliebte Industrie nicht.
Daß die bisherige Berechnungsweise an den Haaren herbeigezogen und ohne wissenschaftliche Relevanz ist, dürfte jedem einleuchten. Bestes Beispiel ist Bisphenol A: Dieses zeigt schon bei einem Bruchteil der ETD eine gesundheitsschädliche Wirkung. Man nahm im Test 1/200stel der ETD und stellte massive Auswirkungen auf die Fortpflanzungsorgane der Versuchstiere fest. Vaginalkarzinome waren signifikant ausgebildet*73.
Es erhebt sich die Frage, wie berechnet man die „kumulierte“ ETD (die ETSD) pro Stoff, wenn mehrere Stoffe täglich eingenommen werden (was dann die Erlaubte Tägliche Summen-Dosis ETSD bildet)? Die Aufgabe hierbei ist, bei den typisch unbekannten Stoff-Expositionen (nach Art, Dauer, Menge und Anzahl) ein Verfahren zur Berechnung der ETSD zu finden (Mehrfach-Exposition). Da die Berechnung ein reales Wissen um die personen-bezogene Aufnahme von Schadstoffen erfordern würde, was naturgemäß nicht möglich ist, muß die Berechnung einer Abschätzung weichen. Jetzt wird die Industrie natürlich gleich höhnisch und verlauten, das sei „unwissenschaftlich“. Das sehen wir anders: Das ist nicht unwissenschaftlich, das ist nötig!
Stark vereinfacht wird derzeit die ETD bestimmt, indem Versuchstieren, meist Ratten und Mäusen, so viel des Testlings verabreicht werden, bis 50% der Versuchstiere sterben (LD50). Dann reduziert man den zu testenden Stoff so weit, bis reproduzierbar keines der Versuchstiere mehr stirbt und reduziert noch weiter, bis keine gesundheitsrelevanten Erscheinungen mehr auftreten (No-observed-effect-Level (NOEL)). Das gilt als die erlaubte Menge pro Tag ein Leben lang. Diesen Wert reduziert man noch auf meist ein Hundertstel und erhält die ETD für den Menschen bei lebenslanger Einnahme. Woher man weiß, daß man dann den Testling gleich ein Leben lang(!) einnehmen darf UND, daß das auch keinen Schaden erzeugt, konnte uns noch niemand darstellen.
Die Reduktion auf 1/100 nennt sich Sicherheits-Faktor. Dieser setzt sich zusammen aus
Sicherheits-Faktor 10 für Tier-Mensch (wegen der Verwendung von Tieren statt menschlichen Probanden) und
Sicherheits-Faktor 10 für menschliche Individualität (jeder Mensch reagiert anders).
Probleme bei der konventionellen Berechnungsweise

  1. Es werden typisch Ratten und Mäuse verwendet. Diese sind aber dem menschlichen Genom nicht auffällig ähnlich. Sie sind nur billig einzusetzen und deren Kadaver (nach den Experimenten!) sind leicht zu entsorgen. Besser wäre es, genetisch den Menschen ähnlichere Tiere wie Schweine, Affen und Rinder zu verwenden (und alle Tierschutzorganisationen schreien auf!). Wenn nicht, muß ein geeigneter Korrekturfaktor eingeführt werden.
  2. Die Verwendung eines Sicherheits-Faktors 10 ist rein willkürlich und durch nichts begründbar*76.
  3. Die zweimalige Verwendung desselben Sicherheits-Faktors 10 ist rein willkürlich und durch nichts begründbar*77.
  4. Erscheinungen der Langzeitwirkung (wesentlich länger als die Testung im Labor) auf den Menschen sind nicht betrachtet.
  5. Erscheinungen der abweichenden Wirkung auf Menschen, die einen abweichenden Gesundheitszustand oder eine abweichende Kondition haben oder deren Gewicht vom Normalgewicht abweicht, sind nicht betrachtet. Nach den im Buch geschilderten Erkenntnissen zu den Enterotypen an Darmbakterien-Populationen sind auch diese zu betrachten.
  6. Mehrfach-Expositionen sind nicht betrachtet. Mehrfach-Expositionen mit Wirkstoffen sind zu unterscheiden nach
    – Menge
    – Kombination
    Die Menge beschreibt die Summe der aufgenommenen Stoffe. Die Kombination beschreibt die Wechselwirkung der aufgenommenen Stoffe.

*73 Warum ist gerade Bisphenol A so dramatisch falsch bewertet? Weil es ein Hormon ist und nicht von der Toxikologie erfaßt werden kann. Die Toxikologie sagt: „Die Dosis machts“ (von: Paracelsus mit seinem Wissen des 16. Jahrhunderts). Hormone brauchen keine Dosis; sie wirken durch Anwesenheit in geringsten Mengen – wenn man überhaupt noch von Mengen sprechen kann. Das konnte kein Paracelsus wissen und das weiß auch heute nichteinmal die FDA und die zahlreichen anderen mit der Festlegung des ETD/ADI befaßten Organisationen in der Welt. Ist das ein Armutszeugnis oder eine Strategie?
*76 *77    Diese Faktoren und überhaupt ihre Verwendung wurden, von Mr. Shipman (FDA) berichtet, in den 60er-Jahren in den USA per (willkürlichen) Beschluß eingeführt. Sie haben keine wissenschaftliche Basis . Herr Shipman war aktiver Teilnehmer an den Sitzungen der FDA.
Forderungen und Abschätzungen einer neuen Berechnungsweise
Die ETD wird folgendermaßen korrigiert:

  1. Es werden geeignete Arten von Versuchstieren verwendet.

Fürs erste wird für den Fall der Beibehaltung der bisherigen Versuchstier-Arten ein neuer Sicherheits-Faktor 20 festgelegt (was noch sehr wohlwollend dimensioniert ist)

  1. Die Sicherheits-Faktoren werden auf plausible Werte ausgedehnt, um Langzeitwirkungen besser zu erfassen:

Bisheriger Sicherheits-Faktor 10 für den Unterschied Tier-Mensch
à Sicherheits-Faktor um 10 erhöht: 100
Bisheriger Sicherheits-Faktor 10 für die Menschen-Individualität
à Sicherheits-Faktor um 10 erhöht: 100 (für die Tier-Individualität ist noch kein Sicherheits-Faktor eingeführt)

  1. Sicherheits-Faktoren entsprechend der Studiendauer werden eingeführt:

Sicherheits-Faktor 40 für die Langzeitwirkung bei 2-Jahres-Studien (bei bis 80jährigem Probanden),
Sicherheits-Faktor 80 bei 1-Jahres-Studien,
Sicherheits-Faktor 160 bei 1/2-Jahres-Studien,
Sicherheits-Faktor 960 bei 1-Monats-Studien,
Sicherheits-Faktor 1920 bei 2-Wochen-Studien.
Einwöchentliche Studien werden nicht akzeptiert. Für eine glaubwürdige Langzeit-Studie erwarten wir einen Betrachtungszeitraum von über einem Jahr.

  1. Sicherheits-Faktor 10 für unabsehbare Abhängigkeiten, Wechselwirkungen, Akkumulationseffekte beim Zusammentreffen mehrerer Stoffe im Körper und Synergie-Effekte (die Kombination der Stoffe). Auch dieser Faktor ist noch sehr wohlwollend festgelegt.
  2. Addition der einzelnen ETD

Anmerkung: Die obigen Sicherheits-Faktoren sind sehr knapp gehalten („milde“ dimensioniert), um die Berechnung nicht unbegründeten Ansichten irgendwelcher „Sachkundiger“ auszusetzen. Auch ist der unter „Probleme bei der Berechnungsweise“ genannte Punkt 5 noch nicht berücksichtigt, ebensowenig das zeitliche Zusammentreffen der Stoffe (treffen die Stoffe „geballt“ zusammen bei der Aufnahme oder über einen Zeitraum von acht Stunden oder soll man 24 Stunden ansetzen?).

  1. Berechnung der neuen ETD mit obigen Faktoren, für eine bisherige ETD

Für das Produkt aller Faktoren bei einer ETD:
ETSD = 1/800.000 bis 1/38.400.000 – im Mittel 1/20.000.000 der ETD
[20 x 100 x 100 x (40 bis 1920) x 10] : [10 x 10 (bisherige Sicherheits-Faktoren herausgerechnet)]
Die Varianz entsteht durch die Studiendauer.

  1. Berechnung der ETSD

Für die Addition aller unter 1. errechneten ETSD:
Alle ETSD werden summiert; es wird kein zusätzlicher Sicherheits-Faktor wegen der Unterschiedlichkeit der untersuchten Stoffe, die zusammentreffen, eingeführt (diese Betrachtung ist in Punkt 4 enthalten). Die Anzahl der betrachteten Stoffe wird zu 20 angenommen. Somit wird jede einzelne ETSD auf ein Zwanzigstel reduziert und die Summe aller ETSD gebildet.
(ETSD1 + ETSD2 + ETSD3 … + ETSD20) : 20 = Summe aller ETSD
Bezogen auf die bisherige ETD: Die neu berechnete ETD ist höchstens 1/800.000 der bisherigen ETD. Das heißt, der Wert der ETD muß auf mindestens ein achthunderttausendstel reduziert werden, um überhaupt glaubwürdig und nachvollziehbar zu sein. Meist aber mehr.
Treffen 20 Stoffe (= 20 neu berechnete ETD) zusammen, reduzieren wir jede einzelne ETD auf ein Zwanzigstel (um in der Summe der 20 neu berechneten ETD den ETSD darzustellen).

Rauchen

Erstaunt waren wir über die Feststellung, dass Rauchen den Körper übersäuert – besonders bei Wenigessern und Diäten. Jetzt zum Aufhören zu raten ist leicht gesagt. Ok, es ist klar, was das für einen echten starken Raucher bedeutet. Wer so garnicht aufhören kann, der wird zumindest etwas nehmen gegen die Übersäuerung. Unser genannter Krebspatient nahm eine Zeit lang jeden Tag einen flachen Teelöffel Natron/Backpulver morgens. Bei Natron bitte die Anmerkung zu Backpulver beachten.
Rauchen, d.h. Tabak, wirkt zweifach:
– er übersäuert
– er setzt Giftstoffe frei
Das Makabere ist, dass jedes noch so schädliche Mittel dem Tabak einer Zigarette zugegeben werden darf. Und wenn es Ammoniak ist. Im Netz sind alle verwendeten Stoffe zu finden.
In dem Zusammenhang: Ein Krebspatient mit Primärkrebsdiagnose Prostata, Sekundärkrebs Knochenkrebs, hat den Rat, sich mit Natron oder magensaftresistenten Tabletten zu entsäuern ausgeschlagen und auch sonst weder grüne Gemüse verwendet noch sonstwas unternommen. Es hat sich folglich nicht die geringste Besserung eingestellt. Das stimmt einen schon wirklich traurig, wie schnell Schwerkranke einfach so aufgeben. Untersuchungen, warum Backpulver wirkt, erfolgen gerade; es bestätigte sich die Vermutung, dass genau das Natriumhydrogencarbonat NHC der Wirkstoff ist, also Natron. Doch auch Ammoniumhydrogencarbonat bzw. Hirschhornsalz sind noch zu untersuchen. Wer nicht aufhören will mit dem Rauchen soll wenigstens nur dann rauchen, wenn der Magen gefüllt ist, also nach dem Essen! Man nimmt aber wenigstens nach jeder Zigarette einen guten Schluck Wasser, damit die Inhaltsstoffe verdünnt werden. Die Zigarette am Morgen gleich nach dem Aufstehen – am besten ohne Frühstück – ist der reinste Tod. Und Rauchen ohne Frühstück ist nachweislich besonders schädlich. Und am Arbeitsplatz unter Druck arbeiten und die Mahlzeiten auslassen auch. Wir kennen genügend Fälle. Besser gesagt, wir kannten . . .

Spezielle Tier-Kontakte

Tauben und Nagetiere wie Mäuse sind ein besonderes Kontaktproblem. Hierzu weiter unten die Betrachtungen über Tauben und Taubenbefall. Wer eine der hier beschriebenen Krankheiten hat, der sollte prüfen, ob er in seiner direkten Umgebung Tauben, Mäuse oder deren Exkremente vorfindet (Balkon, Dachstuhl, Vorgarten – hier streuen „tierliebe“ Nachbarn allzu gerne Futter für ihre Lieblinge aus, was Tauben prinzipiell anzieht und alle Nager!).
Hierzu ein Hinweis: Tauben „reinigen“ ihr Nest, indem sie kräftig mit den Flügeln schlagen und damit den Kot nach außerhalb des Nestes befördern. Hierbei entsteht viel Staub aus Kot. Der Kot ist gefährlich. Dieses Beispiel sollte als Warnung genug Information geben. Das Thema ist bedeutend wichtig; der Verfasser hat ihm als Anhang eine spezielle Abhandlung gewidmet.

Der ORAC-Wert bei Obsten und Gemüsen

Für den Krebs- und Rheumapatienten ist der ORAC-Wert (Oxygen radical absorbance capacity) ohne wesentliche Bedeutung. Nahrungsmittel mit hohem ORAC-Wert haben noch keinen Krebspatienten geheilt; jedoch können sie sich vorbeugend positiv auswirken. Die im Netz befindlichen Äußerungen über den ORAC-Wert von etwa Johannis- und Preiselbeeren im Zusammenhang mit Krebs- und Rheumaerkrankungen stehen auf schwachen Beinen. Es ist noch niemand durch die Einnahme von Preiselbeeren oder gar Johannisbeeren von Krebs geheilt worden. Preiselbeere wird aber bei den Gemmo-Mazeraten gegen rheumatische Erkrankungen verwendet. Jedoch ist die Gefahr durch deren Fruchtzucker viel höher zu bewerten.
Wer sich einbildet, freie Radikale fangen zu müssen, der nimmt einfach Kidneybohnen. Die haben wenigstens keinen Fruchtzucker und haben die doppelte radikalefangende Kapazität wie die besten Beeren. DAS schreiben die Internet-Schwätzer aber nie! ES IST SCHON LANGE BEKANNT, DASS ALLE ROTEN BOHNEN DIE HÖCHSTE KAPAZITÄT HABEN.
Über den ORAC-Wert gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand keine wissenschaftlich hinreichend gesicherten Erkenntnisse, welchen Einfluss er auf physiologische Abläufe im menschlichen Körper und dessen Gesunderhaltung hat.

Spagyrik

Im Netz tauchen seit einigen Jahren immer wieder Meldungen zu Cannabis (Hanf, THC) auf: Es kursieren allerhand Informationen darüber, dass man Cannabis (Cannabinoide) als ein neues Wundermittel gegen alles mögliche, wie Krebs z.B., entdeckt haben will. Wir kennen jedoch keinen medizinischen Beleg zu universeller Krebsheilung mit Cannabis bei dessen Anwendern. Cannabis wird derzeit allenfalls unterstützend bei der Chemotherapie eingesetzt und soll seichte Wirkungen bei der Behandlung von Glioblastomen zeigen sowie bei der Schmerzlinderung. Es wird auch bei der Sterbehilfe bei austherapierten Patienten schmerzlindernd eingesetzt. Andererseits hat es noch vor Taurolidin, Resveratrol und Dendritischen Zellen die stärkste Breitenwirkung. Siehe Buchanfang.
Warum jedoch bekommen Cannabis-User dann genauso oft Krebs, wie alle anderen Personen? Das scheint vordergründig im Gegensatz zu diesen Feststellungen der konventionellen Medizin zu stehen. Es ist dennoch kein Widerspruch: Wie oben im Buch erwähnt, wirken Cannabinoide so gut wie überhaupt nicht bei der Krebsprävention. Das resultiert darin, dass der Ausbruch einer Krebskrankheit bei Cannabis-Usern durch Cannabis NICHT verhindert wird. So viel zu dieser Wunderdroge.
Interessant ist es in dem Zusammenhang, dass auch Guzman/Feria von nicht einer (!) Krebsheilung berichten können, jedoch sehr mit Cannabinoiden tätig sind. Was sie mitteilen, das ist: Cannabinoide verzögern den Tod etwas. Derzeit ist der Stand des Wissens der, dass Cannabinoide aber bei der Schmerzbekämpfung gut geeignet sind. GW Pharmaceuticals hat ein Mittel entwickelt, das zu gleichen Teilen THC und CBD enthält (so, wie es sich die Alternativmedizin wünscht). Es nennt sich Sativex und hat trotz dieser idealen Voraussetzungen KEINE krebshemmende Wirkung! Aus der Traum. Und es stellt sich die Frage, wann denn haben Cannabinoide die postulierte krebshemmende Wirkung, wenn nicht bei solch idealen Gaben von THC und CBD??? Und wenn irgend jemand behauptet, durch Cannabisprodukte von welchem Krebs auch immer geheilt worden zu sein: Bitte melden. Arztberichte beilegen. Das Netz ist voll; belegbare Heilungen gibt es nicht eine und wir kennen auch nicht einen ehemaligen Krebs-Patienten. Es scheint auch so, als ob die Wirksubstanz nicht das THC ist, sondern das CBD. Das liegt in unserem Verständnis auch näher und würde bedeuten, daß man das THC, das die Rauschwirkung erzeugt, weglassen lann und darauf zielt, nur CBD zu extrahieren. Dann sind die Negativwirkungen von Cannabis einfach weg und der vermeintliche Wirkstoff, das CBD, wirkt alleinig. So kann’s mit einer Heilwirkung hinkommen. Natürlich dürfen wir als Ernährungsberater keine Heilswirkung versprechen, auch der Arzt nicht(!), wer jedoch was selbst in die Hand nehmen will, geht nach Israel und fragt nach Klinik und CBD. Adresse dürfen wir keine nennen.
Jedoch gibt es in der Spagyrik eine Anwendung von Hanf bei Rheumaerkrankungen. Hier die Zusammensetzung des Mittels. Die Applikation A ist für denselben Zweck, aber ohne Hanf.

Applikation B
Cardiospermum D2 spag. 5,0
Propolis D2 spag. 5,0
Phytolacca D2 spag. 5,0
Rhus tox. D4 spag. 5,0
Cannabis sativa D1 spag. 10,0
Dosis:
akut: stdl. 5 Sprühstöße i.d. Mund

 

Applikation A
Cardiospermum D2 spag. 10,0
Mandragora D2 spag. 5,0
Phytolacca D2 spag. 5,0
Rhus tox. D2 spag. 5,0
Eupatorium D2 spag. 5,0
Dosis:
akut: stdl. 3 Sprühstöße i.d. Mund
chronisch: 3x tgl. 3 Sprühstöße i.d. Mund

Gemmo-Mazerate

In diesem Zusammenhang nennen wir außerdem die Gemmo-Mazerate. Dies sind frische Pflanzenbestandteile, die in einer Alkohollösung extrahiert werden. Sie werden nicht bei Krebs, sondern nur bei Rheuma angewendet:
Esche
Legföhre
Preiselbeere
Weitergehende Aussagen über Spagyrik und die Gemmo-Mazerate sprengen den vorliegenden Text und können hier derzeit nicht publiziert werden.

Vitamin B17, Ameisensäure, Brennesseln, Ingwer, Curcumin, Gelbwurz

Ein Wundermittel zu sein, wurde Vitamin B17 nachgesagt. Und der Ameisensäure. Der Patient probiert letztere mit der entsprechenden Vorsicht. Ameisensäure wird jedoch nicht eingenommen. sondern aufgenommen: Der Patient legt – wie auch immer – (wenn eine Allergie ausgeschlossen ist) seinen Arm mit der Unterseite auf den Ameisenhügel, so dass die Tierchen beißen – am Anfang der Anwendung für unter eine Minute, später länger. Wir haben jedoch nicht nur die Ameisensäure beobachtet, sondern auch die Verabreichung von Brennnessel und Ingwer. Bei Rheuma können Brennnesseltee (selbst gemacht) und Ingwer nützlich sein. Zumindest bringen beide berichtet oftmals Linderung. Empfohlen werden sogar die in der Apotheke erhältlichen Ingwer-Tropfen und alternativ/ergänzend Gelbwurz/Curcumin, Petersilsaft, Löwenzahnsaft, Alfaalfa, Gerstengras, Melasse/zuckerarme amerikan. Melasse, Wacholderöl, Anisöl, Zimtöl, Nelke/Nelkenöl.
Ein Patient hat berichtet, dass sein Rheuma urplötzlich gelindert worden war, als er mit Brennesseln in Kontakt gekommen war: Bei einer Sommerwanderung war er in Brennesseln getreten. Er hat dann, weil sowieso alles an den Beinen gebrannt und den allzeit präsenten Rheumaschmerz überdeckt hat, auch die Unterarme (innenseitig) an die Brennesseln gebracht. Also war seine Radikalkur, dass er Beine und Unterarme an die Brennesseln brachte. Tut zwar weh, hat ihm aber geholfen. Für wie lange ließ sich nicht mehr feststellen. Wahrscheinlich war die Linderung auch durch den alles übertreffenden Schmerz ausgelöst, der den Rheumaschmerz zumindestens für eine Zeit verdrängt hat. Bei anderen bisweilen angepriesenen Supertricks haben wir unsere Zweifel: Kümmelwasser und Pfefferwasser. Was die bei Krebs und Rheuma bewirken sollen, ist uns ein Rätsel. Kümmelwasser ist nur dafür bekannt, dass es Blähungen lindert; Pfefferwasser soll beim Abnehmen helfen, also eine (Abnehm-) Diät unterstützen. Vielleicht kann bei Diabetes und Übergewicht der eine oder andere Effekt auftreten. Für unsere Zwecke scheinen beide bislang unbrauchbar. Anders ist das bei Echtem Schwarzkümmel (Nigella Sativa, Kalonji, black onion seed). Dieser ist nicht mit unserem Kümmel/Kreuzkümmel verwandt. Es wird auch das Schwarzkümmelöl verwendet. Es wirkt antioxidativ und es ist sowohl eine konventionell-medizinische als auch eine alternativ-medizinische unterstützende Wirkung belegt.
Brauchbarer kann das „Vitamin“ B17 sein. Es ist kein offizielles Vitamin und es ist überhaupt kein Vitamin(!). Es gibt Patienten, die nehmen es in Form von Aprikosenkernen, die B17 enthalten. Auch bittere Mandeln sollen B17 enthalten. B17 soll die Krebszelle vergiften, gesunde Zellen nicht beeinflussen – und wird damit zum kindlichen Wunsch des Erkrankten, der am liebsten alle Krebszellen ausmerzen und „töten“ wollte. Der eigentliche Wirkstoff ist Amygdalin/Laetril; ein weiterer Begriff ist Nitriloside. Wir haben noch keine Heilung erlebt, auch verschwand kein Rheuma, doch ist das Thema in der Theorie bestechend einfach – und in der Theorie dürfte auch der Heilungserfolg auftreten: Ein (verborgenes, also gebundenes) Gift in einem Nahrungsmittel wird von der gesunden Zelle neutralisiert und in der anaeroben (aerob/anaerob siehe im Buch) Krebszelle (durch diese Eigenschaft „findet“ das Gift seinen Ort) durch den dort angeblich befindlichen Zucker freigesetzt und „vergiftet“ so den Übeltäter – und NUR den. Sowas wäre einfach nur noch schön. Genauer genommen sei es so, dass die auf Zucker*80 angewiesene Krebszelle den Zuckeranteil, die beta-Glucosidase*80, des B17 abspaltet und der Giftanteil (es ist die Blausäure) dadurch freigesetzt wird – die gesunde Zelle mit ihrem völlig anderen Stoffwechsel spalte kein B17 (das ist übrigend falsch, siehe unten) und setzt damit auch keine Blausäure frei. Theoretisch. Denn dann wären die Kerne IMMER völlig ungefährlich und man könnte sie in hoher Menge zu sich nehmen, der Körper könne ja geringe Mengen Blausäure „vernichten“. Ungefährlich sind sie aber nicht, da B17, Amygdalin/Laetril, systematisch immer Cyanid freisetzt. Schon hierdurch ist belegt, dass diese selektive Krebszellentötung nicht funktionieren wird. Das heißt aber wiederum, dass genau die Theorie FALSCH ist. Deswegen beobachten wir Patienten, die bittere Aprikosenkerne einnehmen. Sie fingen mit 1 Kern am Tag morgens an und berichten in der Folge von überhaupt keinem Problem. Höhere Dosen kann man schon nicht gutheißen. Derzeit. Das Problem ist die Blausäure, die in bitteren Mandeln mit bis zu 3000mg/kg, in (bitteren) Aprikosenkernen mit 2000mg/kg bis zu 3000mg/kg enthalten ist. Süße Aprikosenkerne haben bis zu ein Zehntel davon, also doch noch etwas, d.h. für Viele zu viel. Veranschlagt man die zulässige Maximaldosis pro Kilogramm Körpergewicht KG und Tag zu 20ug, dann ist die Maximaldosis bei einem 80kg schweren Erwachsenen 1,6mg/Tag. Eine kleine Packung bittere Mandeln hat 50g. Damit hat sie das Potential von bis zu 150mg Blausäure (3000mg/kg x 0,050kg), was bei Erwachsenen schon tödlich sein kann. Wenn man bedenkt, dass in einer Packung 65 Kerne sind, dann wird klar, dass ein durchschnittlicher Kern bis 2,3mg Blausäure enthält (150mg/65). Hieran sieht man, dass der Laie die immanente Gefahr völlig unterschätzt, denn hieraus resultiert, dass die Höchstdosis schon mit dem ersten Kern überschritten wird. B17 erscheint uns ohnehin bei der Einnahme (also oral, der Kern) als zu schwach; man müßte den Wirkstoff extrahieren und spritzen (intravenös), was gefährlich erscheint. Es werden Todesfälle bei Applikation i.v. und i.o. berichtet. Vielleicht tut sich da in den nächsten Jahren was in der Forschung. Wir hoffen es. Die Untersuchungen, die wir kennen, verheißen nichts hoffnungsvolles. Eine schließt damit, dass <B17> nicht gesund und zudem nicht krebsheilend ist.
Der vermutete Wirkmechanismus von B17 ist ohnehin sehr fragwürdig: Der Zucker, das Glucosidase-Enzym, soll in Tumorentitäten in höherer Menge vorkommen, als in gesunden Zellen. Die Rhodase, die die Blausäure durch Spaltung in ungefährliches Thiocyanat abbaut, soll in Tumoren in geringerer Menge vorkommen. Hieraus wird gemutmaßt, daß ein Tumor begierig Blausäure aufnimmt (Glucosidase) und zugleich weniger Blausäure abbauen kann (Rhodase). Das klingt bestechend plausibel – ist aber erwiesen falsch: Glucosidase kommt nur in Spuren im Gewebe vor und kann somit garkein Mitspieler im Wirkmechanismus sein. Und schon garnicht unterscheiden sich gesunde und Tumor-Zelle in ihrem Glucosidase-Gehalt. Wenn beachtet wird, dass Rhodase in gesunder und Tumor-Zelle nicht in unterschiedlicher Menge vorkommt, dann fällt der postulierte Wirkmechanismus in sich zusammen.
Wir haben eine merkwürdige Häufung von Augenproblemen bei Anwendern festgestellt. Und ob es überhaupt bei Rheuma wirkt, ist auch uns derzeit völlig unbekannt. Kein Anwender konnte irgendwas positives berichten. Vielleicht ist es einer der wenigen Fälle, wo Krebs und Rheuma unterschiedliche Behandlung erfordern. Es darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass neben den genannten Kernen auch (ungekochte) Limabohnen, Maniok, Hirse, Flachs (Lein, cf. Leinöl), Bambus-sprossen und sogar der Holunder, hier die Beeren, (Sambunigrin ist in unreifen Holunderbeeren enthalten; aus ihm kann Blausäure freigesetzt werden) gebundene Blausäure enthalten. Hier tut sich für die Forschung ein weites Feld auf. Und bei Holunder ist es so, dass er sogar homöopathisch eingesetzt wird: Holunderbestandteile werden homöopathisch verschlagen und als Globuli verwendet. Bei Holunder enthalten Blatt, Wurzel und Rinde besonders viel gebundene Blausäure.
2*80 Da der Zuckergehalt der Krebszelle garnicht hoch genug ist für diesen Prozess, wurden Untersuchungen vorgenommen, die die Effekte bei ERHÖHTER gleichzeitiger Zuckergabe untersuchen, also Einnahme von großen Zuckermengen und parallel von Amygdalin/Laetril. Wir hatten Gelegenheit, vom Erfolg solcher Maßnahmen zu hören. Es wäre zukünftig interessant zu untersuchen, ob der Effekt auch bei (wertvoller) Melasse anstelle von (ansonsten wertlosem) Zucker auftritt. Auch Honig wäre zu untersuchen.
Als Zugabe kann neben Zucker auch eine erhöhte Vitamin-A-Gabe effektsteigernd sein. Leider haben wir nicht die Mittel, das zu untersuchen. Jedoch ist die Zucker-Vitamin-A-Exposition Gegenstand weiterer Untersuchungen in der Praxis. Ferner interessant sind Untersuchungen, die schon erfolgt sind, und aussagen, daß Sellerie, Pfirsiche, Bohnensprossen und Karotten(!) die Vergiftungswirkungen von B17 verstärken. Das gleiche gilt für zusätzliche Vitamin-C-Gaben.

Klarstellung zu dem vorgeblichen Wirkungsmechanismus B17

Was hinter dem vom Laien geglaubten selektiven Vergiftungsprozess der Krebszelle steckt, das ist vergleichbar mit dem Prozess um ein Immunkonjugat, einen Antikörper, der an eine spezifische Stelle einer Zelle andockt und dann etwa ein Toxin freisetzt, das den Adressaten, die „böse“ Zelle, tötet (Apoptose). Wer genaueres lesen will, gurgelt nach
– antikörper wirkstoff konjugate b17 laetril OR amygdalin
– antibody drug conjugates (ADCs)
– apoptose drug targeting PCD AICD ACD
Wir werden hier keinen Platz noch Zeit verschwenden, diese Prozesse um B17 weiterführend zu beschreiben, solange nicht die erwähnte Zucker-Vitamin-A-Exposition geklärt ist.

Sauberkeit im Umfeld des Patienten, Körperpflege

Zur Sauberkeit der Wäsche

Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, dass der Patient seine Körperwäsche hochfrequent wechselt. Das meint, dass morgens IMMER neue Unterwäsche UND Hemd/Bluse angezogen wird. Alle Wäsche muß mit 60°C oder mehr in der Waschmaschine gewaschen werden, nicht in der CHEMISCHEN(!) Reinigung. Wäsche wird wegen der chemischen Exposition mit einer nur geringen Menge Waschmittel gewaschen; ein Teelöffel pro 5 kg genügt (außer bei echt dreckiger Wäsche). Waschmittel nehmen wir vom Discounter; das ist mindestens so gut wie die bekannten Marken. Es wird, wenn möglich, der Spülgang ausgedehnt (Extra Spülen) und es darf KEIN Weichspüler für den letzten Spülgang gegeben werden: Alle Chemie bleibt draußen!
Chemische Reinigung: Die Gefahren für die Betreiber und Benutzer von chemischen Reinigungen sind seit 30 Jahren bekannt. Das Netz ist voll davon. Wir haben das auch selbst erfahren: In der chemischen Reinigung in der Nähe wechselte das Personal so auffällig schnell. Das neue Personal berichtete immer wieder, dass der oder die, die dort vordem gearbeitet hat, gestorben sei. Schon damals schlossen wir aus dem Faktum, dass sie 1. Per(chloräthylen) verwendet haben und 2. daß Tippex (mit Tri(chloräthan)) als gesundheitsschädlich bekannt ist, dass auch Per aus der Reinigung schädlich ist. Und unter der Schutzfolie haben die gereinigten Anzüge immer gestunken wie vor einer Lackiererei die Entfettungsmittel. AbN.: Die (damalige) Analogiebildung von Per(chloräthylen) und Tri(chloräthan) war wegen der offensichtlich unterschiedlichen, jedoch dennoch ähnlichen funktionalen Gruppen chemisch nicht ganz korrekt, aber damals wußten wir das nicht besser. Das Ergebnis war jedoch in jedem Fall korrekt. Interessant ist bei diesem Thema, dass früher Trichloräthan zur Entkoffeinierung von Kaffee verwendet wurde, heute Dichlormethan oder Ethylacetat. Angeblich wird beim deutschen Kaffeeimport aber nur Wasserdampf verwendet. Gleiches gilt bei Schwarztee. Wer dennoch entkoffeinierten Tee trinken will, kann auf dessen erste Brühung verzichten und die zweite (und folgende) Brühungen nehmen. Wir jedenfalls trinken auch keinen entkoffeinierten Kaffee, denn auch dieser säuert.

Zur Sauberkeit der Wohnung

Wir haben oftmals festgestellt, dass die Teppiche in Wohnungen von Patienten sehr an Hygiene mangeln. Auch Tapeten und Wandbehänge sind oft abgelöst oder tragen Schimmelsporen unter/hinter sich. Am besten zieht man, wenn man derartige Mängel erkennt, alte Tapeten ab. Geschieht dies trocken, so ist ein Mundschutz zu tragen; wird zuvor aufgeweicht, meidet man den Hautkontakt mit dem nun feuchten Kleber. Der Grund liegt darin, daß zur Schimmelbekämpfung Isothiazolinone bei der Herstellung in den Leim gegeben werden. Diese können auf der Haut allergisch reagieren und auch in die Lunge gelangen. Stäube und Leimspritzer dürfen nicht in Kontakt mit Menschen gelangen. Im Bad finden wir oft uralte Handtücher, nie trocknende Waschlappen – und Zahnbürsten, die erstens zu hart sind und zweitens scheinbar das Alter ihres Benutzers erreicht haben. Und an Seife wird verwendet, was nur irgend billig hergeht. Dafür entdecken wir Unmengen von chemischen Reinigungsmitteln. Es wird übrigens nichts gesünder in der Wohnung, wenn viel Chemie eingesetzt wird. Was ist also zu tun, wenn man etwa gelegentlich ein Silberfischchen im Bad entdeckt? Na? Man tut GARNICHTS! Das Silberfischchen ist nicht ekelig, es ist nur ungewohnt. Es reinigt vielmehr dadurch, dass es (Schädliches) frißt. Es ist also kein Schädling. Es ist nützlich. Daran sollte sich jeder gewöhnen. Weil DU krank bist, mußt Du nicht gleich alles Leben in Deiner Umwelt ausrotten! Gleiches gilt für kleine Fruchtfliegen in der Küche. Machen sie das Obst kaputt? Nein. Sie zeigen aber an, welches Obst (und Gemüse) anfängt, kaputt zu gehen. Der Patient findet so zuverlässig jede Frucht, weit bevor sie schimmelt oder fault. Man schaue einfach, wo sie hinfliegen. Dort ist das Übel. Alles klar?
Das Ganze läuft unter dem Begriff fehlende Prägung (mangelhafter Kontakt mit Umweltkeimen, „Landkinder bekommen keine Allergien“). Geschirr: Ein Tropfen eines guten Spülmittels genügt. Billige Spülmittel sind nicht so ergiebig. Und nach dem Spülen MUSS das Geschirr noch mit klarem Wasser sorgfältig abgespült werden. Wir haben Rückstände von Spülmittel am Geschirr feststellen können, wenn wir es gleich zum Abtropfen abgestellt haben.
Ein völlig unbeachteter Punkt ist der Spülkasten der Toilette: Im Wasserkasten reichert sich schon nach kurzer Benutzung oberhalb der Wasserlinie Schwarzschimmel an. Zum Entfernen verwendet man drei Mittel (hintereinander): Dan Chlorix/H2O2/Kodan-Tinktur – Essigessenz – Alkohol. Nach der Reinigung kommt noch ein kräftiger Spritzer Dan Chlorix in den Wasserkasten, wenn er gerade wieder füllt. Und da bleibt das Spülwasser dann über eine Nacht. Laß dabei auch CocaCola in der Toilettenschüssel seine Wirkung entfalten: Gieß es da rein und Du wirst am nächsten Morgen eine sehr saubere, entkalkte Toilette vorfinden. Es muß natürlich „echtes“ Cola sein – mit Phosphorsäure.
Zur Sauberkeit der Wohnung addiert sich das Entfernen von schädlichen Produkten. Solche sind beispielsweise Energiesparröhren (NICHT: LED-Leuchten), da sie Quecksilber freisetzen, alte Kühlschränke, alte Waschmaschinen, Radioempfänger und Fernseher mit Röhren, neue (meist billige) Möbel sowie Küchen- und Badeinrichtungen, elektrische Heizdecken und so fort. Bei Energiesparröhren haben wir Versuche angestellt, indem wir sie wochenlang in geschlossenen Behältnissen betrieben haben. Resultat war, dass das Behältnis nach dieser Zeit bestialisch wie elektrisch verdampftes Metall gestunken hat. Bei normalem Betrieb würde das Quecksilber sich in den Räumen verteilt haben. Ein Rheumapatient hatte Jahre, bevor er erkrankte, alle seine Leuchten auf Energiesparröhren umgerüstet. Alte Geräte, besonders die oben Genannten, haben die Eigenschaft, Schadstoffe zu akkumulieren und ebenfalls abzugeben. Elektrische Heizdecken erzeugen ein Magnetfeld – egal, ob sie mit 12V-Trafo oder bei 220V betrieben werden. Zur magnetischen Beeinflussung mehr im Buch.
Um die Schädlichkeit von Geräten und der Einrichtung verläßlich zu klassifizieren, muß die Wohnung des Betroffenen vom sachkundigen Behandler abgegangen werden. Wie in den Kapiteln unter dem Thema „Gesamtheitlich“ geschildert, erfolgt eine solche Begehung der Wohnung des Betroffenen auf folgende Weise:
Nach einem
–    Erstgespräch mit dem Betroffenen
werden
–    Einflüsse auf die Wohnung und die Bewohner geprüft mit:

  • Feldstärkemessgerät für alle elektrischen Felder, Sender/Funk, Stromversorgungen etc.
  • Messung mit schreibendem Multimeter und versch. Spulen für <wie oben>
  • Gamma-Meter, Geigerzähler für Radioaktivität und mittelbar Neutronen-Abbremsung
  • Magnetfeldmessung, Magnetometer für das Erdmagnetfeld und dessen Störungen
    sowie für technische Einflüssesiderischem Pendel, Federsystem zur Gravitationsmessung,Massemessung mit Waage für Masse- und Gravitationsirregularitäten und -anomalien
  • Lampe für die Detektion der floureszierenden Aflatoxine des Schwarzschimmels + Sofortreinigung

Körperpflege und Sauberkeit

Aus uns eigentlich unerfindlichen Gründen bringt die „Reinigung der Körperöffnungen“ Verbesserungen. Der Begriff steht in Anführungszeichen, weil er so im Hinduismus zu finden ist: Der Ausdruck wird von Yogis gebraucht. Solch eine Reinigung unterstützt die Genesung. Dazu verwenden wir in unserem Kulturkreis eine sanfte reine Seife aus dem Reformhaus – aber nur WENIG davon! Eine heißt z.B. Sonett (nein, der Verfasser bekommt keine Provision). Besonders gut eignet sich die afrikanische Seife. Vorsicht vor Flüssigseifen/Shampoo mit Phthalaten (siehe Packungsangabe). Parabene sind nicht so kritisch; wir vermeiden sie dennoch (die eigentliche Gefahr in Körperpflegemitteln geht auch von Aluminium aus!). Das oftmalige, AUSGIEBIGE Baden und Reinigen unterstützt die Heilung. Wer das nicht tut, stellt eine Weiche falsch. Zum Baden verwendet der verantwortungbewußte Patient nur die eigene Badewanne und nicht das Hallen-/Freibad. Das dortige Wasser ist zumeist gechlort und Chlor ist eine Hauptursache für Krankheiten aller Art. Man kann es garnicht oft genug betonen, wie gefährlich Chlor ist. Körperöffnungen sind alle Körperöffnungen incl. Augen!
Händewaschen muß oft erfolgen; hier ist eine geeignete Seife zu nehmen (in einem Behältnis mitführen). Oft und heiß abwaschen. Das ist aber dann auch die einzige Reinigung, die der Mensch oft durchführen muß. Es ist NICHT nötig und auch unerwünscht, sich permanent einzuseifen, mit Seife zu duschen oder zu baden. Der Patient läßt bitte sein Hautbiotop in Ruhe. An was soll sich denn das Immunsystem messen, wenn es nicht gefordert wird?
Augen: Leicht über die evtl. vorhandenen Tränensäcke massieren, viel Wasser verwenden, keine Seife; die äußeren Augenwinkel mit rauhem Waschhandschuh massieren. Sie dürfen sich leicht röten, aber man muß sie nicht gleich wundreiben. Falten bleiben so lange Zeit fern (so macht es jeder in Hollywood und darum brauchen Schauspieler immer so lange, um sich morgens herzurichten, sagte man uns in L.A.), vorhandene werden kleiner. Uns interessiert aber nur Reinigung und heilende Wirkung. Wichtig ist auch das tägliche „abrubbeln“ der Haut am ganzen Körper mit einem geeigneten Waschtuch/Waschlappen und mit NUR-Wasser, keine Seife. Hierbei den Rücken nicht vergessen; den erreicht man ausgezeichnet mit einer Stielbürste. Das behält das Hautbiotop bei. Diese Methode ist eine Pflege, keine Reinigung. Sie ist im Grunde genommen eine Anwendung von Kneipp/J.Hahn mit WARMEM Wasser. Zu Kneipp/J.Hahn mehr noch andernorts im Buch.

Rasieren

Dieses führt immer zu Reizungen/Verletzungen der Haut; deshalb ist die Verwendung von Rasierschaum abzulehnen, denn hierdurch können von uns unerwünschte Stoffe eindringen. Und wie macht man es nun richtig? Bart mit heißem Wasser einweichen, dann den Rasierapparat unter KALTES Wasser halten, damit die Haarwurzeln sich nicht wieder einziehen, dann wie gewohnt rasieren. Wer Mehrklingenrasierer verwendet, muß den Raum zwischen den Klingen nach jeder Rasur reinigen (alte Zahnbürste, Nadel) und mit heißem Wasser spülen wegen der Infektionsgefahr.

Die Zahnreinigung

Die Zahnreinigung erfolgt ohne Zahnpaste wie schon begründet. Rheumatiker und Krebspatienten haben trotz Pflege oft eine schlechte Mundhygiene. Das ist auch kein Wunder, denn Infarkte und andere Herzerkrankungen, Arteriosklerose, rheumatoide Arthritis, verschiedene Krebsformen und Diabetes sollen auch von Bakterien des Mundraumes herrühren können.
Der Patient muß sich sicher sein, jede Zahnlücke tiefgreifend gereinigt zu haben. Da muß man mindestens alle zwei Jahre eine sog. professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt absolvieren (ab 60.-). Allein das hat Patienten schon mal geholfen. Übrigens: Eine gekonnt ausgeführte Zahnreinigung TUT NICHT WEH. Wenn ein Zahnarzt dabei permanent Schmerzen bereitet, dann sucht man sich nen besseren. Gleiches, wenn er nur ne Viertel Stunde braucht. Ein verantwortungsbewußter und erfahrener Zahnarzt wird für Ober- und Unterkiefer je einen getrenntenTermin festlegen und es wird nur einige Male ein bischen weh tun (ein halbwegs intaktes Gebiß ohne eigentliche Schäden vorausgesetzt). Es gibt Zahnarzthelfer und -innen, die machen die professionelle Zahnreinigung wie ein guter Arzt, also keine Angst. Notwendig ist auch die Verwendung von Zahnzwischenraum-Bürstchen. Diese müssen aber die WEICHEN sein (z.B. TePe) und man reinigt mit ihnen alle Zahnzwischenräume. Zwei Größen reichen. Das Ganze immer NACH jedem Essen auch morgens zuerst essen, dann putzen. Auch Zahnseide kann verwendet werden. Da man alle Arten von Zucker wegläßt, wird sich die Mundhygiene verbessern; wir kennen einen Lehrer, der nie Zuckerstoffe gegessen hat – und er hatte keine einzige Plombe. Nach dem Genuß von phosphorsäurehaltigen Getränken wie Coca-Cola und (sauren) Früchten wie Äpfel muß der Mund sorgfältig gespült werden (Wasser genügt), aber dann NICHT zähneputzen! Jedoch meidet man diese Getränke ohnehin und alle Obste.
Wir kennen jedoch Patienten, die im Zuge von Gesundungs- und Heilungserfolgen Alfaalfa, Gerstengras, Wacholderöl, Anisöl, Zimtöl, Nelkenöl einnehmen. Ihre Erfolge oder nicht erscheinen aber sehr individuell und schlecht auf die Allgemeinheit übertragbar zu sein.
Zahnspülen macht der Patient abends – lange – mit Wasserstoffperoxydlösung (einige Tropfen der dreiprozentigen Lösung ins Spülwasser; NIE rein mit 3% oder schwach zu 1 oder 2% verdünnt verwenden, auch wenn das Netz etwas anderes weiß!) und mit NHC. Wenn der Patient eine Entzündung am Zahn hat, dann empfiehlt der Volksmund Nelkenöl. Man läßt das lieber, es könnte zu Zahnfleischschwund führen. Wir kennen einen Patienten.
Und der Patient wird auch keinen Kaffee oder Tee am Nachmittag mehr trinken. Und deswegen auch keinen Kuchen am Nachmittag mehr essen. Auch Kardamom gibt’s nicht mehr im Kaffee. Der schmeckt zwar vielen gut, doch bei Rheumapatienten sehen wir schon länger Anzeichen, dass er alle Bemühungen, die Kortisondosis zu senken, zunichte macht. Ein Patient trank regelmäßig Kaffee und als er Kardamom dazu gab, ging sein Kortisonbedarf von 5 auf 7,5mg/Tag, anfangs sogar auf fast 10.

Zähne, Amalgam

Heute würde man auch Amalgam entfernen (ja, das ist aufwändig. Aber es ist auch die Gesundheit des Patienten. Der Erfolg aller hier geschilderter Maßnahmen hängt direkt damit zusammen. Der Hintergrund ist das ähnliche, negative Wirkungsspektrum von Quecksilber und dem uns bekannt negativen von Aluminium). Anläßlich der Entfernung von Amalgam ist sehr großer Wert darauf zu legen, dass der gewählte Zahnarzt GROSSE Erfahrung darin hat, wie Amalgam zu entfernen ist, sonst schluckt der Patient so große Amalgammengen bei der Beseitigung, wie er es nicht im ganzen Leben sonst täte (und der Zahnarzt übrigens auch). Wer da nur bohrt und ein bischen absaugt, macht es schon falsch. Leider darf der Verfasser hier keinen bestimmten Zahnarzt empfehlen. Was der Patient statt Amalgam nimmt, ist natürlich auch kein Gold, denn das hat im Mund vergleichbar ungeeignete Nebenwirkungen. Nimm die aktuellen unter UV-Licht aushärtenden Kunststoffplomben und achte (nicht nur bei eventuellen Wurzelresektionen) dar auf, dass man kein Epoxyphenol verpaßt bekommt. Es gibt einen Test, mit dem man testen lassen kann, auf welche zahnmedizinischen Produkte man reagiert. Getestet werden z.B. Acrylpolymerisat, Zyanacrylat, Zink-Oxyd, Vinylpolymerisat, Silikatzement, Silberzement, Silberamalgam, Polymerisat, Phosphatzement, Palladium metallicum, Niccolum metallicum, Glasionomere, Dualkleber, Carboxylatzement, Calciumhydroxyd, Acrylpolymerisat.
Insider berichten: Laß künftig die Zahnpasta weg und Du wirst deinen Zahnarzt lange Zeit nicht mehr brauchen, weil sich Deine Zähne und Plomben dann nicht mehr abnutzen und Du folglich weniger Quecksilber-Abrieb mehr abkriegst, denn du schleifst es nicht ab. UND die Plombe muß in der Folge nicht erneuert werden (im übrigen sind jegliche Fluor-Gaben in der Nahrung überflüssig; Flour ist in Deiner Nahrung zur Genüge vorhanden). Dein Zahnarzt ist dann der einzige Leidtragende – er wird an Dir nicht mehr viel verdienen. Jedoch Du wirst keine Zahnprobleme mehr haben und auch keine sog. Putzdefekte durch die Schleifmittel in den Zahnpasten. Was der Patient aber macht, das ist: Er putzt sich gelegentlich mit Natron NHC die Zähne. Dazu rührt er in einer Schale ein Obst, eine Frucht, mit NHC zu einem flüssigen Brei. Als Frucht eignet sich fast jedes Obst, denn es muß etwas Säure haben – und das haben fast alle Früchte. Man nahm Erdbeere, manchmal Himbeere. Das schmeckt noch ganz gut und vor allem werden Beläge entfernt. Aber Früchte essen ist nach wie vor tabu! Es ist im übrigen Quatsch, wenn der Johannisbeere eine günstige Wirkung bei Krebs und Rheuma nachgesagt wird: Es ist vielmehr von den Obsten am ehesten die Preiselbeere, eher noch die wilde Blaubeere. Wer will, kann sie verwenden; Wunder wird aber keines passieren. Preiselbeere wird jedoch bei den Gemmo-Mazeraten verwendet und bei Tees. Und Blaubeeren haben leider unerwünschte Alkaloide.
Läßt sich eine rheumatische Erkrankung so garnicht beseitigen, soll das an Amalgamzähnen (oder einer Quecksilbervergiftung) liegen können. Es kann auch an versteckten Vereiterungen der Enden einer Zahnwurzel liegen. Hier zeigt das Röntgenbild an den Enden einer Zahnwurzel sog. Möndchen. Diese sind mit Eiter gefüllt und haben auf dem Bild eine Form wie eine Mondsichel. Die Beseitigung kann nur ein Kieferchirurg machen. Der Eingriff ist eine schwere Operation. Die Prävention ist einfacher. Zahnschmerzen:
Patienten wenden (indischen) Weihrauch an; auch Ballistol wird genommen. Das Weihrauchpulver wird als Teig, die Weihrauchtabletten in Stückchen um den Zahn gelegt und dort für viele Stunden belassen. Derweil nicht trinken oder essen. Ballistol wurde mit der 10ccm-Spritze und kleiner Kanüle an Zahntaschen und in Zahnzwischenräume gebracht.
Präventivmaßnahme gegen Quecksilbervergiftung ist die geeignete Aufnahme von Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Zink, Molybdän, Selen und Germanium. Diese lagern sich ein und blockieren die weitere Aufnahme von Quecksilber.

Kosmetika, Hautpflegemittel

Der Kontakt mit problemaufwerfenden Stoffen ist verboten. Vorsicht vor Zeitungsdruckerschwärze; diese kann zu Kontaktirritationen führen. Dass der Patient keine Kosmetika verwendet ist klar. Man prüfe einfach, was in Shampoo und Conditioner drin ist, dann weiß man, was man damit machen muß. Shampoo und Conditioner und der ganze Kosmetikkram eignen sich hervorragend, um Fliegen von einer Autoscheibe zu lösen, aber nicht für die Haut – und die nimmt beträchtlich viel an diesen verschiedensten Stoffen auf. Manch‘ Medikament wird genau deswegen durch Einreiben auf die Innenseite der Oberschenkel und Arme verabreicht. Für etwaige Schäden am Lack eines Autos übernehmen wir natürlich keine Haftung. Jeder ehrliche Hautarzt wird raten, lasse an Deine Haut nur reines Wasser – und das was MEDIZINISCH notwendig ist im Falle einer KRANKHEIT. Aus denselben Gründen wie oben dürfen keine Tatoos und Henna aufgebracht werden. Bei Tatoos vermutet man einen Zusammenhang Unterhautgewebe à Rheuma.

Weitere Reinigungen

Vergessen wird oft die tägliche Reinigung der Füße. Diese täglich zu waschen (mit geeigneter Seife) ist außerordentlich nutzbringend. Auch ein schlimmer Schweißfuß stinkt nach einigen Wochen der Anwendung dann nicht mehr. Zeitgleich müssen jedoch die Schuhe und Socken ERNEUERT werden. Die alten lassen sich selbst mit Kodan-Tinktur (enthält Alkohol und Wasserstoffperoxyd) NICHT desinfizieren. Die für den Patienten positive Wirkung ist die, dass die (stinkenden) Produkte des bakteriellen Zersetzungsprozesses keine Rückwirkungen mehr auf den Körper des Patienten haben (der Fuß „schwimmt“ ja nicht mehr im eigenen Saft!). Siehe auch wiki (2013).
Woher kommt ein Schweißfuß? Die Volksmeinung ist, vom Nichtwaschen, vom Dreck, von Überanstrengung und -überhitzung. Das ist nicht haltbar. In jahrzehntelanger Praxis ist uns nicht ein Fall dergleichen untergekommen. Vielmehr haben Patienten berichtet, sie hätten vermutlich zu viel und zu lange Medikamente, Schlaftabletten etc. eingenommen, sich vielleicht vergiftet oder toxifizierte Lebensmittel (Schimmeltoxine) verwendet. Da viele derer auch Leberwerte außerhalb der Toleranzen hatten, gehen wir von dem Zusammenhang von Leberproblemen, vielleicht auch Nierenproblemen, mit Schweißfüßen aus. Es wurde berichtet, ist die Intoxikation von Leber/Niere beendet – und die kann sehr schleichend sein durch permanent zugeführte, behandelte Lebensmittel – dann ist auch der Schweißfuß weg. Das ist wie alles im Text ein Bericht, kein Heilsversprechen.
Die tägliche Reinigung ist für jeden nötig. Zu Kodan: Wir kennen einen Rheumatiker, der seine Schuhe immer mit Kodan-Tinktur gereinigt und eingesprüht hat, bevor die Krankheit ausbrach.
Handseife machen wir selber: Es eignen sich Fichtennadeln, Schwefelverbindungen und natürliche Ingredenzien. Sehr gut ist afrikanische Seife.

Weitere Anmerkung über Kosmetika, Hautpflegeprodukte und Seifen

Da billig verfügbar und problemlos, werden tierische Produkte bei der Herstellung verwendet, so z.B. Schlachtabfälle von Rind und Schwein. Aber es geht auch anders, d.h. pflanzlich: Statt Schweinefett könnte ein Kosmetikhersteller Olivenöl bzw. Leinöl verwenden. Dann aber wird das Produkt teurer und weniger Kunden kaufen.

Hautirritationen

Wer kleine gerötete Pünktchen auf der Brust, dem Rücken oder anderswo hat, oder Juckreiz am Rücken (vielleicht auch anderswo), der kann diese störenden Erscheinungen höchstwahrscheinlich leicht wegbringen lassen vom Arzt, wenn er eine Salbe mit Erythromycin aufträgt (z.B. Aknederm, Inderm, Eryaknen, alle verschreibungspflichtig). Das ist nichts Gefährliches. Die Hautirritationen kommen oft von der (Bett-) Hygiene: Nach der Behandlung und dem parallelen Wechseln von (Unter-) Kleidung, Bettwäsche incl. Bettlaken und Matratzenschoner ist alles in Ordnung. Matratzen sollten nicht mehrere Jahrzehnte benutzt werden. Auch unter dem Bett, auf und neben den Lattenrosten muß es sauber sein. Salbe mit Erythromycin kann auch bei starkem Achselschweiß verwendet werden: Der Geruchsfaktor sinkt. Die Achselhaare müssen aber abrasiert werden, sonst bleibt das kleine Biotop. Treten nach Rotweingenuß sehr schnell rote Flecken auf der Brust, vielleicht sogar im Gesicht auf, so kann das an einer Histaminintoleranz liegen (siehe im Buch unter Histamin, Dao, Glutamin, Glutamat) oder an einer Überempfindlichkeit für Sulfite. Es bestehen bei der Histaminintoleranz Zusammenhänge mit entzündlichen Prozessen. Hierdurch ist dieses Phänomen relevant für Patienten. Weinerzeuger reden ganz frech offen von dem Einsatz von Weinsäure, Zitronensäure, Gummi Arabikum, Sulfiten und den Aromen der Firma Symlab. Letztere hat die Weinherstellung revolutioniert: Einige Tropfen ihrer Aromen bringen eine ungeahnte Vielfalt von anklingenden Aromen in den billigsten Wein. Wer glaubt denn allen Ernstes noch, daß ein Wein „Klänge von Banane, Grünem Tee(!) und Tabak“ haben kann, wenn er natürlich hergestellt wurde? Beim Wein ist es mittlerweile so schlimm, daß Gourmets garkeinen Wein mehr trinken, da selbst beste Weingüter diese Aromen einsetzen und man selbst in der Hochgastronomie nicht mehr garantieren kann, daß ein offerierter Wein nicht doch vielleicht diese Aromen enthält. Originalton im Tantris in München: . . . wir glauben schon, daß unsere Weinhersteller auf so etwas verzichten . . .

Warzen

Wer Warzen hat oder vor Zeiten hatte (auch als Kind), hat erfahrungsgemäß ein besonderes Risiko bei der Erlangung von Krebs und Rheuma. Man führt das auf ein schon ursprünglich spezifisch geschwächtes resp. leistungsschwaches Immunsystem zurück und auf Darmprobleme. So nutzt es also garnichts, wenn Warzen entfernt werden. Sie sind nicht die Ursache; sie sind das Symptom – das der glücklicherweise meist noch verborgenen Immunsystemschwäche oder/und der Darmprobleme. Die Betroffenen müssen präventiv und speziell behandelt werden. Die Prävention kann ein sachkundiger Mediziner, Heilpraktiker oder präventiv agierender Ernährungs- oder Gesundheits-Berater vornehmen.
Warzen können aus vordergründig mysteriösen Gründen einfach so verschwinden. So sind uns Fälle bekannt, wo Warzen verschwanden, als die Träger sie wutentbrannt „verwunschen“ oder angeschrien haben. Diese Phänomene sind für den Insider nicht außergewöhnlich, da sie lediglich die Kapazitäten der Selbstheilungskräfte des Körpers aufzeigen. Sogar das Schlagen der Warze mit der Hand oder einem Stück Holz hat schon geholfen. Hierbei ist natürlich nicht die Krafteinwirkung auf die Warze der Grund für deren Verschwinden; die explizierte Willensäußerung zu deren Verschwinden ist es. Vieles kann so einfach sein. Die Aufgabe des Behandlers ist hierbei die, den Willen hierzu zu erschaffen, zu bündeln und initial alle Hemmnisse auf dem Weg dahin zu beseitigen. Manchmal ein nicht einfaches Unterfangen. Und für die konventionelle Medizin ein Buch mit sieben Siegeln; da ist es schon einfacher und beträchtlich bequemer, einfach ein Tablettchen (oder einem Warzenstift) zu verschreiben. Im übrigen halten wir garnichts vom Schlagen einer Warze (oder einer irgendwelchen Hautveränderung). Das fußt auf denselben Erkenntnissen, die es verbieten, dass sich ein Patient Massagen, Physiotherapie, zu hartem Sport und anderer körperlicher Anstrengung aussetzt. Mehr im Buch.

Knochenhautentzündung, Tennisarm

Wer Knochenhautentzündung bzw. einen Tennisarm hatte oder noch hat, trägt erfahrungsgemäß ein besonderes Risiko bei der Erlangung von Rheuma. Man kann das auf die ausgebildeten Vorschäden durch diese Krankheit zurückführen. Hier verwendet der Laie natürlich nicht das allseits so beliebte Petroleum (siehe Beschreibung im Buch) als Selbstmedikatation (auch präventiv nicht) – da würde der Schuß nach hinten losgehen. Eine Knochenhautentzündung ist nicht die Ursache; sie ist der Wegbereiter. Die Behandlung kann von kompetenter Seite vorgenommen werden.

Natürliche Gewässer

Diese eignen sich überhaupt nicht für die Freizeitaktivitäten der beschriebenen Patientengruppen. Keime, tote Fische, Vogelkot, Düngungsrückstände, Gülle, Schlamme, Schlick, Verschmutzungen, Kleinstlebewesen und die üblichen Verdächtigen wie Viren, Bakterien, Sporen, Schimmelpilze und Prionen bevölkern das nasse Objekt und fordern das Immunsystem unnötig heraus.
Schwimmbäder siehe unter Körperpflege.

Fasten

Auf arte gab es einen Bericht über Fasten und Heilen (2014). Es wurden die positiven Wirkungen des Fastens bei den verschiedensten Krankheiten berichtet.
In dem genannten Bericht bezeichnet man Fasten als geeignet bei
Bronchial-Erkrankungen
Herz-/Kreislauf-Erkrankungen
Magen-/Darm-Erkrankungen
Endokrine Erkrankungen
Verdauungsorgane-Erkrankungen
Gelenk-/Knochen-Erkrankungen
Haut-Erkrankungen
und als nicht geeignet bei
Krebs
Tuberkulose
Diabetes I
Chronische Hepatitis
Thrombophlebitis (Thrombose, Venenentzündung)
Anorexie (Magersucht)
Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse)
Das überrascht stellenweise.
Schon allein wir haben ganz andere Berichte vorliegen: Gerade bei Krebs soll Fasten gelegentlich umwerfend wirken, bei Diabetes II wird von eingeleiteten Gesundungen berichtet. Aber: Fr. Dr. Clark warnt ebenfalls vor dem Fasten bei Krebserkrankungen. Sie war sehr zufrieden, als ich ihr von dem erwähnten Krebspatienten berichtete, er habe nie eine Fastenkur (im Zusammenhang mit seiner Krankheit) gemacht.
So viel zum Fernsehen. Und die erwähnte „Salogenese“ meint in Wirklichkeit die Sanogenese. Da muß die Redaktion schon ein bischen sorgfältiger arbeiten. Oder meinten die etwa die Salutogenese, wer weiß?
Apropos Sorgfalt der Redaktion: Wenn man anfangs klar berichtet, Fasten eigne sich nicht bei Krebserkrankungen, warum wird gegen Ende der Sendung breit von der starken positiven(!) Wirkung des Fastens auf Krebszellen berichtet?
Fasten wendete man beispielsweise tatsächlich nicht an bei folgenden Konstellationen (NUR Auszug!)
Magersucht, Untergewicht
Eß-Sucht
Psychosen, Alzheimer, Demenz
Depression, Schizophrenie
Dialyse, Infektionen, Alkoholismus, Leberzirrhosen
schweren akuten Erkrankungen, Lungenentzündung, Blutvergiftung
Schwangerschaft, Stillzeit
Alter <14J., >70J.
Am Beispiel einer Klinik am Baikalsee in Goryachinsk (Aussprache „Garjatschiensk“) wurden die Erfolge des Fastens dargestellt.
Der genannte Film berichtet weiter über andere Maßnahmen zur Gesundung. Was uns da sehr überrascht hat, das ist: Man sieht einmal, ganz groß mit zwei Behältnissen dargestellt, dass Adriamycin verabreicht wird. Das könnte irrtümlich den unbedachten Seher dazu veranlassen, seine Hoffnung – irgendwelcher Art – in diesen Stoff zu stecken. Jedoch ist Adriamycin bekannt gefährlich für das Herz. Es darf keinesfalls bei einem geschwächten Organ eingenommen/gespritzt werden. Wir verstehen nicht, wie man in einer populärwissenschaftlichen Sendung so einen Stoff groß darstellen kann.
Die Klinik ist lt. Google 11 Flugstunden und dann noch 600km Autofahrt von Frankfurt entfernt und eignet sich so nur schwerlich zur Therapie für den Europäer; über Ulan-Ude sind es 12 Stunden mit 180km Autofahrt. Was meint denn dieser Sender, wer aus Deutschland da hinkommt??? Buchinger und die Charitee sind da schon näher. Hinzu kommt, daß die Klinik keine Internet-Präsenz hat, nur russisch gesprochen wird und die Preise und Konditionen nicht in Erfahrung zu bringen sind.
btw: Buchinger ist sehr teuer, da fragt man sich, wie eine Fasten(!)-Einrichtung, wo es fast nichts gibt, so hohe Preise erklären will. Die Charitee/Berlin macht ebenfalls nach Buchinger. Da wird Goryachinsk trotz Kosten für den Flug (Euro 800-1200.-) und Busfahrt (12.-/27.-) gleich wieder interessant. Hufeland ist eher schon seinen Preis wert, hat aber auch einen generell anderen Ansatz. Die Eignung solch einer Behandlung ist mit sachkundigen Beratern abzusprechen.

Die Arten des Fastens

Dieser Film stellt mit dieser Klinik nur eine bestimmte Form des Fastens dar, die des Nur-Wasser-Fastens (Fasten 2). Es gibt jedoch noch andere Formen, die unerwähnt blieben:
Fasten Kategorie 1-7, Diäten, alle mit Vorlaufender Diät
Fasten 1:   Trockenes Fasten (KEIN Wasser und auch sonst nichts)
Fasten 2:   Nulldiät, Nur-Wasser (keinesfalls aber Mineralwasser!)
Fasten 3:   Fasten nach Buchinger (Tee, Brühe, Saft)
Fasten 4:   F.X.Mayr (Brötchen vom Vortag, Kuhmilch)
Fasten 5:   Fasten mit Suppen (Gemüse, Kuhmilch, Wasser, Hafer)
Fasten 6:   Schrothkur (abwechselnd trocken, mit Wasser; es ist vegan, mit „wertvollen“ Broten)
Fasten 7:   Spezifische, zielorientierte Nahrungsgabe
FDH (Friß´ Die Hälfte)
Intermittierendes Fasten (z.B. 1 Tag normal, 1 Tag Fasten 2)
Fasten mit reduzierter Nahrungsmittelmenge (klassisches Fasten, Diät)
Fasten mit spezifischen Einschränkungen, z.B. FODMAP-reduzierte Diät
Gerson, und viele Andere.
Weitere Formen sind dazwischen angesiedelt (z.B. Nur-Saft-Fasten, Breuss, …). Die Unterschiede liegen in der Menge und Art der zugeführten Nahrungsmittel. Die in den letzten Jahren aufgetauchte Steinzeitdiät ist ablehnen (siehe unten).
Was unser erwähnter Krebspatient genommen hat, nennt man Spezifische, zielorientierte Nahrungsgabe (Fasten 7). Auch FDH, intermittierendes Fasten (z.B. 1 Tag normal, 1 Tag Fasten 2) und Fasten mit reduzierter Nahrungsmittelmenge ist Fasten 7 (klassisches Fasten, Diät). Die vielen Varianten zum Thema Fasten rühren daher, dass keine wesentliche Übereinstimmung noch Wissen darüber herrscht, wie Fasten eigentlich wirkt. Die Schulmedizin staunt, die Alternativmedizin und der Laie jauchzen oft himmelhoch und der Volksmund empfiehlt ohne weitreichende Kenntnis. So ist etwa besonders zu beachten, dass es anzuraten ist, eine Vorlaufende Diät vor dem Fasten als Hinleitung zur Umgewöhnung zu absolvieren. Wenn dies nicht unternommen wird, können schwerwiegende Probleme auftreten.
Wer Fasten 1 bis 3 ausführt, nimmt ausleitende Mittel ein, da sonst die freigesetzten Giftstoffe, Schwermetalle, nicht aus dem Körper abgeführt werden können; siehe Kapitel Entgiften Entschlacken Ausleiten.

Gefahren des Fastens

Es ist wichtig zu verstehen, dass Fasten in die Tiefen der Existenz eingreifen kann. Das heißt, ungeeignete Fasten-Maßnahmen können schnell lebensbedrohlich werden. Dies nimmt von Fasten 6 nach Fasten 1 potentiell zu: Während Fasten 6 und 5 eher Diät als echtes Fasten durch Verzicht auf Nahrungsmittel sind – und eine gewisse Grundversorgung sicherstellen – kann Fasten 1 schnell tödlich enden. Jedes Fasten muß unter ärztlicher Aufsicht ausgeführt werden.
Es darf auch nicht derjenige fasten, der bestimmte akute Vorerkrankungen oder Konditionen hat. So muß es klar sein, dass Patienten/Interessierte mit den o.g. Konstellationen nicht fasten können. Es ist also NICHT so, dass man/jeder einfach mal zu fasten anfängt und gleich gesund wird. Aber im Netz geben die selbsternannten Ratgeber und zahlreiche andere Wichtigtuer über diese Ausschlußgründe keine Information. Ein Fasten darf nur unter Aufsicht des Arztes durchgeführt werden.
Während Fasten 1 und 2 ist der Patient angehalten, nicht durch Vitamintabletten oder NEM etwas zu „verbessern“ an seiner Fastenmaßnahme. Keine einzige Tablette darf eingenommen werden. Die Wirkung der Fastenmaßnahme wäre gröbst gefährdet.
Als Aufbaumaßnahme werden oft NACH der Anwendung geeignete, vom Volksmund als „Energieriegel, Notration, Notfallration oder Dauerlebensmittel“ bezeichnete Produkte verwendet. Wir beraten den Anwender gerne. Es dürfen jedoch nicht beliebige Produkte gewählt werden, da diese oft ungeeignete Inhaltsstoffe wie Zucker, Stärke etc. enthalten. Der allseits bekannte und beliebte Energieriegel scheidet somit schon generell aus gerne.chnete Produkte verwendet. Wir beraten den Anwenderm Volksmund als „Energieriegel, Notration, Notfallration oder Dauerleb.

Stellungnahme zu den Fasten-Arten

Für unser Segment Krebs- und Rheuma-Prävention ist die Nahrungsmittelgabe zu beachten. Kuhmilch, Zuckerstoffe, Getreide etc., schlichtweg alles mit einem ungeeigneten glykäischen Index, eignet sich nicht für unsere Zwecke. Deswegen schwächeln die Fastenarten 3 bis 6 spezifisch bei der Krebs- und Rheuma-Prävention und können nicht sicher die erwünschten Erfolge aufweisen. Ausschließlich Fasten 7 „Spezifische, zielorientierte Nahrung“ vermag das. Nur-Saft-Fasten und Breuss wird etwa nicht bei Diabetes (I und II) angewendet werden.
Zeitbeschränkungen: Fasten 2 wird mehrere bis viele Tage ausgeführt werden, Fasten 1 nur bis zu 3 Tage lang. Mehr ist äußerst heikel bis gefährlich. Jedoch sind beide Arten am effizientesten, wenn präventiv die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden sollen. Da alle Fastenarten unter ärztlicher Aufsicht ausgeführt werden müssen, können wir hier keine pauschalen Berichte geben.

Warum wirkt Fasten?

Früher hätten wir ganz offen sagen müssen, daß wir vermuten, durch Fasten bekäme der Körper eine extrem reduzierte Zufuhr von Schadstoffen und daß sich das gesundheitlich auswirke. Heute wissen wir, daß die Ernährung den größten Anteil bei der Generierung von Krankheiten hat (siehe am Anfang des Buches).

Besondere Diätformen

Die Steinzeitdiät

Einen guten Ruf hat die Steinzeitdiät bei deren Anwendern. In die Steinzeitdiät projiziert der meist noch Gesunde seine Wünsche nach einer alle als negativ geglaubten Einflüsse ausschließenden Ernährungsweise. Der Grundgedanke ist der, dass Steinzeitmenschen ja ach so gesund gelebt haben müssen, da es ja noch keinerlei Spritzmittel und andere verabscheuungswürdige Unternehmungen der bösen Industrie, die uns nur nach dem Leben trachtet, gegeben hat. Klingt plausibel, ist aber falsch. Die Ernährung des Steinzeitmenschen war unregelmäßig und unvollständig und sowieso nicht ausgeglichen wegen dem eklatanten Mangel an ausreichend verschiedenartigen Nahrungsmitteln und deren Menge. Es wurde gegessen, was gerade da war – und das war nicht viel und schon garnicht ausgeglichen. Die Naivität der Steinzeitdiät ist nun die, dass der Befürworter glaubt, wenn er regelmäßig und in ausreichendem Maß – vielleicht sogar roh oder ungekocht – ißt, was der Steinzeitmensch gegessen hat, lebt er so gesund wie dieser. Das tat der aber garnicht und es soll sich jeder vor Augen halten, dass diese damaligen Menschen nicht alt wurden; mit 35 Jahren war man schon ein Greis und die meisten erreichten dieses Alter erst garnicht. Wer unbedingt mit roh oder ungekocht machen will, kann ja gleich mal mit Kartoffeln anfangen …

Atkins-Diät

Die Atkins-Diät ist konsequent kohlenhydratfrei; man ißt nur Fleisch, Fisch, Ei, Käse, Wurst, Quark, tierische Fette und Pflanzenfette, meidet Kohlenhydrate wie Mehl, Kartoffeln, Zucker, stärkehaltige Gemüse usw. Sie beruht darauf, dass durch Kohlenhydrat-Absenz kein Insulin aktiviert wird, das Glukose im Gewebe deponieren kann. Die Atkins-Diät ist extrem einseitig und führt zu Eiweißmast und Übersäuerung (Übersäuerung andernorts im Buch).

Die Makrobiotische Diät nach Ohsawa, Kushi und Acuff

Die Makrobiotische Diät begründet sich nur ideologisch und strebt den Ausgleich von Yin- und Yang-Kräften per Ernährungsmaßnahmen an. Die proklamierte Wirkung bei Krebskrankheiten ist unbewiesen.

Entgiften Entschlacken Ausleiten

Das Thema Entgiften Entschlacken Ausleiten ist im Netz gut beschrieben. Sauerkraut, Molke und Apfelpektin aus dem Reformhaus kann angedacht werden: Pektine sind Chelatbildner wie auch a-Liponsäure, Carnosin, EDTA, OPC, DMPS und DMSA; sie binden Schwermetalle durch Anbindung (Komplexbildner). Der Arzt kann einen Chelatbildner aus dem Urin-Provokationstest geben.
Weiters wesentlich: Alge Chlorella, Alge Spirulina, Korianderkraut (auch: -tinktur), Chitosan und die Chelatbildner Kaliumcitrat, Natriumcitrat, Calciumcitrat und als bekanntestes Zitrat die Zitronensäure. Auf letzterer basiert die bekannte, aber etwas hoffnungslos wirkende Kur mit hochdosiertem Vitamin C. Obige Maßnahmen werden erst gemacht, wenn die Nahrungsumstellung erfolgt ist wie im Buch beschrieben. Mit Sauerkraut hat man dann gleich eine Menge an erwünschten Balaststoffen.
Mit Chitosan hat der Patient einen starken Kämpfer für unsere Zwecke im Haus: Chitosan bindet nicht nur Schwermetalle; es bindet auch Fette, Öle und Säuren, weswegen es fett- und öl-fern eingenommen wird*85, und es wirkt desinfizierend (Pilze, Bakterien).
*85 zum Abnehmen eignet es sich jedoch NICHT. Diese Eigenschaft ist für unsere Zwecke eher als unerwünscht zu betrachten.
Zu Algenprodukten:
Algenprodukte sind nicht von sich aus und immer gesund. Man achte auf Bioware. Offene Algenkulturen werden oft von Keimen, toten Fischen, Vogelkot, Düngungsrückständen, Güllen, Schlammen, Schlick, Verschmutzungen und Kleinstlebewesen beeinträchtigt:
Auf der griechischen Insel Kalymnos sind viele Buchten nicht zum Baden freigegeben. Das liegt an den Fischzuchten dort und hat seinen Grund nicht darin, dass etwa die Sonnenschutzöle der Besucher die Fische belasten. Der Grund ist genau in der anderen Belastungsrichtung zu finden: Die Hormonpräparate im Fischfutter belasten das Meerwasser und damit mittelbar die Badenden(!). Und ist in der Nähe dann noch unsere Algenkultur, dann nimmt auch diese die Hormone auf. Und wer weiß denn schon, wo Alge Chlorella und Alge Spirulina herkommen? Nebenbei: Auch die Sonnenschutzöle belasten das Meerwasser. Man prüfe, was an Chemie in diesen Ölen drin ist! Wer will denn DAS beim Baden im Meer haben? Aber zumindest auf der Haut ist es schon mal . . .
Bei Algenprodukten kommt zu allem Unglück noch hinzu, dass Algen, Muscheln (und Fische) typisch begierig Schwermetalle aufnehmen. Das heißt, woher weiß der Anwender des Algenproduktes, welchen Grad der Schwermetallbelastung sein Produkt hat? Deshalb wird schon seit Jahrzehnten empfohlen, nicht mehr als 2 mal pro Woche Meeresfisch zu essen. Und auf französische Muscheln und Austern kann man in Deutschland sowieso verzichten, denn man schickt nur die schlechtesten Qualitäten zum „Erzfeind“. Schade, denn der Verfasser kennt niemanden, der etwas gegen Franzosen hätte. Aber uns mögen sie überhaupt nicht.
Folgende Verfahren bestimmen Schwermetallbelastungen:
Baunscheidt-Verfahren
Gua Sha Fa /Schabemethode
Haarmineraluntersuchung
Kaugummitest
Kinesiologische Testung
Moxibustion
Ohrkerzentherapie
Schröpfen
Urin-Provokationstest
Urinuntersuchung
Ausleitende Lebensmittel u.a.
Dinkel
Buchweizen
Gersten-. und Weizengraspulver, auch in Saftform
faserhaltige Lebensmittel: Kleie, Sauerkraut, alle Gemüse, insbesondere Bohnen
Walnüsse
Ziegenmolke
kalt gepresste Öle: Distelöl, Nachtkerzenöl, Leinöl, Walnussöl
Boxhornklee.

Tipps für Rheumatiker mit Kortison-Anwendung

Im folgenden geben wir Ansichten und Einsichten der Patienten wieder:

  1. Es heißt: Wer Kortison nimmt, macht das am Besten um etwa 24:00 Uhr; jahrelange Versuche mit den verschiedenen, von den behandelnden Ärzten empfohlenen Einnahmezeiten haben ergeben, dass eine Einnahme am Morgen nicht so effizient ist, wie die um Mitternacht. An der Rheumaklinik in Oberammergau wird sogar eine Einnahme um 02:00 Uhr früh angeraten. Doch das läßt sich von den meisten Patienten garnicht realisieren. Man hat festgestellt, Mitternacht greift auch – und zwar dauerhaft gut. Nur, wer Mitternacht nicht schafft, der könne 22:00 nehmen, aber nicht davor (wenns also nicht so geht, dann – möglichst deutlich – vor 06:00 Uhr oder gleich zur Mittagszeit). Der Vorteil einer frühen Einnahme sei auch der, dass hierbei das Kortison am Vormittag seine Wirkung schon entfaltet hat und der Patient dann schon schmerzfrei ist. Es wird von Patienten berichtet, dass sie sich kräftiger und schmerzfreier fühlen. Zum Thema Kortison nochmals: Wer Kortison nimmt, braucht eine erhöhte Zufuhr von Calcium und wegen der Calciumaufnahme zusätzlich von D3. Kaffee, Tee und Calcium vertragen sich nicht: Dann erzeugt Calcium im Körper schwerlösliche Verbindungen, die sich nicht abbauen lassen. Nieren- oder Leberprobleme können auftreten. Hieraus folge: Zeitlich getrennte Einnahme von Tee/Kaffee und Calcium/D3. Zwei Stunden genügten. D3 wird nicht mit heißem Getränk eingenommen. Am besten aber Tee und Kaffee überhaupt weglassen – und große Getränkemengen, auch Wasser, damit das Kortison nicht von der vielen Flüssigkeit ausgeschwemmt wird. Tierisches Protein, Zucker läßt den Körper verstärkt Calcium ausscheiden. Die bekannten negativen Begleiterscheinungen der Kortison-Einnahme reduzieren sich bei Mengen von unter 7,5mg/Tag. Das bedeutet, eine Einnahme von Kortison in einer Menge unter 7,5mg/Tag wird als auf Dauer unkritisch betrachtet. Dies bestätigt die Rheumaklinik in Oberammergau. Eine Rheumatherapie (wenn mit Kortisongabe) soll also zwingend auf eine Reduktion der Kortison-Gabe abzielen, um diesen Grenzwert zu unterschreiten.
  2. Wenn man das Kortison vergessen hat einzunehmen:

Der Betroffene kontaktiert erst den Arzt. Es heißt, daß es gut funktioniert, wenn man die vergessene reguläre Dosis verspätet nimmt und dann wie gehabt weitermacht.

  1. Wenn in Zeiten der Ruhe, bei Heilungsfortschritt und wenn alles scheinbar in Ordnung ist, unerfindlicherweise wieder deutliche Schmerzen auftreten:

Der Betroffene kontaktiert erst den Arzt. Es heißt, die Kortison-Dosis muß in diesem Fall nicht gleich permanent erhöht werden. Die Erfahrung zeige, das es genügen kann, ein einziges Mal eine höhere Dosis einzunehmen. Sozusagen kommt man dann „über den Berg“ – und bleibt „drüber“, selbst wenn die einmalige Gabe die Kortison-Bilanz kurzfristig erhöht hat.

  1. Wenn man sich eine zeitlang körperlich stark anstrengen muß:

Es heißt, dass der Patient seiner Kortisonbilanz nicht dauerhaft schadet, wenn er für die Zeit der Anstrengung etwas mehr Kortison einnimmt (auch den Arzt informieren). So hat ein 5mg-Patient für die Zeit seines Umzuges und der Wohnungsrenovierung dann eben zwei Monate lang 7mg eingenommen und wechselte daraufhin wieder zu seinen 5mg, was für ihn keinen Nachteil bedeutete.

  1. Wie man feststellte, dass man das Kortison senken kann:

Wenn keine Schmerzen mehr auftreten und längere Zeit alles sich stabilisiert hat, dann nahmen Anwender Kortison mal einige Stunden später, z.B. um 03:00 Uhr. Der Arzt ist aber zu befragen. Treten schon um diese Zeit die ersten Schmerzen auf, dann ist das Kortison eher richtig bis knapp dosiert und man senkte nicht ab. Merkt man aber selbst um 06:00 Uhr keinen Schmerz, hat man um 0,5 bis 1,0mg absenken können. Dann blieb man mindestens einige Monate bei diesem Wert. Ein zu abruptes Absenken oder ein Absenken um einen zu großen Wert ist immer kritisch und man hat genug Flops erlebt. Diese führten sogar in einigen Fällen zur ERHÖHUNG der Kortisondosis, waren also kontraproduktiv. Eine Absenkung solle nur in Schritten von höchstens 0,5-1,0mg erfolgen. Letztens hat ein Patient kaskadiert abgesenkt. Er wollte von 7mg auf 6mg und stellte nicht sofort um; er nahm täglich 7 und streute 6 ein: 777767776776767667666766667 ff. Arzt befragen.
zu 2 bis 5: Beim Akutkranken (hoher CRP und BSK1/2) können die Punkte 2 bis 5 vorgeblich nicht angewendet werden.

  1. Kortison nehmen, erst wenn der Schmerz kommt (rollieren)

Wer über Jahre Kortison einnimmt, probiert bestimmt irgendwann einmal „Tricks“ aus, um eine Verbesserung seiner Krankheit zu erzielen. Hierzu gehört: Der Patient will möglichst wenig Kortison einnehmen und beschließt, es nicht mehr zu einem festen Zeitpunkt einzunehmen, sondern nur dann, „wenn es gebraucht wird“, also, wenn der Schmerz auftritt. Die Kortison-Gabe erfolgt dann zu variierenden Zeitpunkten über dem Tag, rollt also durch den Tag. Die Überlegung klingt plausibel, aber war falsch. Es gilt, dass das nichteinmal kurzfristig funktionierte. Kortison MUSS korrekt eingenommen werden – dann kann man einzig versuchen, es knapp zu halten.

  1. Der Wunsch, das Immunsystem zu „stärken“:

Stark vereinfacht gilt als Faustregel: Bei Krebs wird das Immunsystem der Krebszellen nicht mehr Herr, bei Rheuma ist es – in die falsche Richtung – „zu aktiv“.
Darum ist eine der Strategien der klassischen Medizin bei Rheuma die, dass man z.B. MTX (Methotrexat) gibt, das das Immunsystem „runterfährt“. Das ist zwar nach Auffassung vieler der falsche Ansatz, aber er zeigt, es wäre falsch, bei Rheuma etwas zu unternehmen, was hier stärkend und kräftigend wirkt. MTX ist im übrigen ein Folsäureantagonist. Das heißt, es hemmt deren Wirkung. Folsäure wird in diesem Fall zusätzlich gegeben werden. Das ist nichteinmal jedem Mediziner bewußt.
Bei Krebs erscheint es manchem Laien so, als ob das Immunsystem zu schwach wäre. Es scheint aber nicht zu schwach zu sein; es wird bloß gehindert, das Richtige zu tun. Beide Male ist es also falsch ausgerichtet bis sogar kontraproduktiv, eine Stärkung des Immunsystems vornehmen zu wollen. DAS EINZIGE, DAS GEMACHT WERDEN MUSS, DAS IST: DEN KÖRPER SICH SELBST REPARIEREN LASSEN, ALSO SELBSTHEILUNGSKRÄFTE ZU AKTIVIEREN: Ein Versuch der Stärkung des Immunsystems durch Zufuhr irgendwelcher als „gesund“, „heilsam“ oder „frisch“ empfundener Gemüse, Obste, Säfte oder was auch immer, IST ZU UNSPEZIFISCH, um wirklich erfolgreich zu sein. Die Hoffnung, eben mal was zu finden, das alles richtigbiegt, gleicht dem Versuch, mit einem einzigen Spiel einen Lottosechser landen zu wollen – zumal es eben garkeinen Wunderstrauch oder so gibt, der ALLEINZUSTÄNDIG für eine Heilung wäre. Bei den vielen angeratenen Maßnahmen handelt es sich immer um eine Zusammenstellung von Stoffen, Handlungen etc., die gesamtheitlich zusammenwirken.
In dem Zusammenhang: Das gleiche gilt für die allerorts ausgeübte Vitaminlust. Wer glaubt, seinem Körper bei was auch immer helfen zu wollen, indem er ohne attestierten Mangel – künstliche – Vitamine kauft, der hofft auf eben den Lottosechser mit nur einem Feld. Und die Mineralwassersucht ist genau dasselbe.

N-acetyl-L-cystein oder N-acetylcystein (NAC)

Es ist ein Gerücht – und falsch – dass NAC bei Kortisonpatienten eine Verbesserung erzielen soll. NAC wird jedoch richtigerweise von manchen Alternativmedizinern ZUSAMMEN MIT WEITEREN BEHANDLUNGSMETHODEN bei Rheuma eingesetzt. NAC soll sowohl antioxidative als auch entzündungshemmende Wirkungen haben. Stand-alone bewirke es garnichts bei dieser Patientengruppe. Allenfalls bei dem Alkoholkranken und dem Prostatakranken (NICHT bei Prostatakrebs) gibt es seichte Änderungen, die aber keine Heilung oder sonst was darstellen. Es nutzt also nichts, ersatzweise ACC-Schleimlöser (ACC akut) einzunehmen, dem Wirkungen zugeschrieben werden. Im übrigen darf ACC nicht gegen Ende des Verfallsdatums oder gar darüber hinaus eingesetzt werden. Patienten berichten, dass sie sich in diesem Fall elend und krank gefühlt haben.

Schlechter CRP und kein Rheuma, Stress

Es gibt Patienten, die noch keine sind: Sie haben einen hohen CRP-Wert und kein Rheuma (oder sonst was in der Art). Diese Menschen wissen garnicht, dass sie eigentlich schon Rheuma haben, ihr Körper aber gerade noch einen klassischen Ausbruch der Rheumaerscheinungen verhindern kann. Gewißheit wird erzielt, wenn der Mediziner das Neopterin bestimmt. Bei hohem CRP genügt schon der geringste Auslöser und das Rheuma manifestiert sich. Es müssen sofort alle hier im Buch genannten Ernährungs- und Verhaltensweisen beachtet werden. Auslösend können in den genannten Fällen und auch in anderer Umgebung beispielsweise Stress und psychische Belastungen wirken: Realer oder drohender Verlust des Arbeitsplatzes, negative sonstige medizinische Diagnosen, Zukunftsängste, Existenzängste, Ableben wichtiger Bezugspersonen, Gewaltexposition aktiv oder latent (Angriffe, Überfälle, negative Sicherheit im Wohnumfeld, auch Nachbarstreit), finanzielle Probleme und Schäden (staatliche Hilfen, Börsen- und Edelmetallspekulationen) usw.

Abhilfe bei destruktivem Stress

Erzeugen Sie sich Freude und/oder eine Aufgabe. Klingt natürlich gut und scheint schwer zu realisieren. Das ist aber nicht wirklich so: Man befindet sich mit diesem Beispiel noch auf der Ebene des schlechten CRP. Das Rheuma ist noch garnicht ausgebrochen. Deswegen bestehen noch viele Möglichkeiten, etwas zu tun, was erfreut. Es wird gefragt, was der „Patient“ gerne einmal gemacht hätte oder was einmal sein Traum war, den er so für sich erträumt hat. Da kommen interessante Dinge zum Vorschein: Der eine wollte Restauranttester werden, der andere wollte alle auf dem Markt befindlichen Autobatterien bezüglich ihrer Zyklenfestigkeit testen, der nächste wollte alle Mignon-Batterien untersuchen, um die mit der höchsten Kapazität zu finden, noch andere wollten Weintester werden, Stahlbildhauer, Steinmetz, abstrakter Künstler. Einer wollte Kunstsammler werden: Er hat auf Flohmärkten alle Bilder mit sogenannten Prunkrahmen aufgekauft. Allen diesen Menschen ist gemein, dass sie mittlerweile wesentlich gesundet sind (besserer CRP und Neopterin). Interessant für uns ist hierbei, dass die Hufeland-Klinik genau auch diesen Ansatz bei ihren Patienten macht.

Streß und Konflikte

Da uns Patienten bekannt sind, die in Situationen, die streßerfüllt und konfliktgeladen waren, kurz oder langfristig erkrankten, verfolgen wir auch hier die Entwicklungen:
Ein jahrzehntelanger Mitarbeiter der Telefonseelsorge gab uns folgende Hinweise: Prinzipiell ist es in allen Fällen erforderlich, das Problem „auszusprechen“. Das meint, es muß verbal reflektiert werden. Das mache man am besten, wenn man es mit geeigneten Anderen bespricht UND psychologische Grundlagen erarbeitet UND Tagebuch führt. In letzteres kommt alles, was einen beschäftigt; man schreibt sich alles von der Seele. Manche spielen ein Instrument. Wieder andere erfüllen sich, was sie schon immer machen wollten. Einiges hierzu auch im Kapitel Abhilfe bei destruktivem Stress.
Bei Konflikten hören wir auch von Außergewöhnlichem: Konflikte müssen reduziert werden. Das ist natürlich sehr leicht geschrieben und schwer getan. Man muß sich einen Ruck geben: Eine Patientin hatte immer Probleme mit ihrer bösartig intriganten Vorgesetzten. Sie nahm sich bald ein Herz und fragte diese, was sie denn falsch gemacht hat, daß sie immer angegriffen würde. Resultat: Die Intrigen wurden offenbar. Ein halbes Jahr später hatte sie die Stelle ihrer Vorgesetzten und diese war weg. Noch außergewöhnlicher ist folgendes: Lerne, wie echte Christen mit Konflikten, Angriffen und dergleichen umgehen. Das geht nach dem Prinzip, liebe Deine Feinde und halte Deine andere Wange hin und gib auch Deinen Mantel und gib dem, der Dich bittet, vergelte Böses mit Gutem. Das kennt eh jeder, aber keiner machts. Mach das und Du wirst lernen, über den Dingen zu stehen. Das macht den Patienten ausgeglichener.
Das Ganze helfe vor genau dem Hintergrund, die körperimmanenten Selbstheilungskräfte zu wecken. Diese sind auch bei schwersten Krankheiten noch immer, wenngleich verborgen oder nicht mehr aktiviert, vorhanden.

Ernährung in fremder Umgebung

Ein sehr trauriger Fall war der von zwei Mitarbeitern einer Firma, die nur ein einziges Mal in die VR China geflogen sind und die beide später an derselben(!) Art Augenkrebs erkrankten und bald darauf verstarben. Man vermutete einen Zusammenhang mit der (Ernährung in der fremden) Umgebung. Nach Aussage von Forschern ist nicht das Einfallen des Parasiten in den Körper das Problem, sondern vielmehr sind es deren Stoffwechselprodukte, also die AUSSCHEIDUNGEN, die den Körper vergiften. Hier ist es äußerst schwierig für die Schulmedizin, überhaupt etwas festzustellen (feststellen zu wollen).
Patienten bleiben auf der sicheren Seite, wenn sie sämtliche Fleische, auch vom Huhn/Pute und vom Fisch, einfach weglassen, denn es wird sich so lange keine Besserung beim Rheuma- und Krebspatienten einstellen, bis sie auf alle Fleische verzichten. Wir kennen einen Rheumatiker, der besonders gesund leben wollte („ein neues gesundes Leben beginnen!“) und auch abzunehmen beabsichtigte. Im dreiviertel Jahr vor Ausbruch seiner Krankheit hat er nur Salate und Gemüse gegessen – immer mit etwas Schwein, Rind, Hühnchen, Pute oder Fisch dazu. Die Salate waren nachweislich immer frisch zubereitet, so auch das Fleisch. So ein überraschender Ausbruch einer schweren Krankheit passiert möglicherweise, wenn ein bisheriges, jahrzehntelang eingeübtes Verhalten zu abrupt umgestellt wird. Was hat er falsch gemacht? Eine Frage, die sich jeder Laie stellen wird. Die Antwort schien nahezu banal: Durch die Diät – und genau das war es, was er gemacht hat – wurden Toxine, Schwermetalle, Schweinefette etc. freigesetzt, die der Körper absorbiert hatte. Diese haben nun den Körper überschwemmt und damit sein Immunsystem überfordert und das resultierte in einer rheumatischen Erkrankung. Glücklicherweise entsteht in solch einer Situation wenigstens nicht auch noch gleich Krebs, denn der braucht länger, um sich zu manifestieren. Ein bischen abrupte Diät wird beim nicht vorerkrankten Körper keinesfalls Krebs auflösen. Und was sagt die alternative Behandlungsweise hätte der Patient machen müssen? Ganz einfach: Entgiften Entschlacken Ausleiten (siehe das gleichnamige Kapitel im Anschluß an das Kapitel Fasten).
Die einzige Ausnahme sehen wir bei (echtem) Kaviar: Schon früh haben wir aufgrund von Meldungen einzelner Patienten (und von sogenannten „Gesunden“, die auf Kaviar schwören) angenommen, dass Kaviar bei Rheuma und (damit nach unserem Dafürhalten vielleicht auch) bei Krebs wirkt. Mittlerweile wissen wir, dass das kein Hörensagen ist, denn Kaviar gilt nicht als „Fleisch“, das wir meiden wollen. Er ist eigentlich ein Fisch ohne Nachteile von (Fisch-)Fleisch. Gerätselt haben wir aber wegen der Wirkung: Wo soll die denn herkommen? Das bischen echter Kaviar, das man vielleicht ißt, kann als Naturprodukt in dieser Menge nichts und rein garnichts bereitstellen, das irgendetwas bewirken könnte. Die einzige plausible Erklärung ist, dass die Borsäure, die zur Konservierung verwendet wird, über das enthaltene Bor wirkt. Das ist aber auch die einzige Anwendung von Bor in der Lebensmittelerzeugung. Wer sich auskennt, weiß, wie Bor im Kaviar schmeckt: Der leicht seifige Geschmack im Kaviar kommt daher. Wie sich Gourmets das zumuten können, ist uns ein Rätsel. Echter Kaviar schmeckt ganz anders, wenn die Seife fehlt. Zu Bor und Borax Genaueres siehe unter Borax. Natürlich heißt es über Kaviar auch, er sei selbst schon gesund.

Gewicht abnehmen trotz Kortison-Gabe

Hat sich beim Rheumatiker durch die Einnahme von Kortison die Entzündungsreaktion gemildert, kann es sein, dass sich das Gewicht des Patienten teils signifikant erhöht. Eine Abhilfe ergibt sich dadurch, dass manche das Frühstück ausgelassen. Sie essen dann NACH der Mittagszeit (= nach 12:00 Uhr) einen – hoffentlich guten – Lahmacun oder Vorspeisenteller mit geeignetem Brot beim Döner-Macher. Nur Sa/So gab’s drei Mahlzeiten. Der Lahmacun MUSS zwingend viel Zwiebel haben. Man muß beim Bestellen darauf bestehen. Wer abends noch Hunger hat, kann etwas knabbern; Nüsse (aber nicht zu viel!), Salzbrezeln aus Dinkel (R***), gelegentlich in Paar Chips sind unkritisch – Zucker bleibt dauerhaft weg. Wir nennen das Türkische Diät. Sie wirkt auch bei Gesunden. Die Türkische Diät bei Rauchern: Alles ist das Gleiche, bloß darf der Raucher wegen dem ausgelassenen Frühstück nicht auf den leeren Magen rauchen. Also bis zum Essen: LEIDEN. Oder aufhören mit Rauchen. Das Leben ist hart und der Tod endgültig. Aber die Türkische Diät ist sowieso nur vorübergehend. Aber den Putendöner lassen alle wegen der katastrophalen Arachidonsäuren-Bilanz weg.

Grundsätzliches über Gewicht, Fettleibigkeit

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, überschüssiges Fett würde sich einfach so, reaktionsneutral und chemisch inaktiv ins umgebende Gewebe einlagern. Vielmehr beeinflussen Fettzellen den gesamten Organismus durch ihren (andersartigen) Zellstoffwechsel. Das ist dasselbe Problem wie mit dem Parasitenstoffwechsel. Es ist also zwingend nötig und zwar nicht nur beim Kranken, sondern auch beim Gesunden, Fetteinlagerungen zu verhindern. Der erste Schritt in die richtige Richtung muß sein, dass der Bauch weg muß. Der Fettzellen-Stoffwechsel ist beim Bauch schon lange als besonders einflußstark bekannt. Hierbei ist es egal, welcher Natur der Bauch ist, also, wo er herkam. Und er kann auch von Bier. Also, wie schon an anderer Stelle erwähnt, Bier und den ganzen anderen dickmachenden Kram weglassen. Es ist uns jetzt schon fast peinlich, hierüber in der heutigen Zeit bei der bekannten medizinischen Sachlage noch etwas in dieser Richtung schreiben zu müssen.
Die Gefahr, die vom Körperfett ausgeht, ist mittlerweile gut belegt und begründet: Vor Jahren erst hat man erkannt, dass das Bauchfett besondere Gefahren birgt. Heute weiß man auch den Grund: Fettzellen greifen hormonell in die Wachstumsvorgänge bei der Zellteilung ein. Dies führt mittelbar zu einem ganzen Schwung an Krankheiten wie Infarkt, manchen Krebsarten, Diabetes und Übergewicht, etc., also den üblichen Verdächtigen, auch Alz wird diskutiert. Ganz lapidar gesprochen: Hast du überflüssiges Fett am Körper, bist du ein Kandidat für Krebs und Rheuma und noch viel mehr. Es ist somit noch viel schlimmer als man bislang gedacht hat. Und Schweinefleisch darf überhaupt nicht gegessen werden.
Der Stuhlgang: Hier gibt es eine einfache Regel im Zusammenhang mit Übergewicht. Hast Du mehr als ein Mal am Tag Stuhlgang, hast Du zu viel gegessen oder ohnehin schon eine Krankheit. Zu letzterem: Wir kennen einen Rheumapatienten, der eine extreme Polymyalgia rheumatika hatte: CRP und BSK1 waren jeweils dreistellig(!). Er hat an einem Tag mittags vier Menüs (jeweils mehrgängig) gegessen und am Abend nochmal drei Menüs. In den Wochen davor und danach hat er auch nicht gerade gehungert: Mittags und Abends je zwei Menüs. Und das Erstaunliche war: In den drei Tagen nach dem 4/3-Exzess hatte er keinen Stuhlgang. Offenbar hat sein Körper alles, was er zu sich genommen hat, zu fast 100% verwertet – inclusive der Ballaststoffe. Die Angelegenheit ist gut belegt. Wir haben seine Restaurant­rechnungen von der Zeit eingesehen. Es waren Stapel!
Die Polymyalgia rheumatika dieses Patienten war sechs Wochen lang von den beteiligten Ärzten unentdeckt geblieben. Aus heutiger Sicht ist das eine Bankrott-Erklärung der Schulmedizin. Die Krankheitsbeschreibung, also die Symptome des Patienten, ist uns bekannt geworden. Der allererste Gedanke dabei ist für jeden kompetenten Hörer: Eine Polymyalgia rheumatika liegt vor. Das Schmerzbild mit seinen unerträglichen Schmerzen in den Gliedmaßen, verheerenden Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, die wie eine Knochenhautentzündung auftreten, Fingersteifigkeit, die Unfähigkeit eine Faust zu ballen, die Unfähigkeit in die Hocke zu gehen, keine Schmerzen in den Gesichtsmuskeln und nur geringe im Nacken, deutlich spürbare Hitze an den Entzündungen und geschwollenen Stellen, all das MUSS jeden Mediziner zu der Vermutung bringen, eine Polymyalgia rheumatika liege vor.
Was verschafft dem unsicheren Mediziner dann die letztendliche Gewißheit über diese Diagnose? Das ist die Kortisongabe. Der Mediziner gibt initial eine Kortisondosis. Verschwindet der Schmerz dann wie durch ein Wunder innerhalb von Stunden, oder reduziert er sich dramatisch, liegt eine Polymyalgia rheumatika vor, denn so ist sie definiert(!). Bei diesem Patienten wurde leider eine zu geringe Kortisondosis gegeben (er berichtete von unter 10 Milligramm – und das nur ein einziges Mal). Man glaubt es ja nicht, aber das ist KEINE Initialdosis; das ist die Erhaltungsdosis – sprich, das ist entschieden zu wenig. Nach Gabe der korrekten Initialdosis verschwanden bei dem Patienten die Schmerzen abrupt. Und eben nach Definition handelt es sich dann um eine Polymyalgia rheumatika.
Hätte man den Patienten gleich richtig befragt (nach dem obigen Schmerzbild) und daraufhin die erforderliche Initialdosis gegeben, dann wäre ihm ein wochenlanges Leiden erspart geblieben UND die nachfolgende Behandlung der Polymyalgia rheumatika geriete einfacher, denn hier kommt es auf jeden Tag an, den die Krankheit im Körper manifestiert ist. Je länger sie unbehandelt ist, desto mehr greift die Krankheit tief in die Physiologie ein und umso schwieriger wird die Therapie werden.

Abnehmen

Abgesehen davon, dass ein Abnehmen sowieso bei niemandem dauerhaft wirkt, wenn man nicht die Ernährung umstellt, kann es zu einer abrupten Ausschwemmung von Fettgewebe führen. Das ist besonders dann der Fall, wenn regelmäßig und über Jahre hinweg Schweinefleisch und Schweinefleisch-Produkte gegessen wurden (siehe im Buch). Leider werden dann auch im Fettgewebe eingelagerte Toxine frei und überschwemmen den Körper. Man hält das auch für einen Auslöser von rheumatischen Erkrankungen und es spricht einiges dafür, dass das auch einen Einfluß bei Krebskrankheiten hat.

Erfahrungsbericht und Versuche eines Polymyalgia-Rheumatika-Patienten

Wir geben hier den Bericht eines geheilten Rheumapatienten weiter. Dieser enthält bemerkenswerte Informationen. Wir geben einen Auszug des Textes hier wieder:
Beginn Text:

Erfolge mit Naturmitteln

Zeitgleich habe ich Mittel aus verschiedenen in Alkohol gelösten Naturprodukten verwendet, die man auf die Haut auftragen soll (man bringt es auf die Unterseite der Unterarme und bei Bedarf auf die Innenseite der Oberschenkel; so appliziert auch die Schulmedizin Medikamente bei Bedarf), sowie noch weitere Änderungen an meiner Ernährung durchgeführt. Zusammen mit Weihrauch – ohne den wirkt dieses Mittel nicht so kräftig habe ich mich unter diesen Anwendungen erstaunlich schnell sehr wohl, fast möchte ich sagen „fit, stark und sicher“ gefühlt und konnte nach einiger Zeit ABRUPT DIE CORTISON-MENGE SENKEN! Ich habe wirklich zuerst gedacht, das träume ich und gleich ist alles wieder vorbei und ich hätte plötzlich bestimmt wieder einen der schon bekannten Rückfälle mit den entsprechenden Schmerzen und der geschwollenen Hand. Das blieb jedoch aus und ich wurde mutig und erhöhte die Menge des auf die Haut gebrachten Mittels und habe mich fortan sogar richtig dick „eingeschmiert“, und zwar am ganzen Körper, morgends und abends (1-0-1). Mein Verbrauch stieg auf gut über einen Liter pro Monat und ich halte immer mehrere Liter vor.
[Anmerkung der Redaktion: Das angesprochene Mittel bestand aus: Alkohol, Baumextrakten]

Die Entzündungen nehmen zusehends ab

Bei den nächsten Blutuntersuchungen kam dann das Wunder: Mein CRP verringerte sich Monat für Monat und auch die Blutsenkung wurde besser. Bald war der CRP auf 13,5 und auch die Blutsenkungsgeschwindigkeit gesunken, der CRP Wochen später auf 9, die Blutsenkung nahm unauffällige Werte an … und es wird LAUFEND IMMER NOCH BESSER: Gerade habe ich die neuesten Ergebnisse erhalten: CRP 0,2 !!!!!!!! und BKS1: 5 mm !!! – Das ist lt. Arzt besser, als beim durchschnitts-gesunden Menschen. Das Kortison kann ich nun schon seit einiger Zeit ausschleichen (d.h. die Gabe verringern); das mache ich sorgfältig und nicht zu schnell, um ja nichts an neuen Problemen (Entzugsschmerzen wegen der jahrelangen Gewöhnung an Kortison, lt. Rheumatologe) auszulösen, doch bin ich mittlerweile der Meinung, daß ich das Kortison garnicht mehr bräuchte. Das MTX habe ich nun schon lange einfach abgesetzt.
Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer, wo ich nach Jahren der Tortour endlich wieder radfahren kann und nicht humpeln muß, wie ein Nervenkranker. Manchmal zieht es noch an der Schulter, am Knie, an der Hüfte oder an den Fingern und der Handwurzel, doch sind das nicht Schmerzen im alten Umfang. Was für ein paradiesischer Zustand! Nach nun 2 ½ Jahren ist das Martyrium endlich zu Ende. Also ist Rheuma heilbar, zumindest mein PMR – entgegen so manchen Äußerungen im Internet und auch von Ärzten! Man wird wirklich dankbar für das, was man als gesunder Mensch als Selbstverständlichkeit ansieht und sich garkeine Gedanken darüber macht.

Gold als Antirheumatikum

Als ich das besagte Mittel schon einige Wochen mit Erfolg angewendet hatte, riet man mir aus meinem Freundeskreis, in das o.g. Mittel Blattgold homöopathisch einzuschlagen. Das bedeutet, man gibt Blattgold auf bestimmte Weise in die betreffende Flüssigkeit und „verschlägt“ das Ganze. Die Wirkung von Gold bei Rheuma ist altbekannt (siehe viele Publikationen im Internet; manche jedoch warnen vor Gold, wenn intravenös bzw. als Goldsalz gegeben). Man erwartet bei einer Gold-Gabe zwei Wirkungen: Einmal die anti-rheumatische des (reinem) Goldes und das andere Mal die Verstärkungswirkung des Goldes beim Ursprungsstoff, dem Mittel eben. Das Einschlagen ist offenbar wie bei der Homöopathie, die – nachdem ein Mittel immer wieder geteilt, also verdünnt wird – das Mittel 10 oder auch 100 Mal auf eine Unterlage schlägt. Man kann dazu ein Buch nehmen oder einen (käuflichen) Lederballen. Genaugenommen schlägt man das Behältnis mit dem Mittel auf die Unterlage. Man geht davon aus, daß dadurch ein Wesens- oder Kräfte-, auch ein Heilwirkungs-Übergang, stattfindet. Das halte ich rein technisch mittlerweile für möglich, denn man weiß, daß es in der Natur etwa eine Korrespondenz von Zellen per Licht gibt und ich kann mir in Analogie dazu eine Weitergabe, oder wie man das immer nennen will, von Informationen von einem Stoff an einen anderen durch Erschütterung vorstellen:
Die Korrespondenz von Zellen etwa ist die Ursache dafür, daß sich entsprechende Zellen wieder „finden“, wenn ein Regenwurm in zwei Teile geteilt wird: Die zwei Teile finden sich dann wieder, wenn sie nicht zu weit auseinander liegen und der Regenwurm wächst wieder zusammen. Es ist, als ob sie sich erinnern, daß sie zusammengehören. Ich habe das als Kind selbst gesehen und war fasziniert davon, wenngleich ich nicht verstehen konnte, wie so etwas passiert, denn woher soll das eine Ende des Wurmes von dem anderen wissen und wie weiß es, wie es genau zusammenwachsen muß? Oder, woher weiß eine Nervenzelle, wo und wie sie und daß sie überhaupt an die andere Nervenzelle wieder anwachsen muß, um wieder Reize zu leiten und die reguläre Funktion aufzunehmen? Und woher weiß es ein Blutgefäß? Und warum wächst dieses nur mit einem Blutgefäß zusammen und nicht mit einer Nervenzelle?
Vor einigen Jahren habe ich mir beim Brotschneiden die Kuppe des Zeigefingers vollständig abgeschnitten; in meiner Verzweiflung habe ich sie einfach positionsrichtig mit Heftpflaster angeklebt und gewartet. Alle meinten, das wird nicht nur nicht heilen, sondern zu einer Blutvergiftung führen. Resultat war jedoch, daß die Fingerkuppe wieder anwuchs und sich sogar der Tastsinn nach Wochen wieder einstellte. Soweit zur Schulmedizin. Hier hat offensichtlich die Kuppe ihren Finger gefunden – und jede Nervenfaser die entsprechende auf der anderen Seite. [Anmerkung der Redaktion: Die Begründung liegt in der Biophotonik und dem verbundenen Weber-Fechner’schen Gesetz; Forschung unter Fritz Popp und Alexander Gurwitsch]
Ich habe also dann Blattgold besorgt. Hier gibt es offenbar zwei Arten, die man verwenden kann: Echtes Blattgold für Verzierungen und Eß-Blattgold. Da ich nicht wußte, welches zu nehmen, nahm ich das erste, denn bei Eß-Blattgold vermutete ich einfachere, d.h. nicht so wertvolle Qualitäten. Das Blattgold habe ich dann in einen Trichter „eingeschnetzelt“ und einfach das obige Mittel über den Trichter, zusammen mit dem Gold, in eine zweite Flasche einlaufen lassen.
Den genannten Vorgang des Einschlagens habe ich dann folgendermaßen vorgenommen: Die Flasche mit dem Mittel und dem Gold habe ich kurz gekippt (gemischt) und dann auf ein Lederstück (als Polster) senkrecht aufgeschlagen – und zwar mehrere Male, so daß ich sicher sein konnte – oder es zumindest glauben konnte – daß jede irgendwie vielleicht vorhandene Wirkung des Goldes (gegen Rheuma) nun in das Mittel übergegangen sein muß (wenn man sich das so überhaupt vorstellen kann, aber die resultierende Wirkung bestätigt diese Annahme, siehe weiter unten). Ich will noch anmerken, daß ich das Blattgold vor der Verwendung sorgfältigst und möglichst beidseitig gewaschen habe, um jegliche von der Herstellung des Goldes herrührende Anhaftung zu beseitigen. Hierdurch habe ich verhindert, daß Nebeneffekte auftreten und konnte sicher sein, die „echte“ Wirkung des Goldes zu erfahren.
Und diese Wirkung war folgende, genauer betrachtet war es nur eine einzige Wirkung an sich: Das besagte Mittel hat nach der Gabe auf die Haut präziser gewirkt. Das will sagen, daß es mir nun „intensiver und konzentrierter“ zu wirken schien. Das würde die obige Vermutung bestätigen, daß Information (hier die anti-rheumatische Wirkung von Gold) an das Mittel weitergegeben wurde. Und es würde erklären, warum das Einschlagen erforderlich ist: Das Gold ist als Blattgold feinstverteilt, da es so dünn ist und ist damit gleichermaßen schon durch sich selbst die Verdünnung, die die Homöopathie erzeugen müßte. Wenn es dann noch in das Mittel eingeschlagen wird, erfolgt der Wirkungsübergang wohl unmittelbar, der dann offensichtlich dasselbe wie den homöopathischen Effekt darstellt.

Das Verhältnis von Gold zu dem Mittel

Hier zeigt sich ein spannender Seiteneffekt, der der weiteren Untersuchung bedarf: Ich habe festgestellt, daß das Gold (nicht das Mittel) nicht umsomehr wirkt, je mehr man verwendet; vielmehr ist es so, daß seine verstärkende Wirkung bei zu geringer und zu hoher Gabe nicht einsetzt (und dann kann man es, das Gold, gleich weglassen!). Die erforderliche „richtige“ Menge an Gabe ist also abhängig von der momentanen Ausprägung, d.h. Wirkung und Intensität des Rheuma. Und: Als ich noch furchtbar starke Schmerzen hatte, wirkte das Mittel besser mit der geringeren Gabe an Gold; als dann die Schmerzen nachließen, besser mit einer höheren Gabe. Ich habe folglich einfachhalber mit mehreren Flaschen gearbeitet, die verschiedene Mengen an Gold enthielten und diese bedarfsgerecht je nach Schmerzstatus eingesetzt. Die Feststellung ist also genau die, daß man die „richtige“ Menge an Gold braucht und, daß die Menge genau umgekehrt verwendet wird, wie die Krankheit gerade ausgeprägt ist.

Die Bewegungsempfindlichkeit des Mittels mit Gold

Erwähnenswert ist auch eine weitere Erscheinung: Ist das Gold erst einmal eingebracht, ist das Mittel bezüglich seiner Wirkung bewegungsempfindlich: Wird es bewegt oder gar erschüttert, verändert sich seine Wirksamkeit. Das heißt einerseits, man kann das Mittel nicht mehr mit dem Auto woandershin oder in den Urlaub mitnehmen und es heißt andererseits, man kann es nicht schütteln, genauer: man darf es nicht schütteln. Das ist anders als bei der Homöopathie. Aber es ist ein Problem. Die Hilfe, die ich hierzu fand, fußt auf der Erkenntnis, daß das Mittel in diesem Fall seine Wirkung nicht verliert, sondern sich die Wirksamkeit nur verändert: Und das war aber genau DER Mechanismus, den ich oben bei der Menge des verabreichten Goldes auch schon vorgefunden hatte. Also habe ich einfach dann die Flasche mit mehr Gold oder die mit weniger Gold genommen, um wieder den erwünschten Effekt des Mittels zu erreichen. Ich vermute, diese Erschütterungsempfindlichkeit rührt daher, daß bei dem Mittel mit dem eingebrachten Gold – wenn es schon „korrekt“ eingeschlagen wurde – jede weitere Erschütterung bei einem Transport ein weiteres, jedoch „unpassendes“ Einschlagen darstellt. Offenbar ist es wichtig, wie oft auf die Unterlage geschlagen wird und wenn dann weitere Schläge hinzukommen, verfälscht sich die Zahl der „richtigen“ Erschütterungen. Hier werde ich noch weitere Versuche machen müssen, was sich aber als schwierig darstellt, denn mittlerweile habe ich selbst keine Entzündungswerte mehr und schleiche das Cortison aus. Das müßten dann akut Kranke probieren.
Das Thema der Bewegungsempfindlichkeit ist sogar so dermaßen heikel, daß ich Unterschiede in der Wirkung festgestellt habe, wenn ich die Flasche mit dem Mittel schnell oder langsam gekippt habe beim Ausgießen und besonders dann, wenn sich Wirbel beim Ausgießen in dem Mittel ergeben. Diese Verwirbelung kann man gut daran sehen, wie das Gold mit dem Kippen wild hin und her wirbelt. Eine Linderung dieser Erscheinung habe ich dadurch erreicht, daß ich die Flasche erstens langsamst gekippt habe – und dann fortan in der einmal eingenommenen Position gehalten habe beim Ausgießen – und zweitens dadurch, daß ich Flaschen verwendet habe, die ihren Querschnitt nicht oder nicht schnell ändern, wenn sie gekippt werden. Die ungeeignetsten Flaschen sind runde Flaschen (AbN.: zylindrische), weil sie ihren Querschnitt beim Kippen von rund zu oval ändern und zudem noch eine umlaufende Kante in Form des rechten Winkels am Übergang zum Flaschenboden haben (AbN.: sowie die Wölbung ebendort). Schon besser zeigten sich Flaschen mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt; diese dürfen jedoch nur parallel zu einer Seite (der kürzesten!) gekippt werden, um die geringsten Verwirbelungen hervorzurufen. Die Flaschen, die am neutralsten wirken, sind kugelförmige, zur Not noch bauchförmige Flaschen, wie etwa fürs Wein-Dekantieren.
Anm.: Das Obige erklärt somit auch, warum die Flasche – vor der konkreten Anwendung – NICHT (!) geschüttelt werden darf. Aber dieses Mittel ist ohnehin kein echtes homöopathisches Mittel. Das zeigt sich dadurch, daß es am besten wirkt, wenn es in kräftiger Menge aufgetragen wird (das gilt gleichermaßen für das Mittel mit und das ohne Gold).
Schlußendlich wäre es für mich noch interessant zu erfahren, ob das Mittel bei anderen Arten des Rheuma ebenfalls wirkt, oder ob es vielleicht bei allen entzündlichen Erkrankungen hilft. Bei einer Bekannten jedenfalls, die einen heißen (entzündeten) Finger mit gelegentlich fast vollständiger Verwendungsunfähigkeit dessen hat (es ist ein Schmerz wie im Gelenk), führte das Mittel bei jeder Anwendung zu einer Schmerzlinderung über mehrere Stunden (mit einer Daueranwendung 1-0-1 oder mit Gold habe ich es bei ihr jedoch noch nicht probiert). Traumeel hat nicht dauerhaft gewirkt und Kortison verträgt sie nicht.

Schlußbetrachtung des Patienten

Ein Mittel aus Naturprodukten hat mich geheilt.
Es müßten noch Untersuchungen darüber angestellt werden, wie die Goldmenge in die vorliegenden Heilerfolge einfließt (wenn man das Mittel mit Gold-Gabe verwenden will);
Es müßte ebenfalls festgestellt werden, wie das Mittel genau geschlagen oder „verschlagen“ werden muß.
Und schlußendlich stellt sich die zentrale Frage, bei welchen anderen Rheuma- d.h. Entzündungskrankheiten das Mittel wirkt und wie überhaupt das offensichtliche Zusammenwirken mit Weihrauch ist und warum einer besonders wirkt.
Vielleicht liest jemand aus der Pharmazie meinen Erfahrungsbericht und investiert ein bischen in die Erforschung der beschriebenen Vorgänge.
— Ende des Erfahrungsberichtes eines ehemals Erkrankten.
Wir könnten noch einiges mehr berichten, doch wollen wir uns nicht in die langen Reihen der Internet-Schwätzer einreihen, die da „mal gehört haben“ und einen kennen, der einen kennt . . . Es wird im Netz so viel Unsinn geschrieben, dass wir uns nur noch auf Berichte verlassen, die wir selbst sehen – nämlich ein VORHER mit der Krankheit und ein NACHHER mit der Heilung. Und das Ganze muß dann in unseren Augen auch von Bestand sein (was wäre denn eine Heilung, die nur 10 Tage wirkt??).
So haben wir auch die bemerkenswerten Erfahrungen des obigen Anwenders als Anlaß für weitere Untersuchungen von Gold und Goldverbindungen genommen. Letztere werden auch konventionell-medizinisch eingesetzt, doch sind sie mehr oder weniger zaghafte und ungelenke Versuche des Mediziners, etwas mit Gold auszuprobieren, nach dem Motto, „das muß doch auch was können“. Goldverbindungen, z.B. Goldsalze, sind jedoch bekannt kritisch und gelten als aggressiv. Zudem sind sie nicht frei von zum Teil erheblichen Nebenwirkungen, die sogar dahingehend berichtet werden, gefährlich zu sein und Krankheiten auslösen zu können. Ein Einsatz ist nie risikofrei und immer spekulativ. An solchen vagen Lottospielen nehmen wir nicht teil.
Anders verhält es sich bei dem Einsatz von Gold als nichtreaktiven, rein metallischen Zusatz zu den verschiedensten Anwendungen. Hier bewährte sich in der Vergangenheit die bloße Anwesenheit von Gold (wie es nicht anders der obige Anwender gemacht hat) im Kontakt mit der Anwendung und auch diejenige ohne den direkten Kontakt, also die bloße Nähe zur Anwendung (Prinzip der Spin-Effekte; hier im Buch anderswo).
Unsere Testungen waren hierbei solche, die Gold in Kontakt und/oder Nähe zum jeweiligen Objekt gebracht haben. Ergebnis war, daß Gold sich im Kontakt als wirkungs- und auswirkungssteigernd erwies (wie Aluminiumverbindungen als Additiv bei Schutzimpfungen, wovor wir aber strikt warnen) und in der Nähebeziehung als ausgleichend bis verstärkend erwies.

Zwischenbetrachtungen

Bedeutend ist hierbei die Tatsache, dass Krebs- und Rheumakrankheiten das Ergebnis langjähriger, schädlicher Prozesse sind, denen das körpereigene Immunsystem irgendwann einmal nicht mehr Herr wird. Es ist ungefähr so, wie wenn ein Zug aufs falsche Gleis gelenkt wird und dieses lange Zeit befährt, dann keinen Rückwärtsgang hat und nur durch viele kleine Maßnahmen aufwendig (auch zeitlich) zurückgeschoben werden kann. Die Situation resultiert aber dann darin, dass durch eine einige Monate lang andauernde „günstige“ oder „richtige“ Ernährung der jahrelang erfolgte Mißbrauch des Körpers nicht mehr verläßlich ungeschehen gemacht werden kann. Hieraus entstehen zwei Erfordernisse:

  1. Die nach Krankheitseintritt angepaßte Ernährung muß sehr lange, das meint eigentlich in der Konsequenz „dauerhaft“, beibehalten werden. Umso wichtiger ist eine geeignete Prävention, von der wir in diesem Maniskript berichten.
  2. Die günstigsten Voraussetzungen, um überhaupt einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern, finden sich durch frühestmöglich angepaßte Ernährung. Das heißt, die beschriebenen Ernährungsweisen sollten zur Standardernährung genommen werden. Daß die „Lebensqualität“ durch die langweilige, größtenteils geschmacksbefreite, dann erforderliche Kost scheinbar gemindert wird, ist in Kauf zu nehmen. Es muß aber klar sein, dass durch eine ausgebrochene Krankheit die Lebensqualität ohnehin sofort auf Null sinkt – dann kann man durchaus auf Etwas verzichten und erhält im Endeffekt mehr.

In diesem Zusammenhang müssen auch Zusammenhänge, wie sie im Kapitel „Schlechter CRP und kein Rheuma“ angeführt sind, betrachtet werden.

Betrachtungen über die identische Behandlung von Krebs und Rheuma

Nach all dem oben Gesagten denken wir, dass klar wird, dass Vieles bei der Behandlung von Krebs ähnlich ist wie beim Rheumapatienten. Und jetzt denkt der Patient mal nach, warum . . . Wegen der Übersäuerung des Körpers und der ähnlichen Krankheitsmechanismen bei Krebs und Rheuma. Es ist natürlich so, dass Rheuma vorgeblich nichts mit Krebs zu tun hat. Aus Erfahrung kann man jedoch berichten, dass dem nicht so ist. Wer sich auskennt und eigene Erfahrungen mit ALTERNATIVEN Krebs- und Rheumatherapien hat, weiß mit Sicherheit zu berichten, dass an die 90% dessen, was bei der einen Krankheit wirkt, auch bei der anderen hilfreich eingesetzt werden kann. Mittlerweile gehen wir davon aus, dass beide Krankheiten auf die nahezu gleiche Weise behandelt werden.
Es ist jedoch NICHT so, wie man in einer Zeitung vor Jahren lernen konnte, dass Rheumapatienten mit ihrem überbordenden Immunsystem keinen Krebs kriegen werden. Ja, das wurde da tatsächlich behauptet! So ein Blödsinn. Allein schon wir kennen mehrere Fälle, wo Rheumapatienten ebenfalls Krebs bekommen haben und ihr Rheuma offenbar rein GARNICHTS bewirkt hat. Beide Krankheiten schliessen einander nicht aus. Interessanterweise ist im Zeitungspool genau dieser eine Artikel nicht mehr verfügbar. Man steht wohl nicht mehr zu der Aussage; es werden wohl ein Paar Mediziner im Verlag angerufen haben . . .
Das Ganze mit dem Prostatakrebs bei unserem Krebspatienten war vor genau 31 Jahren; er starb erst vorletztes Jahr (aber nicht an Krebs. Denn der war nach einem halben Jahr WEG. Sagte die Klinik. Ein Medikament mußte er aber trotz der offensichtlichen Heilung noch nehmen, sonst hätte ihn die Krankenkasse nicht weiter versichert). Ist jemand was aufgefallen? Dieser Krebspatient hat z.B. grüne Gemüse gekriegt. Und die waren nichteinmal Bio, weil damals niemand von Bio gesprochen hat und es das garnicht gab. Seine Frau hat alles mit dem Fahrrad von einem Händler geholt, der schon damals darauf geachtet hat, dass die Ware nicht zu viel gespritzt war. Das war seinerzeit die einzige Sicherheit. Und das sorgfältige ABWASCHEN der Produkte.

Zum Thema „Gesamtheitlich“

Wir sehen diesen Modebegriff anders: Nachdem wir über Jahre Erfahrungen bei Ernährungstherapien (bei Kranken) und den Ernährungsmaßnahmen (bei Gesunden, den Normalbürgern) gesammelt haben, blieb immer noch ein zweistelliger Prozentsatz ungeklärter Rheuma- und Krebserkrankungen, den wir durch überhaupt nichts erklären konnten: Leute, die sich nach dem allgemeinen Sprachgebrauch „gesund“ ernährt haben und auch solche, die sich mit wenig bis garkeinem Fleisch, ohne Zucker und mit vielem Gemüse (und wenig Obst, wegen der wie beschrieben innewohnenden Zuckerarten) ernährt haben (was ja unser Ansatz ist), regelmäßig Sport in einfachem Rahmen betrieben haben und auch sonst keine harten Fehler in ihrem Leben gemacht haben, erkrankten an den beiden oben genannten Krankheiten. Es war unbegreiflich und so richtig zum „aus der Haut fahren“. Irgendwie gab es noch Fakten, die diese Krankheiten auslösten – und wir wußten nicht im Geringsten, was das hätte sein können. Wir haben uns die Köpfe zerbrochen, eine Matrix aufgestellt, die möglichst viele Aspekte des Lebens und des Verhaltens während des Lebens erfassen soll, überlegt, wann man sich wo und wenn, dann wie mit was infiziert haben könnte, den Körper strapaziert, Giftstoffe zugeführt, Gefahren ausgesetzt haben könnte und dann welchen. Wir haben hieraus resultiert, dass es – neben der Ernährung und der regelmäßigen in-etwa-zügigen Betätigung – noch einen unbetrachteten Bereich gibt, nämlich den der umgebenden Strahlung, umgebenden Streß und Konflikte mit sich selbst und der Umwelt.

Strahlung

Dummerweise kann man die gemutmaßte Strahlung garnicht so leicht erfassen noch bestimmen; auch wußten wir nicht, welche spezifische Strahlung auf wen nun wann und wie und wie lange einwirkt und welche Resultate sie hat. Wir kannten nur die elektromagnetische Strahlung von Handys, Sprechfunkgeräten, Computer-Towern, Laptops (ja! Schon hier statische Aufladung bis 20kV/m), sowie die Felder von Hochspannungs­leitungen und stromführenden Kabeln. Tablets, Smartphones und WLAN waren noch nicht etabliert. Bei den Feldern hakten wir nach, denn wenn einfache Kabel ein Feld haben, dann hat jedes stromführende Teil ein Feld. Wir sind dann durch beliebige Räume gegangen und haben mit einer als Antenne dienenden Drahtschlaufe und einem schreibenden Multimeter (mit Display und Speicher) irgend vorhandene Felder erfaßt. Die Erkenntnis war, dass überall ein Grundrauschen an irgendwelchen Strahlen, Feldern und wer weiß noch was sonst, detektierbar ist. Wenn man alle Handys und Haussicherungen ausschaltete, herrscht eine relative Funkstille und oft besteht nur noch an bestimmten Orten ein elektrisches Gewitter. Auffällig war, dass der eigene Körper bei vorhandenen Feldern ebenfalls ein Potential aufweist, also Empfänger ist. Daneben weist er – natürlicherweise – einen Innenwiderstand auf (einen ohm’schen Widerstand). Das ist aber ohnehin plausibel und bekannt. Durch unser schreibendes Gerät konnten wir sogar feinste Potentiale erkennen: So war ebenfalls ein Drahtrahmen am Bett mit Spannung (nicht: Strahlung) belegt. Genauso Metallschrauben dort, sogar solche in Holzbetten (!) und gerade die Metallfedern in Federkernmatratzen. Letztere wirken wie eine elektrische Spule. Das war jetzt neu und erforderte weitere Untersuchungen. Es war zu klären, was hinter den ganzen Feststellungen steckte.
An detektierten Strahlen haben wir notiert:
Elektrische Strahlung, bzw. statische Aufladung, wie bei Laptops bis 20kV oberhalb der Tastatur und an Gehäusekanten (wir haben ein Laptop, wo es an den Fingern pritzelt, wenn man die Gehäusekante berührt)
Magnetische, ferromagnetische Felder, MRT
Einfluß können ferner nehmen:
Radioaktivität, ionisierende Strahlen, Röntgen (natürliche UND medizinische Strahlung), CT (100mal mehr Strahlung als Röntgen)
Massewirkungen und -anomalien/Gravitation
Neutronenstrahlung, schnelle sowie gebremste Neutronen, letztere mit der Folge von Gamma-Strahlung(!)
Fragwürdige Sonderfälle: Fernwirkung (i.e. Einflußnahme über eine Distanz) durch Spiegel(Metallbedampfung), Kristalle

Zusammenhänge mit Handy-Nutzung

Bei Rheuma erkennen wir bislang keinen Zusammenhang. Bei Krebs dagegen ist es anders: Uns ist eine Studie aus den USA bekannt, die schon vor 1990 von einem „significant increase of brain cancer“ bei Handy-Usern sprach. Und das waren damals noch deren analoge Handies. Die biologisch aktive Wirkung (nicht die thermische Wirkung!) bei digitalen Handies ist bekanntlich höher. Ein Verantwortlicher bei einem Handyhersteller hat geschildert, dass sie früher bei Mobilfunk im 27-MHz-Bereich garkeine Gefahren sahen, jedoch nun im Gigahertz-Bereich die „Härte“ der Strahlung ungleich größer und keiner von ihnen so blöde sei, sich dieser bei Tests jemals auszusetzen. Außerdem sei die Antennenlänge früher wesentlich größer gewesen, so dass der Großteil der Antennenabstrahlung kopf-fern auftrat.
AbN.: Heute müssen Handyantennen nur noch wenige Zentimeter lang sein und können problemlos im Handy integriert werden, was in einer deutlichen Nähe zum Ohr und damit zum Kopf resultiert. Wir kennen einen Mitarbeiter eines Handy-Herstellers, der einen fünfmarkstück-großen kreisrunden Haarausfall direkt an der Stelle des Kopfes bekommen hat, wo die (kleine) Antenne war. Er verwendete dieses Handy nicht mehr und die Haare kamen zurück. Zumindest ein ausländisches Gericht hat den Zusammenhang von einem Tumor mit Handy-Benutzung mittlerweile letztinstanzlich bestätigt: Google „Corte di Cassazione Marcolini“.

Zum Thema „Erdstrahlen“, „Reizzonen“, „Störzonen“ und „Abschirmungen“

Nicht umsonst schreiben wir diese Begriffe in Anführungszeichen. Bei diesem Thema wird so viel Blödsinn erzählt – und Geschäft gemacht – dass es untersucht werden mußte, zumal eine nicht mehr geringe Anzahl an Heilpraktikern hierzu Aussagen vornimmt und gelegentlich Abenteuerlichstes als Stand des Wissens und der Wissenschaft(!) proklamiert (siehe auch „Der Wünschelrutenreport“, den die dt. Regierung in Auftrag gegeben hat).
Mit dem letzten Absatz haben wir das Terrain der Mutung oder des Rutengehens betreten: Auch wir haben das für einen Humbug gehalten, denn es gab ja Vorführungen, bei denen man deutlich erkennen konnte, daß der Rutengänger seine Rute nach unten bewegt. Dann nämlich geht die Bewegung von der Hand aus und die Rutenspitze folgt dem. Doch hat der Verfasser selbst den umgekehrten Fall gesehen: Die Rutenspitze knallte mit Kraft nach unten und der Rutengänger kann diese garnicht nach unten bewegt haben. Das Ganze war zudem noch reproduzierbar. Das hielten wir dann für die „richtige“ Mutung. Doch hat sich gerade DIESE Erscheinung als falsch erwiesen.

Diskontinuitäten

Das Muten spürt eine Diskontinuität (Störpunkt/Störstrecke, NICHT Störfläche) im Untergrund mittels eines Indikators auf (das Anzeigemittel). Anzeigemittel können sein: Rute, Pendel, der sensitive Mensch (bei welchem individualtypische Reaktionen einen Einsatz eines Anzeigemittels entbehren lassen; so sind hierbei z.B. Hand und Körper die Indikatoren). Durch wiederholtes, versetztes Abschreiten des Objekts bei der Anwendung werden die gefundenen Störpunkte und -strecken zur flächigen Störzone ergänzt. Das „Pendel“ ist nicht zu verwechseln mit „dem Pendeln“ oder gar der (schwarzmagischen) Anwendung eines Ouia-Boards.
AbN.: Die Bezeichnung „Stör-“ ist nicht bestechend richtig, denn die Erscheinungen (zumeist Strahlungen, s.u.) sind keine Störungen des Guten, Gesunden, die irgendwie und irgendwo böserweise plötzlich auftreten, sondern sie sind ein integraler Bestandteil des Lebens und wirken seit Anbeginn des Lebens auf der Erde. SIE SIND NICHTS WEITER ALS DISKONTINUITÄTEN UND KÖNNEN SCHÄDLICH SEIN. Ihre schädlichen Wirkungen ergeben sich aus biologischen Wirkungen auf Feldstärken, Spannungen und Potentialdifferenzen im menschlichen Körper. Potentialdifferenzen bewegen sich in Bruchteilen von Volt. So wird auch unmittelbar klar, dass harte Strahlung, wie sie etwa Handies aussenden – es wurden an einem handelsüblichen Handy bis zu 8 Watt Impulsleistung gemessen – bedeutende Wirkungen haben können. Gleiches gilt bei der Wirkung auf Immunglobuline und die NO-Entstehung.

[Exkurs] Immunglobuline IG

Immunglobuline IG nehmen wesentliche Steuerungsfunktionen des Immunsystems vor und können bei Kranken im (konventionellen) Bluttest gemessen werden. Bei Messungen von Kalium, Calcium und Zink (siehe auch im Buch weiter oben) zeigen sich regelmäßig Abweichungen.
IG sind:
Albumin
a1-Globulin
a2-Globulin
b-Globulin
g-Globulin
Diese werden per Elektrophorese bestimmt. Ihre Werte variieren je Labor und die Analyse der Werte unternimmt der Arzt. Besonders a1- und a2-Globulin ist für den Rheumapatienten interessant. Wir kennen jedoch einen Fall, wo ein Rheumatologe, bei dem man bis zu einem 3/4 Jahr auf die Behandlung warten muß (so toll soll er sein!), aufgrund der a1- und a2-Globuline diagnostiziert hat, der Patient habe definitiv KEIN Rheuma und kündigte an, er werde sich bei der Ärztekammer über den überweisenden Hausarzt beschweren wegen dessen Fehldiagnose „Rheuma“. Originalton: „der … soll seine <Legitimation> zurückgeben und was anderes machen“. Er war sogar so aufgebracht, dass er ankündigte, sogleich den Hausarzt anrufen zu wollen, wegen dessen „Unfähigkeit“. Der verweisende Hausarzt schickte den Patienten (CRP>100 und BSG1>100!) daraufhin einfach zu einem anderen Rheumatologen. Dieser diagnostizierte innerhalb einer Stunde anhand einer Befragung des Patienten (und der vorliegenden Laborwerte) eine Polymyalgia Rheumatika, gab klassisch Kortison – und der Patient war innerhalb drei Stunden schmerzfrei (nicht jedoch geheilt!). AbN.: Die Praxis des „tobenden Super-Rheumatologen“ ist mittlerweile geschlossen. Und das ist auch gut so. Solche Blender brauchen wir nicht.
Ende Exkurs Immunglobuline IG

[Exkurs] NO-Entstehung und die besonderen Gefahren

NO, Stickstoffmonoxyd, bildet im Körper (bes. Gehirn) mit den immer vorhandenen Sauerstoffradikalen, O2-, ein Nitrit. Nitrite lösen den Zelltod aus, was bei Nervenzellen, die sich nicht teilen (!), folgenschwer ist: Nervenzellen, die geschädigt sind, können nicht ersetzt werden. Systemische Erkrankungen und DNA-Schäden treten als besondere Gefahren auf. Es gilt, zur Gesundung die NO-Entstehung zusammen mit den Sauerstoffradikalen zu unterbinden. Dies muß durch Vermeidung von Strahlungseinflüssen und eine geeignete Diät vorgenommen werden.
Ende Exkurs NO-Entstehung
Orte mit Diskontinuitäten (Energieplätze genannt) sind gefährlich ungesund. Man darf auf diesen Orten NICHT schlafen, noch bauen oder sich lange aufhalten. Was der Körper zum Gesundbleiben braucht, sind KONTINUITÄTEN, also Plätze geringer (schädlicher) Strahlung. Manche selbsternannte „Forscher“ nennen sie dann – im Ggs. zu Energieplätzen – Ruheplätze, doch der Begriff täuscht. Hier ist keine Ruhe, sondern nur Kontinuität im Sinne von einem niedrigen, gleichmäßigen Level. Eine Heilung bei einer Diskontinuität wird nur auftreten, wenn die Diskontinuität zufällig bei der vorhandenen spezifischen Krankheit geeignet ist zu heilen. Das ist wieder das Spekulieren auf den Lottogewinn bei nur einem einzigen getippten Kästchen. Bestes Beispiel: Der Radonstollen.

Technopathische Belastungen / geopathische Belastungen

Es ist so, dass beim Muten physiologische Reaktionen auftreten, nicht jedoch physikalische. Das ist der Grund für die Unterschiede bei den Urteilen von Geobiologen (i.e. der Rutengänger im Besonderen) über ein und dasselbe Objekt und für schlichtweg jede Scharlatanerie. Durch die einfließende Physiologie kann ein Prüfer (i.e. der Auftraggeber) des Rutengängers dessen Ergebnisse nicht verifizieren (es sei denn, er wäre ebenfalls physiologisch sensibilisiert). Hinzu kommt hier der unbestimmbare und unbekannte Einfluß von Störgrößen. Störgrößen sind z.B. Vollmond, Neumond, Sonnenfleckenaktivitäten, eventuelle Erkrankungen des Rutengängers bei der Mutung. Die ersten zwei sind physikalische Einflüsse. Wenn aber physikalische Einflüsse, dann sind diese messbar und durch wissenschaftliches Vorgehen erfahrbar und vor allem: reproduzierbar.
Zu Erdstrahlen ist nur folgendes zu sagen: Es gibt sie so nicht. Keine Wasserader, keine geotektonische Formation und kein Graben, keine Grube, Mulde, Schwemmung, Schichtung, Einlagerung, kein Bächlein oder Flüßlein, noch irgendwelche der beliebten wasserführenden Verwerfungen, Felsen oder Brüche strahlen was auch immer aus. Wer so etwas behauptet, sitzt Volksglauben auf und glaubt an Hörensagen über geheimnisvolle und immer als schädlich geglaubte Erdstrahlen. Was der an Erdstrahlen Gläubige in Wirklichkeit meint, das sind

  1. Natürliche Strahlungen, athmosphärische Strahlungen
    Gammastrahlen (neben Alpha- und Betastrahlung, i.e. Radioaktivität),
    gebremste und ungebremste Neutronenstrahlung,
    magnetische Felder und Anomalien,
    Infrarot-Strahlung,
    Skalarwellen und biologisch wirksame Skalarwellenanteile manigfaltigen Ursprungs,
    Magnetwirbel und polarisierte Mikrowellenstrahlung über Netz- u. Gitterkreuzungen,
    wetterabhängige niederfrequente Impulsstrahlungen (letztere wirkt vermutlich analog jeder Mikrowellenstrahlung – etwa wie ein Handy – auf Körpergewebe etc.)
  2. Künstliche bzw. technische Strahlungen
    Gammastrahlen (neben Alpha- und Betastrahlung, i.e. Radioaktivität),
    elektrische, magnetische sowie elektromagnetische Strahlung,
    Radio, Fernsehen, Handy, WLAN, Mikrowellen, Mikrowellen-Öfen, Transponder, Router etc.
  3. Sonstige
    Gasemmissionen, Bodenleitfähigkeit, Dämpfe, Sublimation
    Elektrische Ladung, Piezoelektrizität, Ionisation, Luftleitfähigkeit
    Masse- und Gravitationsanomalien

Diese haben verschiedenste Wirkungen und sie sind jedoch keine „Erdstrahlen“, denn sie sind sämtlich nicht an (die) Erde gebunden, sondern einfach nur Diskontinuitäten, die auftreten und ihre spezifischen Wirkungen haben. Sie können bei ungünstigen Umständen ungünstig wirken, aber auch, wie bei schnellen Neutronenstrahlen, gänzlich OHNE Wirkung sein. Bremst jedoch ein geeignetes Medium, z.B. Wasser, Metall (auch sog. Entstörungsmatten), die (schnellen) Neutronenstrahlen ab, so entsteht eine pathogene, also krankmachende Wirkung, da die abgebremsten Neutronenstrahlen im Körperwasser Gammastrahlen entstehen lassen, die schädlich sind: Beim Zusammenprall mit Stickstoffatomen kommen diese auf die nächsthöhere Energiestufe (N14à N15) und geben beim Rückfall auf N14 ein Gammaquant ab. Das ist nichts Neues, sondern Standardlehrstoff höherer Schulen.
Das Ding ist bloß das: Die entstehende Gammastrahlung ist dieselbe wie beim radioaktiven Zerfall – es ist radioaktive Strahlung. Hierdurch ist gezeigt wie folgenschwer und krankmachend Diskontinuitäten sein können. Besser also ist die Beschreibung der Strahlen der obigen ersten Gruppe als:
Geopathogene Diskontinuitäten
Hier schließt sich der Bogen zu den vielbeschriebenen Wasseradern. Man darf also keinesfalls auf oder über dämpfendem Material schlafen oder sich länger aufhalten. Das gilt dann ebenfalls für ein Wasserbett und für den Aufenthalt oberhalb einer Auto-Garage (auch Tiefgarage!), einem Öltank (auch ölbefeuerte Zentralheizungen, Wärmetauscher bei Fernheizungen usw.) oder den Stahlbetondecken in einem Neubau, wobei die unterste Stahlbetondecke der Boden der Erdgeschoßwohnung ist. Nicht ignoriert werden dürfen die sogar in der Literatur der Erdstrahlengläubigen unerwähnten Zusammenhänge geopathogener Diskontinuitäten mit dem Mond (genauer der Mondstellung). Diese sind exopathogene oder astropathogene Diskontinuitäten. So sollten Mutungen (technisches Aufspüren) bei Voll- oder Neumond wegen möglicher Verzerrungen der – mittlerweile belegten – Gitter oder Netze, in denen Diskontinuitäten auftreten, unterbleiben. Das wissen nicht einmal die Rutengänger.
Neben den geopathogenen Diskontinuitäten (ERDE) und exopathogenen bzw. astropathogenen Diskontinuitäten (HIMMEL) rangieren die natürlichen und technischen Diskontinuitäten der anderen zwei Gruppen. Auch der Radonstollen basiert auf einer Diskontinuität. Eine Radonexposition gilt als Ursache für (meist) Lungenkrebs. Da der Wirkungsmechanismus bei Radon nicht bekannt ist, lehnen wir Radon als Mittel gegen Schmerzen ab, wenngleich Erfolge beschrieben werden. Radon als Gas, das durch den Keller in Wohnräume dringen kann, gilt als Problem mancher Länder in Deutschland: Aber die jeweilige Landesregierung vertuscht das regelmäßig. Damit das klar ist: Eine stete Radonexposition senkt die Lebensdauer des Menschen und kann Krankheiten triggern. Das ist der selbe Mechanismus wie beim steten Schweinefleischgenuß. Die Radonexposition ist standortabhängig.
Manche Massen- und Gravitationsanomalien sind mittlerweile in einem gewissen Umfang wissenschaftlich belegt. Deren Lokalisierung ist extremst schwierig, da überhaupt keine Unterlagen oder Meßwerte/-reihen existieren, mit deren Hilfe man betroffene Orte, Häuser usw. beschreiben könnte. Die einzig praktikable Lösung wäre eine Messung der Gravitation am Ort(!). Das ist mit während der Messung ortsfesten, frei schwingenden Pendeln und Federn aufwändig, zeitintensiv und umständlich. Solche Pendel und möglicherweise auch Federn müssen windgeschützt und sogar winddicht gekapselt aufgestellt werden, um externe Einflüsse abzufangen. Weniger aufwändig ist die Massemessung mit einer Präzisionswaage und das allfällige und parallel auszuführende Aufspüren von Anomalien mit Geigerzähler und Feldstärkemeßgerät.
Hier tut sich ein weites Feld mit mittlerweile bekannten Forschungsergebnissen auf, die weder von konventionellen Wissenschaftlern noch von Schulmedizinern anerkannt werden. Bei unseren Untersuchungen werden wir uns jedoch nicht von Ignoranz noch von vorgefaßten Meinungen zum Zwecke des Pfründeschutzes erfassen lassen: Denn es gelang der genannten Forscherfraktion in der Vergangenheit, mit einem Magnetometer die Ergebnisse von Rutengängern zu belegen; dasselbe gelang ebenfalls durch Überwachung des Widerstandes des Körpers (Hand-zu-Hand-Messung) über gemutmaßte Störzonen. Bei letzterem handelt es sich um eine direkte Messung; mittlerweile ist auch eine indirekte bekannt durch den EM-Test. Dieser ist seit Jahrzehnten bekannt, bestens untersucht und rechtlich geschützt, doch welcher Normalpatient oder Durchschnittsmediziner hat jemals davon gehört?
Der EM-Test untersucht, ob auf den Prüfling (genauer auf dessen Blut) Diskontinuitäten eingewirkt haben. Ein überragender Vorteil des EM-Test ist der, dass er ohne sensitive Empfänger oder Magnetometer auskommt und dieselben Ersgebnisse liefert. Und noch ein Vorteil tut sich auf: Man sitzt keinem rutengehenden etwaigen Scharlatan mehr auf; auch Abschirmungen müssen nicht erworben werden (die Forscherfraktion von oben lehnt diese Maßnahmen ohnehin wegen ERWIESENER Wirkungslosigkeit ab. Metallische Abschirmungen bewirken im übrigen genau das GEGENTEIL der Absicht, etwas Positives, Gesundes, erreichen zu wollen: Sie bremsen Neutronenstrahlungen bis zur Schädlichkeit (g-Emission, siehe im Buch) ab und können induzierte Spannungen aufweisen).

Krankheiten, die durch Diskontinuitäten hervorgerufen werden

Leistungsschwund
Krebs, Tumore
Autoimmunkrankheiten (z.B. Rheuma, MS)
Asthma
Leukämie
Migräne
Schlafstörungen
Epilepsie
Depression
Polyarthritis
Muskelschwund
Knochenbaustörungen
u.v.m.

Die Magnetische Ordnung

Die sogenannte Magnetische Ordnung ist seit der Mitte der 50er Jahre bei Nahrungsmitteln und im menschlichen Blut gut erforscht, jedoch landläufig völlig unbekannt. Die Magnetische Ordnung resultiert aus der Ausrichtung der Achsen, um welche Neutronen, Protonen und Elektronen des Atomkerns drehen. Die Drehbewegung, der Spin, selbst induziert ein elektromagnetisches Feld. Das ist nicht neu; die internationale Zeitmessung referenziert auf die Drehgeschwindigkeit des Cäsium-Atoms.
Aus dem elektromagnetischen Spektrum kann jeder Stoff definiert d.h. detektiert werden. Die Drehachsen sind typisch, machen also den Stoff aus und können beeinflußt werden, wodurch der Stoff wiederum seine Eigenschaften verändern würde. So kann etwa Kunststoff durch Gleichrichtung der Drehachsen magnetisch werden. Umgekehrt heißt das, jeder Stoff kann elektromagnetisch beeinflußt werden.
Wenn Nahrungsmittel und menschliches Blut beeinflußt werden, kann das schädlich sein. Aus dem oben Gesagten resultiert dann, dass der beeinflußte Stoff eine abweichende Magnetische Ordnung aufweist. Er besitzt nicht mehr seinen magnetischen Grundzustand. Das erfolgt etwa durch Speisenbereitung mit Elektro- und Mikrowellenherden. Krankheiten lassen sich ebenfalls durch Abweichungen der Magnetischen Ordnung vom Normalen erkennen. So können Krebs- und Leukämiezellen von gesunden Zellen unterschieden werden. Diese Methode kann hervorragend etwa zu schnellen Analysen genutzt werden: z.B. die Kernspin-Spektrometer-Erfassung: Detektion erfolgt bei Krebspatienten im Bereich von Frequenzen <34Hz (typisch 30Hz). Gesunde liegen bei 37-43Hz, Nichtkrebs-Krankheiten bei 33-42Hz. Die Überlappung von letzteren mit Gesunden im Bereich von 37-42Hz verunmöglicht jedoch bei Ergebnissen in diesem Bereich eine Diagnose.
Beim Tod von Lebewesen, auch Pflanzen, tritt eine vollständige Depolarisierung ein. So ist etwa Wolle vom toten Schaf wertlos, da sie nicht mehr die gewünschten Eigenschaften aufweist. Auch die Depolarisation des Feldes durch ein elektrisches oder magnetisches Feld hat zur Folge, dass ein Objekt wertlos wird. Das heißt, Nahrungsmittel verlieren ihren Wert. Die weitere Folge ist, dass Nahrungsmittel nicht mit einem Elektroherd und schon garnicht mit der Mikrowelle erhitzt resp. auch nicht zur Haltbarmachung bestrahlt werden dürfen. Es ist bekannt, dass Krankheiten entstehen können, wenn Speisen so bereitet werden. Wer mit E-Herd oder gar Mikrowelle arbeitet, wird sicher nach Jahrzehnten erkranken. Abhilfe schafft hierbei, wieder konventionelle Methoden der Erwärmung zu verwenden, wobei – von ungünstig bis gut – folgende Reihe gilt:
Mikrowelle/Elektro/Induktion/Halogen – Gas – Kohle – Holz – Stroh
Die Erfahrung hat diese Abstufung belegt.
Ganz allgemein muß man festhalten, daß der, der Mikrowelle, Elektro-, Induktions- oder Halogenherde verwendet, mit absoluter Sicherheit früher oder später erkranken wird – und zwar nicht nur an etwa den oben genannten, sondern möglicherweise auch an beliebigen anderen Krankheiten.
Gourmets kochen nicht nur wegen der besseren Dosierbarkeit mit anderen Wärmequellen als dem Elektroherd: Es ist bekannt, dass Gerichte auch besser schmecken, was den Grund in der Verwendung die Magnetische Ordnung geringer beeinflussender Öfen haben kann.

Anwendungen in der Medizin

Die Literatur kennt mehrere Anwendungen. Bekannt ist etwa die Bestrahlung entsprechender Hirnareale von Epileptikern mit Frequenzen derselben Wellenlänge wie sie der vermutete Krankheitsherd hat (Resonanzversuch). Es wird berichtet, ein beeindruckender Anteil der Patienten wurde geheilt.
Spektakulär werden die Erkenntnisse zu der Magnetischen Ordnung in Hinblick auf die Homöopathie, wenn man die Schwingungsprofile von dem Patienten (i.e. Krankheitsherd) und dem von einem Homöopathen gewählten Similimum vergleicht: Konnte der Homöopath das „richtige“ Similimum finden UND die passende Potenz, dann ist das Schwingungsprofil von Patient und Similimum identisch. Wesentlich ist dabei die Feststellung, dass homöopathisches Mittel und Patient beim Schwingungsprofil übereinstimmen. Bis zu dieser Erkenntnis haben auch wir keinen Grund erkannt gehabt, an die Wirkung der Homöopathie zu glauben.
Ein zweiter Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie ist der durch den oben erwähnten Spin der Atome: Bei hochpotenzierten Homöopathika gibt es kein Verständnis darüber, wie ein Mittel, das eigentlich nicht mehr stofflich vorhanden ist, überhaupt noch wirken kann. Es wird allgemein in der alternativen Medizin-Forschung ein Informationsübertrag auf das Trägermedium vermutet, der beim Einschlagen der Mittel erfolgt. Dieser stellt sich in folgenden zwei Phasen dar: Einmal wird die Elektronenhülle des Ausgangsstoffes dafür verantwortlich gemacht, auf das Trägermedium zu wirken. Das andere Mal wird ein offensichtlich magnetischer Übertrag der Spinstruktur angenommen. Es erfolgt also ein zweifacher Informationsübertrag. Die Verstärkung durch die Verdünnung, die Potenzierung, wird als Resultat der Spin-Resonanzen (und womöglicher Spin-Spin-Kopplungen) angenommen.
Ein dritter Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie ist der Effekt der Fernwirkung: Ein Medikament wirkt durch die Wandung des Behältnisses, in dem es sich befindet, ohne direkten Kontakt mit dem Patienten. Das ist belegt und hinlänglich untersucht, also kein Unsinn. Der Wirkungsübergang wird als magnetischer angenommen – hier wieder das Prinzip mit dem Atom-Spin. So erklärt sich einerseits das kontaktlose Wirkungsprinzip, andererseits der negative Einfluß von Mikrowellen im allgemeinen (aus Handys, MW-Herden).
Und dann kommt viertens noch hinzu, dass potenzierte Mittel eine STÄRKERE Wirkung haben können als der 1:1 vorliegende Grundstoff. Das entzieht sich jeglicher Logik und ist nur dadurch zu beschreiben, dass die Verstärkung unsere gewohnte Physik hinter sich gelassen hat. Erklärung auch hier durch Spin-Resonanzen und mögliche Spin-Spin-Kopplungen.
Mittlerweile belegen Untersuchungen namhafter Institute, dass sogar das Erdmagnetfeld direkte Wirkungen auf den Menschen hat. So wurde bekannt, dass die menschliche Sehschärfe von diesem abhängt. Ähnliche Erkenntnisse zeigten den Einfluß der Ausrichtung des Bettes nach der Himmelsrichtung. Es wurde die Forderung, mit dem Kopf nach Norden zu schlafen belegt und die, mit dem Rücken nach Norden zu arbeiten. Dies bestätigte die im Volksglauben gelegentlich geäußerten derartigen Forderungen. Eine Abweichung der Schlafrichtung äußert sich mit (negativen) Einflüssen auf die REM-Phasen des Schlafes.
Zur Verdeutlichung:
Erdmagnetfeld 50mT
menschl. Magnetfeld 0,00000050mT=0,5pT (ein hundetmillionstel des Erdmagnetfelds)

Geobiologische, technische und bauliche Einflüsse auf die Magnetische Ordnung

Mit dem Gesagten werden die Auswirkungen von elektromagnetischen, elektrischen und magnetischen Objekten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen klar. In der Nähe von Aufenthaltsorten des Menschen sind solche Einflüsse auszuschließen. Konkret heißt das, Fernseher, Radios, Radiowecker, Funkgeräte aller Art inklusive Handies, WLAN, Smartphones, Bildschirme, besonders Röhrenmonitore, Transformatoren, Leuchtwerbungen an der Hausfassade und dergleichen sind genauso schädlich wie Stahlbauprofile, Armierungseisen im Betonbau(!) – besonders z.B. Stahlbetondecken, Autos in Garagen unterhalb von Schlafplätzen sowie Öltanks aus Stahl nebenan und unterhalb, Federkernmatratzen aller Bauarten, Federkernunterlagen, Metallrohrbetten und -möbel, Stühle mit Metallspindel oder Gasdruckfeder und wohl Tausende andere Dinge, wie sich der geneigte Leser leicht ausmalen kann. Der Grund ist immer der Einfluß auf die Magnetische Ordnung.
Weitere Einflußgrößen sind die oben im Absatz über „Erdstrahlen“ angeführten Diskontinuitäten. Durch die Betrachtungen zur Magnetischen Ordnung haben wir nun die nötigen Belege und Begründungen unserer Feststellungen.
Durch den Kontakt mit diesen Einflüssen entmagnetisiert sich das ursprünglich als magnetisch beschriebene Subjekt (z.B. das menschliche Blut/ das Nahrungsmittel) zumindest teilweise. Die Forschung bezeichnet es dann im Gegensatz dazu als elektrisch. Eine wesentliche Erkenntnis hierbei ist, DASS ELEKTRISCHES BLUT USW. WIEDER ZU MAGNETISCHEM WIRD, WENN DER URSÄCHLICHE EINFLUSS ENTFERNT WIRD. Die Rückbildung benötigt etwas Zeit, aber sie wird so eintreten. Das erleichtert die Behandlung, denn diese beginnt mit dem vergleichsweise leichten Entfernen resp. Vermeiden des Einflusses.
Zur Information
Die Magnetische Ordnung bleibt bei Hartplastikflaschen wie sie bei Volvic und BF verwendet werden, in Ggs. zu Glasflaschen, erhalten. Diese Betrachtung ist wider Erwarten kein Humbug, sondern sie läßt sich messen. Wir haben die Untersuchung eingesehen.

Grundsätzliche Betrachtungen der vorgestellten Maßnahmen

  1. Das Genannte gilt für die Prävention.
  2. Wer gesund ist, kann so Vorsorge treffen.
  3. Wer eine der genannten Krankheiten überwunden hat, kann das Genannte zur NACHSORGE immer noch grundsätzlich beachten. Die vordem erforderliche, zugegebenerweise einseitige und spaßgebremste Ernährung kann geeignet aufgelockert werden. Zucker jedoch bleibt in allen seinen Formen WEG, ebenso Schweinefleisch. Auf den Punkt gebracht, damit es einfach wird: Tierprodukte (alle!), Mehlprodukte aus Weißmehl, Reis und Zucker meiden wir (Merke: TiMeReiZ; engl.: Animal Flour Rice Sugar AFRiS).
  4. Mäßige, aber oftmalige, besser regelmäßige, nicht notwendigerweise lange körperliche Betätigung ist EXISTENZIELL wichtig für diese drei oben genannten Gruppen. Täglich eine halbe Stunde Radfahren genügt (und wenn das so garnicht geht: Spazierengehen; ebenfalls eine halbe Stunde, am Besten aber zwei Mal am Tag)

Woher kommen die genannten Krankheiten? Völlig überrascht haben wir die unerwartete Gemeinsamkeit bei diesen Krankheiten wahrgenommen; dies muß aber nicht die Ursache sein und schon garnicht muß es die einzige Ursache sein: Anhaltender Bewegungsmangel über mehrere Jahre. Auch wenn dieser mehrere Jahre zurückliegt, kann er die Basis schaffen für Krebs und Rheuma. Wenn DANN noch die Übersäuerung des Körpers auftritt, soll das nach Veranlagung zur Krankheit führen. Aber es ist nicht immer dieselbe Krankheit und es passiert nicht bei jedem und schon garnicht in einem absteckbaren Zeitrahmen. Völlig unklar ist derzeit noch, ob anstelle der Übersäuerung eine vielleicht monatelange Pestizid-Exposition erkranken läßt.
AbN.: Was unser Krebspatient nahm, das findet man mittlerweile auch grob bei der kohlehydratarmen und zuckerfreien Ernährung. Es gibt jedoch Abweichungen. Die Wirkung dieser Ernährung wird auch klar, wenn man bedenkt, dass Krebskulturen von Berechtigten (Instituten u.a.) per Post angefordert werden können und diese in Petrischalen u.a. auf (ZUCKER-) Nährlösung geliefert werden; diese Zellkulturen werden auch auf Glutamin geliefert und gezüchtet (Glutamin siehe auch andernorts im Buch unter Geschmacksverstärker). Und Krebskulturen gehen kaputt, wenn bestimmte Gemüse mit ihnen in Kontakt kommen. Bei rohen Tomaten werden aber alle Krebsarten zu Wachstum angeregt. Aus diesem Grund ist auch Ketchup VERBOTEN, denn er ist nicht stundenlang eingekocht, wie erforderlich und enthält Zusatzstoffe sowie eine erhebliche Menge ZUCKER (ebenfalls süßer Senf enthält Zucker; das wird natürlich unseren Bayern im Lande so garnicht passen mit ihrem süßen Senf zu den Weißwürsten – aber Weißwürste enthalten Schwein, das wie deutlich genug geschildert wurde, ENTFÄLLT). Daß mit diesen Überlegungen auch alle Tomatensaucen entfallen ist klar. Tomatensauce macht manchen Patienten auch einen sauren Magen.
Ein Nachbar ist mit einer schweren Tumorerkrankung verstorben. Es ging sehr schnell. Seine Frau berichtete, dass er im Angesicht der Krebserkrankung sich wenigstens etwas „gönnen“ wollte. Und das war, dass er viel von seinen Lieblingsspeisen aß. Das waren Tomaten mit Salz und Pfeffer sowie Süßigkeiten. Er aß zur Zeit seiner Erkrankung gerne davon, um noch etwas Freude zu haben. Leider hat er so das Schlimmste getan, das er sich nur antun konnte: Er hat rohe rote Tomaten und Zuckerstoffe gegessen. An diesem traurigen Beispiel sieht man, dass die Aussage vieler „sachkundiger“ Mediziner falsch ist, wenn sie einräumen, dass der Patient sich durchaus das gönnen soll, was ihm gefällt oder schmeckt. Diese Aussage fußt auf der Theorie, dass für den Körper gut ist, was er gerne mag (das Lieblingsessen). Diese Theorie ist generell falsch! Jeder Mensch mag Süßes – ist es dann gleich auch gut? Richtig ist, zu essen, was für den Körper nicht schädlich ist und aktiv gesund (z.B. Knoblauch, Zwiebeln, grüne Gemüse usw., wie hier im Buch groß und breit beschrieben) und Ungeeignetes sowie Schädliches zu vermeiden (Kuhmilch, Tomaten, Zuckerstoffe, Fast-Food, Schweinefleisch(-produkte) usw.).
Recht ähnlich ist die Ernährung nach Gerson: Ein Dr. Gerson hat viel vom o.g. Wissen (aber nicht alles!) schon vor 80 Jahren vorweggenommen. Das haben wir selbst aber erst vor Monaten erfahren: Wir wissen noch, wie wir total überrascht waren und Freunden gesagt haben „Die haben es also schon gewußt . . . „. Und niemand sagt was! Unterschied zu Gerson: Wir erwarten aus Erfahrung, die Zuckerstoffe in noch weiterem Maße wegzulassen als Gerson; darum kein Obst. Das mit der Gefahr, die von Zuckeraufnahme in den Körper ausgeht, hat Gerson damals schlichtweg noch nicht wissen können. Die Forderung nach einer Zuckerreduktion und darüber hinaus nach einem Zuckerausschluß ist auch in den heutigen Massenmedien noch nicht intensiv genug kommuniziert. Gerson verwendet neben Obst auch unglaublich große Mengen von – teils katastrophal unglücklich gewählten – Gemüsen für jeden seiner Patienten. Und er macht noch Einläufe. Auch das mit den Gemüsen konnte er schlichtweg noch nicht wissen: Die Untersuchungen, welche Gemüse welche Krebsart hemmen oder begünstigen, wurden erst ab dem Jahr 2000 gemacht. Somit ist klar, daß Gerson sogar völlig ungeeignete Gemüse gewählt haben konnte – und das haben wir auch festgestellt. Wendet man diese neuesten Untersuchungen auf Gerson an, so reduziert sich der Wust an verschiedenen Gemüsen, die er gibt und auch deren Menge, die pro Tag zu nehmen ist. Letzteres rührt daher, daß Gerson durch die vielen verschiedenen Gemüse sowohl Krankheitsförderer als auch – Krankheitshemmer verabreicht, also er hemmt eine positive Wirkung durch eine negative. Das ist das gleiche, wie der Versuch der konventionellen Medizin, durch Chemo und Bestrahlung die „richtige“ Zelle, d.h. die Krebszelle zu treffen oder der gewünschte sofortige Lottosechser bei nur einem angekreuzten Kästchen.
Wer jetzt sagt: „Dann darf ich ja garnichts essen“ – der hat eigentlich recht (leider). Denn

  1. Grünes Gemüse über manchmal mehr als ein dreiviertel Jahr ist quasi unerträglich. Und es sind noch nichtmal alle „echt grünen“ wirklich Gemüse geeignet.
  2. Anderes Gemüse muß krebsspezifisch verabreicht werden. Wir können hier nicht Präventionen für jede mögliche Krebsart geben. das verlangt nach einer diffizilen Anamnese bzw. Erhebung der eingeschlossenen Faktoren, inclusive Begehung, Messung, Risikobeseitigung und noch viel mehr.
  3. Ein sogenanntes „ideales“ Lebensmittel gibt es nicht. Jedes hat seine spezifischen Vor- und Nachteile.

Und, ja, betrachtet man Spritzmittel- und Schwermetallbelastungen, dann sollte man eigentlich garnichts mehr essen, denn dann macht man nichts falsch. Darum ist es so wichtig, dass die Auswahl der Nahrungsmittel sehr sorgfältig erfolgt. Es gäbe nur ein einziges „fast ideales“ Lebensmittel, die Petersilie(!): Sie ist bezüglich Fett, Cholesterin, Ballaststoffen, Kilokalorien, Kohlenhydraten, glykämischem Index, Glykämischer Last und Eiweiß/Protein ideal und zeigt keinerlei unerwünschten Werte hierbei (6 Mal grün und 0 Mal rot als einziges in der Liste der ca. 200 Nahrungsmittel, die wir untersucht haben). Petersilsaft verdirbt übrigens schnell – auch im Kühlschrank. Wir arbeiten gerade an einer noch umfangreicheren Liste. Es soll nun aber nicht etwa der Eindruck entstehen, man brauche nur noch Petersilie essen und könnte damit alle Probleme mit Krebs, Rheuma und der Ernährung schlechthin einfach so lösen. Ein wirklich ideales Nahrungsmittel hätte im übrigen acht Mal grün. Die Petersilie ißt man verständlicherweise nicht in der Menge, die der Körper als Nahrungsmittelzufuhr braucht, denn sie gilt als Gewürz. Wegen ihrer Inhaltsstoffe solle man auch nicht viel davon essen und Schwangeren sowie Patienten mit Wassereinlagerungen (z.B. Perikarderguß) ist sie strikt verboten. Für unsere Zwecke eigne sie sich speziell bei Rheumaerkrankungen. Anwender nehmen sie mit Knoblauch zusammen ein. Beide fein zerhackt, der Knoblauch geht durch die Knoblauchpresse, wird nicht gekocht und in Joghurt (max. 1,5% Fett) eingerührt, damit man nicht so aus allen Poren stinkt; dann vormittags gegessen. Knoblauch und Petersilie gilt als äußerst hilfreich bei diesen Anwendungen. Gleiches gilt für Zwiebel und Meerrettich. Dieser soll frisch gerieben sein, dann helfe er besonders bei rheumatischen Erkrankungen.
Info1: Patienten setzen zur Vorbeugung und zur Ernährung ein universelles Gesundgetränk aus Zitronen und Knoblauch ein. Man nimmt 5 Knollen Knoblauch, 5 nicht kleine Zitronen (alles Bio, Zitronen sorgfältigst gewaschen), löst die Knoblauchzehen aus, entfernt deren Haut und zerteilt die Zitronen (deren Kappen entfernen und Schale dran lassen). Das Ganze kommt mit einem halben Liter mineralstoffarmem Wasser in den Mixer und wird püriert, kurz scharf aufgekocht und der Saft über ein Drahtsieb in ein Glas- oder Keramikgefäß gegeben. Jeden Morgen einen Teelöffel voll NACH dem Frühstück trinken und mit geeignetem Wasser nachspülen, oder in Magerjoghurt einrühren. Im Kühlschrank wie Käse lagern. Das Mittel hält mehrere Wochen; wenn es stickig schmeckt oder einen grauen Schleier enthält, ist es wirkungslos aber noch nicht verdorben. Es sollte nicht pur und nicht ohne oder nüchtern vor dem Frühstück eingenommen werden. Es könnte durch seine konzentrierten Bestandteile innerhalb von Sekunden eine Übelkeit auslösen. Wer es nicht gut verträgt, der gießt den Saft nicht ab, sondern verwendet das Pürree direkt: Ein Teelöffel am Morgen.
Info2: Patienten setzen zur Vorbeugung und zur Ernährung ein wirksames Getränk aus Nelken ein: Nelken werden ín geeignetem Wasser ausgekocht; vor dem Sieden die Hitze herunterdrehen. Morgens einen Eßlöffel des erkalteten Getränkes einnehmen; bei Bedarf etwas nachtrinken.
Anmerkung: Knoblauch, Johanniskraut, Ananas und rote sowie gelbe Grapefruit dürfen nicht im Umfeld von Operationen – auch Zahnarztarbeiten zählen hierzu – eingenommen werden. Sie hemmen die Gerinnung des Blutes. Das ist wie beim Aspirin, aber das weiß ohnehin jeder. Knoblauch in seiner natürlichen Form darf nicht etwa durch Knoblauch-Säfte/-Getränke oder andere Aufbereitungsformen ersetzt werden. So würde er nicht mehr wirken.
Wer sich nach den beschriebenen Maßnahmen ernähren will, sollte vor Beginn und alle halbe Jahre sein Blut im großen Bluttest (mit D3) checken lassen, damit die Normalisierung offensichtlich wird. Oben haben wir schon beschrieben, wie es sich mit Nahrungsergänzungsmitteln und Weizenkeimen usf. verhält.
Bei akutem Energiebedarf oder wenn ganz einfach eine Stärkung erforderlich ist, werden zum Aufbau VORÜBERGEHEND verwendet oder immer wieder in Abständen eingestreut – von grün bis rot abnehmend häufig:

Eiweiß/Protein: Eiweiß (Protein)
Hartkäse
Chester mind. 30% Fett i. Tr.
Chester mind. 20% Fett i. Tr.
Appenzeller mind. 20% Fett i. Tr.
Emmentaler geraspelt mind. 20% Fett i. Tr.
Hartkäse 20% Fett i. Tr.
Parmesan mind. 40% Fett i. Tr.
Leinsamen entölt entfettet
Kürbiskern
Kürbiskern roh
Kürbiskern Pulver
Goabohnen (Flügelbohnen) reif Mehl
Greyerzer Halbfettstufe
Bäckerhefe getrocknet
Bergkäse mind. 20% Fett i. Tr.
Hartkäse mind. 30% Fett i. Tr.
Hefe
Trockenhefe
Emmentaler mind. 30% Fett i. Tr.
Parmesan mind. 30% Fett i. Tr.
Emmentaler mind. 10% Fett i. Tr.
Hartkäse < 10% Fett i. Tr.
Leidener Käse mind. 20% Fett i. Tr.
Schnittkäse halbfest mind. 20% Fett i. Tr.
Sauerampfer getrocknet
Roggen Keim
Cashewnuss Mehl entfettet
Sauerampfer Pulver
Rind Steak gebraten (zubereitet mit Fett und Salz)
Rotalge getrocknet
Klippfisch (getrockneter Fisch)
Fischerzeugnisse aus gesalzenen Fischen
Bierhefe
Bierhefe Tabletten
Bierhefe getrocknet
Champignon getrocknet
Pilze getrocknet
Yuba
Rind Fleisch getrocknet
Schaf Hinterhaxe getrocknet
Stockfisch tiefgefroren

 

Kohlenhydrate: Kohlenhydrate
Hacksteak
Karotten und Erbsen gedünstet, in Sahnesoße
Lachs paniert gebraten
Kaiserschmarrn
Wildreis gekocht
Vollkornteigwaren gekocht gebacken
Vollkornteigwaren eifrei aus Weizen gegart
Reis parboiled gegart
Reis parboiled gekocht
Reis parboiled mikrowellengegart
Grünkern Schrot gegart gebraten (zubereitet ohne Fett)
Grünkern Mehl gegart
Tiroler Knödel
Basmatireis gekocht
Suppeneinlagen aus Teigwaren
Nudeln
Karthäuser Klöße
Bohnen dick (Saubohnen) reif Mehl
Buchecker
Buchecker roh
Gnocchi gekocht
Gnocchi tiefgefroren
Gnocchi roh
Passionsfrucht getrocknet
Edelkastanie (Marone) roh
Kastanie europäisch (Marone) roh
Edelkastanien
Mais-Fladenbrot
Mungobohnen reif
Mungobohnen reif Konserve abgetropft
Mungobohnen reif roh
Graubrot mit Sesam
Cherimoya getrocknet
Sellerieblätter Pulver
Graubrot
Gersterbrot
Straucherbsen reif roh
Diabetikergebäck
Haferkeks für Diabetiker
Graubrot-Weizenmischbrot mit Malz
Brötchen-Roggenbrötchen mit Molke
Helmbohnen indisch reif tiefgefroren
Grahambrötchen
Helmbohnen indisch reif Mehl
Winterzwiebel getrocknet
Zedernbrot
Hirsebrot glutenfrei
Baguette
Schrot Type 1700
Weizen Backschrot Type 1700
Mürbchen mit Nougatfüllung
Getreidemischung Schrot
Schokoladenverzierungen
Mehrkornschrot
Grünkern roh
Birne kandiert
Hirse ganzes Korn roh
Banane getrocknet
Mais Schrot
Amaranth roh
Sultaninen
Gerste Rollgerste (grobe Graupen)
Buchweizen roh
Buchweizen Schrot
Buchweizen Korn geschält roh
Zwieback eifrei
Zwieback
Mais Grieß
Mais Grütze
Reis ungeschält roh
Buchweizen Mehl
Reis parboiled roh
Maniok getrocknet
Kartoffelstärke Mehl
Glasnudeln roh
Reisnudeln
Tapioka
Maniok (Cassava) Erzeugnisse
Reis Stärke

 

Fett, Ballaststoffe: Fett Ballaststoffe
Sesam geröstet
Pistazie roh
Pistazie gegrillt
Pistazie gekocht
Sesam roh
Sesam Pulver
Sesam
Sesam gegrillt
Mandel süß roh
Macadamianuss roh
Ölsamen
Leinsamen
Ölsamen roh
Leinsamen Pulver
Leinsamen geröstet
Leinsamen gekocht

Als Aufbaumaßnahme werden oft NACH der Anwendung geeignete, vom Volksmund als „Energieriegel, Notration, Notfallration oder Dauerlebensmittel“ bezeichnete Produkte verwendet. Wir beraten den Anwender gerne. Es dürfen jedoch nicht beliebige Produkte gewählt werden, da diese oft ungeeignete Inhaltsstoffe wie Zucker, Stärke etc. enthalten. Der allseits bekannte und beliebte Energieriegel scheidet somit schon generell aus gerne.chnete Produkte verwendet. Wir beraten den Anwenderm Volksmund als „Energieriegel, Notration, Notfallration oder Dauerleb.
Zum Schluß nochmal der Haftungsauschluß: Wer eine Krankheit hat, muß einen Arzt konsultieren. Auch kann er diesen zu geeigneten Nahrungsmitteln und Vorgehen befragen. Der Verfasser ist kein Arzt. Seine Berichte sind nicht verbindlich. Seine Berichte spiegeln heute und in Zukunft nur seine Meinung wieder. Er übernimmt keine Garantie noch Haftung. Achtet auf Euer Leben und werdet und bleibet gesund. Das wünschen wir uns für uns alle.

Ausblick und Nachsorge

Haben die getroffenen Maßnahmen gegriffen, ist es dringend angeraten, mindestens einen längeren, also vielmonatigen, wenn nicht mehrjährigen Zeitraum weiter zu machen. Ein abrupter Abbruch, vielleicht sogar mit dem Wiedereinstieg in alte (Ernährungs-) Gewohnheiten kann allzu leicht zu einem Rückfall führen. Das gleiche gilt für einen willkürlichen und zu frühen Abbruch. Unsere Erfahrung zeigte bislang, dass es nach jedem Rückfall immer schwieriger wird, wieder einen Neueinstieg zur Gesundung zu bewerkstelligen.
Generelle Empfehlungen müssen weiterhin befolgt werden, denn selbst bei einer vollständigen Heilung ist niemand jemals „immun“ gegen ein neuerliches Aufflammen genau derselben Krankheit. Alle getroffenen Maßnahmen zielen darauf ab, die vorliegende Erkrankung zu beseitigen. Es liegt dann aber gewiß keine lebenslange „Erkrankungsresistenz“ vor. Weiter zu befolgen sind speziell
Schweinefleischverzicht
Fleischverzicht
Zuckerverzicht
Tomatenverzicht
Tabakverzicht
Weißmehlverzicht
keine Eiweißmast, Kuhmilch, Eier
keine Übersäuerung
keine mäßig bis stark mineralienhaltigen Wasser
nie Fast-Food und Fertiggerichte, Dosen
keine Kosmetika, Hautpflegemittel, Natriumnitrit, Amalgam
kein Aluminium- und Kunststoffgeschirr
Speisenbereitung auf Flamme
Benzin-, Heizöl- und Dieselöldämpfe nicht einatmen
Mäßiger Sport, keine Abhärtungsversuche
D3-Spiegel prüfen; Sonne
Körperpflege, Zahnpflege
Wohnungs- und Wäschesauberkeit
keine Metall- oder Wasser-Masse unterhalb des Aufenthaltsortes
keine Abschirmmatten oder dergleichen
Milchsäure
Basika

Wie geht es nach der Prävention weiter?

Alle bisher genannten Maßnahmen zielen auf die Prävention von tumoralen und entzündlichen Erkrankungen. Die Maßnahmen sind ein wesentlicher Eingriff in die Lebensqualität, da bedeutende Eingriffe in das tägliche Leben des Patienten vorgenommen werden. Wie ausgeführt, hat die Ernährung bei Krebserkrankungen den größten Einfluß mit 54 bzw. 81%. Vergleichbares gilt für rheumatische Erkrankungen. Was aber, wenn die Behandlung abgeschlossen ist? Kann der (ehemalige) Patient dann wieder „normal“ essen?
Die Erfahrung zeigt, dass Regeln einzuhalten sind (siehe oben). So muß klar sein, dass weiterhin etwa Zucker und Fleisch zu meiden sind; andererseits sind grüne Gemüse weiterhin vorteilhaft. Trivial, aber es muß verinnerlicht werden. So gelangt der Körper über die fortlaufende Prävention zur
Gesundheitssicherung.
Die Maßnahmen stehen im vorliegenden Text. Von Zeit zu Zeit wird dieses Buch ergänzt, um aktuelle Erfahrungen fortzuschreiben. Das betrifft jedoch nicht neue Maßnahmen, sondern neue Anwendungen und weiterführende Erklärungen. Es muß immer Rat von kompetenter Seite eingeholt werden. Man vergewissere sich über deren Fähigkeiten: Verschreibt man nur Medikamente und wie steht man zu dem mit 54 bzw. 81% beschriebenen Einfluß der Ernährung?

Ausschleichen der Medikamentation

Ebenfalls dürfen verwendete Medikamente wie etwa Kortisone nicht bei einer vermeintlichen oder realen Gesundung abrupt abgesetzt werden. Es ist immer ein Arzt zu konsultieren, denn dieses Buch behandelt nur die Prävention.
Patienten nehmen gerne noch folgende Mittel weiter ein:
Weihrauchtabletten, Meerrettich, Milchsäure, Apfelessig, Weizenkeime, Ingwertropfen, Gelbwurz, Curcumin, Knofi-Zitro-Getränk, Petersilsaft, Löwenzahnsaft, Gelee Royal, Propolistropfen, Alfaalfa, Gerstengras, Melasse/zuckerarme amerikan. Melasse, Wacholderöl, Anisöl, Zimtöl, Nelkenöl.
Spagyrik Applikation A oder B
Jod-Schwefel-Kur in Bad Wiessee, alternierend mit Bad Füssing

Zuschriften

Wir begrüßen Zuschriften mit Beschreibungen eines Gesundungsfortgangs (Texte bitte nur in Deutsch oder Englisch). Wir betrachten jedoch ausschließlich nur solche, die Belege aufweisen mit Arzt- und Klinik- und Laborbefunden und Berichte zu den getroffenen Maßnahmen. Unverlangt eingesendetes Material wird nicht zurückgesendet.
Wenn noch etwas unklar ist: Kontakt aufnehmen.
Und: Bitte keine Angriffe oder Besserwissereien. Oder gibt es was Besseres als Bewahrung vor Krankheit?
An die aktuelle Forschung:
Wer bei folgenden Krankheiten alternativmedizinische Erfolge erzielt hat, kann uns das mitteilen:
Leukämie, Strahlenschaden, AIDS, Virenbefall, Arthritis, Lyme-Arthritis, Cytomegalie-Virus (CMV), Epstein-Barr-Virus (EBV), Rheumatoide Arthritis, Polyarthritis, Kollagenosen, Sklerodermie, Morbus Wegener, Multiple Sklerose, Colitis ulcerosa, Fibromyalgie, Polymyositis, Arteriitis temporalis/Riesenzellarteriitis, Morbus Biermer, Morbus Werlhof, Morbus Crohn, Hepatitis, Psoriasis, Morbus Addison, Morbus Basedow, Borreliose, Arthritis allg., Arthrose allg., Morbus Bechterew, Psoriasisarthritis, Tuberkulose, Virus-Hepatitis
Da die Bezeichnungen Ernährungsberater, Gesundheitsberater, Massagetherapeut, Ayurvedatherapeut, Aromatherapeut, Bewegungstherapeut, Körpertherapeut (auch allerhand andere Therapeuten, Berater) in Deutschland nicht geschützt sind, kann jeder Geschäftemacher sich ohne jegliche Qualifikation und ohne irgendwelche Kenntnisse mit diesen klangvollen Bezeichnungen schmücken. Besonders mit den neu erscheinenden Sternen DMSO und MMS am alternativen Firmament wird oft von selbsternannten Beratern und Therapeuten der oben genannten Fraktion viel Geschäft gemacht. Wie an anderer Stelle schon geschildert, kann jeder Interessierte und Patient DMSO-Mittel und MMS selber herstellen. Da braucht es keine neuen Therapeuten, die die Rettung der Menschheit proklamieren!

Schnelle ideale Gerichte

Hier einige Anregungen, was der präventiv Interessierte essen kann.

Sauerkraut:
frisches Sauerkraut
Amaranth
Emmer
Haferflocken
Quinoia
Hirse, Speisehirse
Buchweizen, -flocken
Kamut
Dinkel, geschliffen
Couscous (nicht: aus Hartweizen)
Weizenkeime
—————————————————————
Bulgur und Couscous sind ungeeignet, wenn aus Hartweizen
Liste gn. Gemüse, Knofi, Lauch, Kohl, gn/or Paprika, Zitrone
Ziege: Milch, Käse, Joghurt
Schaf: Milch sehr ähnlich Kuhmilch ohne deren Nachteile
Dinkelmilch
Brühe, Nettobrot, Joghurt, Kefir, Buttermilch
Esoterik und Psychotechniken siehe Anhang
Taubenbefall, Nagerbefall siehe Anhang
Kraftorte und Kraftwirkungen siehe Anhang

Haftungsausschluß

Der Verfasser ist kein Mediziner; er gibt nur seine und fremde Meinungen wieder. Diese verpflichten niemanden zu irgendetwas. Das vorliegende Buch gibt keine Ratschläge bzw. Empfehlungen für den Leser oder andere Personen. Sollte der Eindruck entstehen, der Verfasser hätte sich wie ein Mediziner verhalten, jemanden therapiert oder würde Ratschläge, Empfehlungen bzw. Heilsversprechungen geben, dann ist das FALSCH und nicht beabsichtigt. Wer krank ist, hole Rat von kompetenter Seite ein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Das Buch darf nur im Ganzen (aber nicht in Teilen hiervon) und nur KOSTENLOS weitergegeben werden und nur mit Quellenangabe. Wir sehen es als essentiell wichtig an, daß Informationen zum Thema ohne finanzielles Interesse irgendwelcher Art weitergegeben werden.
Alle Äußerungen gelten ausschließlich für Deutschland und keinesfalls für die USA.
03.03.2016 ebs appr 001

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